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zu Aktion Lebensberg e.V.
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Aktion Lebensberg

Mitglied im
Dachverband der
Bürgerinitiativen
gegen die A 39

Pressearchiv nach Jahrgang: 2007




23. Dezember 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Fakten und Zeit arbeiten gegen die A 39!
19. Dezember 2007: Landeszeitung:
Kreistag fordert Deckel für die A 39 — Lärmschutzmaßnahmen sollen Bürger in Lüneburg und bei Wendisch Evern vor Immissionen schützen
9. Dezember 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Rechtswidrige A-39-Ausschreibungen moniert
7. Dezember 2007: Landeszeitung:
Warten auf Bestimmung der A-39-Linie — Antrag soll in Kürze abgeschickt werden – Kritiker suchen Kontakt zu Autobahn-Verein
Landeszeitung:
Glosse «Am Haken»: Taktik
1. Dezember 2007: Landeszeitung:
Stadt bleibt im Autobahnverein
2. November 2007: Landeszeitung:
Der große politische Deckel — SPD und CDU wollen Lärmschutz an der Ostumgehung verbessern – Thema im nächsten Rat
Landeszeitung:
Einzelschicksal
Leserbrief von Peter Weerda
24. Oktober 2007: Der Kreisbote:
Bürgermeister und Landräte geben Gas — Spitzenvertreter der Kommunen fordern von Minister Tiefensee schnellen Bau der Autobahn39
21. Oktober 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Ein ganzes Dorf gegen die A 39
19. Oktober 2007: Hamburger Abendblatt:
Verwaltungschefs drücken aufs Tempo — Autobahn 39: Brief an den Bundesverkehrsminister
17. Oktober 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Aussichtsloser Hilferuf
16. Oktober 2007: Landeszeitung:
Aktion gegen Autobahn 39 in Wulstorf — Trassenverlauf wird markiert
12. Oktober 2007: Hamburger Abendblatt:
Beim Lärmschutz muss nachgerüstet werden — Lüneburg: Die Pläne für den Schlieffenpark
9. Oktober 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Familienpolitik statt Autobahngläubigkeit
29. September 2007: Lünepost:
«Kein Anschluss, sondern Umgehung!»
Leserbrief von Jürgen Hempel
Unser Kommentar:
Lüneburgs fleißigster Leserbriefschreiber überrascht uns doch immer wieder mit seinen kreativen Ideen. Eine Anschlussstelle Radbruchs an die A250 lehnt er als unnötig ab. Besser findet Jürgen Hempel einen Anschluss der A250 mittels einer westlichen Umgehungsstraße an die sich in Planung befindliche A39 im Süden. Mit diesem Vorschlag wird er sich im Lüneburger Rathaus sicher einen großen Freund machen und auf den baldigen Weihnachtsmärkten im Bereich Gellersen ein gerngesehener Gast sein.
22. September 2007: Landeszeitung:
Beim Güterverkehr setzt Lüneburg künftig verstärkt auf Kanal und Schiene — Oberbürgermeister Mädge verärgert über IHK-Vorschlag für weitere Autobahn
Unser Kommentar:
Bekommt unser OB auf einmal Angst vor seiner eigenen Courage? Einerseits proklamiert er neue Güterverteilzentren in Lüneburg und andererseits möchte er nicht, dass weiterer Hamburger Güterverkehr durch Lüneburg rollt. Was gilt denn bitte jetzt? Wohin will unser OB? Ach ja, er will Ruhe, keine Diskussionen und dies schon gar nicht vor der anstehenden Landtagswahl, schließlich möchte er seine politische Ziehtochter Andrea Schröder-Ehlers ohne Probleme in den niedersächsischen Landtag bringen. Nicht, dass sich OB Mädge in diesem Artikel gegen die A21 aussprechen würde, nein, er möchte nur die Diskussion nicht zu diesem Zeitpunkt führen. Denn unseren OB plagen die aktuellen Probleme mit den in Zukunft verlärmten Bürgern im Moorfeld und die dort ganz sicher anstehenden Stimmenverluste der SPD. Dass die Überzeugungsarbeit für die A39 schwierig genug ist, können wir nachvollziehen. Wie will man jemanden von einer Autobahn überzeugen, für die man absolut keine positiven Argumente anführen kann und die Lüneburg sogar schadet?
19. September 2007: Der Kreisbote:
Wirtschaft fordert nächste Autobahn — Gutachten der Kammern über A 21 / SPD-Kandidaten und Bürger üben Kritik
15. September 2007: Landeszeitung:
Kanal ist billiger
Leserbrief von Reinhard Stranz
8. September 2007: Landeszeitung:
A 39-Unterlagen liegen aus — Bürger können sich Akten im Bereich Umwelt ansehen
Landeszeitung:
Autowahn ohne Sinn
Leserbrief von Dr. Lars Wohlers
7. September 2007: Aller-Zeitung:
Spannende Diskussion um A 39 — AZ präsentiert: Podiumsdiskussion im voll besetzten Saal des Knesebecker Hofs
Gifhorner Rundschau:
«Die A 39 ist ein Nullsummenspiel» — Podiumsdiskussion gestern Abend zur A 39 im Knesebecker Hof – «Gesellschaft will schnell von A nach B»
6. September 2007: Landeszeitung:
Kritik an Plänen zur A 21
5. September 2007: Der Kreisbote:
Staatssekretär Ripke nimmt sich Zeit — Das Raumordnungsverfahren für die A 39 ist abgeschlossen: Protestaktion in Lüneburg
4. September 2007: Landeszeitung:
Handelskammern machen Druck für neue Autobahn — Gutachten für östliche Umfahrung Hamburgs mit Anschluss an die A 250 vorgestellt
Unser Kommentar:
So sind sie halt, unsere Zwangskammern. Kaum wird bei einer Autobahn das Raumordnungsverfahren abgeschlossen, so wittern sie Morgenluft und setzen nach. A26, A22-Küstenautobahn, Fehmarn-Belt-Querung, A14 und jetzt in Norddeutschland auch die A21.
