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zu Aktion Lebensberg e.V.
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Aktion Lebensberg

Mitglied im
Dachverband der
Bürgerinitiativen
gegen die A 39

Pressearchiv nach Jahrgang: 2005



30. Dezember 2005: Landeszeitung:
Offenheit ging verloren
Leserbrief von Stefan Kuhlmann
Landeszeitung:
A 39 ist eine Sackgasse
Leserbrief von Andreas Conradt
Landeszeitung:
Dezimiert der Stimme enthalten
Leserbrief von Peter Bergen, CDU-Fraktionschef im Rat Reppenstedt
29. Dezember 2005: Landeszeitung:
Westumfahrung löst Verkehrsprobleme
Leserbrief von Fred Walter
Landeszeitung:
Für die A 39 gibt es keine verträgliche Trasse
Leserbrief von Marc Hartwig
23. Dezember 2005: Landeszeitung:
Lokaler Ost-West-Konflikt
Leserbrief von Wilhelm Hartmann
Unser Kommentar:
Natürlich gibt es jeweils Argumente für und gegen eine Ost- und eine Westtrasse. Begrüßen wir einfach alle die momentan lebhafte Diskussion in der Landeszeitung, die immer wieder durch Leserbriefe angeheizt wird. Doch lassen Sie uns dabei bitte nicht die Argumente gegen das Gesamtprojekt A39 vergessen, die wir Ihnen u.a. auf dieser Web-Site darlegen und auf die die Politiker und die Lobbyisten nicht eingehen wollen.
Herr Hartmann sollte jedenfalls nicht auf Menschen schimpfen, die sich für eine westliche Trasse aussprechen, sondern sich besser an seine eigene Nase fassen, wenn er selbst nach Osten zeigt.
Westen oder Osten? Lassen Sie uns an dieser Stelle nochmals auf das Gewinnspiel “Trassentipp” der Aktion Lebensberg hinweisen: Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihren Tipp zum Trassenverlauf abzugeben und Ihre Meinung kundzutun. Wir werden alle Tipps und Meinungen bis zum 31.01.2006 auswerten und dann mit der Vorzugsvariante des ROV abgleichen. Der Gewinner darf dann mit Herrn Petersen und Herrn Schöberl (deren Zustimmung vorausgesetzt) die A39 oder die ausgebaute B4 befahren …
Landeszeitung:
Weitsicht im Reppenstedter Rat
Leserbrief von Hans-Christian Friedrichs
Landeszeitung:
Überflüssige Asphaltseuche
Leserbrief von Reinhard Stranz
20. Dezember 2005: Landeszeitung:
Planungszeit soll verkürzt werden — Beschleunigungsgesetz betrifft Verkehrsprojekte wie A 39 und 3. Gleis
Landeszeitung:
Zwei Jahre Zeitersparnis
Unser Kommentar:
An dieser Stelle gratulieren wir der Straßenbaubehörde, die es auch in 2005 nicht geschafft hat, die Verkehrsuntersuchung zur A 39 zu veröffentlichen. Die eigentlich für Ende 2004 vorgesehene verkehrliche Folgenbeschreibung der Autobahn lässt damit ein weiteres Jahr auf sich warten. War am Anfang der offiziellen Planungen 2003 seitens der damaligen Regierungspräsidentin und der Straßenbaubehörde noch Offenheit als heeres Ziel für eine ordentliche Berücksichtigung der Bürgerinteressen ausgegeben worden, ist in der Zwischenzeit offenbar ein Strategiewechsel eingetreten. Stillschweigen, Hinhalten und der formale Rückzug auf den "Planungsauftrag" ist mittlerweile die Devise. Das verstärkt die von uns gemachte Prognose, die Verkehrsuntersuchung beinhaltet ungeliebte Wahrheiten über die tatsächliche Bedeutung der A 39. Die 6-monatige Frist des anstehenden Raumordnungsverfahrens lässt indes eine öffentliche Diskussion über die verkehrlichen Folgen einer A 39 kaum aufkommen. Die verantwortlichen Stellen aus Politik und Verwaltung sind mittlerweile geübt darin, auch konstruktive Kritik um den Preis der Selbstlüge zu ignorieren.
Landeszeitung:
Scharfer Protest und Lob für Gesetz
Landeszeitung:
Weitere BI gegen die A 39
Der Kreisbote:
Briefe gegen die A 39-Nordvariante
Der Kreisbote:
Reppenstedt gegen die A 39
Unser Kommentar:
Mit Reppenstedt spricht sich wieder eine Gemeinde in einer Resolution gegen die A39 aus. Vielen Dank Reppenstedt! Der Dachverband gegen die A39 sammelt die Resolutionen der Gemeinden übrigens einer neuen Rubrik.
Landeszeitung:
Projekt Rübe auf die Schiene begann schon vor zwei Jahren
Leserbrief von Klaus Hübner
Landeszeitung:
Adendorf würde Scheitern der Westtrasse nicht akzeptieren
Leserbrief von Jürgen Gratzke, Bürgerverein Adendorf e.V.
Unser Kommentar:
Herr Gratzke hat mit der Aussage, dass die Bürger sich sachkundig gemacht haben, leider nicht recht. Viele Bürger wissen ganz offensichtlich noch immer nicht, welche Trassenvarianten im Osten und im Westen für die A39 in Frage kommen, und welche weiträumige Wirkung die A39 auf den Verkehr hat. Dies geht auch aus dem Leserbrief von Ulrich Saucke (s.u.) hervor.
