| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
| » |
powered by
Aktion Lebensberg
|
|
|
Mitglied im
Dachverband der
Bürgerinitiativen
gegen die A 39
|
|
Die VUNO
(Verkehrsuntersuchung Nordost)
Bereits 1995 wurde mit der VUNO eine Studie vorgelegt, die die Auswirkungen verschiedener infrastruktureller Maßnahmen auf die Region untersucht. Federführender Auftraggeber war das Land Sachsen-Anhalt, die Finanzierung erfolgte durch das Bundesministerium für Verkehr.
Die VUNO wurde von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe erarbeitet, in der die verkehrlichen, raumordnerischen, städtebaulichen und landschaftsökologischen Belange gleichermaßen berücksichtig wurden. Sie wurde von einem Arbeitskreis begleitet, in dem die Straßenbauverwaltungen der Länder Hamburg (zugleich für Schleswig-Holstein), Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg (zugleich für Berlin) sowie die Fachreferate des Bundesverkehrsministeriums vertreten waren.
Als Ergebnis der VUNO wurde die untersuchte G-Variante als verhältnismäßig beste Lösung vorgestellt. Diese sieht eine A 14 zwischen Magdeburg und Schwerin vor, die durch gut ausgebaute Bundesstraßen im Westen angebunden werden solle. Der Bau der A 39 wird damit explizit nicht empfohlen. Um wörtlich aus der Zusammenfassung der VUNO zu zitieren (S. 223):
Aus der verkehrswirtschaftlichen Untersuchung NORDOST ergibt sich folgendes Resümee:
Die Ergebnisse weisen über alle Fachbereiche übereinstimmend aus, daß die im gültigen Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen als weiterer Bedarf ausgewiesene Ergänzung des Autobahnnetzes um die A 14 und A 39 (Netzfall X) die im Untersuchungsraum vorhandenen Defizite nur teilweise zu beheben vermag und darüber hinaus mit gravierenden ökologischen Risiken verbunden ist. Aus den Untersuchungen haben sich stattdessen folgende Ergänzungen des Fernstraßennetzes als sinnvoll und weniger beeinträchtigend herausgestellt (siehe Bild 8-1):
- Autobahn von Ludwigslust über Stendal bis Magdeburg
- Zügig geführte Bundesstraßen
- von Lüneburg über Salzwedel bis Osterburg
- von Wolfsburg bis Salzwedel
- von Osterburg über Havelberg und Wittstock bis Mirow.
Die Ergebnisse der VUNO werden seitdem von den Befürwortern der A 39 ignoriert und verschwiegen. Offensichtlich wird dies mit der Tatsache, dass das VUNO-Papier in seiner letzten Ausfertigung das zuständige Amt in Sachsen-Anhalt in Richtung Niedersachsen niemals verlassen hat, wie man uns dort zusicherte. D.h. auch auf Landesebene besteht anscheinend kein Interesse, sich mit fachlichen Informationen auseinanderzusetzen!
Die Initiative kehrtWENDE hatte zwar eine Kurzfassung der VUNO ins Web gestellt, doch die vollständige VUNO war bisher nur in Papierform verfügbar, was ihre Verbreitung und Kenntnisnahme behindert hat. Wir von der Aktion Lebensberg e.V. haben die Digitalisierung durchgeführt und stellen hier das Gesamtdokument in mehreren PDF-Dateien zum Herunterladen bereit. Nun können Sie sich selbst ein Bild machen!
Deckblatt (1 Seite, 54 KB)
Inhaltsverzeichnis (1 Seite, 57 KB)
1. Ausgangslage und Aufgabenstellung (4 Seiten, 165 KB)
2. Untersuchungskonzeption (5 Seiten, 120 KB)
3. Berechnungs- und Bewertungsverfahren (22 Seiten, 176 KB)
4. Grundlagen (75 Seiten, 4.422 KB)
5. Verkehrsprognose 2010 und Mängelanalyse (27 Seiten, 2.811 KB)
6. Netzentwicklung (28 Seiten, 1.146 KB)
7. Ergebnisse für die Prognose-Netzvariante X, G und H (56 Seiten, 2.299 KB)
8. Zusammenfassung (6 Seiten, 201 KB)
Anhang (13 Seiten, 1.953 KB)
Wer über eine schnelle Anbindung verfügt, kann sich alternativ auch das Gesamtdokument (239 Seiten, 13.737 KB) herunterladen.
Im Jahr 2002 wurde die VUNO mit neuen Daten aktualisiert. Das Ergebnis (oft als “VUNO 2002” bezeichnet) findet sich hier:
Kurzbericht zur Aktualisierung der VUNO (43 Seiten, 5.294 KB)
Falls noch nicht vorhanden, muss zum Lesen der PDF-Dateien der kostenlose Adobe Reader installiert werden.
|
|