zurück zur Einstiegsseite

»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»
»


zu Aktion Lebensberg e.V.
powered by
Aktion Lebensberg

Mitglied im
Dachverband der
Bürgerinitiativen
gegen die A 39

Pressearchiv nach Jahrgang: 2006




27. Dezember 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39-Gegner auf der Überholspur
21. Dezember 2006: WDR Monitor:
Bezahlte Lobbyisten in Bundesministerien: Wie die Regierung die Öffentlichkeit täuscht”
22. Dezember 2006: Landeszeitung:
Reinstorf tritt Klagefonds bei — Gemeinde unterstützt Kampf gegen A 39
Unser Kommentar:
Was von der Stadt Lüneburg und den Gemeinden Adendorf und Scharnebeck nicht zu erwarten war, erfolgt jetzt durch die Gemeinde Reinstorf. Durch den Beitritt zum Schutz- und Klagefond legt sie der Variante 504 eine weiter Barriere in den Weg. Die Aktion Lebensberg sagt Dankeschön!
21. Dezember 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
A-39-Trasse umgeht Vogelschutzgebiet — Raumordnungsverfahren für Bodenteich eingeleitet
19. Dezember 2006: Landeszeitung:
A 39 bleibt im Osten — Vorzugsvariante bei Bodenteich korrigiert
Unser Kommentar:
Erwartungsgemäß haben die Planer die unbequemen Störungen durch das Vogelschutzgebiet Hohe Geest weggewägt. Haben wir etwas anderes erwartet? Nein, nicht wirklich! Es stellt sich durch die Pressemitteilung der Regierungsvertretung viel eher die Frage, ob sich durch die schnelle ‘Planungskorrektur’ und Bestätigung der Vorzugsvariante bereits Rückschlüsse ziehen lassen. Darauf, dass die Vorzugsvariante unverändert Bestand haben wird?
Hamburger Abendblatt:
Mädge bei Spitzenrunde
Unser Kommentar:
Das ursprünglich für den Sommer geplante Spitzengespräch in Berlin findet jetzt bereits Ende Januar nächsten Jahres statt. Ob der OB für die Reise nach Berlin seine Forderung nach der Westvariante in der Tasche hat? Er dürfte die Gellerser MdB Hedi Wegener besonders damit erfreuen.
18. Dezember 2006: Die Welt:
Mit dem Volk schrumpft der Wohlstand — Der Bevölkerungsschwund hat dramatische Folgen für unsere Wirtschaftskraft
Unser Kommentar:
Nachdem die Themen Demografie und Klimaschutz endlich die Politik erreicht hat, berichtet die Welt erstmals über die wirtschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der abnehmenden Bevölkerung ergeben. Das heutige Wirtschaftswachstum Deutschlands basiert auf der Binnennachfrage und dem Export. Wenn die Bevölkerung nach jüngsten Untersuchungen im Jahr 2050 auf 68 Millionen Menschen zurückfällt, kann ein Wirtschaftswachstum nicht mehr aus der Binnennachfrage erreicht werden. Die Wirtschaftskraft Deutschlands wird stark zurückgehen müssen. Es ist also an der Zeit, dass wir die zukünftig zu leistenden Ausgaben bereits heute eindämmen. Ob unsere Politiker dies begreifen werden? Wohl eher nicht. Aber lesen Sie selbst den Artikel.
15. Dezember 2006: Landeszeitung:
Fabrik bringt 200 Jobs mit — Grundstückzukauf im Hafen perfekt – Aufsichtsrat des Hamburger Betriebes muss Umzug noch zustimmen
Unser Kommentar:
Ein Auszug: “Für Lüneburg sprachen die Grundstückspreise, ein Gelände, das Expansionsmöglichkeiten bietet, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften wie Akademikern, Facharbeitern und angelernter Kräften sowie die hervorragende Infrastruktur […]. Das Areal liegt an der B216 und Zugleich am Elbe-Seitenkanal.
Wir beglückwünschen unseren OB zu dieser Akquisition – und dies ganz ohne A 39!
Hamburger Abendblatt:
Das Grundwasser wird knapp — Ostheide: Versiegelte Landschaften, Klimawandel
Unser Kommentar:
Ein Auszug: “Die Landschaft wurde in den letzten Jahrzehnten zunehmend durch Bauwerke und Straßen versiegelt, die Flüsse zu reinen Kanälen ausgebaut.
Aber was soll's? Bauen wir doch einfach noch eine Autobahn darüber! Und wenn das Grundwasser knapp wird, die Bevölkerung wird es auch werden und schliesslich einen geringeren Wasserbedarf haben …
14. Dezember 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Was brachte die A 20? – Dossier über Autobahneffekte
9. Dezember 2006: Landeszeitung:
Widerstand in Reimform
Leserbrief von Harald Kerl
5. Dezember 2006: Landeszeitung:
Landkreis will Natur aufwerten — Flächenvorrat als Ausgleich für Bebauung wird angelegt
1. Dezember 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Die Mittel aus Brüssel stoppen» — Bürgerinitiativen bündeln Kräfte, um die A 14 und 39 zu verhindern / Aktionen auch an der B 71
30. November 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A39-Gegner bieten der IHK Zusammenarbeit an
29. November 2006: Landeszeitung:
A 39 fehlt im Investitionsplan — Gegner hoffen – Planer nicht überrascht
Unser Kommentar:
Die Aussage, dass Gegner hoffen würden, weil die A 39 im aktuellen Investitionsrahmenplan (IRP) fehle, bezieht sich nicht auf die Bürgerinitiativen und deren Dachverband. Wir sind informiert, wir wissen dass ein Projekt erst bei Baureife in den IRP eingestellt wird.
Interessant ist, dass die Planung der A 39 im Jahr 2003 um ca. ein Jahr hinter der Planung der A 14 zurücklag. Nach heutigem Planungsstand hat die A 39 bereits einen Rückstand von drei Jahren. Und die jetzt für Ende 2007 angekündigte Linienbestimmung liegt so kurz vor der Niedersächsischen Landtagswahl 2008, dass wir von einer weiteren Verschiebung ausgehen. Zu heftig wurden die Politiker im Kommunalwahlkampf angegangen; das werden sie sich zur Landtagswahl nicht wieder antun. Diese Verzögerungen sind ein erster Erfolg des Widerstands.
Interessant ist aber auch die Planungsgeschwindigkeit der Küstenautobahn A 22. Für eine sich nur im weiteren Bedarf befindliche Autobahn, die bereits im Sommer 2007 ins Raumordnungsverfahren gehen soll, eine erstaunliche Entwicklung. Überholt die A 22 die A 39? Wie will Niedersachsen beide Autobahnprojekte finanzieren? Oder gibt es bei der Novellierung des BVWP im Jahr 2008 eine Rochade beider Projekte? Während sich Land und Wirtschaft bei der A 22 mit eigenen Web-Sites für das Projekt einsetzen, ist dies bei der A 39 nicht der Fall:
www.kuestenautobahn.info
www.kuestenautobahn.de
www.bad-bederkesa.de
21. November 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A39-Linienführung erst Ende 2007?
Allgemeine Zeitung Uelzen:
A 39-Route als Osterei — Vogelschutz: Planer erwartet keine großen Umwege / 14 500 Einwände
19. November 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Fast 15.000 Einwendungen gegen die A 39
18. November 2006: Isenhagener Kreisblatt:
Experten widersprechen Zweifeln am Bau von A 39 und Querspange — Nicht viel Neues auf Expertenkonferenz in Arendsee / Autobahntrasse wohl erst Ende 2007
Landeszeitung:
Versprechen halten
Leserbrief von Peter Weerda
Landeszeitung:
Viele Fragen offen
Leserbrief von Dr. Lars Wohlers
17. November 2006: Volksstimme:
Mit Hochdruck an die A 14, Zittern um Geld für die B 190 n — Länderübergreifender Arbeitskreis tagte gestern Nachmittag in Arendsee
16. November 2006: Isenhagener Kreisblatt:
Alle Trassen auf Prüfstand — A 39-Diskussion wirft Fragen auf / Heute Info-Veranstaltung in Arendsee
14. November 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Ratlosigkeit im A 39-Raumordnungsverfahren
Landeszeitung:
A 39-Zeitplan in Verzug — Vogelschutzgebiet bei Bad Bodenteich? – Erörterungstermin verschoben
Landeszeitung:
Kleine Vögel stören große Pläne — Geplantes Schutzgebiet bei Bad Bodenteich stößt neue Trassenabwägung für Autobahn 39 an
Unser Kommentar:
Dass sich der Gesamtplan des ROV im Verzug befindet, ist bei den diversen zeitlichen Verzögerungen nicht weiter ungewöhnlich. Peinlich erscheint allerdings die Tatsache, dass die Planer erst jetzt das Vogelschutzgebiet (VSG) “Hohe Geest” südlich Himbergen in voller Ausbreitung in die Untersuchung des Verfahrens mit hineinnehmen, nachdem das Niedersächsische Umweltministerium das Gebiet als Natura-2000-Schutzgebiet bei der Europäischen Union nachmelden will. Hier entsteht tatsächlich der Eindruck, dass die Anmahnung desselben nicht bekannt war. Vermutlich ist in einzelnen Stellungnahmen zu detailliert auf das Vogelschutzgebiet eingegangen worden, so dass die Planer nun aufmerksam werden mussten. Dem Widerstand gegen die A 39 hätte das Gebiet ohne offiziellen Schutzstatus als faktisches Vogelschutzgebiet sicher mehr genutzt. So werden die Planer nun eine neue FFH-Verträglichkeitsuntersuchung durchführen und die Störungen durch die A 39 entsprechend ab-(weg-)wägen und ausgleichen. Die Aktion Lebensberg geht davon aus, dass sich zumindest durch das VSG keine zwangsweise Verschiebung der Vorzugsvariante ergeben muss. Um das VSG überhaupt nicht zu berühren, bietet sich die östlichste (533/551) oder die B4-Variante (528/539) oder eine der anderen westlichen (548) an.
13. November 2006: Landeszeitung:
Lächelnder Protest — Autobahngegner starten Plakataktion in Lüne und im Moorfeld
Hamburger Abendblatt:
Geht der Boom am Hafen vorbei?
Unser Kommentar:
Auszug: “Um Perspektiven für den Hafen zu schaffen, hat die Stadt Flächen am Elbe-Seiten-Kanal gekauft. So lange jedoch der Trassenverlauf der A 39 ungeklärt ist, bleiben auch die Erweiterungsmöglichkeiten ungeklärt.” Hier stellt sich einmal mehr die Frage, welche Variante der Oberbürgermeister wirklich will. Wurden doch jüngst am Bilmer Berg 97 Hektar erworben, um das Lüneburger Industriegebiet am Hafen zu vergrößern. Stellt sich die Frage, wie der OB die Container in ein eventuell neues Logistikcentrum bringen will. Über den Elbe-Seitenkanal geht dies nicht, bliebe nur der LKW. Dies bedeutet aber, dass die Container in Lüneburg ein zweites Mal ab und wieder aufgeladen werden müssten. Das macht jede Wirtschaftlichkeitsrechnung zunichte.
11. November 2006: Isenhagener Kreisblatt:
Fehlt für A 39-Querspange das Geld? — Autobahn-Gegner: Eventuell kein Bau der B 190n / Klopp: «Letzter Schritt»
Landeszeitung:
Kuschelalternative
Leserbrief von Marc Hartwig
9. November 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Hosenträger A 39 und A 14 ohne Querspange?
6. November 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Weitere Gemeinden im Klagefond gegen A 39
4. November 2006: Isenhagener Kreisblatt:
A 39: Schwenk für Singvögel? — Änderung bei Bodenteich könnte auch Trassenverlauf im Isenhagener Land beeinflussen
2. November 2006: Landeszeitung:
Lächelnder Protest gegen A 39 — Bürger starten Plakataktion in Lüne und im Moorfeld
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Bodenteich pfeift auf die Vorzugstrasse — Singvögel in den Seewiesen: Wird die A 39 verlagert?