Landeszeitung:
Überregionales wird übersehen
Leserbrief von Ulrich Sauke-Gensow
Landeszeitung:
Westen will nur Nutzwert
Leserbrief von Michael Hackhe
15. Dezember 2005: Landeszeitung:
Bloße Stimmungsmache
Leserbrief von Rainer Dittmers
14. Dezember 2005: Landeszeitung:
Umgehungsstraße für Reppenstedt wäre aberwitzig
Leserbrief von Hans-Christian Friedrichs
12. Dezember 2005: die tageszeitung:
Freie Fahrt für die Teermaschinen — Der Bau von Straßen dauert zu lange, meint die Bundesregierung. Deshalb legt sie ein Gesetz vor, das die Klagemöglichkeiten einschränkt. Außerdem sollen Genehmigungen für Projekte länger gelten – selbst wenn das Geld für den Bau nicht reicht”
10. Dezember 2005: Isenhagener Kreisblatt:
Stirbt die Bromer Umgehung? — Autobahngegner informieren in Tülau
Isenhagener Kreisblatt:
Bannier: «Äußerung nicht korrekt»
Aller-Zeitung:
Die Autobahn lockt — 150 Zuhörer fragen Bürgerinitiativen aus
9. Dezember 2005: Landeszeitung:
Region wird entlastet
Leserbrief von Peter Weerda
Landeszeitung:
Mobilität schätzen auch die Autobahngegner
Leserbrief von Bernd Schulnies
6. Dezember 2005: Landeszeitung:
«Probleme sind hausgemacht» — Bürgermeister weist Verantwortung Reppenstedts für hohes Verkehrsaufkommen in der Stadt Lüneburg zurück
5. Dezember 2005: Wolfsburger Nachrichten:
JU übergibt 500 Unterschriften pro A 39
3. Dezember 2005: Landeszeitung:
Politik geht in eine Richtung — Vertreter der vier Ratsfraktionen auf dem Podium beim Fachstammtisch des Wirtschaftsforums
Unser Kommentar:
Es ist schon erstaunlich, dass unser OB Mädge und auch Prof. Dr. Lürssen den Bau der A39 mit Ansiedlung von Unternehmen und Arbeitsplätzen in Verbindung bringen. Ihnen möchten wir hier etwas Nachhilfeunterricht anbieten:
http://www.keine-a14.de/_sgg/m1m3_1.htm
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Verkehrsverstöße sind die Regel» — B 4-Situation: Mehr Eigenverantwortung gefragt
Leserbrief von Frank Schwarze
2. Dezember 2005: Hamburger Abendblatt:
Für die CDU hat Porwol alle Chancen — Lüneburg: Im September 2006 wird ein neuer Landrat gewählt
26. November 2005: Landeszeitung:
Entscheidungen auf den Prüfstand
Leserbrief von Reinhard Hillmann
Landeszeitung:
Schlechteste Wahl im Osten
Leserbrief von Uwe Meyer-Burow
Landeszeitung:
Fahrzeitgewinn wäre gleich Null
Leserbrief von Jörg-Harald Garbers
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Warten auf A 39 kostet Leben» — Zum Anstieg der Unfalltoten auf Uelzens Straßen
Leserbrief von Jörg Rittinghaus
Unser Kommentar:
Unabhängig von der Geschmacklosigkeit seiner Argumentation sollte sich Herr Rittinghaus aus Suhlendorf einmal tiefergreifende Gedanken machen. Die B4 wird kaum durch die A39 entlastet, zieht jedoch völlig neuen Verkehr in unsere Region. Die Querspange wird den Verkehr wahrscheinlich nicht von der B71 abziehen und Suhlendorf nicht vom Transitverkehr entlasten. Dies alles sind keine guten Voraussetzungen für sinkende Verkehrsopfer in unserer Region.
23. November 2005: Lünepost:
SPD schickt Mädge mit Riesenmehrheit ins Rennen
Unser Kommentar:
Oberbürgermeister Mädge bekennt sich eindeutig zum Bau der A 39. Aber wie lange scheut er sich noch vor einer klaren Positionierung über den von ihm gewünschten Trassenverlauf der A 39 in der Öffentlichkeit?
Die ‘politische’ Nordvariante kann nach mehrfachen Aussagen der Planer nicht Favorit werden. Die Westtrasse ist völlig von der politischen Tagesordnung verschwunden. Dies erst recht, seit die Gellerser ihre Pilotstudie “Naturpark Gellersen” veröffentlicht haben. Der Ausbau der Lüneburger Ostumgehung eignet sich laut der Planer aufgrund begrenzter Radien nicht für eine Autobahn. Auch will unser OB diese Trasse nicht, belastet sie doch sein Projekt Schlieffenpark. Bleibt nur noch die Möglichkeit der Trassenführung als Ostvariante, die bei Moorfeld von der Ostumgehung abzweigt und zwischen Adendorf-Moorfeld, Ebensberg, Erbstorf in Richtung Kanal verläuft. Das Lüneburger Naherholungsgebiet Raderbachtal wird völlig zerstört. Für 10.000 Anwohner der Stadt Lüneburg und der Gemeinde Adendorf bedeutes dies eine erhebliche Belastung des Lebensumfeldes und die völlige Zerstörung des Lebensraumes. Dieser Bereich wird gleichzeitg als zukünftiges bauliches Entwicklungsgebiet für Adendorf und Lüneburg ausfallen.
Wenn Sie, Herr Mädge, die Lüneburger Stadtteile Moorfeld und Ebensberg der A39-Planung preisgeben werden, dann teilen Sie uns dies bitte frühzeitig mit. Wir Lüneburger haben ein Recht darauf, uns rechtzeitg unsere Alternativen für die Kommunalwahl im nächsten Jahr zu suchen.
22. November 2005: Der Kreisbote:
Auf der Autobahn durch den Naturpark? — Umweltverein Gellersen stellt Studie zu den Chancen einer Naturpark-Erweiterung vor
21. November 2005: Landeszeitung:
Autobahn kommt
Leserbrief von Jörg Zappe
19. November 2005: Landeszeitung:
Studie geht in die Tiefe — Naturparkerweiterung auf Gellersen wird beleuchtet
18. November 2005: Isenhagener Kreisblatt:
Weniger Konflikte auf der B4-Trasse — A 39: Untersuchungen zum Tierbestand beendet
Landeszeitung:
Kämpfer für Verkehrsprojekte — Der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Hartmut Schöberl geht in den Ruhestand
Unser Kommentar:
Hartmut Schöberl ist einer der Vertreter des ‘alten Denkens’, bei denen der Autobahnbau noch Arbeitsplätze und positive wirtschaftliche Entwicklungen brachte. Dies mag in den 1960er und teilweise in den 1970er Jahren noch richtig gewesen sein, als in Deutschland das Verkehrsnetz aufgebaut wurde. Ab 1980 trafen diese Effekte nicht mehr auf den Neubau von Autobahnen zu, Deutschland war ideal an das Fernstraßennetz angeschlossen.
Was wir heute brauchen ist ein Paradigmenwandel, ist ‘Neues Denken’. Gerade im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen Deutschlands an dringende Reformen und die Haushaltssanierung müssen alle alten Ansätze dringend neu durchdacht und bewertet werden, müssen Mittel in wirtschaftsfördernde Investitionen eingesetzt werden. Erhalten statt Neubau steht im Vordergrund. Das nötige Material stellen wir Ihnen zur Verfügung (siehe auch unsere Seiten Downloads und Links).
Hartmut Schöberl bemängelt, dass Bürger ihren Eigennutz vor das Gemeinwohl stellen. Wir bemängeln, dass Herr Schöberl mit der Begründung sich für das Gemeinwohl einzusetzen, die Interessen weniger vertritt (siehe unsere Seite Hintergründe). Hartmut Schöberl tritt nun ab und das ist auch gut so. Wir wünschen ihm einen geruhsamen Lebensabend.
17. November 2005: Landeszeitung:
Keine Gegenleistung für Gehalt von VW — Zwei SPD-Abgeordnete müssen Nebeneinkünfte laut Gerichtsbeschluss an die Staatskasse abführen
Unser Kommentar:
Zitat: “[…] Nach Ansicht der Richter konnten die beiden Parlamentarier nicht glaubhaft belegen, dass VW mit den Zahlungen an sie keine verdeckte Lobbyarbeit betreiben wollte. Auch VW habe nicht glaubhaft nachgewiesen, dass das Unternehmen mit der Weiterbezahlung der Abgeordneten nicht die Hoffnung verbunden habe, dass die Politiker sich im Parlament für die Interessen von VW eingesetzen würden.