Wo ist das umwelt- und gesellschaftspolitische Gewissen dieser Kammern, die für ein immer höheres Verkehrsaufkommen sorgen und sich dagegen einsetzen, dass der Verkehr auf die Schiene gelegt wird? Das Gutachten, welches die angebliche Wirtschaftlichkeit der A21 testiert, wurde übrigens vom Nordland-Autobahn-Verein in Auftrag gegeben.
1. September 2007: Lünepost:
A 39 – Mit mindestens 100 km/h über Lüneburgs Ostumgehung — Abschluss des Raumordnungsverfahrens – Streckenverlauf vorgestellt
Landeszeitung:
Hirnfrei statt autobahnfrei
Leserbrief von Matthias Wiebe
31. August 2007: Landeszeitung:
«Verkehrspolitische Eiszeit» — Bürgerinitiativen sehen A 39 und A 22 als konkurrierende Projekte – Alternative Konzepte bleiben auf der Strecke
Landeszeitung:
«Meilenstein für Infrastruktur» — Industrie- und Handelskammer hofft auf zügigen Fortgang der A 39-Planung
30. August 2007: Landeszeitung:
A 39-Pläne auf Weg nach Berlin — Anfang 2008 beginnen Arbeiten für Planfeststellung – dann werden Detailfragen geprüft
Hamburger Abendblatt:
A 39 kommt auf die Osttangente
29. August 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Acht aussichtsreiche A-39-Stopper
Landeszeitung:
Gutachten untersucht Effekte der Autobahn 21 — Kammern stellen Ergebnis am Montag in Hamburg vor
25. August 2007: Landeszeitung:
Autobahn kommt voran — Raumordnungsverfahren für die umstrittene A 39 ist jetzt abgeschlossen
Landeszeitung:
Trasse der A 39 steht fest — Ausbau der Ostumgehung Lüneburg zur Autobahn – Westvariante vom Tisch
Hamburger Abendblatt:
Rotkäppchen und der Wulff — Ministerpräsident: Beim Besuch warteten schon die A-39-Gegner
24. August 2007: Landeszeitung:
«Rotkäppchen» empfängt den Wulff — Ministerpräsident besichtigt Betriebe in der Samtgemeinde Gellersen und spricht mit A 39-Gegnern
23. August 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Rotkäppchen und der Wulff und die A 39
8. August 2007: Landeszeitung:
Jede Klage verzögert die Autobahn — Oberbürgermeister Ulrich Mädge zur A 39, zu Schlieffenpark, Etatsanierung und neuen Werbefeldzügen für die Heide
28. Juli 2007: Landeszeitung:
Infarktrisiko am Verkehrsadern
Leserbrief von Karl-F. Parnow-Kloth
25. Juli 2007: Landeszeitung:
Trassenverlauf am Kanal — Abschluss des A-39-Raumordnungsverfahrens verzögert sich – Ergebnisse stehen schon fest
20. Juli 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A-39-Gegner fordern LKW-Kontrollen auf B 4
12. Juli 2007: Landeszeitung:
«Hosenträger» an dünnem Faden
Leserbrief von Eckehard Niemann
10. Juli 2007: Landeszeitung:
A 39-Kritiker treffen Minister
4. Juli 2007: Landeszeitung:
Hitzige Debatte über Autobahn 39 — Einwohner haben bei Ratssitzung in Wendisch Evern eineinhalb Stunden das Wort
Der Kreisbote:
Mangel an Phantasie
Leserbrief von Hansjörg Witte
30. Juni 2007: Lünepost:
«Die Stadt-CDU will lieber das größere Übel»
Leserbrief von Hansjörg Witte
Unser Kommentar:
Der in diesem Leserbrief herausgearbeitete Ärger über die Haltung der Lüneburger CDU (und auch SPD) für eine Westtrasse ist verständlich. Aus östlicher Sicht ist es aber zumindest genauso ärgerlich, wenn in diesem Leserbrief auf eine sehr subtile Weise noch einmal hervorgehoben wird, dass sich die Umweltverträglichkeitsprüfung eher für eine östliche als eine westliche Variante ausgesprochen hat. Wir im Osten sagen ja auch nicht, dass eine Autobahn die eine andere entlasten soll, durchaus in der Nähe ebendieser Autobahn liegen könnte. Wir setzen uns gegen die A39 ein, für die es bisher absolut keine überzeugenden Argumente gibt und schreiben ‘östliche Leserbriefe’ gegen eine Westtrasse und dies ohne Wenn und Aber.
28. Juni 2007: Landeszeitung:
Ostheide tritt dem Klagefonds A 39 bei — Rat positioniert sich klar gegen Autobahnbau
18. Juni 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Hosenträger A 14 - A 39 kneift
Hamburger Abendblatt:
Mädge: A 39 im Westen oder mit Lärmschutz
16. Juni 2007: Landeszeitung:
Von Stau zu Stau auf der B 4
Leserbrief von Jürgen Hempel
15. Juni 2007: Landeszeitung:
A 39-Streit geht über den Äther — Podiumsdiskussion für Radiosendung aufgezeichnet – Austausch bekannter Argumente
Landeszeitung:
Sinnloses Beharren
Leserbrief von Thilo Clavin
Landeszeitung:
Austritt gefordert
Leserbrief von Peter Weerda
Landeszeitung:
Westen ist keine Wüste
Leserbrief von Annette Hermens
12. Juni 2007: Landeszeitung:
A 39-Gegner hoffen auf Pannen — Elbbrücken-Urteil beflügelt Bürgerinitiativen – Planer in Zeitverzug
9. Juni 2007: Landeszeitung:
Spagat in Sachen Autobahn 39 — Grüne: Stadt soll aus Verein austreten
Landeszeitung:
A 39-Befürworter gut vernetzt
Leserbrief von Friedhelm Feldhaus
7. Juni 2007: Landeszeitung:
Einheitliche Linie
Leserbrief von Bernd Röver, Sprecher der Interessengemeinschaft gegen den Bau der A 39
5. Juni 2007: Landeszeitung:
Stadt beharrt auf Westtrasse — Lüneburger Verwaltung schickt Stellungnahme zur A 39 an die Regierungsvertretung
1. Juni 2007: Landeszeitung:
Hat die A 22 Priorität?
