zu Aktion Lebensberg e.V.
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Aktion Lebensberg

Presseerklärung der Aktion Lebensberg e.V.

„Der Widerstand ist vital“

Aktion Lebensberg zieht auf der ersten Jahreshauptversammlung eine positive Zwischenbilanz beim Kampf gegen die A39

„Der Widerstand gegen die A39 ist vital, er wächst und erfasst inzwischen die gesamte Region zwischen Lüneburg und Wolfsburg.“ Auf der ersten Jahreshauptversammlung der Aktion Lebensberg e.V. zog Peter Weerda, Initiator der außerparlamentarischen Opposition gegen die umstrittene Autobahn, eine positive Zwischenbilanz. Als Vorstandssprecher des gemeinnützigen Vereins begrüsste er am vergangenen Donnerstag 40 Mitglieder im Lims, Erbstorf.

Ein einfaches Flugblatt mit einer handgezeichneten Autobahntrasse über den Ebensberg brachte Anfang 2003, im Vorfeld der Landtagswahl, den Stein ins Rollen. „‘Panikmache’ ist uns von Politik und Verwaltung vorgeworfen worden. Über die Trassenführung sei noch gar nicht entschieden. Doch die Erfahrungen bei anderen zweifelhaften Großprojekten bestätigen uns, dass nur rechtzeitiger und gut organisierter Widerstand Aussicht auf Erfolg hat“, so Weerda.

Über 100 Mitglieder zählt die Aktion Lebensberg inzwischen und ist regional organisiert im Dachverband der über 30 Bürgerinitiativen gegen die A39, die sich bis heute zwischen Lüneburg und Wolfsburg gegründet haben. „Der Klagefonds gegen die A39 ist ein wichtiger Schritt zur gründlichen Vorbereitung auf die anstehenden juristischen Auseinandersetzungen“, ermutigt Weerda betroffene Grundstücks- und Hausbesitzer zum Beitritt in den am 15. November in Uelzen mit bereits 150 Mitgliedern gegründeten Klagefonds. Weerda unterstreicht: „Wir sind keine Radikalinskis. Wir sind normale Familienmütter und -väter, die sich engagieren, damit ein wirtschaftlich unsinniges, schädliches und unglaubliche 700 Mio. Euro teures Autobahnprojekt nicht die Lebensqualität zwischen Lüneburg und Wolfsburg zerstört.“

Gelobt wurde die vorbildlich gepflegte Internetseite www.lebensberg.de. Für alle Aktivisten gegen die Autobahn – wie auch für Unterstützer der Autobahn – sei sie die Informationsquelle schlechthin. Ein wöchentlicher Newsletter informiert und kommentiert alle aktuellen Entwicklungen. Für alle Mitglieder ohne Internetzugang wird seit Kurzem ein regelmäßiger Rundbrief aufgelegt.

Bei allem regionalen Engagement und Solidarität bleibt für die Aktion Lebensberg jedoch der lokale Bezug zentral. Radtouren entlang der möglichen Trasse (100 Teilnehmer), der rege besuchte Stand der Aktion Lebensberg auf der TUN Umweltmesse, Lüneburg, im September 2004, die Durchführung von Informationsveranstaltungen, die Platzierung von Protestplakaten in allen Größen und Formen, die Erfassung der schützenswerten Flora und Fauna im Raderbachtal und am Ebensberg sind nur einige der zahlreichen Aktivitäten der Aktion Lebensberg.

Mitglieder und Interessierte treffen sich an jedem ersten Donnerstag im Monat im Stadtteilladen Albatros (Hermann-Löns-Straße/vormalige Sparkasse). Den Vereinsvorstand bilden Peter Weerda (Sprecher) sowie Stefan Kuhlmann und Friedhelm Feldhaus, der erst kürzlich für Jutta Lux nachrückte. Satzungsgemäß fanden dieses Jahr keine Wahlen zum Vorstand statt. Diese sind für das Jahr 2005 vorgesehen.

Aktion Lebensberg e.V., 18. November 2004, ca. 3.000 Zeichen

 
Stand:  24.07.2005 Impressum Kontakt info@aktion-lebensberg.de