1. November 2006: Landeszeitung:
Grüne kritisieren Gruppenpapiere — Fraktionschefin: Selbstverständlichkeiten werden als Innovationen verkauft
31. Oktober 2006: Landeszeitung:
Früherer Baustart für A 39 — Durch neues Beschleunigungsgesetz ist erster Spatenstich bereits vor dem Jahr 2015 zu erwarten
Landeszeitung:
Sie schmieden die Zukunft der Region — Große Koalitionen in Rat und Kreistag stellen Pläne vor – Schulterschluss bei Wirtschaft, Kultur, Bildung und Reformen
Unser Kommentar:
Die großen Koalitionen in Stadt und Landkreis lehnen die Stadtvariante der A39 ab, befürworten eine östliche Umfahrung, den Lüneburger Tunnel oder die Ertüchtigung der B4. Dieser Aussage entnehme ich, dass der Rat der Stadt Lüneburg die Stadtvariante ablehnt, aber gleichzeitig eine Tunnellösung geprüft wissen will? Wie passt das denn zusammen? Oder doch lieber die Ostumgehung (503) oder die Ostvariante (504)? Auch diese sollen auf eine ‘verträgliche’ Lösung hin geprüft werden. Also war doch alles Wahlkampfgetöse, was der Oberbürgermeister bei der Bürgerversammlung am 28.03.2006 im “Lim's” und später verlautbart hat? Bereits die Stellungnahme und die Gutachten der Stadt Lüneburg haben die Situation an der Ostvariante völlig stiefmütterlich behandelt. Wenn die Stadt Lüneburg jetzt die Stadtvariante zugunsten der Ostvariante oder der Ostumgehung abwägen würde, wäre dies ein glatter Wortbruch von Ulrich Mädge. Sowohl der OB als auch Frau Schröder-Ehlers versicherten mehrfach, dass genau dies nicht passieren würde. Die Ebensberger haben Ulrich Mädge mit 55 % der Stimmen als OB bestätigt. Die SPD hat 45 % erreicht, sicher hat sich hier das Vertrauen der Ebensberger zu ihrem OB und zu Heiko Dörbaum ausgezahlt. Wollen wir hoffen, dass dieses Vertrauen nicht enttäuscht wird.
28. Oktober 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Unfinanzierbare A 39 schneller planen?
die tageszeitung:
Kurzer Planungsprozess für Autobahnen — Bundestag verabschiedet Gesetz, mit dem die Planungszeit für Großprojekte in Deutschland erheblich verkürzt wird. Kritiker aus der Opposition sagen, das gehe zu Lasten der Bürgerbeteiligung. Teile des Gesetzes seien verfassungsrechtlich bedenklich”
die tageszeitung:
Schneller planen, gleich lange warten — Die Verschärfung des Planungsrechts war völlig unnötig”
Kommentar von Christian Rath
Braunschweiger Zeitung:
350 Millionen Euro für Verkehr in der Region — Bundesverkehrsministerium legt Entwurf für Investitionsplan bis 2010 vor: A 39-Lückenschluss und ICE-Strecke
27. Oktober 2006: Presseerklärung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtendwicklung:
Tiefensee: Schnelle und unbürokratische Planungszeiten stärken den Standort Deutschland — Gesetz zur schnelleren Infrastrukturplanung beschlossen
Presseerklärung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtendwicklung:
Tiefensee legt Fünfjahresplan für Verkehrsinvestitionen vor
Hannoversche Allgemeine Zeitung:
Autobahnen werden rascher fertig — Der Bundestag beschließt das «Beschleunigungsgesetz» – und Niedersachsen freut sich über viele Neubauprojekte
Unser Kommentar:
Der Verein Pro Mobilität e.V. begrüßt das neue Planbeschleunigungsgesetz und in einer Presseerklärung vor allem die Einschränkung der Beteiligung von Verbänden. Schaut man sich den Hintergrund dieses Lobbyvereins für Straßenbau einmal näher an, versteht man schnell, warum. Ohne eine weitreichende Beteiligung der anerkannten Naturschutzverbände bei Straßenplanungen wäre die Peinlichkeit des überplanten faktischen Vogelschutzgebietes wohl erst im Planfeststellungsverfahren der A 39 durch die Anwälte ans Licht gekommen und dann noch wesentlich größer gewesen.
26. Oktober 2006: Landeszeitung:
Lüneburgs neues Gewerbegebiet — Erste Weichen für Bilmer Berg II gestellt
25. Oktober 2006: Landeszeitung:
Neuer Elbtunnel geplant — Autobahn 20 – Flussunterquerung westlich von Hamburg soll mautfrei sein
Unser Kommentar:
Die Elbquerung Glückstadt-Drochtersen soll die A 20 und A 22 miteinander verbinden. Im Bundesverkehrswegeplan 2003 ist sie mit dem Vermerk F als vordringlicher Bedarf eingestuft. Projekte mit dem Vermerk F sind für eine privatwirtschaftliche Finanzierung nach dem Betreibermodell vorgesehen. Die Bauwirtschaft winkt jedoch ab, bei den geringen prognostizierten Verkehrszahlen (Nutzen-Kosten-Verhältnis 2,6) ist eine private Finanzierung nicht möglich: www.bund.net
Auch die Wirtschaftlichkeit des Warnowtunnels leidet unter zu hoch prognostizierten Verkehrszahlen, die nicht erreicht werden: www.aktienboard.de
Da noch kein Investor für die Elbquerung gefunden werden konnte, besteht die Gefahr, dass die Verbindung zweier zweifelhafter Autobahnprojekte ohne Verbindung bleiben wird. Der schleswig-holsteinische Verkehrsminister fordert mit der Begründung, dass die Elbquerung mautfrei sein soll, nun den Bund zur Finanzierung auf. Merke: Was sich nicht rechnet, finanziert der Bund.
24. Oktober 2006: Landeszeitung:
B 4 zerteilt den Ort Melbeck
Leserbrief von Gerhard und Doris Schley
9. Oktober 2006: Landeszeitung:
Die Angst vor der Autobahn — Fast 250 Menschen demonstrieren gegen den geplanten Bau der A 39 auf Stadtgebiet
Unser Kommentar:
Entlang aller möglichen Varianten leben betroffene Menschen, die Angst vor der A39 haben. So auch unsere Mitbüger im Stadtteil Moorfeld, die den Abriss von 30 Häusern und die Führung der A39 auf der Ostumgehung befürchten. Umso wichtiger ist es, dass sich die Bürgerinitiative Lüne/Moorfeld mit allen anderen Bürgerinitiativen für einen Ausbau der Bundesstraßen einsetzt, damit durch eine Autobahn nicht noch mehr Verkehr in unsere Region gezogen wird. Mit einer Deckelung der Ostumgehung und maximalen Lärmschutz im gesamten Bereich und einer Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h könnte dann der bestehende Verkehr hoffentlich mit einer geringeren Belastung für die Menschen als heute durchgeleitet werden.
8. Oktober 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Nutzen-Kosten-Verhältnis der A 39 weiter verheimlicht
Unser Kommentar:
In Deutschland wird keine Autobahn gebaut, wenn der Nutzen-Kosten-Faktor nicht größer als 3,0 ist.Diese Aussage einer ehemaligen Regierungspartei wollen wir einmal so in den Raum stellen und feststellen, dass sich die A 39 nach Aussagen des Bundesverkehrsministeriums und der Regierungsvertretung Niedersachsens im vordringlichen Bedarf befindet, ohne das bisher ein individuelles Nutzen-Kosten-Verhältnis ermittelt wurde. Man beruft sich darauf, dass der gesamte Hosenträger (A14/A39/Querspange) mit einem NKV von 3,4 eingestuft und damit der gesetzliche Bedarf festgestellt wurde. Abgesehen davon, dass sich die Querspange aufgrund fehlender Finanzierung in der Auflösung zu befinden scheint, beabsichtigt der Bund die Ausgabe von einer Milliarde Euro, ohne die Wirtschaftlichkeit des Projektes untersucht zu haben. Ein NKV ist umso höher, je größer die prognostizierten Verkehrszahlen und je niedriger die Investitionskosten sind. Wir sind gespannt, wie objektiv die veranschlagten Zahlen sein werden und ob man sie uns zur Verfügung stellen wird. Beim Projekt Hosenträger verweigert man uns seit zwei Jahren die Basisdaten für das Projekt.
6. Oktober 2006: Landeszeitung:
Neue Rechnung für die A 39 — Nutzen-Kosten-Faktor wird ermittelt
Unser Kommentar:
Den Presseartikeln zu diesem Thema dürfte die Antwort des Deutschen Bundestages auf eine kleine Anfrage der Grünen zugrundeliegen. Wir freuen uns, dass die Grünen bei diesem Thema aktiv sind. In diesem Zusammenhang erscheint es uns wichtig, dass die Grünen bei der Landtagswahl 2008 in die Regierungskoalition gelangen und bereits im Koalitionsvertrag festgeschrieben wird, dass zugunsten des Ausbaus der Bundesstraßen vom Bau der A 39 abgesehen wird. Wir hoffen, dass die Grünen mit eindeutigen Aussagen in den bald beginnenden Wahlkampf gehen werden. Wir sehen an der Antwort des Deutschen Bundestages, dass sich unsere Volksvertreter wieder einmal nicht vernünftig mit dem Thema auseinandergesetzt haben. So antworten sie auf die auf die Frage nach den Kosten der A 39 mit den im Bundesverkehrswegeplan genannten 431 Mio Euro, obwohl im Raumordnungsverfahren bereits Kosten von knapp 600 Mio Euro genannt werden. Wie das Ergebnis eines bisher verschwiegenen und neuberechneten Nutzen-Kosten-Verhältnisses aussehen wird, können wir uns alle heute bereits lebhaft vorstellen.
Landeszeitung:
Wirkungslose Verbotsschilder
Leserbrief von Daniel Meyer
Landeszeitung:
Melbecker Problem
Leserbrief von Eckehard Niemann
27. September 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Tausend A 39-Kartierungsmängel aufgedeckt
Landeszeitung:
Schilder halten Lkw nicht auf — Melbecks designierter Bürgermeister Klaus Hübner von Durchfahrtverbot wenig überzeugt
Unser Kommentar:
Wer hat denn ernsthaft erwartet, dass die LKW jetzt Melbeck meiden? Viele Politiker haben sich im Wahlkampf wahlwirksam die Klinke in die Hand gegeben. Immer darauf bedacht, dass die Presse und die Fotografen bitte auch anwesend sind. Immerhin hat Wirtschaftminister Hirche mit seiner Aussage, dass die A39 Melbeck wird nicht entlasten können, den Melbeckern die Augen geöffnet.
Auf einer Veranstaltung der neugegründeten Initiative für eine Ortsumgehung war es schon frappierend zu erfahren, dass die meisten Melbecker nicht wissen, dass eine Ortsumfahrung möglich ist. Klaus Hübner hat den Melbeckern bei dieser Veranstaltung versprochen, sich für diese Lösung einzusetzen und Eckehard Niemann eine Zusammenarbeit in die Hand versprochen. In diesem Artikel erfahren wir also, dass Klaus Hübner sich wieder in Richtung A39 ausrichtet.
26. September 2006: Landeszeitung:
A 39-Planer nun Bürgermeister — Friedhelm Fischer in Langenhagen zum Verwaltungschef gewählt
Unser Kommentar:
Ein lautes frühmorgentliches Lachen verschreckte die anderen Gäste des Lüneburger Bahnhofcafes. Der Verfasser dieser Zeilen hatte den letzten Satz des LZ-Artikels gelesen und wusste nun, dass Friedhelm Fischer für die Bildung seiner Regierung in Langenhagen eine Koalition mit den Grünen anstrebt.
Was für eine humorvolle Einlage, diesen Satz aus Lüneburger Sicht zu lesen! Nun, Friedhelm Fischer wird in Langenhagen sicher keine Autobahn bauen wollen, obgleich er der Verbreiterung der einen oder anderen Auffahrt oder Straße sicher positiv gegenüberstehen wird. Auch Langenhagen braucht schliesslich Arbeitsplätze. Also Ihr Langenhagener Grünen, aufgepasst! Die Aktion Lebensberg wünscht Friedhelm Fischer eine glückliche Hand und viel Erfolg in seiner neuen Funktion. Trotz aller unterschiedlichen Auffassungen war er uns ein sympathischer und fairer Ansprechpartner. Schade, dass wir unseren ‘Streit’ nicht gemeinsam bis zum Ende ausfechten können.