30. Mai 2007: Landeszeitung:
Auf der Südtrasse nach Stade — Landesbehörde für Straßenbau schlägt Korridor der geplanten Küstenautobahn 22 vor
Landeszeitung:
Lüneburger Hafen mit Zukunft — Diskussion über die Trends der Binnenschifffahrt
26. Mai 2007: Landeszeitung:
Mit Witz und Liebe gegen A 39 — Provokantes Verhüterli soll die Autobahn verhindern
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Hoffentlich ein Anstoß
Leserbrief von Dunja Schulz-Meinass
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Bärendienst
Leserbrief von Mathias Koeppen
24. Mai 2007: Landeszeitung:
Parteienzwist wegen geplanter Autobahn 39 — CDU zweifelt Standhaftigkeit des Bürgermeisters an
Unser Kommentar:
Der Ostheider Samtgemeindebürgermeister, Norbert Meyer, betont, dass der Vorschlag, die A 39 an den Elbe-Seitenkanal heranzulegen, nicht von ihm, sondern von der Landesbehörde kommen würde.
Mit Verlaub, Herr Meyer, das habe ich als Teilnehmer am Erörterungstermin in Uelzen anders in Erinnerung!
Bei dieser Gelegenheit möchten wir Lebensberger uns bei Meinhard Perschel ganz herzlich bedanken. Er ist durch seine Veröffentlichung zum Verlauf der A 39 im Dezember 2002 im “Blickpunkt Ostheide” die Ursache, dass sich die Aktion Lebensberg so früh gegründet hat!
19. Mai 2007: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Zeter und Mordio und Auweh
Leserbrief von Borvin Wulf
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Rechtliche Schritte
Leserbrief von Beate Kubeneck
15. Mai 2007: Landeszeitung:
Plakate abgerissen
Leserbrief von Doris Schley
Unser Kommentar:
Melbeck ist schon ein liebenswertes und merkwürdiges Pflaster. Da können eine Handvoll Bürger über Jahre den Eindruck erwecken, dass sich der ganze Ort für die A 39 einsetzen würde, was ganz sicher nicht richtig ist. Auch wissen sicher viele Bürger Melbecks inzwischen, dass die A 39 keine Entlastung für den Ort bringen wird. Trotzdem reißt man Plakate anderslautender Meinungen einfach wieder ab.
Hätten sich die Melbecker im gleichen Maße für eine Ortsumfahrung eingesetzt, wie sie sich jetzt gegen ein Bioethanolanlage engagieren, die Ortsumfahrung befände sich längst wieder im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes und würde wohl – finanziert aus Ziel 1-Mitteln – kurz vor der Realisierung stehen.
12. Mai 2007: Lünepost:
«Autobahn-Ausfahrt auch am Sande»
Leserbrief von Harald Bundt
Lünepost:
«Der A39-Bau bringt Dauer-Stau»
Leserbrief von Annette Niemann, Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39
7. Mai 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Wackelige Hosenträger-Querspange
Landeszeitung:
Hirche steht Ärger ins Haus — Minister soll den Landtag über Bauauftrag für den Tiefwasserhafen falsch informiert haben
Landeszeitung:
Trasse für A 22 steht bald fest
3. Mai 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A-39-Bau bringt Dauer-Stau
30. April 2007: Landeszeitung:
Zweifelhaftes Lob
Leserbrief von Ortwin Höller
28. April 2007: Landeszeitung:
Wo bleibt Schutz?
Leserbrief von Elke Meiermann und Familie
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Begrüßen die späte Einsicht»
Leserbrief von Henning Siemens
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Unsanft geweckt
Leserbrief von Uwe Krieg
27. April 2007: Landeszeitung:
Wirtschaft fordert die A 39 — Die IHK Nord listet ihre vordringlichen Verkehrsprojekte auf
Unser Kommentar:
Die 14 norddeutschen Industrie- und Handelskammern fordern in ihrem Positionspapier den Ausbau der A1 und A7 und den Weiterbau der A20/A22.
Über den journalistischen Lapsus, die IHK – noch dazu ihre Vertreter – mit der Wirtschaft gleichzusetzen, sehen wir hier einmal erneut hinweg. In der Liste der Forderungen tauchen auch noch 20 andere gewünschte Verkehrsprojekte auf – soweit also alles wie gehabt. Wie in der Vergangenheit auch handelt es sich um einen Forderungskatalog an die Politik, der, versteckt hinter der Formulierung "Wettbewerbsfähigkeit", indirekt mit der für erfolgreiche Wahlkämpfe ungeeigneten Thematik des Verlusts von Arbeitsplätzen droht, wenn die Politik dem Steuerzahler nicht erneut mehr Geld für immer größere, immer breitere und immer schnellere Verkehrswege aus den Rippen schneidet. Dieses Verhalten ist so alt wie die IHK selbst. Ist es denn wirklich verwerflich, wenn Hafenbetreiber fordern, die Flüsse auszubaggern und die Fuhrunternehmer nach neuen und breiteren Straßen rufen, für die Finanzierung dabei auf fremde Töpfe (Stichwort TEN) zeigen? Oder ist nicht vielmehr der Politik vorzuwerfen, die gerade in schlechten konjunkturellen Zeiten jeden Strohhalm zu greifen versucht, um von ihren eigentlichen Versäumnissen abzulenken? Jeder hat das Recht, auf seine Interessen aufmerksam zu machen, aber es sollte Sache der Politik sein, einen gerechten Ausgleich zu finden.
Ansonsten ist bemerkenswert, dass man hinsichtlich des Projekts A14/A39 lediglich fordert, das Planfeststellungsverfahren zügig zum Abschluss zu bringen. Haben die gemeinsamen Positionen für eine Forderung nach dem zügigen Bau nicht gereicht und hat man sich hier hinsichtlich der knappen Finanzmittel auf die schwächste für die IHK Lüneburg-Wolfsburg noch eben tragbare Position geeinigt?