Die MdL Wendhausen und Viereck haben sich über die Jahre für den Bau der A39 eingesetzt, auch für MdB Uhl trifft dies zu. Die Frage nach möglichen Zusammenhängen muss erlaubt sein. Verschaffen Sie sich bitte selbst einen Eindruck:
Viereck zur A 39:
http://www.spd-landtag-nds.de/web/content.jsp?nodeId=5607
Wendhausen zur A 39:
http://www.spd-landtag-nds.de/web/content.jsp?nodeId=5696
Uhl zur A 39:
http://www.hans-juergen-uhl.de/pers/hajuuhl/allg/46506/
http://www.hans-juergen-uhl.de/pers/hajuuhl/allg/47000/
16. November 2005: Lünepost:
«Lieber in die Bildung als in Straßen investieren»
Leserbrief von Henning Soltau
13. November 2005: Die Welt:
Wirtschaft will Weiterbau der A 21 vorantreiben — Neue Autobahn in Hamburgs Osten soll den Verkehr der Hansestadt entlasten
Unser Kommentar:
Konnten unsere Gellerser Mitstreiter durch die Veröffentlichung ihrer Projektstudie “Naturpark Gellsersen” (siehe Beiträge vom 19. und 22. November) gerade punkten, so droht bereits neues Ungemach aus Richtung Hamburg. Im Hinblick auf die durch die A 22 verhinderte westliche Umgehung Hamburgs durch die A 20, rückt eine Ostumfahrung der Metropole in Form der Fortführung der A 21 in Richtung Niedersachsen auf die politische Tagesordnung. Die aus Schwarzenbeck kommende A 21 soll mittels einer Elbquerung bei Geesthacht über die B 404 (Handorf/A 250) an die A 250 herangeführt und zur A 7 geleitet werden. Bei einem Blick auf die Karte würde dies die A 21 in große Nähe zum westlichen Trassenkorridor der A 39 bringen.
Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck durch Berichte der IHK Lübeck und der FDP-Winsen (mit Skizze).
Hier stellen sich die Fragen, ob die Initiative für Autobahnbau ausschließlich in den Händen von Lobbysten liegt, ob vernetztes Denken stattfindet und ob eine überregionale Abstimmung der regionalen Partikularinteressen erfolgt?
11. November 2005: Landeszeitung:
Verflixte Zahlenspiele — Bürger decken falsches Ergebnis der Stimmenauszählung bei Ratssitzung in Rullstorf auf
Landeszeitung:
Rechtsbeistand ist gesichert — Klagefonds gegen die A 39 wächst stetig
Unser Kommentar:
Durch die Voraussicht der Akteure Juliane Haufe, Annette Niemann und Eckehard Niemann konnten frühzeitig der Schutz- und Klagefond gegründet und inzwischen 270 Mitglieder in den Landkreisen gewonnen werden. Vertreten wird der Fond durch einen erfahrenen Anwalt, der bereits in unzähligen Verfahren auf sich aufmerksam gemacht hat.
Die Aktion Lebensberg möchte Sie vor allem um Ihren Beitritt und Ihre Unterstützung bitten, wenn Sie über Ländereien auf oder im Bereich von bis zu 2.000 Metern an den potentiellen Trassen verfügen. Aber auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, treten Sie bitte trotzdem bei, um den Schutz- und Klagefond finanziell weiter zu stärken. Auch für Gemeinden ist ein Beitritt vorgesehen und bietet die Möglichkeit, sich frühzeitig rechtliche Unterstützung zu sichern.
Weitere Informationen und Beitrittsformulare finden Sie auf der Seite des Dachverbands. Sie investieren Ihr Geld in eine Organisation, die bereits sehr stark ist. Vielen Dank!
9. November 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Schon 60.000 Euro in Klagefonds gegen A 39
4. November 2005: Kölnische Rundschau:
20 Prozent Mehrwertsteuer sind realistisch
Unser Kommentar:
Haben Sie etwas anderes erwartet? Es stellt sich nicht mehr die Frage des ‘Ob’ sondern nur noch des ‘Wie hoch’. Bei einer 20%igen Mehrwertsteuer fällt auch noch die eine oder andere überflüssige Autobahn mit ab, die Sie gerne durch eine erhöhte Mehrwertsteuer oder gestrichene Pendlerpauschale mit finanzieren. Spätestens hier sollte jeder Bürger merken, dass der Bau neuer Autobahnen, die keine neuen Arbeitsplätze bringen, nicht nur diejenigen angeht, die unmittelbar durch die Belastungen betroffen sind.
Eine Frage indes dürfte geklärt sein: Die Kosten der A 39 dürften durch die Mehrwertsteuererhöhung den Betrag von einer Milliarde Euro eindeutig erreicht haben.
2. November 2005: Landeszeitung:
Autobahnbau ist passé
Leserbrief von Christian Sudermann
Unser Kommentar:
Hierbei muss auch betrachtet werden, dass es sich bei dem auf einer neuen Autobahn generierten Mautaufkommen nicht um zusätzliche Einnahmen handelt. Vielmehr fallen die Mauteinnahmen auf einer anderen Autobahn nur nicht mehr an.
Landeszeitung:
Umzüge statt Zuzüge
Leserbrief von Andreas Conradt
Landeszeitung:
Geplante A39 lockt St. Florian aus allen Ecken hervor
Leserbrief von Erwin Habisch
Landeszeitung:
Eigeninteresse für Politiker ein schlechter Ratgeber
Leserbrief von Stefan Koch
29. Oktober 2005: Isenhagener Kreisblatt:
Appell an Vernunft
Leserbrief von Uwe Bilau
27. Oktober 2005: Die Welt:
Wichtige Streitpunkte sind weiter offen — Bei der dritten Verhandlungsrunde fanden Union und SPD bei Rente und Wehrpflicht eine gemeinsame Linie. In Sachen Gesundheit und Atomausstieg kam es noch zu keiner Einigung
Unser Kommentar:
Bei den Koalitionsverhandlungen wurde auch eine Einigung hinsichtlich der Ausgaben für den Infrastrukturausbau erzielt. Ein Auszug:
Auch beim Ausbau der Infrastruktur wurde eine Einigung vermeldet. Trotz Haushaltskrise wolle die neue Koalition künftig bis zu zwölf Milliarden Euro jährlich in die Infrastruktur stecken und Großprojekte schneller auf den Weg bringen, hieß es aus der Arbeitsgruppe Verkehr.
Unsere Politiker haben noch immer nicht begriffen, dass sie zwar der Bauindustrie für eine begrenzte Zeit zu ihren Gewinnen verhelfen, dass aber keine langfristigen Arbeitsplätze geschaffen werden. Es ist in diesen Punkt Neues Denken erforderlich, den dringend notwendigen Paradigmenwandel fordern wir ein.
26. Oktober 2005: Landeszeitung:
Wulff sieht Probleme bei erweitertem Suchraum für A39 — Ministerpräsident über Autobahnbau, Verkauf des Landeskrankenhauses und Kommunalfinanzen
Unser Kommentar:
Ein Interview der Landeszeitung mit unserem Ministerpräsidenten, hier ein Auszug: “[…] Aber das Raumordnungsverfahren für die Autobahn laufe außerordentlich fair”.
Einmal abgesehen davon, dass auch Herr Wulff wissen sollte, dass in seinem Bundesland noch gar kein Raumordnungsverfahren für die A39 begonnen wurde, führt er als Argumente die bessere Anbindungen der Mittel- und Oberzentren und eine Entlastung der A7 sowie ein paar weniger Staus an. Die Gewerbeansiedlungen und potentiellen Arbeitsplätze bemüht er gar nicht. Hat er sie vergessen oder ist er ein bißchen erhrlicher als andere regionale Politiker?