Hamburger Abendblatt:
Die Grünen bieten sich an — Landratswahl: Nach dem Sieg für die SPD und Manfred Nahrstedt. Die grüne Fraktionssprecherin Miriam Staudte gab sich bereits «zuversichtlich». Verlierer Stefan Porwol (CDU) will das Kreishaus verlassen
18. September 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39 Thema bei Koalitionsverhandlungen
13. September 2006: Landeszeitung:
«Historisch einmalige Chance» — Wulff empfängt EU-Kommissarin – Fördermittel könnten auch für Planung der A 39 fließen
Unser Kommentar:
Dieser Artikel kann Aggressionen hervorrufen. Einerseits wissen wir inzwischen alle, dass uns die Ziel 1-Fördermittel – moralisch gesehen – eigentlich nicht zustehen. Dass aber eine A39 davon finanziert werden soll, die unserer Region absolut keine Vorteile erbringt, zeugt von der geistigen Armut der politischen Kräfte, allen voran von Christian Wulff. Eine Frechheit ist seine Aussage, dass die A39-Gegner die A39 nicht verhindern können und dies am Wahlergebnis der Grünen festzumachen scheint! Was hat er erwartet, dass die Grünen mit 40+X abschneiden? Seine CDU hat in Lüneburg das Wahlergebnis aber schon auf 28,2% abgeschmolzen. Da liegen zum Erfolg der Grünen mit 18,2% noch lediglich 10,0% der abgegebenen Wählerstimmen. Bei der momentanen Politik von SPD und CDU würde es uns gar nicht wundern, wenn dies auch bei der Landtagswahl Niedersachsens 2008 ein mögliches Ergebnis der beiden Parteien seien könnte.
Landeszeitung:
Mädge plant ohne Vorzugstrasse — OB setzt Eckpunkte – Schlieffenpark-Projekt läuft ohne Änderung weiter
Unser Kommentar:
[…] Ich habe zugesagt, dass wir alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um die Vorzugstrasse zu verhindern – und daran hat sich nichts geändert.
Diese Aussage traf der OB zu einem Zeitpunkt, als sich seine SPD mit der FDP in einer Koalition befand. In der heutigen rotschwarzen Koalition wird dies wohl nicht mehr funktionieren. Auch wenn Bernd Althusmann in der Lüneburger CDU nicht in vorderster Reihe steht, bei der wahltaktischen Beschlussfassung der Lüneburger CDU für eine Westvariante hatte er sich der Stimme enthalten. Ob bei der Stadtrats- und der Kreistagsfraktion der CDU, Bernd Althusmann ist der starke Mann der CDU Lüneburgs und gibt den Ton. Dies zeigt sich einmal mehr hinsichtlich der A 39 am Eckpunktepapier für die Zusammenarbeit von SPD und CDU. Ein Auszug: “3.2 Wir stehen zum Bau der A 39 als wirtschaftlicher Entwicklungschance für unsere Region. Eine für die Menschen in Stadt und Landkreis Lüneburg vertretbare Lösung für die A 39 muss gemeinsam zwischen Stadt, Landkreis, Landesregierung und der Landesstraßenbaubehörde bis zum Jahresbeginn 2007 gefunden werden. Dem ‘Schutzgut’ Mensch muss eine höhere Priorität eingeräumt werden. Eine östliche Umfahrung, die Deckelung der alten Trasse und eine Ertüchtigung der B 4 müssen erneut untersucht werden. Es wird eine Neubewertung und Abwägung der bisher vorgelegten Trassenführung erfolgen. Die bisher vorgelegte Vorzugsvariante (Klostertrasse) lehnen wir ab.
Gemäss dieser Formulierungen hat die aktuelle Regierung der Stadt Lüneburg ihre Forderung nach der Westvariante nicht mehr erneuert. Durch diese fehlende klare Haltung schauen jetzt wieder alle Parteien in den Osten Lüneburgs. Lediglich die gemeinsame Forderung nach der B4-Ausbauvariante könnte einen Kompromiss darstellen. Wie aber soll die durchgesetzt werden, wenn sich niemand dafür einsetzt? Die Forderung nach der östlichen Umfahrung heisst für uns Ebensberger, Adendorfer, Moorfelder, Erbstorfer, Scharnebecker nichts anderes als die Ostvariante über den Ebensberg. Merken sie etwas? Die Wahl ist vorbei!
Landeszeitung:
Autobahn bereitet auch den Kleingärtnern Sorgen — Grünflächen- und Forstausschuss besichtigt die Kolonien
Aller-Zeitung:
Hunderte von Biotopen falsch oder überhaupt nicht kartiert
10. September 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39-Gegner legen bei Kommunalwahlen deutlich zu
7. September 2006: Landeszeitung:
Bedenken gegen Tunnellösung — A-39-Antrag im Landtag: Sonderweg teuer und zeitintensiv
Unser Kommentar:
Der neue Landrat hat mit der Tunnellösung einen unüberlegten Vorschlag an die Öffentlichkeit gebracht, der ihm noch lange anhängen dürfte. Abgesehen davon, dass Lüneburg in dem gesamten Bereich der ‘Stadtvariante’ regelrecht wird aufgebuddelt werden müssen, vom Lüner Holz wird im unmittelbar betroffenen Bereich wohl nicht viel Schützenswertes übrigbleiben. Der Tunnel dürfte die Kosten für die Vorzugsvariante derart in die Höhe treiben, dass die vom Landrat nicht favorisierte Westvariante dann günstiger sein dürfte.
5. September 2006: Gifhorner Rundschau:
Regiobahn wird neu berechnet — Wirtschaftsminister Walter Hirche in Gifhorn: «Bund lässt uns hängen» – Firma Butting gibt Geld für Radweg
2. September 2006: Landeszeitung:
Parteidisziplin leidet unter A 39 — CDU- und FDP-Kreisverbände lassen Trassenfrage offen
28. August 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A39-Gegner befragen Kandidaten
Landeszeitung:
Grüner sieht Spielraum für Manipulationen — Kritik an Kostenberechnung für A 39
Unser Kommentar:
Die Kritik des grünen Bundestagsabgeordneten ist zwar richtig, enthält aber einen bösen Schönheitsfehler. Es gibt offiziell noch gar keine Kostenkalkulation für die A 39. Lediglich im Bundesverkehrswegeplan von 2002 werden Baukosten von 436 Mio. Euro genannt. Sie setzten sich aus 80 km x 5,5 Mio. Euro durchschnittlicher Kilometerkosten im norddeutschen Bundesdurchschnitt von 1998 zusammen. Das ist keine seriöse Kalkulation, wie auch die Trassierung damals nur grob skizziert war. Die tatsächlichen Kosten werden genauso wie die konkrete Trassenführung erst sehr viel später nach der politischen Zustimmung bekannt werden, nämlich noch nach dem Planfeststellungsverfahren, der als letzte juristische Hürde gilt. Erst dann, wenn kein politischer oder gesellschaftlicher Einwand mehr möglich ist, wird man Zahlen präsentieren, die weit höher als die heute bekannten liegen. So werden es nicht 5,5 Mio pro Kilometer sein, sondern mindestens 8 Mio. (gemäßigte Inflation vorausgesetzt), eventuelle Tunnel und Brücken noch nicht mitgerechnet. Hinzu kommen noch die eine oder andere Ortsumgehung, denn durch die neue Trasse soll es schließlich zu Verkehrsverlagerungen auf die östliche Seite des Elbe-Seiten-Kanals kommen (so das Versprechen der Politiker). Und weil das Geld nicht bar aus dem Steuersäckl, sondern teuer am Kreditmarkt aufgenommen werden wird, können wir die effektiven Kosten grob noch einmal um den Faktor 2 erhöhen. Heraus kommt die Prognose von sagenhaften 1,5 Milliarden Euro ((c) Aktion Lebensberg 2006!). Wer mag diese Rechnung widerlegen?
26. August 2006: Landeszeitung:
Parteien in der A 39-Falle
Kommentar von Malte Lühr
22. August 2006: Cellesche Zeitung:
Celler Wirtschaft hinkt hinterher / «Mehr innovative Firmen ansiedeln»
12. August 2006: Landeszeitung:
Politiker sollen sich klar äußern — Leser wünscht deutliche Positionierung bei den Themen Müll und A 39
9. August 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39 nicht unter den Zukunftsprojekten der Landesregierung
4. August 2006: Cellesche Zeitung:
A39: Kreis Celle hat keine Bedenken — Trasse auf B4 soll geprüft werden
2. August 2006: Landeszeitung:
Anwohner werden A 39-Opferlämmer
Leserbrief von Martin Knoop
29. Juli 2006: Landeszeitung:
Nur eine Trasse macht Sinn: Keine Trasse
Leserbrief von Dr. Lars Wohlers
21. Juli 2006: Landeszeitung:
Weiter für West-Variante — Juristin zerpflückt A 39-Unterlagen – Lüneburger Rat gegen Stadt-Trasse
Landeszeitung:
Katze aus dem Sack gelassen
Leserbrief von Hans-Otto Rosseburg
Landeszeitung:
Bürgermeister verteidigt
Leserbrief von Jörg Pankau
Unser Kommentar:
Die Aufgabe eines Bürgermeisters ist es, sich für die Interessen seiner Bürger einzusetzen, Ansprechpartner zu sein, aber auch Flagge zu zeigen.
Wenn Bürgermeister Meyer davon überzeugt ist, dass die A39 eine bessere Entlastung Melbecks bringt als eine Ortsumgehung, dann sollte er diese Meinung auch auf dem Diskussionspodium vertreten. Schon allein das Engagement von Melbecker Bürgern für den Ort und seine Bewohner verdient hohe Anerkennung, die belohnt werden sollte. Das Rückzugsargument von Meyer, es handele sich um eine Veranstaltung des Dachverbands, ist nicht korrekt. Bürgermeister Meyer hat schlicht feige gekniffen.
20. Juli 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Klares Votum für die Vorzugstrasse — Damit die Gemeinde Soltendieck nicht zerschnitten wird
18. Juli 2006: Landeszeitung:
Kreistag bremst Verwaltung — Parteiübergreifende Mehrheit lehnt A 39-Stellungnahme ab – Papier wird dennoch abgeschickt
Landeszeitung:
Einmal mit ohne, bitte!
Kommentar von H.-H. Jenckel
Landeszeitung:
Abgesang auf Autobahn
Leserbrief von Eckehard Niemann
15. Juli 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
A 39 ist nicht die Wahl-Frage
Kommentar von Marc Rath
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Dieser Bau ist nicht mehr gutzumachen»
Leserbrief von Andreas Leitis
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Und keiner soll Bodenteich sehen»
Leserbrief von Kai-Uwe Sander
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Vertrauensverlust zu spüren»
Leserbrief von Eva Greky
14. Juli 2006: Landeszeitung:
Tunnellösung versenkt Millionen — Andreas Meihsies kritisiert Steuergelder-Verschwendung – SPD-Landtagsfraktion für Machbarkeitsstudie
Landeszeitung:
«Westliche Umgehung ist sinnvoller» — Deutsch Everns Bürgermeister hält nichts von Plan der Interessengemeinschaft Melbeck
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Teppe will Ämter nicht vermischen — CDU-Kandidat: Position zur A 39 ist unstrittig
13. Juli 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Keine Silbe zur Autobahn — A 39-Gegner sehen sich im Aufwind – Niemann: Parteien wollen Thema aus Wahlkampf raushalten
Landeszeitung:
Schirmherren
Leserbrief von Peter Weerda
12. Juli 2006: Landeszeitung:
Umgehungs-Pläne wiederbelebt — Initiative in Melbeck erwartet von der A 39 keine schnelle Entlastung
Landeszeitung:
Harsche Kritik am Stadtrat Lüneburg — Rat Gellersen gegen A 39 im Westen
Landeszeitung:
Kammer begrüßt Vorzugsvariante — Ostumgehung genauer untersuchen
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Die Seewiesen sind tabu — Bodenteicher Rat fordert Verschiebung der A 39-Trasse in Richtung Osten
11. Juli 2006: Hannoversche Allgemeine Zeitung:
Autobahn lässt Heidjer beben
Landeszeitung:
30 Häuser in Gefahr
Leserbrief von Martin Knoop
7. Juli 2006: Landeszeitung:
CDU vermeidet Zerreißprobe — Ja zur A 39 im Kreiswahlprogramm – Trassenführung bleibt offen
Unser Kommentar:
Der politische Taktierer Bernd Althusmann umgeht die wahlpolitsch explosiven Bomben und nimmt die Schärfe aus der Diskussion. Schließlich weiss er ganz genau, dass das Streitthema A39 Potential hat, seiner Patei bei den Kommunalwahlen Stimmen zu kosten. Dies umsomehr, da sich im Landkreis Uelzen eine unabhängige Wählergemeinschaft gegen die A39 gebildet hat und damit ein Klientel anspricht, welches klassisch CDU wählen dürfte. Wie immer betont er, dass die A39 Menschen nicht belasten dürfe und räumt jetzt auch ein, dass es sich bei der A39 um eine Autobahn handelt, die die Wirtschaftsräume Hamburg und Wolfsburg verbinden solle.
Wie der Wirtschaftsminister Hirche knickt auch er ein und tätigt keine Aussagen mehr, die A39 diene der Region. Hier springt unser allseits beliebte Dr. Scharf allerdings ein und betont einmal mehr die Wichtigkeit dieser Autobahn. Schade, hat er aus den unzähligen Gesprächen mit uns noch immer nichts gelernt. Wir versuchen es aber weiter.