26. April 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39 vor dem Abstieg
24. April 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A-39-Gegner zum Anti-Lärm-Tag
Landeszeitung:
Genaue Prüfung der Ostumgehung — A 39-Planer warten auf Stellungnahme
Unser Kommentar:
Eine Autobahntrasse auf der Ostumgehung brächte zu den ohnehin schon 30.000 Fahrzeugen täglich noch einmal die gleiche Menge hinzu, davon ein beträchtlicher Teil LKWs. Dieses ist mit einer zweispurigen Straße und den dicht gelegenen Auffahrten gar nicht vereinbar! Also müßte die heutige Ostumgehung um eine Spur je Fahrtrichtung erweitert und die Abfahrt Ebensberg geschlossen werden. Mit all den Folgen für die Region um die Erbstorfer Landstraße, wie z.B., dass der gesamte Verkehr der K 53 dann durch Lüne rollen müßte. Auch die A 250 ist nicht auf Stoßzeiten mit diesem zusätzlichen Verkehr eingerichtet, ganz zu schweigen vom Anschlusskreuz Maschen. Gleiches gilt für die Alternativrouten B 4 und B 209, die schon heute unter der verfehlten Verkehrspolitik unseres Landes ächzen. Und bei einer Sperrung der Ostumgehung ergössen sich die täglich 50.000 Fahrzeuge dann mangels Alternativen in die Lüneburger Altstadt.
Wie dieser Artikel zeigt, ist diese Argumentation auch den Planern nicht fremd. Sie sind allerdings bereit, die Nachteile in Kauf zu nehmen – schließlich haben sie einen “Planungsauftrag” aus der Politik.
Allen Verantwortlichen – allen voran Herrn Althusmann, Herrn Mädge, Frau Wegener und Herrn Nahrstedt – sollte klar sein, was sie mit ihrer Autobahn im Oberzentrum Lüneburg anrichten. Die Ortsteile Moorfeld, Lüne und Hagen (sowie Teile Adendorfs) wären die Verlierer – 10.000 Menschen direkte Opfer von Lärm, Feinstaub, Abgasen und Verkehrsunfällen.
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Für den Damensattel, gegen die A 39
Unser Kommentar:
Einer der energischsten Mitstreiterinnen gegen die A 39, der Mitbegründerin des Schutz- und Klagefonds und Gründungsmitglied des Vereins Zukunftswege e. V., hat die AZ Uelzen ein Portrait gewidmet. Juliane ist überall in der ersten Reihe mit dabei und dies bereits seit langen Jahren. Im Dachverband der Bürgerinitiativen ist sie eine geschätzte und kompetente Ansprechpartnerin, gerade wenn es um das Thema “Landwirtschaft und A 39” geht. Dies ist eine gute Gelegenheit für die Aktion Lebensberg, im Namen aller MitstreiterInnen auch einmal “Dankeschön Juliane” zu sagen!
Landeszeitung:
Schutz für Profit
Leserbrief von Ardo Sohns
Landeszeitung:
Eine der Kreaturen
Leserbrief von Detmar Ohlenroth
23. April 2007: Isenhagener Kreisblatt:
In Voitze «kein zweites Melbeck» — Brome: Die wahre Umgehungs-Planung kommt später
21. April 2007: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Sonderstatus nicht bedacht — A 39: Bevenser kritisieren Anschlussstellen und Trennung von Ortsteilen
Lünepost:
Lüneburg will ein Dach auf der neuen Autobahn — Beim Erörterungstermin für die A 39 forderte Stadt-Juristin
Landeszeitung:
Mehr Mut zum Nein
Leserbrief von Carsten Jaeger, BI Mechtersen “Keine A 39!”
20. April 2007: Pressedienst Lüneburg:
A39: Ostumgehung bereitet Lüneburg Bauchschmerzen
Unser Kommentar:
Das folgende Zitat steht exemplarisch für unzählige gleichartige Aussagen in den letzten vier Jahren:
Denn die Ostumgehung kann nicht zur Autobahn werden. Dagegen sprechen laut Fischer etwa Kurvenradien, aber auch der in manchen Bereichen fehlende Standstreifen.
(Friedhelm Fischer, Leiter Stassenbauamt Lüneburg in der Landeszeitung vom 10. Juli 2002)
Doch plötzlich und völlig unerwartet geht die Ostumgehung doch! Häuser müssen nicht mehr abgerissen werden, die Kurvenradien spielen keine Rolle. Auch hinsichtlich der Unfallhäufigkeit stellt die Ostumgehung offenbar überhaupt kein Problem mehr dar. Es ist auch nicht so, dass die Teilvariante 503 verändert wurde, nein, mit der 586 wurde eine völlig neue Variante entwickelt. Auch kann der Verkehr mit einem Tempolimit von 100 km/h fließen, alles kein Problem. Woran mag das liegen? Ach ja, der politische Wille hat sich in den letzten Monaten auf das vermeintlich kleinste Übel eingeschossen. Die Landesvertretung baut den Politikern flugs eine kleine Brücke (die 586), und auf einmal geht, was vier Jahre lang ausgeschlossen war. Darum wird immer noch eine A 39 mitten durch das Stadtgebiet gebaut. Unmöglich in unserer heutigen Zeit. Alle momentanen politischen Äußerungen in diesen Wochen sind Rückzugsgefechte, um die Gesichter zu wahren.
Landeszeitung:
Stadt will Deckel für Ostumgehung — Erörterungstermin für A 39 in Uelzen
Landeszeitung:
Musketiere gegen die Autobahn — Erörterungstermin in Uelzen
Unser Kommentar:
Eine mal wieder gelungene Vorstellung des Dachverbands der Bürgerinitiativen. Kann man Widerstand positiver demonstrieren? Einige 100 Demonstranten kann der Dachverband zusammenbekommen, das wissen unsere Politiker und Planer. So wurden drei Musketiere, die die drei Landkreise repräsentieren, auf den Weg geschickt, um dem König durch ihre Hellebarden verkünden zu lassen, dass der Bau der A 39 nicht Volkes Wille ist. Der König hat die Einwände der Bürger aufgenommen und sich gegen den Bau der A 39 entschieden – Volkes Wille zählt! So war das allerdings früher. Heute regiert man eher gegen den Willen des Volkes.
