Das NutzenKostenVerhältnis (NKV)

Im Rah­men der Bun­des­ver­kehrs­we­ge­pla­nung ist die Wirt­schaft­lich­keits­be­rech­nung, die sich im Nut­zen​Kos­ten​Ver­hält­nis (NKV) aus­drückt, das Haupt­kri­te­ri­um für oder ge­gen den Bau ei­nes Stra­ßen­bau­pro­jek­tes. Da­bei wer­den die ge­schätz­ten Bau­kos­ten dem ver­mu­te­ten ge­samt­wirt­schaft­li­chen Nut­zen ge­gen­über ge­stellt. Maß­nah­men, bei de­nen die be­rech­ne­ten Nut­zen die Kos­ten deut­lich über­stei­gen, al­so ein ho­hes Nut­zen-​Kos­ten-​Ver­hält­nis be­sit­zen, er­schei­nen wirt­schaft­lich sinn­voll und da­mit auch bau­wür­dig.

Um die be­grenz­ten Mit­tel für den Bau von Au­to­bah­nen mög­lichst ef­fek­tiv ein­zu­set­zen, wur­den – zu­min­dest in der Ver­gan­gen­heit – die Pro­jek­te über­wie­gend auf­grund ih­res je­wei­li­gen Nut­zen​Kos­ten​Ver­hält­nis­ses (NKV) in ei­ne der drei Ka­te­go­ri­en ein­ge­teilt:

 

1. vor­dring­li­cher Be­darf

2. wei­te­rer Be­darf

3. kein Be­darf.

 

Für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) wird im Herbst 2015 erneut geprüft. Alle Projekte, die für den sogenannten "vordringlichen Bedarf" angemeldet worden sind und deren Bau noch nicht begonnen hat, werden auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht.

Aufgrund des bisher angenommenen NKV von 1,9 wird die A 39 keinen Spitzenplatz einnehmen.

In den kommenden Wochen soll das Ergebnis vorliegen.

 

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