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Verkehrsentlastung für den Ortskern — Bau der A 39 soll in Bad Bodenteich Abhilfe schaffen
6. Juli 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39-Gegner gegen Streichung des «Ökosterns»
Hamburger Abendblatt:
A-39-Trasse – so nicht — Autobahnbau: Die Stadt sieht sich in ihren Zielen beeinträchtigt. 100 000 Euro hat die Stadt Lüneburg für ein Gutachten ausgegeben, das beweist, daß die Autobahnplanung auf Stadtgebiet fehlerhaft ist
Landeszeitung:
«Nicht auf Stadtgebiet» — Gutachten sollen helfen, Bau der A 39 im Osten Lüneburgs zu verhindern
Unser Kommentar:
Die Stadt Lüneburg hat ihre Gutachten und die anwaltliche Stellungnahme im Internet veröffentlicht.
Erwartungsgemäß erfolgt eine brutalstmögliche Abwägung der A39 in den Westen. Damit versuchen die politisch Verantwortlichen dieser Autobahn, den erhofften Nutzen für sich zu erhalten, ohne die damit verbundenen Lasten tragen zu müssen. Wenn wir nach dieser Devise unsere Kinder erziehen würden …
Landeszeitung:
Ostumgehung bleibt Nadelöhr
Leserbrief von Manfred Corswandt
5. Juli 2006: Pressedienst Lüneburg:
Stadt legt vier Gutachten zu A39 vor
4. Juli 2006: Landeszeitung:
Bereits 9500 Einwendungen gegen A 39 — Frist für Stadt Lüneburg verlängert
Gifhorner Rundschau:
A 39: Bisher 9500 Einwände — Behörde gewährt Gemeinden, die die Frist nicht einhielten, Aufschub
3. Juli 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Die Konsequenz ziehen» — Kritik an der Kritik: Diskussion um Stellungnahme der Jägerschaft zur A 39
Leserbrief von Thomas Pöggel
2. Juli 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
«Macht die 10.000 Einwendungen voll»
1. Juli 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
A 39: Fast 10.000 Einwände liegen vor — Regierungsvertretung sortiert bis Ende Juli
Unser Kommentar:
Die Raumordnungsbehörde nimmt es mit den Fristen nicht so genau und es wäre schön, wenn wir die 10.000 Einwendungen noch voll machen würden. Wen also evtl. ein schlechtes Gewissen umtreibt, weil er sich noch nicht zu Wort gemeldet hat, sollte noch ganz flugs seinen Einwand schreiben. Aber auch so können wir bereits das ROV als einen vollen Erfolg für den Widerstand gegen die A39 betrachten. 9499 Einwendungen gegen die A39, in welcher Form auch immer, und eine einzige Stellungnahme der IHK Lüneburg-Wolfsburg für das Projekt. Dazu haben die Bürgerinitiativen zu den bereits 30.000 Unterschriften gegen das Projekt noch einmal mindestens 6.000 zusätzliche Unterschriften sammeln können. Wer hier noch behauptet, die Region wolle die A39, leidet unter großen Wahrnehmungsschwierigkeiten.
Landeszeitung:
Rat und Bürgerinitiative stellen sich gegen Autobahn 39 — In Mechtersen herrscht Einnigkeit – Bedenken gegen Westtrasse
Unser Kommentar:
“Von mir wird übrigens kein 'Ja zur A39, aber nicht vor der eigenen Haustür' zu hören sein,” so Bürgermeister Harms.
Gleichzeitig erfolgt aber eine entschiedene Ablehnung der Westtrasse. Was von einer solchen Einstellung zu halten ist, muss dem Leser selbst vorbehalten sein. Es wäre interessant, einmal die Stellungnahme der Gemeinde Mechtersen im Hinblick auf eine Gesamtablehnung zu lesen.
Landeszeitung:
Bei Demo in Szene gesetzt
Leserbrief von Verena Fiedler
Unser Kommentar:
Was sollen wir erwarten? Es ist Wahlkampf und da sind Politiker immer dort anzutreffen, wo es Wählerstimmen einzufangen gibt. Dies trifft auf den OB Kandidaten Lürssen ebenso zu, wie auf OB Mädge. Gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl kommt unserem Oberbürgermeister die A39-Stadtvariante sicher sehr gelegen. So kann er – der zunächst das Unglück herbeigerufen hat – sich jetzt als der Retter Lüneburgs aufspielen. Auch wenn sich Andreas Meihsies bei der Demo in Szene setzt, so setzt er sich seit langem gegen das Projekt ein. Wir müssen eher damit rechnen, dass sich die Politiker ab dem 11. September 2006 in ihre Stuben zurückziehen und zur politischen Tagesordnung übergehen. Haben wir alles schon erlebt.
Landeszeitung:
Lärm eine Zumutung für die Anlieger
Leserbrief von Jürgen Hempel
29. Juni 2006: Landeszeitung:
Autobahn 39 ja, aber… — Gemeinderat Bienenbüttel formuliert Positionspapier und fordert Lärmschutz
Landeszeitung:
Lenken die Politiker ab?
Leserbrief von Michael Böhme
Landeszeitung:
Kosten für die Tunnellösung
Leserbrief von Guido Ostermann
28. Juni 2006: Isenhagener Kreisblatt:
«Ganzer Verkehr durch die Dörfer» — Die A 39 gibt es schon – bei Cremlingen / Lärm ohne umfassenden Schutz
27. Juni 2006: Landeszeitung:
Zankapfel Autobahn — Antrag und Anfrage zur A 39
26. Juni 2006: Hamburger Abendblatt:
Roter Protest gegen die Autobahn — Lüneburg: Anwohner wollen die Trasse der A 39 nicht. Rot gekleidet machten sich Bewohner der Stadtteile Lüne und Moorfeld auf zur Menschenkette
Landeszeitung:
A 39-Gegner sehen rot — 400 Lüneburger protestieren gegen «Zerschneidung der Stadt»
24. Juni 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Ja zur A 39, Nein zur Vorzugstrasse — Bienenbüttels Rat ist mehrheitlich für den Autobahn-Bau / Anschlussstelle abgelehnt
Unser Kommentar:
Dieser Kommentar bezieht sich auf die unzähligen Artikel über die Gemeinden, die die A39 zwar befürworten, nicht aber vor der Tür haben wollen. Baut sie woanders, bitte nicht bei uns. Den Gipfel bietet sicher der Rat in Bienenbüttel, der nicht einmal die sonst so begehrte Anschlussstelle haben will. Es wird geschachert, weggewägt, St. Florian agiert allenorten. Warum? Die Politiker bekommen alle vor Ort Druck von ihren potentiellen Wählern. Um sich gegen das Projekt auszusprechen, fehlt ihnen das Rückgrat, so schieben sie die A39 lieber woanders hin. Ob die Politiker sich einmal überlegt haben, dass eine Gegenposition zur A39 auch Stimmen bringen kann?
23. Juni 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Niemand will die A 39 vor der Tür»
Leserbrief von Klaus Rumpenhorst
22. Juni 2006: Landeszeitung:
«Argumente für die A 39 fehlen» — Samtgemeinderat Ostheide lehnt im Raumordnungsverfahren Bau der Autobahn einmütig ab
Landeszeitung:
Grüngürtel gehört jetzt der Gemeinde — Gemeinderat tritt Schutz- und Klagefonds gegen die A 39 bei
Landeszeitung:
Zu früh für eine Stellungnahme — Arbeitsgruppe beschäftigt sich jetzt mit Autobahnplänen
Unser Kommentar:
Wendisch-Evern spricht sich in der Präambel seiner Stellungnahme gegen die A39 aus und erklärt, dass die wirtschaftliche Notwendigkeit bisher nicht dargelegt wurde. Gleichzeitig tritt mit Wendisch-Evern wieder eine Gemeinde dem Schutz- und Klagefond bei. Wir freuen uns über diese konsequente Haltung, die wir uns bei der Stadt Lüneburg und der Gemeinde Adendorf auch wünschen würden.
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Niemand will an A 39 bauen — Gemeinde Oetzen strebt neue Trassenführung durch Schutzgebiet an
21. Juni 2006: Landeszeitung:
Show-Veranstaltung ohne Gewicht
Leserbrief von NN
Unser Kommentar:
Endlich wurde dieser Leserbrief geschrieben. Wir wissen jetzt, dass der stellvertretende Bürgermeister Klaus Hübner und seine fünf/sechs Mitstreiter nicht die allgemeine Melbecker Meinung vertreten. Viele Melbecker scheinen die Sachlage dort anders zu sehen und zu wissen, dass eine A39 den Ort nicht zu entlasten vermag. Schade, dass der Leserbriefschreiber anonym auftreten muss und schade, dass sich die anderen Meinungen in Melbeck nicht zu Wort melden. Bitte gründen Sie doch eine Bürgerinitiative und schliessen sich uns im Dachverband an!
Landeszeitung:
Tunnel brächte Kahlschlag
Leserbrief von Werner Momberg
Isenhagener Kreisblatt:
Paket mit oder ohne Querspange? — Sorge um Überlastung ohne B 190 n
19. Juni 2006: Isenhagener Kreisblatt:
A 39 sorgt für Mitgliederzulauf — Lange Listen bei den Grünen vor allem im Nordkreis / Rautenbach als Parteiloser
Allgemeine Zeitung Uelzen:
A-39-Gegner kandidieren — Ziel: Mit mehr als zehn Prozent in den Kreistag / Skepsis bei den Grünen
Unser Kommentar:
Was für eine Überraschung! Hier kommt der zukünftige Schrecken der Kommunalpolitiker von SPD, CDU und FDP! Aus dem A39-Widerstand heraus gründet sich die unabhängige Wählergemeinschaft “Keine-A39” im Landkreis Uelzen. Die beiden Landfrauen Annette Niemann und Juliane Haufe bieten damit gerade den Wählern eine Alternative, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht für “Die Grünen/Bündnis 90” aussprechen würden. Damit wird im Landkreis Uelzen ein erfreulicher Druck auf die, die A39 befürwortenden Parteien ausgeübt. Beide Kandidatinnen gehören zum Gründungswiderstand zur A39 und zu den Initatorinnen des Schutz- und Klagefonds. Wir sind sicher, dass die beiden Erfolg haben werden und bitten um Unterstützung für sie, wie auch für alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten aller Parteien, die sich gegen die A39 einsetzen.
Landeszeitung:
A 39 verhindert Sanierungen
Leserbrief von Peter Moor
17. Juni 2006: Landeszeitung:
Menschenkette gegen die Trasse — Bürgerinitiative Lüne-Moorfeld will am geplanten Streckenverlauf demonstrieren
Landeszeitung:
Einwände gegen A 39 — Behörde wertet 7000 Schreiben aus
Lünepost:
«Herr Hirche, Sie sollten hier mal 14 Tage übernachten…» — Melbeck: Genervte B 4-Anwohner enttäuscht vom Ministerbesuch
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Wir brauchen keine Auffahrt» — Bienenbüttels Fachausschüsse lehnen Vorzugsvariante der A 39 und Anschlussstelle ab
Unser Kommentar:
Das ehrenamtliche politische Engagement auf kommunaler Ebene kann kaum genug gewürdigt werden. Doch wie sich regionale Politiker in der Diskussion um die Trasse der A39 bloßstellen, ist ebenso peinlich wie ärgerlich. Aus Opportunismus gegenüber einigen Unternehmen der Region und aus Unkenntnis über die Konsequenzen einer Autobahntrasse haben die meisten Bürgermeister die A39 gefordert. Nun liegt die Vorzugsvariante auf dem Tisch – und zum jahrelangen Widerstand der Bürgerinitiativen kommt der geballte Protest der unmittelbar Betroffenen. Jetzt wird aus Opportunismus gegenüber den kommunalen Wählern die Autobahn in die nächste Gemeinde gewünscht. “Geradezu gezwungen, nach dem St.-Florians-Prinzip zu handeln”, sieht sich der Bienenbütteler CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Otto Constien. Aufgrund der zu erwartenden Querverkehre, wollen sie jetzt sogar auf eine eigene Auffahrt verzichten. Den Ort, wo sich die erhofften ansiedlungswilligen Betriebe niederlassen würden. Kein Unternehmen interessiert sich für einen Standort mit “Blick auf die Autobahn”. Den haben die Bienenbütteler Anwohner dann exklusiv.