Allgemeine Zeitung Uelzen:
A-39-Vorzugstrasse steht bis Sommer fest — Verkehrsministerium entscheidet anschließend Linienführung / Bis Jahresende neue Nutzenrechnung
Isenhagener Kreisblatt:
«Keine Alternativen» — A 39: Planer halten an Vorzugsvariante fest
18. April 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Landkreis-Musketiere gegen Autobahn-Ideologen
Landeszeitung:
Kommunen und Verbände erörtern Bedenken gegen A 39 — Zweitägiger Termin startet am Donnerstag in der Stadthalle Uelzen
5. April 2007: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Nichtbeitritt unverantwortlich» — Kritik an Altenmedinger Rat für Beteiligung am A 39-Klagefonds
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Etwas dürftig» — A-39-Gegner wollen wieder Akzente setzen / «Kriegskasse» gut gefüllt
3. April 2007: Hamburger Abendblatt:
A-39-Gegner hoffen auf Rückstufung
Unser Kommentar:
Eine Rückstufung wird es wohl nicht geben, vielmehr wird die A 39 wohl auf ewig im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes schmoren. Welcher Politiker wird das Rückgrat haben und den Lobbyisten eine Rückstufung verkaufen? Uns ist keiner bekannt. Schaut man sich aber einmal an, wie die Niedersachsen bei der Planung der A 22 Küstenautobahn Gas geben, stellen sich einige Fragen. Das Land hat unter www.kuestenautobahn.info eine eigene Website eingerichtet. Das Raumordnungsverfahren wird bereits im Sommer 2007 eröffnet. Hinsichtlich nötiger Gutachten und Variantenvergleiche befindet man sich bereits fast im Planungsstadium der A 39.
Was haben diese Fakten mit der A 39 zu tun? Die A 22 befindet sich im weiteren Bedarf mit Planungsrecht und vom ‘Bedarf’ weit hinter der A 39 zurück. Es muss aber ein Tiefseewasserhafen angebunden werden und auch die A 20, von Polen kommend und an der Küste entlang führend, soll schließlich nicht bei der Elbquerung Drochtersen enden. Sicherlich hat Niedersachsen den Hamburgern noch einige Zugeständnisse hinsichtlich der Anbindung des Hamburger Hafens nach Wilhelmshaven zu machen und so stellen wir die Prognose auf, dass die A 22 bei der 2009 anstehenden Novellierung des Bundesverkehrswegeplanes nachträglich in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wird. Das Problem ist nur, dass Niedersachsen dann zwei Autobahnen im vordringlichen Bedarf haben wird und das Geld nur für eine Autobahn reicht. So wird der zukünftige Ministerpräsident Niedersachsens dann irgendwann vor die Presse treten, um der interessierte Öffentlichkeit mitzuteilen, dass die A 39 für Niedersachsen sehr wichtig ist, man aber die A 22 aus wirtschaftlichem Interesse Niedersachsen vorziehen muss. Man werde sich aber bemühen, dieses wichtige Projekt ab 2025 schnellstens zu realisieren …
Landeszeitung:
Abschied von Wahlversprechen
Leserbrief von Stefan Becker
2. April 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Rückstufung der A 39 bald möglich
31. März 2007: Landeszeitung:
Suche nach Superplaner
Kommentar von Malte Lühr
Unser Kommentar:
Man muss nach dem Superplaner gar nicht so lange suchen, sondern einfach nur nach Oldenburg (Niedersachen) schauen. Hier wurde in den holden 70ern die A 28 einmal quer durch die Stadt gebaut und fast jeder Stadtteil mit einer eigenen Anschlussstelle (AS) versehen. Die A 28 wurde so perfekt ins teilweise historische Stadtbild integriert, dass wir uns fragen müssen, warum sich Oldenburg noch nicht als Weltkulturerbe beworben hat. Der damalige Planer muss doch noch zu recherchieren und gegebenenfalls aus dem Ruhestand zurückzuholen sein. Überhaupt sollten wir diese historische Chance für Lüneburg nutzen. Warum denn gemäß St. Florian die A 39 wegschieben? Sollten wir die A 39 doch ab der AS Handorf über die AS Gellersen und die AS Reppenstedt direkt auf Stelzen in das Stadtgebiet hinein- und hindurchführen. Der OB, die Landesbehörde und die IHK erhalten über die AS Rathaus einen direkten Zugang zur A 39. Schade nur, dass unser vorbildlicher OB mit dem Rad ins Rathaus fährt. Anschließend erfolgt die Trassenführung vorbei an der Leuphania Universität Lüneburg – eine zukunftsweisende Universität braucht mindestens einen Autobahnanschluss – und die neue zukünftige Stadthalle wird auch gleich mit angebunden. Selbstverständlich erfolgt dann eine östliche Anbindung an die Ostumgehung Lüneburgs. Gehen nur die LüneburgerInnen aus Lüne leer aus, da sie ohne direkte Anbindung werden leben müssen. Diese Chance haben sie vertan. Immerhin bleibt noch als Trost die Ostumgehung.