Lünepost:
«Gestalten Sie bitte die Zukunft für unsere Kinder» — Wulff gestern Abend beim Kreishandwerkstag in Amelinghausen
Unser Kommentar:
Zitat: “[…] Wollen wir ein Reservat werden oder Industrienation bleiben?
Wow, da hat unser Ministerpräsident aber beim Kreishandwerkstag seine Verbalakrobatik bemüht! Was genau ist eigentlich ein Reservat? Schau'n wir mal schnell in der Wickipedia nach. Aha, Gefangenenlager, abhängig von Lebensmitteln, die von Regierungsvertretern als Druckmittel verwendet werden … Will Herr Wulff uns jetzt die Lebensmittel nehmen, wenn wir nicht für die A 39 sind?
Lünepost:
«Volksvertreter handeln eigennützig»
Leserbrief von Eckhard Mank
Unser Kommentar:
Das kann doch nicht sein! Volksvertreter sind über alles erhaben, sie wurden gewählt, um sich für das Gemeinwohl der von ihnen vertretenen Bürger einzusetzen, sie sind ehrlich, uneigenützig, über alles erhaben, setzen sich nie für eigene Interessen ein!
Sicher sind Sie auch der Meinung, dass der Leserbriefschreiber hier ganz einfach irren muss, wahrscheinlich fehlgeleitet ist …! Wie kann der nur so einen Leserbrief schreiben? Wir sind doch keine Bananenrepublik! Oder?
25. Oktober 2005: Landeszeitung:
Erreicht der Kreis bald die Wachstumsgrenze? — Neubürger wollen nicht nur Bauplätze, sondern auch teure Infrastruktur
Unser Kommentar:
In diesem Interview fällt auf, dass unser Oberbürgermeister den Ebensberg zum ersten Mal nicht als mögliches Gebiet für eine Vergrößerung der Stadt nennt. Hat er dies vergessen oder hat er den Ebensberg aus anderen Gründen für eine mögliche Vergrößerung Lüneburgs und für die Ausweisung von Baugebieten ausgeklammert? Auf jeden Fall will er sich seinen Schlieffenpark nicht kaputtmachen lassen. Wird er Moorfeld und Ebensberg gegebenenfalls für die A 39 opfern?
24. Oktober 2005: Landeszeitung:
Vorfahrt für Bildung und Forschung — Staat hat kein Geld für neue Straßen – Hirche erwartet Bau der A22 durch private Investoren
Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Abgesang auf A 39
Heidespiegel:
Landschaftlich reizvoll — Baugebiet Stähwiesen in Südergellersen
Landeszeitung:
Alternative ist Ausbau der B4
Leserbrief von Dr. Lars Wohlers
21. Oktober 2005: Landeszeitung:
Konfliktfrei gibt es nicht
Leserbrief von Dr. Gerhard Scharf
Landeszeitung:
Geld in Bildung statt in Beton
Leserbrief von Hansjörg Witte
Landeszeitung:
Erkundung als Beruhigungspille
Leserbrief von Guido Ostermann
Landeszeitung:
Nordvariante ist unzumutbar
Leserbrief von Bernhard Reinicke und Mathias Pleschke
20. Oktober 2005: Landeszeitung:
Bösartiger Trassen-Vorschlag
Leserbrief von Antje und Fred Walter
19. Oktober 2005: Lünepost:
Meihsies fordert Nehring! — 2006 wählt Samtgemeinde Gellersen einen neuen Bürgermeister
Unser Kommentar:
Außerordentliches Engagment macht sich immer bezahlt. Andreas Meihsies wirft seinen Hut um die Wahl zum Bürgermeister in der Samtgemeinde Gellersen in den Ring. Hat er doch im Rahmen seiner politischen Arbeit im Niedersächsischen Landtag in seinem zukünftigen Bürgermeistergebiet dadurch auf sich aufmerksam gemacht, dass er sich unermüdlich für eine Ausweitung des Naturparks Lüneburger Heide eingesetzt hat. Ungeachtet seines Bundeskollegen Jürgen Trittin und den zu schluckenden Kröten seiner Bundestagsfraktion beim Thema Autobahnbau, hat er sich unermüdlich gegen die A39 eingesetzt und erntet jetzt den Erfolg seiner politischen Arbeit. Herzlichen Glückwunsch Herr Meihsies, aber was sagen Sie den Bürgern im Osten Lüneburgs?
Lünepost:
«Wer will Urlaub an der Autobahn verbringen?»
Leserbrief von Erwin Habisch
Lünepost:
«Bildung ist wichtiger als Autobahnen»
Leserbrief von Hansjörg Witte
18. Oktober 2005: Die Welt:
«Die Märkte warten nur darauf» — Baukonzerne und Finanziers aus dem In- und Ausland wollen Autobahnen übernehmen
Unser Kommentar:
Verhökert doch die Autobahnen an europäische Investoren und gebt die einzige Einnahmequelle aus unserer Verkehrsbelastung aus der Hand! Auch dies ist unseren Politikern durchaus zuzutrauen. Wenn wir uns einmal die mautfinanzierten Autobahnen unserer Nachbarn anschauen, stellt sich heraus: Es handelt sich immer um wenige Autobahnen, die die Hauptverkehrsadern bilden und auf denen dann die Mauteinnahmen generiert werden. Was meinen Sie: Würden Sie in eine A 39 investieren, wenn die generierten Mauteinnahmen gleichzeitig von der Ihnen ebenfalls gehörenden A 7 abgezogen werden? Einmal angenommen, Sie erwerben das komplette Autobahnnetz Deutschlands, erhalten im Gegenzug die Mauteinnahmen und die Investition würde sich rechnen …Würden Sie weitere neue Autobahnen bauen, die Kosten verursachen, aber kein höheres Mautaufkommen einbringen?
Der Kreisbote:
Tatsache: A 39 ist unsinnig
Leserbrief von Dr. Lars Wohlers, Vorstandsmitglied Umweltverein Gellersen
Unser Kommentar:
Lieber Lars,
unser Dr. Scharf und Euer Wolfgang Albrecht ergänzen sich doch recht gut. Wollen wir die beiden nicht einmal für ein Wochenende einsperren und schauen, welche Trasse und welche blauen Augen dabei herauskommen?
Ich möchte Euch zu Eurem neuen Bürgermeisterkandidaten und der Harmonie mit seiner Partei und dem niedersächsischen Landtag gratulieren. Karren muss man spannen, wie sie kommen, oder sich selber einspannen lassen. Würden sich Naturparks in der Bewertung nicht in der Raumwiderstandsklasse 'mittel' befinden, könnte man vermuten, dass Ihr Euren Weg geplant beschreitet. Nun, dem neuen Bürgermeisterkandidaten bringt es Stimmen und Euch schadet es nicht.