Landeszeitung:
Hirche lässt Illusionen über A 39 zerplatzen
Leserbrief von Guido Ostermann, Bürgerinitiative IGA-Wendisch Evern
Landeszeitung:
Liste der Sünden ist noch länger
Leserbrief von Hansjörg Witte
16. Juni 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Oetzener leiden unter der A 39 — Roscher Samtgemeinderat: Für mehr Lebensqualität Trasse weiter nach Westen verlegen
15. Juni 2006: Landeszeitung:
«Geredet wurde lange genug» — Melbeck: Minister geht, Handlungsbedarf auf B 4 bleibt
Landeszeitung:
Existenz von Landwirten bedroht — Rat Betzendorf nimmt Stellung zur Autobahn 39
14. Juni 2006: Landeszeitung:
Enttäuschte Melbecker — Minister Hirche bringt das ersehnte Lkw-Fahrverbot auf der B 4 nicht mit
Landeszeitung:
«Regionalegoismus hilft nicht» — Verkehrsminister: Schulterschluss der Region nötig – B 4-Verbot für Lkw «keine Patentlösung»
Unser Kommentar:
Immerhin glänzte Wirtschaftsminister Hirche in Melbeck mit einer für ihn ganz neuen Erkenntnis, die er wie folgt ausführt: “Auch die A39 sei kein Allheilmittel. Die Autobahn löst überregionale Probleme, nicht die vor Ort.” Kann sein, dass die Informationspolitik der Bürgerinitiativen in diesem Punkt beim Wirtschaftsminister nicht ganz spurlos vorrüberging. Wollen wir hoffen, dass er auf dieser Erkenntnis aufbaut und als nächstes begreift, dass die A39 keine Gewerbeansiedlungen und keine Arbeitsplätze in die Region bringt.
Landeszeitung:
Tunnel technisch möglich — A 39: SPD-Politiker fordern Studie
Unser Kommentar:
“Wenn wir etwas nicht wollen, so lasst es uns doch verstecken!” Dieser Grundsatz scheint die Tunnelaspiranten zu leiten. Vergessen wird dabei allerdings, dass der Tunnel nicht durchgehend vom Beginn bis zum Ende unter der Erde liegen kann. Es muss stellenweise nach oben offen sein, es muss Fluchtwege geben, die Emissionen (Lärm und Abgase) müssen an die Oberfläche abgeleitet werden. Außerdem kann man den Tunnel nicht unter die Erde bringen, ohne einen gewaltigen Flurschaden anzurichten. Da beim Variantenvergleich im ROV auch die voraussichtlichen Baukosten eine Rolle spielten, müsste hier noch einmal nachgearbeitet werden. Der bessere Weg wäre eindeutig, wenn alle Befürworter der A39 noch einmal die wirtschaftliche Notwendigkeit hinterfragen würden und sich dann für einen Ausbau des vorhandenen Straßennetzes aussprechen würden.
Landeszeitung:
Projekt A 39: Die heiße Kartoffel
Kommentar von H.-H. Jenckel
Unser Kommentar:
Wir möchten der Landeszeitung zu dieser neuen Kolumne gratulieren, wird hier doch mit deutlichen Worten ausgesprochen, was in der sachlichen Berichterstattung unerwähnt bleiben muss. Hans-Herbert-Jenckel hat völlig recht! Im aktuellen Kommunalwahlkampf setzen sich die Politiker zwar noch für die A39 ein, versuchen sie aber vor allem zu den Nachbargemeinden zu schieben. Immerhin setzen sie sich im Moment tiefgreifender mit dem Thema auseinander als noch vor Jahren. Sie dürften inzwischen auch zur Erkenntnis gekommen sein, dass die regionale Wirtschaft die A39 nicht wirklich braucht. Diese Erkenntnis wird allerdings (noch) nicht vertreten, da sie innerhalb der SPD, CDU und FDP noch keinen breiten Rückhalt findet. Doch da die “brilliant vernetzten Bürgerinitiativen” in den letzten Jahren bereits einen großen Bewußtseinswandel erreichen konnten, bekommen wir das auch noch hin …
13. Juni 2006: Aller-Zeitung:
BI überreicht 488 Einwendungen — Initiative Bromer Land gibt Argumente gegen die A39 im Rathaus ab
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Autobahngegner machen mobil — Emerner Bürger befürchten Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität
Kreiszeitung Wesermarsch:
«Prioritäten werden falsch gesetzt» — Grünen-Bundestagsabgeordneter Peter Hettlich hält nichts von der Küstenautobahn: Verkehr führt nicht an Küste entlang
11. Juni 2006: Pressedienst Lüneburg:
Rat diskutiert Lärmschutz und Bürgerbefragung
10. Juni 2006: Landeszeitung:
Scharnebeck gegen A 39-Trassen — Rat beschließt Stellungnahme gegen Nord- und Ebensberg-Variante
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Alles spricht für den Osten — Ebstorfer Bauausschüsse votieren für A-39-Vorzugstrasse
Isenhagener Kreisblatt:
Bürger außen vor
Leserbrief von Uwe Helbig
9. Juni 2006: Landeszeitung:
In Sachen A 39 haben wir zunächst keine Ahnung — Bundesverwaltungsrichter Hien sieht beschleunigte Planung mit Skepsis
Unser Kommentar:
Eckhart Hien, Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, bestätigt unsere Vermutung, dass eine Beschleunigung des Verfahrens nicht einfach durch die Streichung einer Instanz zu erreichen ist. Die Richter in Leipzig werden sich in unsere regionalen Themen einarbeiten müssen und das dauert seine Zeit. Wollen sie wirkliches Recht sprechen und der Tatsache gerecht werden, dass es nur eine Instanz gibt, werden sie umso sorgfältiger urteilen müssen. Wissend, dass über ihnen nicht noch eine weitere Instanz, sondern nur noch der blaue Himmel ist. Ob wir Bürgerinitiativen die A39 in zwei oder in einer Instanz verhindern, ist uns zunächst egal.
Landeszeitung:
Weniger Lkw, weniger Lärm — Rat diskutiert über Schutzwall an Ostumgehung und Durchfahrtsverbot auf Bundesstraße 4
Landeszeitung:
Politiker sorgen sich um Lebensqualität — Rat Thomasburg verabschiedet Stellungnahme zur A 39
Aller-Zeitung:
Nach zweiter Abstimmung gibt’s keine Aussage zur Trasse mehr
8. Juni 2006: Landeszeitung:
Keine Alternative zum Neubau — Pläne für Reichenbachbrücke vorgestellt: 3,6 Millionen Euro Kosten, Einschnitte ins Grün
7. Juni 2006: Isenhagener Kreisblatt:
«Kein neues Fass aufmachen» — A 27-Verlängerung: Deutliche Absage der CDU / Naturpark als Hindernis?
Unser Kommentar:
Tausche A39 gegen A27! So könnte eine neue Diskussion im niedersächsichen Landtag aussehen. Wir finden, dass man dieses Fass ruhig öffnen kann, aber bitte rechtzeitig, bevor die A39 realisiert wird. Denn noch eine weitere Autobahn zu bauen, dass dürfte nun wirklich nicht mehr in die Welt passen. Wenn die Bürger vor Ort eine Autobahn akzeptieren, so sollen sie sie immerhin nehmen. Aber auch in der dann betroffenen Region wird es spannend werden. Lernen vom Widerstand! Die Bürgerinitiativen gegen die A39 wurden bereits mehrfach von anderen Initiativen angesprochen und konnten wertvolle Erfahrungen austauschen. Wir stehen allen gerne zur Verfügung.
6. Juni 2006: Landeszeitung:
Einwendungen gegen A 39
4. Juni 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Gegen A 39-Variante Melbeck-Bienenbüttel-Bargdorf
3. Juni 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Die Westvariante in der Präambel — Knappe Entscheidung: Bad Bevenser Stadtrat will alternative Trasse für die A 39
2. Juni 2006: Isenhagener Kreisblatt:
Wittingen will «das Beste draus machen» — Verkehrsausschuss der Stadt sagt Ja zur A 39-Vorzugsvariante – mit «belastbaren Einwendungen»
Landeszeitung:
St. Florian klagt nicht im Westen
Leserbrief von Klaus Olshof (CDU), Samtgemeindebürgermeister, Bürgermeister der Gemeinde Reppenstedt
Unser Kommentar:
Auch wir Lebensberger sind sicher nicht glücklich über den deutlichen Fingerzeig des Lüneburger OB in den Lüneburger Westen. Immerhin verpackt Herr Mädge seine Meinung aber offen und in klare Worte. Sie, Herr Olshoff, betonen, dass aus Ihrer Samtgemeinde nie Stimmen kamen wie: “Am besten im Osten”. Sie vergessen aber auch in diesem Artikel wieder nicht, auf die aus Ihrer Sicht vermeintlichen Argumente für eine Osttrasse hinzuweisen und zählen diese hübsch auf. Für alle von Ihnen genannten Argumente für eine östliche A39, Herr Olshoff, gibt es auch ein Argument für einen westlichen A39-Verlauf. Auch die in den westlichen Gemeinden verabschiedeten Resolutionen beziehen sich 'nur' auf eine Ablehnung der A39 auf dem eigenen Gemeindegebiet.
30. Mai 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Von der A 39 durchs Kurgebiet? — Bevenser wollen Anschlussstelle bei Altenmedingen in Richtung Bienenbüttel verschieben
29. Mai 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39-Abfahrt nach Bienenbüttel verschoben?
27. Mai 2006: Landeszeitung:
Bürgerinitiative Lüne-Moorfeld kämpft weiter gegen A 39-Plan — BI: Zahl der Einwendungen in Lüneburg höher als in Uelzen
Landeszeitung:
Einwendungsfrist für geplante A 39 — Abgabe für Bürger bis 30. Juni möglich
24. Mai 2006: Hamburger Abendblatt:
A 39: 1000 Einwände — Verkehr: Frist lief jetzt ab
23. Mai 2006: Aller-Zeitung:
«Nicht mehr wegzudiskutieren»: Täglich 40 Besucher im Forum
20. Mai 2006: Landeszeitung:
659 Einwendungen gegen A 39 — Auch Aktion Lebensberg gibt 40-seitige Stellungnahme bei Stadt ab
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Lesermeinungen zur Autobahn 39
Leserbriefe von Karl-Heinz Wöbke, Jutta Dirzus, Angelika Eggert, Claudia Behr, Dr. Johann-Henrich Vietor und Klaus Kiel
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Mit Meinung zur A 39 direkt zur EU»
Leserbrief von Arne Mielken
19. Mai 2006: Pressedienst Lüneburg:
A 39: 659 Stellungnahmen - Frist endet am Dienstag
Landeszeitung:
A 39-Planer will auf den Bürgermeisterstuhl — Kandidat in Langenhagen bei Hannover
17. Mai 2006: Hamburger Abendblatt:
Hedi Wegener (SPD) will zu Tiefensee — Autobahn 39
Lünepost:
«Die A 39 auf Kosten der Kommunalwahl»
Leserbrief von Hansjörg Witte
Lünepost:
«Alle haben einen Anspruch auf Stille»
Leserbrief von Friedhelm Feldhaus, Sprecher des Dachverbandes der Bürgerinitiativen gegen die A39
Lünepost:
«Die A 39 wurde schon früher geplant»
Leserbrief von Walter Koch
16. Mai 2006: Pressedienst Lüneburg:
Unterlagen zur A 39 mit Termin weiter einzusehen
Hamburger Abendblatt:
SPD will Tunnel für A 39 unter Lüneburg — Streit: Landtag soll eingeschaltet werden
Landeszeitung:
Planer blind für Kultur
Leserbrief von Curt Pomp
Landeszeitung:
Parkplatz statt Wohnpark
Leserbrief von Birgit Leeck
Landeszeitung:
Probleme nicht exportieren
Leserbrief von Anfred Illmer
Landeszeitung:
Vorhaben aus anderer Zeit
Leserbrief von Dieter Schiffer
Landeszeitung:
Sensibilität geht im Streit verloren
Leserbrief von Manfred Corswandt
Landeszeitung:
Überall Ängste
Leserbrief von Joachim und Hans-Joachim Einfeldt
Landeszeitung:
Kein Job zusätzlich
Leserbrief von Käte und Ardo Sohns
Landeszeitung:
Stadtvariante als Horrorvision
Leserbrief von Dietmar und Frederic Sorbe
15. Mai 2006: Landeszeitung:
Keine Bedenken gegen Trasse — Samtgemeinde Scharnebeck: A 39-Stadtvariante betrifft eigenes Gebiet nicht
Landeszeitung:
A 39 so schnell wie möglich
Hamburger Abendblatt:
Peter Struck meldet sich zu Wort — A39-Diskussion
14. Mai 2006: Pressedienst Lüneburg:
SPD-Fraktionschef Struck lehnt Klostertrasse ab
13. Mai 2006: Landeszeitung:
SPD-Chef Struck schaltet sich in A 39-Streit ein — Lüneburg wichtiger Partner – Althusmann wiederholt Vorschlag
Allgemeine Zeitung Uelzen:
A 39: Land soll Tunnel prüfen — Schulterschluss von SPD-Spitze der Region / Struck: Klarheit bis März nötig
Isenhagener Kreisblatt:
«Schneller zum Opa»
Leserbrief von Hans-Ulrich Schrader
12. Mai 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Der Schock für Gr. Liedern — Mit dem Bau der A 39 wird sich der Verkehr durch den Ort verdreifachen
11. Mai 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Lärmschutz an A 39 fraglich
Landeszeitung:
Angst vor der Autobahn — Info-Abend: Bürger lehnen Trassenführung durch Lüne und Moorfeld ab
Braunschweiger Zeitung:
A 39: Viele Trecker und viele Fragen — Landkreis lud zur zentralen Info-Veranstaltung nach Wittingen ein – Protest, Kritik und Lob für die Autobahn
10. Mai 2006: Pressedienst Lüneburg:
Mädge zur A 39: Keine Zukunft für die Ostvariante
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«In den Hintern gekniffen» — A 39-Pläne erläutert: Röbbeler und Groß Hesebecker stark betroffen
9. Mai 2006: Aller-Zeitung:
A39: «Nur noch das Wann fraglich»
8. Mai 2006: Pressedienst Lüneburg:
Weitere Info-Veranstaltung zur A 39 am 9. Mai
6. Mai 2006: Landeszeitung:
193 Stellungnahmen zur A 39 — Stadt Lüneburg erhält Einwendungen von ihren Bürgern und von Auswärtigen
ExtraTip:
Breite Mehrheit für die A 39 im Westen — SPD, CDU und FDP sprechen sich im Rat für West-Trasse aus
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«EU-Gelder lieber für Regionalprojekte»
Leserbrief von Eckehard Niemann
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Man kann etwas tun
Leserbrief von Urthe Eilers
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Schneller an Uelzen vorbei
Leserbrief von Karin von Lenthe
5. Mai 2006: Pressedienst Lüneburg:
Breite Ratsmehrheit für A39 im Westen
Landeszeitung:
Breite Allianz für West-Trasse — SPD, CDU und FDP legen sich im Rat auf eine Linie für A 39 fest – Grüne stimmen dagegen
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Zu nahe an der Wohnbebauung — Infoabend: Gemeinde Oetzen plädiert in Sachen A 39 für eine Trassenverlegung
Allgemeine Zeitung Uelzen:
7200 Fahrzeuge durch den Ort — Autobahnbau vor der Haustür beschert Römstedt mehr Durchgangsverkehr / Bürgerinformation
3. Mai 2006: Pressedienst Lüneburg:
Pläne für A 39 liegen eine Woche länger aus
Allgemeine Zeitung Uelzen:
So wird ein Kleinod zerstört — Trecker-Demo der BI «Keine A 39 Südkreis Uelzen» und von Landwirten in den Seewiesen
1. Mai 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A22-Lobby setzt sich gegen A39-Lobby durch
29. April 2006: Braunschweiger Zeitung:
Kreistag begrüßt Raumordnung für A39 nachdrücklich — Grüne unterliegen mit Antrag
Isenhagener Kreisblatt:
Welche Betriebe?