30. März 2007: Landeszeitung:
Kein Vertrauen in Zick-Zack-Kurs — A 39-Gegner: Stadt muss hart bleiben
Landeszeitung:
Ratsmehrheit wehrt sich gegen Stadt-Trasse — SPD und CDU fordern weiter A 39-Bau im Westen oder Osten
Landeszeitung:
Hacker legen Seite lahm
29. März 2007: Hamburger Abendblatt:
B 4 kann Autobahn werden — Planung: Neue Untersuchung förderte eine mögliche Variante zu Tage
28. März 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39 weiter quer durch Lüneburg geplant
Pressedienst Lüneburg:
A39: Stadt kämpft für verträgliche Trasse
Landeszeitung:
«Wir waren bisher zu zahm» — Bürger vom Ebensberg, aus Lüne und Moorfeld sind wütend über A 39-Pläne für Ostumgehung
27. März 2007: Landeszeitung:
Ostumgehung im Fokus — A 39-Planer halten den Ausbau der Strecke grundsätzlich für möglich
Landeszeitung:
«Variante mit vielen Vorteilen» — Behörden informieren Stadt und Kreis: Ostumgehung in der Favoritenrolle bei A 39-Bau
Unser Kommentar:
Seit vier Jahren erzählen uns die Planer, dass die Ostumgehung aufgrund der Radien nicht zur Autobahn ausgebaut werden könne. Im Rahme der politischen Willensbildung schiessen sich alle Politiker langsam auf die Nutzung der Ostumgehung ein und siehe da, man hat einen Blitzkasten aufgestellt, neu untersucht und plötzlich geht es doch. Inzwischen überschreibt die Landeszeitung den Artikel mit: “Variante mit vielen Vorteilen”. Wie können sich kompetente Leute doch so täuschen? Täuschen sich womöglich auch die Politiker und Lobbyisten die uns seit Jahren mitteilen, dass wir diese Autobahn brauchen? Würde sich bei einer neuen Untersuchung womöglich herausstellen, dass die A 39 gar überflüssig ist? Es bleibt dabei, dass es sich hier um ein Prestigeprojekt handelt, welches von wenigen Lobbyisten gewünscht wird. Wir brauchen keine A 39. Ein maßvoller Ausbau der B 4 mit Schaffung der wichtigen Ortsumfahrungen für Melbeck, Kirchweyhe, Tätensen, etc. reicht völlig. Die Ostumgehung selber sollte höchstmöglichen Lärmschutz und eine Deckelung bekommen. Vor allem sollte kein weiterer Verkehr in die Region gezogen werden. Das lässt sich nur mit einer Bundesstraßenlösung erreichen und dies sollten die Forderungen der Bürgerinitiativen sein.
26. März 2007: Landeszeitung:
Kampf gegen A 39 — Gegner suchen Schulterschluss mit Verkehrsclub
24. März 2007: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Klimaschutz geht vor»
Leserbrief von Udo Jürgens
23. März 2007: Landeszeitung:
A 39-Planer bitten zum Sitzungsmarathon — Erörterungstermin am 19. und 20. April in der Uelzener Stadthalle
17. März 2007: Gifhorner Rundschau:
A 39: Baubeginn steht in den Sternen — Raumordnungsverfahren wird beendet – Gegner kündigen Klage an – Bundesministerium: Trasse hat Vorrang
13. März 2007: Rotenburger Rundschau:
Klimaschutz? Fehlanzeige — VCD kritisiert Raumordnungsprogramm des Landes
6. März 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Autobahngeschädigte von NDR verhohnepiepelt
2. März 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Realistischer Ausbau vorhandener Verkehrswege
27. Februar 2007: Landeszeitung:
Mobilität heizt Klimawandel an — Umweltagentur warnt vor massiver Zunahme der Treibhausgas-Emissionen durch Verkehrsmittel
Unser Kommentar:
Der europaweite Güterverkehr frisst die Arbeitsplätze der Region, er zerstört unsere vorhandenen Straßen, er verstopft sie, nimmt uns damit die Mobilität und begründet mit seinem ungebremsten Wachstum die Forderung nach immer neuen Straßen. Damit nimmt er uns die Landschaft, zerstört unsere Natur, überzieht uns mit Dauerlärm bei Tag und bei Nacht, kurz: Er verschlingt unersättlich alles, was Lebensqualität genannt wird.
Das Maß ist voll, die Bevölkerung nimmt es nicht mehr hin, dass diesem Moloch immer neue Opfer gebracht werden. Eine ganz andere Verkehrspolitik muss kommen, und sie wird kommen, so oder so. Wir wollen nicht die letzten Opfer einer längst überholten Politik sein, sondern wir werden das Unsere tun, dass endlich eine Wende erfolgt, die konsequent unsere vorhandenen Straßen vom Güterfernverkehr entlastet, anstatt immer neue Straßen zu bauen!
Die beste Verkehrsverminderung heißt Regionalisierung, die beste Verkehrsbewältigung heißt Verlagerung des Güter-Fernverkehrs auf die Schiene und das Binnenschiff. Dafür und für die Entlastung der Ortschaften vom Durchgangsverkehr müssen die Mauteinnahmen eingesetzt werden und keinesfalls für den Bau neuer Straßen in unserem bereits heute total vernetzten Land!
26. Februar 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
EU-Umweltagentur gegen unsinnigen Straßenbau
Spiegel Online:
EU prangert Verkehr als Klimaschutz-Sorgenkind an
Hamburger Abendblatt:
«Schluss mit der Ostseeromantik» — Fehmarnbelt-Querung – Institut: Kein Bau keine Katastrophe
Unser Kommentar:
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft stellt fest, dass ein Bau der Beltquerung verzichtbar sei, weil der der Handel mit Skandinavien bereits überdurchschnittlich hoch und kaum noch zu steigern sei. Da die A 39 in erster Linie für den Transitverkehr zwischen Skandinavien und Osteuropa gebaut wird, muss diese wissenschaftlich fundierte Auffassung in gleicher Weise für die A 39 gelten. Die bisherigen Verkehre via Skandinavien werden also kaum noch wachsen und können bereits heute vom vorhandenen Staßennetz bewältigt werden. Hinsichtlich der Hinterlandanbindung an die Deutschen Seehäfen liegt der Nutzen des Hosenträgers (A 14, A 39, Querspange) lediglich bei 0,175% des Gesamtnutzens. Eine differenzierte Nutzen-/Kostenrechnung für das Projekt A 39 liegt seitens des Bundesverkehrsministers noch immer nicht vor. Hier erhalten wir eine erneute Bestätigung über die Überflüssigkeit der A 39.