Dein Peter Weerda
Der Kreisbote:
Hohe Lied der Fachleute
Leserbrief von Thomas Nuoffer
Der Kreisbote:
Alle Erkenntnisse berücksichtigen
Leserbrief von Henning Soltau
15. Oktober 2005: Landeszeitung:
Widerstand im Norden wächst — Bürgerversammlung in Scharnebeck – Mädge und Dubber fordern neue Untersuchungen
Landeszeitung:
Kritik: Suchraum nicht ausgeweitet
Unser Kommentar:
Dem Schreiber dieses Kommentars ist der Sachverhalt dieses Artikels erst gar nicht aufgefallen: Da verfassen der Rat der Stadt Lüneburg und der Kreistag eine umfangreiche Resolution, um die Nordvariante in das Verfahren hineinzubekommen. Die verlogene Argumentation ist, dass man den strukturschwachen Gemeinden im Osten, vor allem im Landkreis Lüchow Dannenberg zu einer Anbindung verhelfen will, und dann wird der Suchraum gar nicht gen Osten ausgeweitet.
Hübsch argumentiert – die eigentliche Absicht wurde aber leider bemerkt. Es handelt sich schlicht um eine Trasse, die Lüneburger Stadtgebiet nicht berühren soll. Außerdem hackt man sich ansonsten doch die Augen aus, um einen Gewerbebetrieb ins eigene Gebiet zu bekommen.
13. Oktober 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Keine Vignettengebühren für A 39
11. Oktober 2005: Landeszeitung:
Kostenexplosion bei Elbbrücke — Stahlpreise lassen Ausgaben in die Höhe schnellen – Kreis rechnet mit 4,3 Millionen Euro zusätzlich
Unser Kommentar:
Katzen haben die Eigenart, irgendwann völlig überraschend aus irgendwelchen Säcken zu kriechen. Ohne uns in das Für und Wider der Elbbrücke einmischen zu wollen, verfolgen wir mit Interesse die Kostensteigerung der Brücke um 4,3 Mio Euro. Stehen die Stahlpreise erst seit heute unter Druck oder kauft China bereits seit Jahren die Stahlproduktion auf dem Weltmarkt auf? Stellt sich die Frage, wann im Rahmen der üblichen Salamitaktik weitere Kostensteigerungen aus dem Sack gelassen werden. Jetzt geht es, das Projekt ist verabschiedet. Für die Klägergemeinschaft stellt sich nun die Frage, ob das Projekt durch durch Ansatz eines falschen Nutzen/Kosten-Verhältnisses angreifbar ist.
Als Aktion Lebensberg fragen wir uns, wieviel Stahl auf 110 Kilometern Länge A 39 verbaut wird, und in welche Höhe hier die Kosten steigen werden? Unsere Prognose: Auf mindestens eine Milliarde Euro!
Landeszeitung:
Kritik an Nordost-Trasse
Unser Kommentar:
Lesen Sie hierzu bitte die vollständige Presserklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A39, die an die Presse ging.
10. Oktober 2005: Rotenburger Rundschau:
Zuerst bei der Straße sparen — Aber: VCD fordert auch den Verzicht auf den Bau der Y-Trasse
9. Oktober 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Nordost-Trasse – unsinnig wie die ganze A 39
5. Oktober 2005: Landeszeitung:
«Nordvariante macht keinen Sinn» — Gemeinderat Brietlingen verabschiedet A 39-Resolution
Lünepost:
«Es gibt keine konfliktfreien Räume»
Leserbrief von Dr. Gerhard Scharf
Unser Kommentar:
Dr. Scharf hat in seinen Fakten folgende Aspekte vergessen:
1. Politiker können sich irren und haben dann nicht das Format, sich nach dem Lernerfolg den Tatsachen anzuschliessen.
2. Auch im Westen gibt es keine konfliktfreien Räume. Auch dort leben Menschen.
3. Bei entsprechender Plangeschwindigkeit könnte auf der Ostumgehung durchaus eine Autobahn geführt werden.
Die Mitglieder des Lüneburger Rates haben 2002 eine stadtnahe Trassenführung gefordert. Sollten sie dabei nicht die Möglichkeiten der Ostumgehung und der Osttrasse im Kalkül gehabt haben, hätten sie sich als Räte abqualifiziert. Etwas weiter sollten Räte schon denken können.
4. Oktober 2005: Der Kreisbote:
Keine Einigkeit über Autobahn-Resolution — Samtgemeinderat in Scharnebeck beschäftigt sich mit Nordvariante der A 39
30. September 2005: Landeszeitung:
Resolution gegen Nordvariante — CDU im Samtgemeinderat Scharnebeck will faire Trassenprüfung – SPD: Erklärung greift zu kurz
21. September 2005: Landeszeitung:
Autobahnbau ist Reizthema — Neuer Bürgerverein in Brietlingen
Landeszeitung:
Adendorfer sichern ihre Unterstützung zu
17. September 2005: Landeszeitung:
Bürgerinitiativen gegen A 39 zur Bundestagswahl: Partei-übergreifend für die Regionalentwicklung und gegen Autobahngläubigkeit
Anzeige des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39
13. September 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Partei-übergreifend gegen die A 39
Der Kreisbote:
«Ein Haufen Müll vor der Tür» — Peter Monréal aus Rullstorf: Nordvariante der A 39 ohne Chance
12. September 2005: Landeszeitung:
Katastrophe für Adendorf
Leserbrief von Jürgen Gratzke, 1. Vorsitzender Bürgerverein Adendorf e.V.
10. September 2005: Landeszeitung:
Nordvariante der A 39 ohne Chance? — Gravierende Konfliktpunkte
Unser Kommentar:
Die Lüneburger Politiker von SPD und CDU haben ihr Ziel erreicht. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat festgestellt, dass die Nordvariante der A 39 keine Chance auf eine Realisierung hat, eine weitere Untersuchung mache keinen Sinn. Die Schuld an der östlichen Trassenführung erhalten jetzt die Planer. Uns Wählern kann man nun mitteilen: “Wählen sie uns, wir wollen sie schützen.”
Auffällig ist, dass der Abgleich der Nordvariante mit Daten der Ostvariante (zwischen Moorfeld-Ebensberg, Adendorf und bei Erbstorf über den Elbe-Seitenkanal) erfolgt. Diese Trasse, die bereits seit langem von der Aktion Lebensberg e. V. als klarer Favorit für das Raumordnungsverfahren gesehen wird, erfährt jetzt durch die aktuelle Berichterstattung eine Bestätigung. Bei der am 8.9.2005 im Dorfgemeinschaftshaus Rullstorf durchgeführten CDU-Veranstaltung wurde informiert, dass der Abgleich der Nord- und Osttrasse lediglich unter naturschutzfachlichen Aspekten und auf Basis von Kosten erfolgte. Ein Abgleich hinsichtlich von Siedlungsstrukturen (Schutzgut Mensch) sei aufgrund fehlender Daten nicht möglich gewesen. Ein Skandal, sollte dies wirklich so sein.