Leserbrief von Stephan Hafeneth
28. April 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Landkreis stimmt für Autobahn-Trasse — «Positive Auswirkung für die Kreisentwicklung»
Aller-Zeitung:
Integration und A39-Debatte
26. April 2006: Landeszeitung:
A 39-Verfahren jetzt online
Landeszeitung:
Rodelberg winkt dank der A 39
Leserbrief von Bettina Kucklick
22. April 2006: Landeszeitung:
Neue Initiative in Lüne-Moorfeld — Bau der A 39 auf Stadtgebiet verhindern
21. April 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39-Raumordnungsbehörde korrigiert sich
19. April 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Klagefond informiert über Einwendungen
18. April 2006: Aller-Zeitung:
Lessien: Autobahngegner formieren sich
15. April 2006: Landeszeitung:
Wohngebiete entwertet
Leserbrief von Rüdiger Schulz
Unser Kommentar:
Bei aller Bestürzung über die Stadtvariante sollten sich der Schreiber und die Leser des Leserbriefes darüber im Klaren sein, dass nach wie vor eine große Gefahr besteht, dass die Wohngebiete am Ebensberg und in Adendorf “entwertet” werden. Wer der Meinung ist, dass die Anwohner an der Ebensbergvariante feiern könnten, liegt völlig falsch. Anlässlich eines Telefonates teilte Projektleiterin Annette Padberg mit, dass es nicht zwangsläufig so wäre, dass die Westvariante nach vorne springt, würde die Stadtvariante ausfallen. Es könnte sehr wohl auch eine andere Variante im Osten die Priorität erhalten. Da blieben dann nur noch die mit dem Abriß von Häusern verbundene Nutzung der Ostumgehung oder eben die Ebensbergvariante.
Landeszeitung:
Faktor Lärm vernachlässigt
Leserbrief von Hans-Dietrich Zeuschner
Landeszeitung:
Gefahr für wackligen Untergrund
Leserbrief von Bettina Kucklick
13. April 2006: Landeszeitung:
So seh ich das! A 39 muss im Osten liegen
Kommentar von Klaus Olshof, Samtgemeinde-Bürgermeister und Bürgermeister der Gemeinde Reppenstedt
Unser Kommentar:
… und so sehen wir das:
Gellersen kennt doch kaum jemand. Klaus Olshof sollte bei seinen Aussagen bedenken, dass der Weg der Touristen in den Naturpark Gellersen nur über ein liebenswertes und touristisch interessantes Lüneburg führt. Mit einer A39 besteht die Gefahr, dass die von ihm erhofften Touristen am erweiteren Naturpark Lüneburger Heide vorbeifahren. Menschlich kann man die Aussagen von Herrn Olshof natürlich verstehen, versucht der OB jetzt, die A39 in den Westen zu drücken. Leider haben beide Seiten noch nicht begriffen, dass man sich einmal zusammen setzen und gemeinsam nach Lösungen suchen sollte. Die Stadt Lüneburg und der Naturpark Lüneburger Heide brauchen sich gegenseitig.
Landeszeitung:
Schutzfonds gegen A 39
8. April 2006: ExtraTip:
«Für neue Riesentrucks sind die Kurven zu eng»
Leserbrief von Robert Hübner
ExtraTip:
«A 39 ist schlecht für den Tourismus»
Leserbrief von Norbert Ebelt
ExtraTip:
«Wie wäre es mit einer Immobilientauschbörse»
Leserbrief von Axel Bloch
ExtraTip:
«Es gibt nur eine Variante: Null-Variante»
Leserbrief von Andreas Ehlers
7. April 2006: Landeszeitung:
A 39-Planung kollidiert nicht mit Barendorfer Umgebung — Entlastungsstraße wird ab Juni gebaut – Kritik an Vorzugsvariante
Landeszeitung:
Empörung mit einkalkuliert
Leserbrief von Hans Wortmann
Landeszeitung:
Auto-Transport per Flugzeug als Rettung
Leserbrief von Dipl. Ing. Jörg Kohlstedt
5. April 2006: Landeszeitung:
Geld für A 39-Gutachter
Landeszeitung:
Taktischer Schachzug
Leserbrief von Paul F. Rudolph
Landeszeitung:
Die Geister, die ich rief
Leserbrief von Prof. Dr. Helmut Gschwendtner
Landeszeitung:
Nur eine Scheinvariante
Leserbrief von Klaus Vayhinger
Der Kreisbote:
«Der Kampf geht weiter» — Mahnfeuer gegen die A 39 brennen im Landkreis Lüneburg
Der Kreisbote:
Protest, Erleichterung und Zustimmung — Unterschiedliche Reaktionen auf die Vorzugsvariante für die Autobahn 39
Der Kreisbote:
Lärmschutz für die Anwohner
Der Kreisbote:
Wir sagen überall NEIN – Konsequent gegen die Autobahn
Anzeige von Bündnis 90/Die Grünen Lüneburg
4. April 2006: Pressedienst Lüneburg:
Stadt zeigt A39-Pläne im Stadtteilladen ELM
3. April 2006: Landeszeitung:
A 39: Widerstand in Lüne — Rund 150 Anwohner protestieren gegen die geplante Trassenführung neben Kloster und Schule
2. April 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39-Finanzierung nicht von Regional-Fördergeldern abzweigen
1. April 2006: Landeszeitung:
Nein zur A 39-Variante — OB und CDU stellen sich hinter Bürger in Lüne, Moorfeld und am Ebensberg
Landeszeitung:
Grüne: Autobahn-Pläne stoppen
Hamburger Abendblatt:
Entsetzen in der Idylle — Autobahn: 39 Trasse in Lüneburg beeinträchtigt Häuser und Kloster. Statt quakender Frösche bald brüllende Lkw? Hausbauer und -besitzer fürchten die geplante neue A 39
Landeszeitung:
Kloster Lüne kann Autobahnkirche werden
Leserbrief von Rainer Hofmann
Landeszeitung:
Veraltete Pläne als Grundlage
Leserbrief von Jörg Kohlstedt
Landeszeitung:
Innovation statt A 39-Hörigkeit
Leserbrief von Eckehard Niemann
Landeszeitung:
In der Steinzeit des Autobahnbaus
Leserbrief von Jürgen Helm
Landeszeitung:
Anwohner in Angst versetzt
Leserbrief von Jürgen Hempel
Landeszeitung:
Aufs Umland herabgeschaut
Leserbrief von Manfred Illner, Stv. Bürgermeister Südergellersen
Landeszeitung:
Mehr als Moore
Leserbrief von Lutz Tetau
Landeszeitung:
Bisschen schwanger
Leserbrief von Alfred-Christian Lemke
Landeszeitung:
Heilsamer Schock
Leserbrief von Hansjörg Witte
Landeszeitung:
Unzumutbar
Leserbrief von Gerhard Wessel
Landeszeitung:
Politikmüdigkeit
Leserbrief von Sonja Jackmann
31. März 2006: Landeszeitung:
A 39-Richtungsstreit — Ost oder West ? – CDU in Stadt und Kreis findet keine einheitliche Linie
Landeszeitung:
«Belastung ist nicht hinnehmbar» — OB-Kandidat der CDU gegen Trassenführung
Landeszeitung:
Nutzen der A 39 wird neu berechnet — Kritik an Faktor der Aktion Lebensberg
Landeszeitung:
Keine Trasse im Osten der Stadt — SPD/FDP-Gruppe stellt Antrag für Ratssitzung
Landeszeitung:
«Abstruse Planung»
30. März 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Interesse an Klagefond gegen A 39 wächst
Landeszeitung:
Zeichen stehen auf Widerstand — Bürgerversammlung zur A 39 am Ebensberg
Landeszeitung:
Flammender Protest — Gegner der A 39 entzünden Mahnfeuer entlang der geplanten Trasse
Landeszeitung:
Hat Ostumgehung ausgedient? — A 39-Planung: Bundesstraße 4 zwischen Adendorf und Stadtkoppel soll verschwinden
Landeszeitung:
Stadt gewährt frühzeitig Einblick in A 39-Unterlagen — Bürger können von Montag an Termine vereinbaren
Landeszeitung:
Planungsunterlagen sichten auch für den Schlieffenpark — Stadt beauftragt Fachgutachter für Vorzugsvariante – Kosten: 100 000 Euro
Landeszeitung:
Weiter Protest im Westen — Treffen der Autobahngegner
Landeszeitung:
A 39-Protest mit Feuer und Trecker
Cellesche Zeitung:
Ziel-1-Gelder für A-39-Planung? — Prokop will Bergen stärken
29. März 2006: Pressedienst Lüneburg:
Stadt bildet Arbeitsgruppe zur A39
Pressedienst Lüneburg:
Bürger können A39-Pläne von Montag an einsehen
Pressedienst Lüneburg:
Informationsveranstaltung zur geplanten A-39-Trasse
Landeszeitung:
Tiefer Schnitt in das Lüneburger Herz — Planer der Autobahn 39 präsentieren ihre Vorzugsvariante – Mädge lässt rechtliche Schritte gegen Vorhaben prüfen
Landeszeitung:
A 39: Brennpunkt im Osten Lüneburgs — Vorzugsvariante in Wort und Bild
Landeszeitung:
Die unglaubliche A 39-Variante — Schockierte Anwohner in Lüne und im Moorfeld
Landeszeitung:
A 39: Trasse in der Stadt umstritten – Mädge will kämpfen — Pritzlaff erleichtert, Dr. Porwol überrascht Stadtroute
Landeszeitung:
«Gebäude müssen nicht abgerissen werden» — Planer sehen hohes Konfliktpotenzial bei Lüneburg
Landeszeitung:
Pro und Kontra zur Trassenvariante
Landeszeitung:
Bürgermeister Rudi Kiener: Wendisch Evern wird stranguliert — Reaktionen von Bürgermeistern und Bürgern nach Bekanntgabe der Trasse
Landeszeitung:
A 39: Sorge um Entwicklung der Stadt — Abgeordnete nehmen Stellung
Landeszeitung:
Schwung für die Wirtschaft — Kammern setzen auf A 39
Landeszeitung:
Gefahr ist nicht ausgestanden — Protestbewegung macht mit Treckern mobil – 150 Gegner in Uelzen
Landeszeitung:
Autobahn nutzt und schadet — Zwei Landwirte, zwei Meinungen
Landeszeitung:
Viel zu früh für Frust oder Freude
Kommentar von Chefredakteur Christoph Steiner
die tageszeitung:
Kanzler-Autobahn im Plan — Gestern vorgestellte Trassenführung der A 39 zerschneidet Wohn- und Naturschutzgebiete. Lüneburgs Oberbürgermeister und Initiativen kündigen Proteste gegen die Piste nach Wolfsburg an”
Hamburger Abendblatt:
Ostvariante macht das Rennen
Hamburger Abendblatt:
A-39-Trasse spaltet Lüneburg — Autobahn: Landesbehörde will die «Ostvariante». Für Lüneburgs Oberbürgermeister ist die geplante Trassenführung inakzeptabel. Sie führt vorbei an den Toren des Klosters Lüne.