22. Februar 2007: Hamburger Abendblatt:
Ein Stint gegen die A 39 — Protest: «Autobahnnix» wird aufgestellt
Unser Kommentar:
Der vor der IHK stehende “Autobahnnix”, seines Zeichens ein “Keine-A-39-Stint” der BI Lüne-Moorfeld, ist inzwischen bereits zerstört worden. Ganz sicher hat die IHK nichts mit der Zerstörung zu tun, setzt sie sich doch auf anderer Ebene mit ihren Kritikern auseinander. Es fällt aber immer wieder auf, dass gerade die, die über keine stichhaltigen Argumente verfügen, immer wieder mit Zerstörung agieren. Das ist schade!
20. Februar 2007: Landeszeitung:
Neue Verkehrspolitik gefordert
Leserbrief von Martin Kaiser
Landeszeitung:
Kein Dank zu erwarten
Leserbrief von Claudia Scheil
14. Februar 2007: Landeszeitung:
Kein Geld für A 39
Leserbrief von Henning Soltau
11. Februar 2007: WDR 3:
Opferbahnen: Mythos und Kult der deutschen Highways”
9. Februar 2007: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Trasse Richtung Osten schieben» — Rat Lüder lehnt A-39-Vorzugstrasse ab und fordert Untersuchung des Alternativvorschlags
7. Februar 2007: Landeszeitung:
Kirchturmdenken in der Heide — Ministerpräsident Wulff rügt uneinige Tourismuswirtschaft und lobt Kurs der Universität
31. Januar 2007: Hamburger Abendblatt:
A 39-Gespräch in Berlin: «Soweit zufrieden» — Verkehrsministerium: Lüneburger Bedenken vorgetragen
30. Januar 2007: Radio ZuSa:
Bundesverkehrsministerium hat A39-Bau noch nicht entschieden”
29. Januar 2007: Hamburger Abendblatt:
A 39-Thema führt nach Berlin — Gespräche: Oberbürgermeister und Landrat im Verkehrsministerium
28. Januar 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Lungenprobleme von Kindern in Autobahnnähe
27. Januar 2007: Landeszeitung:
Trio will in Berlin auftrumpfen — Oberbürgermeister, Landrat und MdB Wegener erklären Lüneburger Position zur Autobahn
26. Januar 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Vollständige Position der Region schildern
Pressedienst Lüneburg:
Oberbürgermeister und Landrat machen A 39 in Berlin zum Thema
Unser Kommentar:
Alleine das Vorgespräch der drei Lüneburger muss schon spannend gewesen sein. MdB Wegener, die sich vehement gegen eine Westvariante der A 39 ausspricht und OB Mädge, der ebendiese fordert und seine Stadt nicht durch eine Transitautobahn zerrissen sehen will. Als Dritter im Bunde oder zwischen den Stühlen (?) Landrat Nahrstedt mit seiner Tunnellösung. Da stellt sich die Frage, wie man geeint und geschlossen beim zuständigen Staatssekretär punkten will. Oder haben sich die drei Lüneburger inzwischen womöglich (pssst) auf eine natürlich inoffizielle gemeinsame Position geeinigt die da lauten könnte … Keine A 39!
Hamburger Abendblatt:
Autobahnnähe schadet den Lungen
24. Januar 2007: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Ein Dorf wird zerschnitten — Lüderaner fordern Verlegung der A-39-Trasse weiter in Richtung Osten
23. Januar 2007: Landeszeitung:
Keine Predigt vom Präsidenten — Eberhard Manzke Gastredner beim Neujahrsempfang in Deutsch Evern
Unser Kommentar:
Der neue IHK Präsident Eberhard Manzke hat bei Amtsantritt seine große Chance einen politischen Wandel einzuleiten vertan und tritt beim Thema A 39 würdig in die ewig gestrigen Fußstapfen seines Vorgängers. Zitate: “Das Projekt sei zu bedeutend, um es dem Für und Wider von Einzelinteressen zu überlassen” (LZ 12.01.06) und “Auch die A 39 ist notwendig. Unsere Kinder und Enkel werden es uns später danken, wenn wir heute mit dem Bau dieser Autobahn die richtigen Weichen für die Zukunft stellen” (LZ 23.01.2006). Er hat völlig recht. Unsere Kinder werden uns für die eine weitere Milliarde Euro Schulden danken, die wir ihnen für eine überflüssige Transitautobahn hinterlassen und die ihren Eltern keine neue Arbeitsplätze bescheren wird. Wer aber wie Eberhard Manzke bei 15.000 Einwendungen gegen die A 39 im Raumordnungsverfahren sowie 40.000 Unterschriften gegen das Projekt immer noch von Einzelinteressen spricht, leidet offensichtlich unter Wahrnehmungsstörungen. Von den 50.000 Mitgliedern der IHK haben sich lediglich knapp 100 Unternehmen für das Projekt ausgesprochen. Bei den anderen 49.900 Unternehmen drehe ich die Argumentation der Befürworter einmal um und spreche von der 'Schweigenden Mehrheit' der Unternehmer die gegen das Projekt sind. Beim Thema Einzelinteressen stellt sich mir aber die Frage, ob man Autobahnen auch mit Sand und Kies baut. Davon hat Eberhard Manzke ja genug!
Landeszeitung:
Die Leier der Gebetsmühle
Leserbrief von Andreas Janowitz
Landeszeitung:
Transitstrecke ohne Profit
Leserbrief von Siegfried Koschek
die tageszeitung:
Abrüstung in der Tiefgarage!”
Kommentar von Manfried Kriener
22. Januar 2007: Aller-Zeitung:
Grünen-Politiker unterstützen Bürgerinitiative «Keine A 39» — Sievers: «Ostvariante beeinträchtigt besonders schützenswerte Flächen»
21. Januar 2007: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Wasserkreuz statt Autobahn»
Leserbriefe von Fiederike Hein, Arnim Brandes, Burkhard Bisanz, Sprecher der Aktion Ostheide, Joachim Detzkies, Uwe Bilau und Andreas Conradt
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Welches Spiel spielt die Samtgemeinde?»