Die Aktion Lebensberg e. V. erneuert ihre bereits schriftlich erfolgte Forderung an den Rat der Stadt Lüneburg und an den Kreistag des Landkreises, sich unverzüglich für eine gleichwertige Untersuchung des Ausbaus der B 4 mit Realisierung der Ortsumgehungen (OU) Melbeck, Jelmstorf und Tätensen einzusetzen. Die OU Kirchweyhe und ein dreispuriger Ausbau der B 4 im Bereich Bienenbüttel befinden sich bereits in der Planung/Realisierung. Die A 14 Schwerin-Magdeburg kann ab Fertigstellung den Transitverkehr (Hamburg/Lübeck – Skandinavien sowie Magdeburg – Osteuropa) aufnehmen und wird unsere Region um den Verkehr entlasten, den eine realisierte A 39 dann wieder zu uns bringt.
6. September 2005: Der Kreisbote:
A39-Variante: eine Katastrophe
Leserbrief von Jürgen Gratzke, Vorsitzender des Bürgervereins Adendorf
Der Kreisbote:
Keine sachlichen Gründe
Leserbrief von Henning Soltau
1. September 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Die erste Hürde genommen — Stadt Uelzen zahlt Planungskosten für Kirchweyher Ortsumgehung
Unser Kommentar:
Einer der wichtigen Bausteine für eine Ertüchtigung der B 4 ist wieder in den vordringlichen Bedarf gestuft worden. Das Bundesverkehrsministerium stellt jedoch die Planungsgelder nicht zur Verfügung. Hier kündigt nun der Uelzener Bürgermeister, Otto Lukat, die Übernahme der Planungskosten von 200.000 € aus dem klammen Stadtsäckel Uelzens vorstrecken zu wollen. Nur 100.000 € werden seitens des Bundes zurücklaufen. Wollen wir hoffen, dass die Uelzener nicht auf den Kosten sitzenbleiben. Dies passierte bereits der Gemeinde Scheeßel, die die Planungskosten ihrer seit langen Jahren vordringlichen Ortsumgehung vorfinanzierte und auf den Kosten sitzenblieb. Die Scheeßeler Ortsumgehung wurde nämlich zugunsten der Kirchweyher Ortsumgehung zurückgestuft.
27. August 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Vor acht Jahren abgelehnt»
Leserbrief von Klaus H. Kiel
Unser Kommentar:
Diese Information haben wir nur fassungslos aufgenommen. Das ist doch wohl nicht möglich, und geschmackloser geht es auch wohl nicht. Aber lesen Sie bitte selber …
26. August 2005: Landeszeitung:
Neue A 39-Variante ins Spiel gebracht — Minister Hirche reagiert auf Vorschlag aus der Region
24. August 2005: Landeszeitung:
Wo bleiben die Verkehrsströme?
Leserbrief von Eckehard Niemann
22. August 2005: die tageszeitung:
«A 20 rechnet sich nicht» — Bedeutet ein CDU-Sieg bei der Bundestagswahl mehr Geld für Straßen und Autobahnen? Bringen die Betontrassen mehr Arbeitsplätze? Der Verkehrsexperte Matthias Gather im Wahlcheck-Interview”
Isenhagener Kreisblatt:
Möllring: «Bin uneingeschränkt für die A 39» — CDU-Bundestagskandidatin zu Besuch in der Samtgemeinde Wesendorf / Unterschriften für Autobahnbau gesammelt
21. August 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Auch Suchraum-Ausweitung bringt keine verträgliche A39-Trasse
20. August 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Datenautobahn statt A 39
Landeszeitung:
Angst vor Verkehrsinfarkt
Leserbrief von Heinz Meyer
Unser Kommentar:
Der Bürgermeister Melbecks beruft sich in seinem Leserbrief auf Aussagen der Niedersächsischen Landesbehörde für Verkehr und Straßenbau zur Planung der A 39. Er scheint sie also als korrekte Information anzusehen. Die gleiche Behörde hat in den Informationsveranstaltungen im Mai diesen Jahres mehrfach die Information gegeben, dass die A 39 den Ort Melbeck nur unwesentlich entlasten wird. Warum nehmen Heinz Meyer und die Befürworter der A 39 um ihn herum diese Information nicht auf? Warum sind sie so faktenresistent? Warum kann Heinz Meyer nicht auch dem Bau der Ortsumgehung Melbecks zustimmen? Warum lassen sich Heinz Meyer und die Melbecker Initiative von den Befürwortern der A 39 so benutzen?
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Da sind wir weit überlegen»
Leserbrief von Arnim Brandes
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Wir brauchen hier neue Ideen» — Harsche Kritik an der Befürwortung der A 39
Leserbrief von Stefan Kuhlmann
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Konzepte für die Region fehlen» — Kritische Töne zu den Äußerungen des Uelzener Promi-Politikers Struck
Leserbrief von Renate Niemann
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Neues Denken ist noch nicht erkennbar» — Die Autobahn 39 ist weiter ein heißes Eisen
Leserbrief von Walter Plagge
19. August 2005: Landeszeitung:
Vorsichtige Blicke gen Osten — Entscheidung über Suchraum-Erweiterung für Autobahn 39 steht offenbar kurz bevor
3. August 2005: Wolfsburger Nachrichten:
Sander: Wir brauchen die A 39 — Niedersachsens Umweltminister zu Besuch im Otter-Zentrum Hankensbüttel – Aktion «Natur erleben»
1. August 2005: Landeszeitung:
Die Sache mit dem Zufall — Autobahngegner überraschen wandernden TV-Mann in Barnstedt
Unser Kommentar:
Dies war doch wieder einmal eine richtig nette Aktion. Jörg Thadeusz war auf Schusters Rappen in unserer schönen Region unterwegs und bekam auf einmal Gesellschaft von netten A39-Gegnern in T-Shirts, die ihm auch noch seinen Rucksack abgenommen haben. Sehen Sie hierzu auch die Bilder und den Filmbericht auf der Dachverbandseite an.
28. Juli 2005: Hannoversche Allgemeine Zeitung:
Rechts oder links an Uelzen vorbei? — Geplante Autobahn 39 spaltet die Region / 30 Bürgerinitiativen suchen nach besseren Wegen
26. Juli 2005: Der Kreisbote:
«Örtliche Politik ohne Konzept»
Leserbrief von Henning Soltau
23. Juli 2005: Altmark-Zeitung:
Forderung: B 71-Ausbau — Landes-Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger besuchte Eldisy in Gardelgen
Unser Kommentar:
Der geforderte Ausbau der B 71 macht aus Sicht der Anwohner Sinn. Die Ost/West-Verkehrsströme aus Hamburg/Lüneburg in Richtung Magdeburg/Osteuropa folgen der B 71. Bei der alten X-Variante wäre die A 14 von Lüneburg in Richtung Magdeburg verlaufen. Die Mautflucht treibt zusätzlichen Verkehr auf die B 71; die Transportunternehmen rüsten übrigens ihre Fuhrparks, wo es möglich ist, auf LKW unter 12 Tonnen Gesamtgewicht um, für die keine Mautpflicht besteht.
Die Landesbehörde für Verkehr und Straßenbau, Außenstelle Lüneburg, hält doch nicht etwa der Öffentlichkeit ein Verkehrsgutachten zur A 39 vor, das den eindeutigen Nachweis beinhaltet, dass die A 39 keinen wirtschaftlichen Sinn macht?