Wolfsburger Nachrichten:
Autobahn 39 verschont Brackstedt — Planung für die Trasse vorgestellt – A 39 wird gerade nach Norden weitergebaut, aber nicht vor 2010
Braunschweiger Zeitung:
Land legt Strecke für die Autobahn 39 fest — Hundert Kilometer von Wolfsburg nach Lüneburg kosten 608 Millionen Euro
Braunschweiger Zeitung:
Im Atlas steht die falsche A 39-Route — Vorzugsvariante tangiert Tappenbeck, Jembke, Barwedel, Ehra: Gemischte Gefühle bei Menschen im Ostkreis
Hannoversche Allgemeine Zeitung:
EU fördert Niedersachsen mit Milliardenbetrag — Die EU öffnet ihre Schatulle für Niedersachsen: 2,2 Milliarden Euro aus Brüsseler Förderprogrammen fließen von 2007 bis 2013 ins Land – das sind 600 Millionen Euro mehr als in den vergangenen Jahren.
28. März 2006: Pressemitteilung Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg:
Regierungsvertretung Lüneburg leitet Raumordnungsverfahren für die A 39 ein — Vorzugsvariante für die Trassenführung zwischen Wolfsburg und Lüneburg vorgestellt
Pressedienst Lüneburg:
Mädge: Autobahn-Trasse im Osten ist inakzeptabel
Landeszeitung:
A 39-Ostvariante erhält den Vorzug — Heute werden die Autobahnpläne in Uelzen präsentiert
Landeszeitung:
A 39-Fokus liegt im Osten — Vorzugstrasse orientiert sich an Ostumgehung und Kanal
Cellesche Zeitung:
Straßenbauer planen A39 im Osten — Querspange mündet in Breitenhees
26. März 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39-Gegner gut aufgestellt
25. März 2006: Landeszeitung:
Die A 39-Gerüchteküche brodelt — Spannung vor Präsentation der Vorzugstrasse – Gegner kündigen Proteste an
Landeszeitung:
Pro und Kontra ausgewogen
Leserbrief von Hans-Christian Friedrichs
24. März 2006: Pressemitteilung des VCD-Landesverband Niedersachsen:
VCD: «Autobahn-Pläne endlich aufgeben!»
22. März 2006: Aller-Zeitung:
Regionale Auswirkungen der A 39 näher beleuchtet
19. März 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A39-Gegner nehmen Einladung des Verkehrsministeriums an
17. März 2006: Landeszeitung:
A 39-Zahlen angefordert
16. März 2006: Landeszeitung:
Ministerien hüllen sich in Schweigen — Gegner berechnen Nutzen-Kosten-Verhältnis der A 39 – Offizielle Zahlen gibt es angeblich nicht
Unser Kommentar:
Berlin hat sie nicht, Hannover und Lüneburg haben sie auch nicht. Die Basisdaten für die Bewertung des Projekts ST5142 sind einfach verschwunden. Niemand ist insofern in der Lage, das von der Aktion Lebensberg ermittelte Nutzen-Kosten-Verhältnis der A 39 zu überprüfen. Seit eineinhalb Jahren hält man uns in unzähligen Schreiben hin und verweist hinsichtlich der Zuständigkeiten auf die jeweils andere Behörde. Diese Daten und das NKV so teilt man uns mit, wären auch nicht mehr von Belang, da die A 39 bereits in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes eingestuft worden wäre. Ein Autobahnneubau hat erst ab einem NKV von über 3,0 einen Chance realisiert zu werden. Das hohe NKV der A 14 von 4,6 (Querspange 3,3) hat die A 39 beim NKV des gesamten Hosenträgers von 3,4 mitgezogen. Die jetzt ermittelten 1,87 sind extrem niedrig und würden die Rückstufung der A 39 in den weiteren rechtfertigen. Natürlich finden die Behörden deswegen die Unterlagen nicht. Der Teufel scheut das Weihwasser, die Behörden die Bestätigung des NKV von 1,87. So versucht man das Problem auszusitzen. Ein Skandal und ein gutes Beispiel dafür, wie man BürgerInnen für dumm verkauft.
Landeszeitung:
A39-Resolution in Reinstorf
Leserbrief von Günter Schäfers
Landeszeitung:
Autobahn schlicht zu teuer
Leserbrief von Carsten Jaeger
15. März 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39-Gegner schreiben Finanzminister Steinbrück: «Sinnvolle Einsparung bei überflüssigem Projekt»
Landeszeitung:
Infos zur A 39 am 28. März
11. März 2006: Landeszeitung:
Vorzugsvariante für Autobahn wird Ende März vorgestellt — Termin in Uelzen für Kommunnen, Kammern, Verbände, Politiker und BI
Braunschweiger Zeitung:
Große Koalition für unsere Region — Von Regiobahn bis A 39: Die neun heimischen Bundestagsabgeordneten von SPD und CDU rücken zusammen
Landeszeitung:
A 39: Geringer Nutzen
Leserbrief von Peter Weerda
10. März 2006: Aller-Zeitung:
Ein Faktor gegen die A 39? — BI argumentiert mit Nutzen-Kosten-Verhältnis
8. März 2006: Landeszeitung:
A 39-Unterlagen geprüft, Gegner bezweifeln die Zahlen — Vorzugsvariante wird in wenigen Tagen veröffentlicht
2. März 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Wirtschaftlichkeit der A 39 zurechtgetrickst
24. Februar 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Nutzen-Kosten-Faktor der A 39 zurechtgetrickst
FAZ.NET:
Öffentliche Haushalte: 1.450.000.000.000 Euro Schulden
Unser Kommentar:
Seit Jahrzehnten werden Schulden über Schulden gemacht “zu Gunsten der kommenden Generationen” – wie es immer so schön heißt. “Investitionen” würden sich rentieren, heißt es. Darum auch die “A 39” – als Investition in die Zukunft. Jeder Handwerksbetrieb muss ein komplettes Geschäftsmodell wasserdicht durch die Bank prüfen lassen, bevor es einen Kredit genehmigt bekommt, bei Autobahnen mit Milliarden-Investitionen reichen ein paar Glaubensbekenntnisse von Politikern und Wirtschaftsfunktionären. Unsere Recherchen haben ergeben, dass es keine Wirtschaftlichkeitsberechnung für die A 39 gibt, die ihren Namen verdient hätte. Wann kommt endlich die Kehrtwende?
Landeszeitung:
A 39 eine Gefahr für Hirsche? — Lebensraum der Tiere wird zusehends zersiedelt – Experten fordern Wildbrücken
18. Februar 2006: Landeszeitung:
Autobahn 39 füllt 34 Aktenordner — Vorzugsvariante und Planungsunterlagen werden geprüft
17. Februar 2006: Landeszeitung:
Wachstum durch A 39 umstritten — Kontroverse Diskussion in der Uni
16. Februar 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Wo sind die Touristen?» — Gestern diskutierten Befürworter und Gegner der A 39 erstmals gemeinsam
15. Februar 2006: Landeszeitung:
Spekulationen heizen Debatte nur an
Leserbrief von Bernd Schulnies
13. Februar 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Autobahnbrücken-Sanierung statt A 39
Aller-Zeitung:
A 39: Trassenverlauf in Atlas überrascht Landesbehörde
Unser Kommentar:
Wir werden die Vorzugsvariante in einigen Wochen neben die des Straßenatlas legen und abgleichen können. Dann werden wir sehen, ob das Straßenbauamt Lüneburg etwas Glaubwürdigkeit zurück erlangt oder ob die Planungsgelder faktisch als ‘Trassenabsicherungmittel’ verwendet wurden. Planungen über einen östlichen Verlauf der A39 gibt es schliesslich seit Jahrzehnten; einige liegen uns auch vor.
11. Februar 2006: Landeszeitung:
Neue Spekulationen über A 39 — Trassenverlauf auf Bundesfernstraßenkarte im Osten
Unser Kommentar:
“Kaffesatzleserei” würde Friedhelm Fischer, Chef der Planungsbehörde, wohl wieder am liebsten konstatieren. Dass er seine letzte Glaubwürdigkeit schon verspielt hat, dürfte mit der Veröffentlichung der Trasse in einem Kartenatlas wohl offensichtlich sein.
Die Aktion Lebensberg lädt hiermit Andreas Meihsies herzlich zu einem Plausch beim Sonntagsnachmittagskaffe ein; vielleicht schickt Friedhelm Fischer ja ein Pfund Kaffee rüber. Gerne kann er selbst auch dazukommen, er möge aber bitte Kuchen und endlich eine vernünftige Karte mitbringen.
Isenhagener Kreisblatt:
Schneller als die Planung erlaubt — A 39 ist in einem Autoatlas schon eingezeichnet
Wolfsburger Nachrichten:
Trasse der A 39 erscheint in Reiseatlas — Gegner werfen Planungsbehörde bewusste Desinformation vor – Östliche Variante geplant
10. Februar 2006: Kreiszeitung Wesermarsch:
Viele rauschen einfach vorbei — Zwei Jahre nach Eröffnung des Wesertunnels: Neue Ansiedlungen fehlen, aber der Handel profitiert
Unser Kommentar:
Auch wenn es bei uns um eine Autobahn und nicht um einen Tunnel geht, die Thematik ist ähnlich. Die regionale Nachfrage erhöht sich nicht, sondern verlagert sich noch auf näher herangerückte Ballungszentren. Ein Sogeffekt zieht bereits in der Region ansässige Unternehmen direkt an die neuen Gewerbegebiete an der Autobahn bzw. des Tunnels, ohne dass davon lokale Wirtschaft und Arbeitsmarkt nachhaltig profitieren. Was dagegen zunimmt, ist der Transitverkehr. Der Tourismus lässt sich entgegen den Verlautbarungen der Verbandsvertreter davon nicht beeindrucken – hier zählen andere Kriterien wie Erholung und Naturerlebnis. Politiker entlang der A 39: Hört endlich die Signale! Wir müssen nicht die negativen Erfahrungen anderer machen.
8. Februar 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Chancen und Risiken der A 39: Podiumsdiskussion mit Wissenschaftlern und Politikern
Landeszeitung:
Ablehung und fruchtlose Debatten im Rat
Leserbrief von Hans-Christian Friedrichs
Unser Kommentar:
Kleinvieh macht auch Mist, so könnte man sagen wollen …
Fehlt eigentlich noch eine Resolution der Stadt Lüneburg, dass auch sie eine Trasse auf dem Gebiet der Stadt Lüneburg ablehnt. Der Oberbürgermeister scheint sich in seinem Sessel allerdings ein bischen zu sicher zu fühlen … glaubt er die Kommunalwahl schon für sich gewonnen? Die Gellerser sind da auf jeden Fall schon einen Schritt weiter – Glückwunsch!