Leserbriefe von Mienold Eilers, Joseph Zettelmaier und Christine Altmann
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«40 000 Unterschriften gegen die A 39»
Leserbriefe von Renate und Eckehard Niemann, Uwe Krieg, Borvin Wulf, Carsten Jaeger, Jörg Jahneke und Dr. Rainer Altmann
20. Januar 2007: Pressedienst Lüneburg:
Raumordnung: Rat tritt für Interessen Lüneburgs ein
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Ein Landkreis wird abgehängt
Kommentar von Thomas Mitzlaff
Unser Kommentar:
Für den Redakteur Thomas Mizlaff der AZ-Uelzen scheint das Glas halb leer und nicht halbvoll zu sein, schämt er sich offensichtlich gegenüber Vertreten seiner Zunft, dass in unseren Landkreisen ein starker Widerstand gegen die A 39 besteht. Als Redakteur hat er mit diesem Artikel Meinungsbildung betrieben und nicht 'Bericht erstattet'. Das ziemt sich nicht und hat auch zu einem immensen Leserbriefeingang und Beschwerden bei der AZ geführt. Gut so! Eine nicht vorhandene A 39 ist sicher nicht Schuld an einem Abzug diverser Polizeiinstanzen in Uelzen. Immerhin erfahren wir in diesem Artikel, dass Presseredakteure in Berlin von unserem starken Widerstand Kenntnis haben und das ist auch gut so.
Landeszeitung:
Schweigende Politiker
Leserbrief von Stefan Becker
Landeszeitung:
A 39 exportiert Jobs
Leserbrief von Verena Fiedler
Landeszeitung:
Trostlose Argumente
Leserbrief von Peter Mohr
Landeszeitung:
Wer soll zahlen?
Leserbrief von Renate Backhaus
Landeszeitung:
Spaltpilz statt Klammer
Leserbrief von Eckehard Niemann
19. Januar 2007: Landeszeitung:
Kein EU-Geld für Autobahn 39 — Referatsleiter aus Hannover stellt Unternehmern Ziel-1-Sachstand vor
Unser Kommentar:
Schön, dass diese Frage endlich geklärt ist, und die Ziel 1-Mittel für unsere Region nicht in ein Autobahnprojekt fliessen, bei dem es nur auf eine Transitverbindung zwischen Skandinavien und Osteuropa ankommt.
17. Januar 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Definitiv keine EU-Gelder für A 39-Planung
16. Januar 2007: Landeszeitung:
Umgehung für A 39 ausbauen — Position der neuen IHK-Spitze
Unser Kommentar:
Die IHK Lüneburg-Wolfsburg als selbsternannte Interessenvertretung der Wirtschaft spricht sich für die A39 aus und beruft sich dabei auf ein deutliches Votum der Vollversammlung. Weder auf der eigenen Homepage noch sonstwo im Internet ist die Wahlbeteiligung der jüngst abgehaltenen Wahl zur Vollversammlung und des neuen Präsidenten Eberhard Manzke zu finden. Beteiligungen zu den Kammerwahlen werden z.B. von der IHK Pfalz mit 6,0% und für die IHK München mit 6,23% angegeben. Die IHK Lüneburg-Wolfsburg wird wissen, warum sie die Wahlbeteiligung ihrer Wahl zur Vollversammlung nicht veröffentlicht. Es stellt sich bei diesen traurigen Wahlbeteiligungen allerdings die Frage, inwieweit die Kammern sich anmassen dürfen, die 'Wirtschaft' zu vertreten und mit deren Meinung zu sprechen. Der Aktion Lebensberg sind inzwischen sehr viele Mitglieder der IHK Lüneburg-Wolfsburg bekannt, die keine Transit-A39 wollen – und einige von ihnen sind auch Mitglieder unseres Vereins.
13. Januar 2007: Landeszeitung:
Land soll Plan nachbessern — Rat diskutiert über Raumordnungsprogramm sowie Anträge und Anfragen
12. Januar 2007: Landeszeitung:
Der neue IHK-Präsident hält Plädoyer für A 39 — Lüneburger Eberhard Manzke löst Bernd Hansmann an Kammerspitze ab
Unser Kommentar:
Mit starren Durchhalteparolen und dem Festhalten am unsinnigen und vom Aus bedrohten A39-Projekt beschädigt Herr Manzke nicht nur seine eigene Glaubwürdigkeit, sondern auch die Kompetenz der IHK als Vertretungsorgan aller Kaufleute. Schon fühlte man sich bei der IHK genötigt, kritische Mitglieder beim Jahresempfang auszuladen – wegen Platzmangels, wie es offiziell hieß. Die IHK-Spitze muss langsam genauso wie unsere Politiker begreifen, dass das Wiederholen von Glaubensbekundungen nicht die fehlenden Argumente kaschieren kann.
Erwähnenswert sind noch die Aktivitäten des scheidenden Präsidenten und ehemaligen Vorsitzenden des Verkehrsausschusses (seit 1989) der IHK. Bernd Hansmann trat als Speditionsunternehmer immer aktiv für eine Autobahn von Wolfsburg nach Hamburg ein. Wer wollte ihm das verübeln. Sein Logistikunternehmen sitzt direkt an der A 39 in Wolfsburg und fährt große Stückzahlen für die in der IHK stark vertretene Volkswagen AG, unter anderem nach Hamburg. Hansmann, der wegen seiner Leistungen für die Verbesserung der Straßenverkehrsinfrastruktur mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, kennt wohl die unzulängliche Verkehrsanbindung des VW-Konzerns an den Überseehafen nur allzu gut. Er trat schon für die A 39 ein, als noch nicht bekannt war, dass man mit Autobahnen in Deutschland keine neuen Arbeitsplätze schafft.
Landeszeitung:
Keine Brezel für Michael Glos — Minister sagte in letzter Minute ab – Antrittsrede des neuen IHK-Präsidenten im Theater
Landeszeitung:
Demonstranten fühlen sich abgedrängt — 150 Autobahngegner an Lindenstraße
11. Januar 2007: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Brezel für Glos, Knigge für IHK
5. Januar 2007: Spiegel Online:
Schweizer Studie: Was Straßenverkehr wirklich kostet
 
Stand:  10.05.2009 Impressum Kontakt info@aktion-lebensberg.de