20. Juli 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Bundesstraßen-Entlastung nicht A39-Plänen opfern!
19. Juli 2005: Landeszeitung:
Behörde sieht keinen Sinn in der Resolution — Ratsforderung zur geplanten A 39
Unser Kommentar:
Die Erweiterung des Suchraumes in nordöstlicher Richtung würde die Planung der A 39 um mindestens 18 Monate verzögern. Selbst wenn dieser nordöstliche Korridor untersucht würde, im Variantenvergleich hätte er wohl aus Gründen der Rechtssicherheit wenig Chancen. Warum also, engagieren sich die Politiker von SPD und CDU so vehement für diese Erweiterung? Genau, Sie haben es erfasst! Sie wollen alle wiedergewählt werden und Ihnen erzählen können, dass sie alles unternommen hätten, um uns vor dieser ihrer Meinung nach, notwendigen Autobahn zu schützen. Schuld an einer stadtnahen Trasse wäre nur die Verwaltung, die den Suchraum nicht würde erweitern wollen.
Mit dieser Zeitverzögerung würde das Raumordnungsverfahren auf jeden Fall nach der Kommunalwahl 2006 beginnen. Interessant an diesem Artikel ist aber die Aussage von Friedhelm Fischer: “[…] Zudem müssten Sonderbauwerke entstehen, Brücken über den Elbe-Seitenkanal und Bahnlinien.” Wer die Varianten kennt weiss, dass sowohl bei einer nordöstlichen Variante, wie auch bei einem Verlauf zwischen Adendorf und Ebensberg und auch bei der westlichen Trassenführung, jeweils ein großes (teures) Brückenprojekt notwendig ist. Nur bei der Nutzung der Ostumgehung, kann man auf niedrigem Niveau auf einer zum Teil bereits vorhandenen Bücke, den Elbe-Seitenanal überqueren. Wir würden dem Oberbürgermeister empfehlen, schon einmal ein Vorgespräch mit den Anwälten zu führen.
Hamburger Abendblatt:
Resolution zur A 39
Der Kreisbote:
Stadtrat will Autobahn weiter östlich — Debatte über Notwendigkeit der Sondersitzung
Der Kreisbote:
Wo stehen die Politiker?
Leserbrief von Markus Kristen, Vorsitzender Umweltverein Gellersen e.V.
Der Kreisbote:
Äußerung eines Beamten
Leserbrief von Ernst van Treeck
17. Juli 2005: Wolfsburger Nachrichten:
Erfolg für die Region: Lückenschluss der A 39 — Die Bundestagsabgeordneten von SPD und CDU hatten 2002 ehrgeizige Ziele gesteckt – Die Bilanz kann sich sehen lassen
16. Juli 2005: Landeszeitung:
Suchraum für die A 39 soll erweitert werden — Dringlichkeitssitzung des Rates: SPD und CDU verabschieden Resolution – FDP enthält sich, Grüne dagegen
15. Juli 2005: Landeszeitung:
Neue Initiative gegen die A 39 — Scharnebecker Bürger werden aktiv
Pressedienst der Stadt Lüneburg:
Rat beschließt Resolution zur A39”
14. Juli 2005: Presseerklärung der BI Lebensraum Scharnebeck:
Scharnebecker Bürgerinitiative gegen A39 gegründet
11. Juli 2005: Isenhagener Kreisblatt:
Gemeinderat Parsau votiert gegen geplante Ost-Trasse — Diskussionen zur Autobahn 39: Bürgerinteressen sollen gewahrt werden
5. Juli 2005: Der Kreisbote:
Der Westen meldet sich zu Wort — Samtgemeindedirektor Wolfgang Albrecht äußert sich zur A 39
Unser Kommentar:
Der Samtgemeindebürgermeister Gellersens sieht nach seinen Aussagen die “Chance auf eine im Westen laufende A 39” aufgrund der Nähe zur A 7 schwinden. Herr Albrecht sollte die Hoffnung, die A 39 in den Westen zu bekommen, noch nicht ganz aufgeben. Zwar ist die Nähe einer westlich geführten A 39 zur A 7 der stichhaltigste Grund gegen diese Trassenführung, jedoch könnte dieser vermeintliche Nachteil durch die Schaffung der sehr lange angestrebten südöstlichen Umfahrung Hamburgs aufgehoben werden. Die A 39 würde hier die A 23 mit einer Elbquerung bei Geesthacht, dem Verlauf der B 404 folgen, bei Handorf die A 250 kreuzen, um dann Lüneburg westlich zu umfahren. Auch eine mögliche verkehrliche Entlastung des Lüneburger Westens und Melbecks könnte für die Planer den Ausschlag zu dieser Variante geben. Sinnvoller hingegen wäre, wenn Herr Albrecht sich mit uns komplett gegen die A 39 einsetzen würde. Sie wird aufgrund der verkehrlichen Entlastung durch die A 14 nicht mehr gebraucht und wie bitteschön, soll eine weit in den Landkreis Lüchow-Dannenberg verlaufende Strecke Melbeck entlasten können?
4. Juli 2005: Elbe-Jeetzel-Zeitung:
Zwei rasteten völlig aus — Zu viel Lkw-Verkehr: Blockade auf B 71
Unser Kommentar:
Auch die Aktion Lebensberg hat in ihrer Gründungszeit einmal diskutiert, die Ostumgehung Lüneburgs einfach zu sperren. Sicher, eine solche Aktion hätte einen großen medienwirksamen Charme gehabt, wir haben es dennoch verworfen. Zu groß war das Risiko von Auffahrunfällen und für Leib und Leben von Menschen gewesen, die nichts mit unserer Diskussion zur A 39 zu tun gehabt hätten. Wir wären in die radikale Ecke gestellt worden; viele Menschen deren Sympathie uns heute gehört, hätten mit uns gebrochen. Der Weg, den wir heute gehen, ist viel wirksamer, Fakten und Wissen schmerzen die Befürworter viel stärker. Umso interessanter ist es, dass allesamt Politiker der CDU sich das Recht herausnehmen, eine Straße zu sperren und Menschen damit gefährden. Wir finden das nicht richtig!
Die gleichen Politiker der CDU gründen dann in Personalunion die “Pro A39 ‘Sektionen’”, Lüchow-Dannenberg und Bergen. Hier soll der Öffentlichkeit vorgegaukelt werden, dass sich viele Bürger für das Autobahnprojekt einsetzen würden. In Wirklichkeit handelt es sich um die gleichen Politiker, die ihre faktenfreie Politik propagieren, und deren Fähigkeit komplexe Zusammenhänge zu durchschauen man bezweifeln muß.
2. Juli 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Querspange – und weiter an die B4 — Verbindung A 14 und A 39: Samtgemende Bodenteich möchte eine Trasse nördlich Wittingen
Unser Kommentar:
Der über die A 250 aus Hamburg kommende Verkehr in Richtung Magdeburg biegt heute hinter Uelzen von der B 4 auf die B 71 in Richtung Magdeburg ab. Die Anwohner an der B 71 merken dies zur Zeit aufgrund der Mautpreller sehr deutlich. Die Zahlen der Verkehrsmengen aus dem Jahr 2000 belegen dies sehr deutlich. Warum sollte dieser Verkehr in Zukunft auf der B 4 noch ca. 10 Kilometer weiterfahren, um erst dann über die neue B 191n (Querspange) in Richtung Osten abzubiegen? Fahren Sie freiwillig Umwege, oder nehmen Sie dann – aus Hamburg kommend – sowieso den Weg über die A 24 und biegen am Kreuz Ludwigslust auf die dann bereits fertiggestellte A 14 in Richtung Magdeburg ab? Hier zeigt sich deutlich, dass auch der Skandinavien/Osteuropa-Verkehr die A 39 nicht benötigt. Ist dies der Grund, warum die Landesbehörde für Straßenbau das Verkehrsgutachten zur Planung nicht endlich der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt? Herr Fischer, legen Sie die Fakten auf den Tisch und beweisen Sie den Bürger und Politikern stichhaltig, dass es einen Bedarf für die A39 gibt! Sie müssen doch nichts verbergen, oder …?