6. Februar 2006: Landeszeitung:
Bürger loben und tadeln — Adendorfer fühlen sich wohl in ihrem Ort – Kritik am Zustand der Fußwege
4. Februar 2006: Landeszeitung:
Debatte über die A 39
Unser Kommentar:
Der Umweltverein Gellersen e.V. und die Aktion Lebensberg e.V. – Repräsentanten des A39-Widerstands im Westen und im Osten Lüneburgs – wollen durch die gemeinsame Organisation dieser Veranstaltung des Dachverbands der Bürgerinitiativen ein Zeichen setzen, dass über den Zeitpunkt der Trassenpräsentation hinaus ein weiteres gemeinsames Arbeiten gegen diese unsinnige Autobahn erfolgen wird. Diese Veranstaltung soll daher bereits vor offizieller Bekanntgabe der Trasse eine sachliche Diskussion ermöglichen. Es wurden 130 Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte namentlich eingeladen.
Landeszeitung:
Streiterin für die Familie — Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen zu Gast bei der Altenmedinger CDU
Unser Kommentar:
‘Unverhofft kommt oft’ und so taucht die Dachverbandssprecherin Annette Niemann doch überraschend immer wieder auf, wenn es darum geht, gegen diese unsinnige Autobahn zu kämpfen.
Annette Niemann hatte sich offiziell zum Grünkohlessen der CDU-Veranstaltung angemeldet, durfte allerdings aufgrund ‘Platzmangels’ nicht teilnehmen. Interessanterweise waren jedoch noch jede Menge unbesetzte Plätze beim Kohlessen festzustellen. Die Bohnsdorfer CDU hatte wohl gewisse Befürchtungen, dass unsere Dachverbandssprecherin dem Grünkohl einen faden Nachgeschmack gereichen könnte. Ursula von der Leyen herzte jedoch ganz herzlich die ‘Kinder des A39-Widerstands’ und konnte den Auftritt werbewirksam für sich verbuchen.
Weitere Bilder finden Sie hier.
1. Februar 2006: Landeszeitung:
«Keine A 39 auf Gellerser Boden» — Samtgemeinderat bringt Resolution auf den Weg
Lünepost:
Gellerser Rat lehnt den Bau der Autobahn 39 ab — Samtgemeinde plädiert für Ausbau der Bundestraßen
Unser Kommentar:
Samtgemeindebürgermeister Albrecht lehnt mit der Begründung, dass die Samtgemeinde Gellersen mit der A 250 und der A 7 bereits erschlossen wäre, den Bau der A 39 ab. Auch eine wirtschaftliche Stärkung des Standortes würde nicht erreicht. Huppsla, liegen denn die Samtgemeinde Gellersen und die Stadt Lüneburg so weit auseinander, dass Aspekte, die für den einen zutreffen, für den anderen nicht gelten? Überhaupt wendet sich der Bürgermeister Albrecht doch recht heftig, sprach er sich vor kurzem doch noch für eine A 39 aus!
31. Januar 2006: Landeszeitung:
A 39-Information erst Anfang März — Kritiker sehen «kaum überwindbare Probleme»
Unser Kommentar:
Auszug: “Fest steht, dass es aus ‘Platzgründen’ zwei Präsentationen geben wird. Zum einen werden die Pläne mit den Trägern öffentlicher Belange erörtert, zum anderen Verwaltungschefs und Abgeordnete informiert.
Hier bereitet sich das Straßenbauamt bereits frühzeitig auf eine Trennung der Veranstaltungen für die Bürgerinitiativen und die offiziellen Damen und Herren vor. Hübsch unter sich bleiben, heißt hier die Devise und bloß die Veranstaltung nicht durch kritische Fragen sprengen lassen. Stellt sich die Frage, ob Friedhelm Fischer diesmal etwas geschickter agieren wird, oder ob die Offiziellen wieder durch die IHK Lüneburg-Wolfsburg zum gemeinsamen Schulterklopfen eingeladen werden dürfen.
30. Januar 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39-Planung – Konzept und Rechtfertigung fehlen
28. Januar 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Erst A 39, dann die Maut
Leserbrief von Siglinde Roedel
Unser Kommentar:
Liebe Frau Riedel, wenn die A 39 gebaut ist, wird die B 4 zu einer Kreisstraße herabgewürdigt mit der Folge, dass diese Straße dann noch immer nicht mautpflichtig werden wird. Sie sehen, dass der regionale Güterverkehr und auch der transkontinentale eine kostenfreie und gut ausgebaute Straße haben wird.
21. Januar 2006: Landeszeitung:
«Noch keine Vorzugsvariante» — Behörden dementieren Festlegung auf Favoriten für Trassenverlauf der A 39
Unser Kommentar:
Herr Neumann springt Friedhelm Fischer hier hilfreich zur Seite! Nach seiner Aussage kann die A39 ein Stück westlich von Lüneburg laufen, ein anderes Stück würde dafür östlich gebaut werden. Herr Neumann, lassen Sie doch diesen Quatsch! Wenn die Trassen miteinander abgeglichen werden, gibt es einen Zwangspunkt, der die A39 in Form der Ostvariante sicher ausschliessen müsste. In keinem Bereich der möglichen Trassenvarianten der A39 gibt es eine derart massive Belastung der Menschen, wie im Bereich der Abzweigung zwischen Moorfeld / Adendorf, in Richtung Raderbachtal. Und obwohl dieser hochbelastende Bereich ausgeschlossen wird, fordert Ihr Kollege schon einmal die Katasterkarten an, um sich über die präzise Eigentümersituation dort zu informieren? Für wie dumm halten Sie die Menschen eigentlich?
Nach dem hier geschilderten Zeitplan kann das Raumordnungsverfahren (ROV) erst nach der Kommunalwahl beendet werden. Da das Straßenbauamt aber nur mit einer Vorzugsvariante in das ROV gehen will, kann sich die Lüneburger SPD (und auch die CDU) und unser Oberbürgermeister schon einmal sachte darauf einstellen, dass er mit vielen Wählerstimmen im Lüneburger Osten nicht rechnen sollte.
Landeszeitung:
IHK begrüßt den Verzicht auf Maut — Gebühr auf der B 4 löse nicht die Probleme
Unser Kommentar:
Herzlichen Glückwunsch Bernd Hansmann! Ihre Argumentation war zwar nicht ganz schlüssig, die Maut auf der B4 haben Sie jedoch vom Tisch bekommen.
Die Anwohner in Melbeck sollten sich allerdings langsam einmal überlegen, ob sie die Entlastung des Ortes nicht doch eher hinbekommen, wenn sie sich dem Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A39 anschliessen. Wir setzen uns nämlich für eine Ortsumgehung Melbecks ein.
Isenhagener Kreisblatt:
Wach werden
Leserbrief von Jens Meyer
18. Januar 2006: Landeszeitung:
Privatautobahn auf Kosten unserer Kinder
Leserbrief von Peter Weerda
Landeszeitung:
Absurde Argumente widerlegen sich selbst
Leserbrief von Claudia Scheil
17. Januar 2006: Isenhagener Kreisblatt:
Abriss für A 39 nicht ausgeschlossen — Lüneburger Planungschef dementiert Meldungen über feststehende Vorzugsvariante
Unser Kommentar:
Diesem Artikel liegt unsere Pressemitteilung vom 31.12.2005 zugrunde, in der wir mitteilen, dass das Straßenbauamt die Katasterkarten für das Raderbachtal und die Kanalquerung für einen Korridor von 400 bis 600 Metern Breite abgefordert hat. Diese Tatsache spricht bereits für sich, und wir vermögen hier keine Kaffesatzleserei zu entdecken. Wir entdecken aber Hinhalterei und Vernebelungstaktik bei Friedhelm Fischer, der seit Jahren Transparenz verspricht und nicht einmal den Mut hat, der Öffentlichkeit die Verkehrsuntersuchung zur Verfügung zu stellen, in die seit nunmehr 1 1/2 Jahren angebliche Strukturdaten eingearbeitet werden. Wir könnten es ja zerpflücken.
In seiner Argumentationsnot richtet er in diesem Artikel den Blick wieder auf den Ausbau der Ostumgehung Lüneburgs. Ein Abriss von Häusern wäre hier nötig, wenn man den Moorfelder Bereich (siehe schwarze Linie in unserer Karte) verbreitern würde, um die nötigen Standstreifen zu schaffen. Eine Enteignung hier wäre allerdings nicht nötig, stehen die wegzureissenden Häuser doch bereits im Eigentum der Deutschen Bahn und gehören damit zum Bundeseigentum. Mit gerichtlichen Klagen wäre in diesem Bereich auch nicht zu rechnen, anders als bei der Ostvariante durch das Raderbachtal, in dem neben einigen Anwohnern auch bereits ein Landwirt Mitglied im Schutz- und Klagefond ist und ein weiterer, auf dem Klageweg sehr erfahrener Landwirt, bereits die nötigen Rückstellungen gebildet hat.
Hamburger Abendblatt:
Wulff: A 39 verbessert Standortqualitäten — Ministerpräsident: Rede vor der IHK
14. Januar 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Warum soll die A39 Entlastung bringen?» — Zur Diskussion über B 4-Maut und A 39
Leserbrief von Christiane Voß-Führer
13. Januar 2006: Landeszeitung:
Kritik an Maut auf der B 4 — IHK-Präsident Hansmann und Wulff einig: Bau der A 39 notwendig
Unser Kommentar:
Was will die IHK denn jetzt? Erst begründet sie jahrelang die Forderung nach dem Bau der A39 damit, dass die regionale Wirtschaft eine Fernstraßenanbindung braucht, um inzwischen zu argumentieren, dass die regionale Wirtschaft durch eine Mautgebühr zu stark belastet werde. Die Maut allerdings würde auf der A39 auch erhoben werden und die Kostenstruktur der regionalen Wirtschaft belasten. Sollte der IHK dies entgangen sein oder sind ihre Gründe doch mehr der Fernverkehr, den sie in unsere Region ziehen will?
Landeszeitung:
An der Spitze ist immer Platz — Wulff zeigt sich beim Neujahrsempfang der IHK Lüneburg-Wolfsburg optimistisch
Unser Kommentar:
Lesen Sie hierzu bitte den Leserbrief von Peter Weerda und unser Material, dass wir Ihnen auf der Seite “Hintergründe” zur Verfügung stellen.
Elbe-Jeetzel-Zeitung:
Rat: Über Autobahntrassen nicht erneut diskutieren
9. Januar 2006: Landeszeitung:
Klostergang unter Protest — Wulff stellt sich Demonstranten vor dem Neujahrsempfang im Kloster Lüne
Landeszeitung:
Kulturschatz Kloster bewahren — Landesvater zu Gast in Lüne
Landeszeitung:
Verzögerter Atomausstieg senkt die Energiekosten — Ministerpräsident Wulff zu Wertediskussion, Meiler-Laufzeiten und Autobahnbau
8. Januar 2006: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Wulff nimmt Sorgen der A 39-Gegner ernst
7. Januar 2006: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Bürger an der Nase herumgeführt» — Zu den A 39-Planungen und der B 4-Maut
Leserbrief von Dr. Stefanie Jobst
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Hat Lüneburg von Autobahn profitiert?» — Eine kritische Meinung zur geplanten A 39
Leserbrief von Dr. Rainer Altmann
4. Januar 2006: Der Kreisbote:
A 39-Befürworter: Einzelinteressen
Leserbrief von Henning Soltau
Der Kreisbote:
Keine falschen Hoffnungen!
Leserbrief von Peter Bergen, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion Gemeinderat Reppenstedt
3. Januar 2006: Landeszeitung:
Noch keine Vorzugs-Variante für A 39 — Projektleiterin Annette Padberg dementiert Informationen der Aktion Lebensberg
Unser Kommentar:
Märchenstunde im Straßenbauamt. Die durch eine weitere Indiskretion im Straßenbauamt an die Öffentlichkeit gelangte Nachricht wird wieder dementiert. Immerhin hat Annette Padberg inzwischen FFN gegenüber bestätigt, dass man mit nur einer Variante ins Raumordnungsverfahren gehen würde. Bei den von Frau Padberg genannten 85 Varianten handelt es sich um eine Vernebelungstaktik. Auf die Stadt Lüneburg bezogen, kommen lediglich drei ernsthafte Möglichkeiten der Anbindung an die A250 in Frage. Hier handelt es sich um die Westvariante, um den Ausbau der Ostumgehung und die Ostvariante durch das Raderbachtal und über die Steinhöhe. Die Nordvariante kann im Frühjahr nicht in das Raumordnungsverfahren gehen, da sie erst über eine Vegetationsperiode faunistisch untersucht und in die anderen Gutachten eingebunden werden müsste. Ob das genannte Kartenmaterial vom Straßenbauamt im Katasteramt abgefordert wurde, müsste sich durch eine dortige Nachfrage klären lassen.
 
Stand:  10.05.2009 Impressum Kontakt info@aktion-lebensberg.de