Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Dachverband analysiert Nutzen-Kosten-Verhältnis der A 39
siehe auch:
1. die Neuberechnung der NKVs durch das Bundesverkehrsministeriums (2008), separat für die geplante A 39 wie auch für die geplante A 14
2. die alte Berechnung des NKVs, damals aber noch nicht separat, sondern insgesamt für den “Hosenträger” aus A 14, A 39 und Querspange B 190n (noch unter der verwirrenden Überschrift “A 14 VUNO I”)
Unser Kommentar:
CDU und FDP verweisen in ihrem Antrag auf die zunehmenden Zuwachsraten des Hamburger Hafens beim Güterverkehr und begründen damit den Bau der A39 als nötige Hinterlandanbindung. Diese Begründung ist völliger Quatsch und zeigt einmal mehr, dass sich Politiker wie Bernd Althusmann nicht mit Zahlen und Daten des Projekts beschäftigen.
Handelt es sich bei diesem Antrag bereits auf die politische Vorbereitung für die Teilnahme der Landesregierung am Neujahrsempfang der IHK Lüneburg-Wolfsburg? Die Herren Wulff, Hirche und Athusmann haben sicher schon ihre Einladungen erhalten und müssen dort Herrn Manzke öffentlich Rede und Antwort stehen, warum die A39 in der Planung hinter die A22 zurückfällt. Zu den harten Fakten: In der Nutzen-/Kosten-Analyse des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) aus dem Jahr 2003, beträgt der Nutzen der Hinterlandanbindung im Verhältnis zum Gesamtnutzen für den kompletten Hosenträger (A14/A39/Querspange) lächerliche 0,07 Prozent. In der aktuellen Projektbewertung des BMVBS aus Juli 2008, ist die Nutzenposition Hinterlandanbindung sowohl beim Hosenträger wie auch bei der A39 komplett entfallen. Die Hinterlandanbindung der Häfen spielt also weder für den Hosenträger noch für die A39 irgend eine Rolle.
Unser Kommentar:
Dieser über unseren Lieblingslobbyisten gelaufene Beitrag handelt zwar nicht über die A39 selber, hat aber hinsichtlich angezweifelter Gutachen, die nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, eine Parallele zur A39. Auch die VUNO wurde seitens der IHK angezweifelt, das Ergebnis passte nicht in die eigenen Vorstellungen. Der Filmbeitrag zeigt auch auf, wie die IHK Lüneburg-Wolfsburg mit Kritikern umgeht und diesen Rede und Antwort steht, nämlich gar nicht. Wir sind gespannt, wie lange Präsident Eberhardt Mantzke diese Position noch inne hat oder ob es eventuell wegen zerrütteter Vertrauensbeziehung einen Abgang gibt. Diesmal aber dann sicher durch die (Zwangs-)Mitglieder veranlasst.
Unser Kommentar:
Glückwunsch! Nach etwas mehr als zweieinhalb Jahren haben die Planer es geschafft, die Linienbestimmung vom Bund abgesichert zu bekommen. Völlig ungesichert ist hingegen noch die Finanzierung der A 39. Sehen Sie dazu auch die Artikel auf der Seite des Dachverbands an: www.keine-a39.de.
Derweil werden durch diesen zu erwartenden Planungsschritt erst einmal wieder zigtausende Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Nein, die A 39 ist noch lange nicht gebaut und es muss für die Landesbehörde ziemlich frustrierend sein, wissentlich eine Autobahn für die Schublade zu planen ...
Unser Kommentar:
Hat Malte Lühr diesen Kommentar für seine Leser oder für seinen Chefredakteur geschrieben, um diesen von der Richtigkeit seiner durchaus nicht unkritischen Berichterstattung über die A 39 zu überzeugen? Fast könnten wir es glauben ... Wir wünschen Malte Lühr weiter eine glückliche Hand bei der Recherche und dass er in seiner Redaktion immer eine freie Hand für seine Artikel erhält.
Unser Kommentar:
Bei den politischen Aussagen der Kandidaten Andrea Schröder-Ehlers (SPD) und Bernd Althusmann (CDU) in der LZ fällt auf, dass sie zum Thema A39 überhaupt nichts sagen. Im Gegensatz zur letzten Landtagswahl haben beide offensichtlich gemerkt, dass eine Befürwortung der A39 eher Wählerstimmen kostet, als dass es sie bringt. Natürlich setzen sich beide in Ihrer Politik noch immer für die Realisierung der A39 ein und versichern sehr glaubhaft, dass sie sich für eine Deckelung der A39 bei Moorfeld einsetzen werden (so zuletzt in der Veranstaltung am 14. Januar). Beide wollen oder können dies aber nicht versprechen.
Unser Tipp: Wer in der Realisierung der A39 die Zukunft Lüneburgs sieht, sollte sein Kreuz bei einem dieser beiden Kandidaten und der CDU oder der SPD setzen.
CDU und FDP verweisen in ihrem Antrag auf die zunehmenden Zuwachsraten des Hamburger Hafens beim Güterverkehr und begründen damit den Bau der A39 als nötige Hinterlandanbindung. Diese Begründung ist völliger Quatsch und zeigt einmal mehr, dass sich Politiker wie Bernd Althusmann nicht mit Zahlen und Daten des Projekts beschäftigen.
Handelt es sich bei diesem Antrag bereits auf die politische Vorbereitung für die Teilnahme der Landesregierung am Neujahrsempfang der IHK Lüneburg-Wolfsburg? Die Herren Wulff, Hirche und Athusmann haben sicher schon ihre Einladungen erhalten und müssen dort Herrn Manzke öffentlich Rede und Antwort stehen, warum die A39 in der Planung hinter die A22 zurückfällt. Zu den harten Fakten: In der Nutzen-/Kosten-Analyse des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) aus dem Jahr 2003, beträgt der Nutzen der Hinterlandanbindung im Verhältnis zum Gesamtnutzen für den kompletten Hosenträger (A14/A39/Querspange) lächerliche 0,07 Prozent. In der aktuellen Projektbewertung des BMVBS aus Juli 2008, ist die Nutzenposition Hinterlandanbindung sowohl beim Hosenträger wie auch bei der A39 komplett entfallen. Die Hinterlandanbindung der Häfen spielt also weder für den Hosenträger noch für die A39 irgend eine Rolle.