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ZitateIm folgenden zitieren wir einige Aussagen mehr oder weniger relevanter Persönlichkeiten im Zusammenhang mit der A 39. Ulrich Kasparick, Staatssekretär im Bundesbildungsministerium in der Berliner Zeitung vom 29. Juli 2004: “Zehn Kilometer Autobahn kosten 60 Millionen Euro. Für das gleiche Geld kann man ein Fraunhofer-Institut bauen.” Langfristig werde in der Forschung mehr Wertschöpfung und damit mehr Arbeitsplätze geschaffen. “Wir müssen den Begriff Infrastruktur erweitern. Es geht dabei nicht nur um Straßen und Telefonleitungen. Es geht vor allem um Wissen.” Lothar Späth im Handelsblatt vom 29. September 2004: “Anstatt sich weiter über Autobahnen oder Eisenbahnlinien zu streiten, muss man den Wissenschafts- und Technologiebereich mit größten Anstrengungen ausbauen.” Friedhelm Fischer, Leiter Stassenbauamt Lüneburg im Kreisboten vom 21. Januar 2003: Untersucht würden Korridore von mehreren Kilometern Breite, in denen die Autobahn einmal verlaufen könnte. […] “Der Ebensberg ist sicher eine Möglichkeit”, räumt Fischer ein […] Heiko Dörbaum, Ortsvorsteher Ebensberg in einem offenen Schreiben vom 24. Januar 2003: “Ich kann Ihnen ausdrücklich versichern, dass ich mich gegen eine solche Trassenführung mit allen mir verfügbaren Mitteln einsetzen werde.” Friedhelm Fischer, Leiter Stassenbauamt Lüneburg in der Landeszeitung vom 10. Juli 2002: Für die Autobahn, die Lüneburg passiert, rechnet Fischer mit 25000 bis 30000 Autos und Lastern – aus heutiger Sicht: “Der Verkehr, gerade der Schwerlastverkehr, wird um deutliche Prozentpunkte zunehmen.” Peter Walther, zuständiger Referatsleiter für Fernstrassen in der Allgemeinen Zeitung der Lüneburger Heide vom 6. Januar 2003: “Voraussichtlich wird die A39, die auf 101 km bemessen ist, den Landkreis Uelzen östlich des Elbe-Seitenkanals durchschneiden.” Friedhelm Fischer, Leiter Stassenbauamt Lüneburg in der Landeszeitung vom 10. Juli 2002: Klar sei nur, dass “wir an die A250 anbinden müssen”. Vorstellbar sei, dass die neue Autobahn zwischen Lüneburg Nord und Ebensberg in Richtung Süden abzweige. Friedhelm Fischer, Leiter Stassenbauamt Lüneburg in der Landeszeitung vom 10. Juli 2002: Denn die Ostumgehung kann nicht zur Autobahn werden. Dagegen sprechen laut Fischer etwa Kurvenradien, aber auch der in manchen Bereichen fehlende Standstreifen. Aus dem Antrag “Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans (14/8591)” der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im März 2003: “Nur durch die Anbindung an die großen europäischen Verkehrsströme können der Nordost-niedersächsische Raum und der Norden Sachsen-Anhalts am wirtschaftlichen Potential der angrenzenden Regionen teilhaben. Dies gilt vor allem in Hinblick auf die Osterweiterung der EU. […] Bundesverkehrsminister Stolpe in der Landeszeitung vom 25. Januar 2003: “Ich bin von IHK und Handwerkskammer ermuntert worden, das beschleunigte Verfahren durchzuführen, das in den neuen Ländern üblich ist.” OB Ulrich Mädge bei der Bürgerversammlung zur Schlieffenkaserne, zum Thema Ausbau der Reichenbachstraße: “Immer dem Verkehr die Straßen hinterherzubauen, dass machen wir nicht. Dann haben wir am Anfang drei und am Ende acht Spuren.” Bernd Hansmann, Präsident der IHK Lüneburg-Wolfsburg und Speditionsunternehmer für VW: “Der Güterverkehr wird bis 2015 um 65 Prozent wachsen. Daher muss das Fernstraßennetz ausgebaut werden.” IHK Lüneburg-Wolfsburg, Resolution der Vollversammlung: “Der Hafen Hamburg erhält durch die A 39 eine adäquate Anbindung an sein […] Hinterland. […] Die A 39 stellt für die Region eine wettbewerbsfähige Anbindung an die Wirtschaftszentren Wolfsburg, Braunschweig und Magdeburg mit allen positiven Aspekten her.” Manfred Nahrstedt (SPD) in der Landeszeitung vom 24. Januar 2003: “Wir sind ein PKW-Land, davor dürfen wir die Augen nicht verschließen.” Peter Walther, Referatsleiter Fernstraßen im Nds. Verkehrsministerium, in der Allgemeinen Zeitung Uelzen vom 6. Januar 2003: “Wir müssen die Bauabschnitte sinnvoll zuschneiden. Kämen wir aus Richtung Süden, hätte das Volkswagenwerk nichts davon. Aus Richtung Norden können wir aber in Uelzen das Netz mit fünf abzweigenden Budnesstraßen anschließen.” Bernd Althusmann, Wahlkampf-Flugblatt, 26. Januar 2003: “[Die Ebensberger Variante] halte ich für die denkbar unwahrscheinlichste Fortführung der bisherigen Autobahn. Unter ökologischen und naturschutzfachlichen Gesichtspunkten ist ein dortiger Verlauf meines Wissens nahezu ausgeschlossen. Ich werde mich für eine Fortführung auf der heutigen Ostumgehung einsetzen.” Jens Petersen, IHK-Hauptgeschäftsführer und Vorsitzende des Nordland-Autobahn-Vereines, in der Lünepost vom 10. Juni 2003: “Die jetzige Trassenführung entspricht der von uns bereits vor 30 Jahren entwickelten Linie der Nordland-Autobahn von Süd-Ost-Europa nach Skandinavien.” Handwerkskammer-Präsident Schmidt in der Landeszeitung vom 7. April 2004: “Deutschland und Niedersachsen liegen mitten im wachsenden Europa und würden ohne die A 39 im Chaos versinken.” Staatssekretärin Angelika Mertens in der Diskussion mit Vertretern der Bürgerinitiativen gegen die A 39 am 2. Juni 2004: “Ich wohne auch an einer sechsspurigen Straße, stellen Sie sich nicht so an.” |
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