30. Juni 2005: Landeszeitung:
Resolution soll ablenken
Leserbrief von Erik Nagel
Unser Kommentar:
Diesen Leserbrief sollten Sie unbedingt lesen. Er bringt das Thema der Lüneburger Kirchturmspolitik exakt auf den Punkt. “Rede nicht wie ein Politiker!" umschreibt dabei nicht nur die Lage, die wir in Bezug zur A 39 vorfinden, sondern charakterisiert auch die momentane Situation in Deutschland im Allgemeinen. Die einzigen, die das noch nicht bemerkt haben, sind die Politiker selbst – sind sie von Berufs wegen vernunftsresistent?
29. Juni 2005: Landeszeitung:
SPD, FDP und Grüne gegen A 39-Resolution — Dringlichkeitsantrag der CDU im Stadtrat abgelehnt – Empörte Proteste
28. Juni 2005: Aller-Zeitung:
A39: Erstes Gutachten
Isenhagener Kreisblatt:
Uhl: «Wir sind nicht mehr mit dem Pferdefuhrwerk unterwegs» — SPD-Bundestagspolitiker spricht sich in Brome für den Weiterbau der Autobahn 39 und die zügige Umsetzung der Ortsumgehung aus
Landeszeitung:
Genossen haben jetzt die Wahl — Nils Kolbe aus Heiligenthal tritt gegen amtierende SPD-Bundestagsabgeordnete Hedi Wegener an
Unser Kommentar:
Wie kann es ein so junger Bursche wagen, Hedi Wegener herauszufordern? Schade, er ist nicht durchgekommen. So wird uns die Qualifikation von Frau Wegener noch einige Jahre erhalten bleiben (hören sie selbst).
27. Juni 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Landwirtschaftskammer-Gutachten für A39-Null-Lösung
Wolfsburger Nachrichten:
Infostände mitten im Wald — Bürgerinitiative demonstrierte den Trassenverlauf mit Absperrband
22. Juni 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A39-Gegner wollen Bundestags-Kandidaten befragen
Landeszeitung:
Neue Räume für A 39 gesucht — Kreistag verabschiedet Resolution – Abgeordnete schieben Kreisel an
18. Juni 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
A 39: Strohhalm ist kein rettender
Leserbrief von Tilmann Grottian
17. Juni 2005: Landeszeitung:
Grüne Politik mit Ökosternchen — Bundesumweltminister Jürgen Trittin hält an ergebnisoffener Suche nach einem Atommüllendlager fest
Interview mit Jürgen Trittin
Unser Kommentar:
Ein Auszug: “[…] Die Bundesregierung hat die A 39 in einem transparenten Verfahren geprüft. Ergebnis war, dass es in der Linienführung Änderungen geben muss, um mit geltendem Naturschutzrecht nicht zu kollodieren. Deshalb hat die A 39 ein sogenanntes Ökosternchen bekommen. Diese Sternchen erzwingen eine Umplanung, sonst werden die Bundesmittel nicht freigegeben. Jetzt ist die niedersächsische Straßenverwaltung am Zug. […] Ein modernes schnelles Verfahren, setzt setzt sehr früh auf Transparenz und Bürgerbeteiligung, wägt den Konflikt rational ab und kommt dann zu vernünftigen Kompromissen.
Es fällt auf, dass sich Jürgen Trittin bereits sehr in der ‘Verwaltungsdenke’ befindet. Einzelschicksale interessieren hier nicht, es wird ja abgewägt. Wir denken, dass der Jürgen sich dringend mal wieder verstärkt mit der Basis auseinander setzen sollte. Er hat bald wieder etwas mehr Zeit dazu …
15. Juni 2005: Landeszeitung:
Gemeinsam für die A 39 — Melbeck: Autobahn-Befürworter gründen die «Sektion Lüneburg»
Landeszeitung:
Ausbau der B 4 mitplanen — Grüne fordern Alternative zur A 39
Landeszeitung:
Stadtnahe Trasse muss vom Tisch sein
Leserbrief von Uwe Meyer-Burow
14. Juni 2005: Wolfsburger Nachrichten:
Ja zur A 39 – aber nicht vor der eigenen Haustür — Klasse 8 a befragt Passanten zum Bau der Autobahn – Mehrheit der Befragten in Wittingen und Knesebeck bevorzugt Ausbau der B 4
11. Juni 2005: ExtraTip:
«Über die A 39 wird noch einmal abgestimmt werden» — Umweltminister Jürgen Trittin im ExtraTip-Interview
Landeszeitung:
Trittin rechnet mit Aufwind für die Grünen — Umweltminister im LZ-Gespräch
Unser Kommentar:
Der “Ökostern”, unter dem die Planung der A 39 steht, scheint aus heutiger Sicht der Dinge kein Verhinderungsgrund der A 39 zu sein. Alles scheint unter dem Stern des “wurde abgearbeitet” zu stehen. Abarbeiten heißt aus unserer heutigen Sicht, dass die naturschutzfachlichen Aspekte bekannt sind und in den Unterlagen erwähnt wurden. Mehr scheint das leider nicht zu sein. Die noch anstehende Abstimmung im Bundestag bezieht sich auf die Finanzierung der A39. Ob diese durch eine CDU/FDP-Koalition oder durch eine SPD/Grüne-Koalition erfolgen würde, macht im Ergebnis keinen grossen Unterschied. Die Bereitschaft der Grünen zu einer Blockade der A 39-Planung war bundespolitisch bisher leider nicht ersichtlich. Dies wird sich sicher wieder ändern, wenn die Bundesgrünen in der Opposition sind. Leider hilft dies dann nicht mehr.
Wolfsburger Nachrichten:
«Pendlerpauschale muss bleiben» — SPD-Unterbezirk stellte Hans-Jürgen Uhl als Bundestagskandidaten vor
Unser Kommentar:
Ein Auszug: “Ein Mittelständler aus Gifhorn kann sich nur auf einen Auftrag in Uelzen bewerben, wenn er die Entfernung schnell und unproblematisch schafft. Dazu braucht es ein gutes Straßen-, Schienen- und Wasserwegnetz.
Lieber Herr Uhl, auch ein Hamburger Mittelständler kann sich dann für den Auftrag in Gifhorn bewerben und zwischendurch noch eben schnell einen Auftrag in Uelzen abarbeiten. Das senkt dann die Anfahrtskosten. Vielleicht wäre für Sie ein Schnellkursus in “Vernetztes Denken” ganz hilfreich. Das hilft für die nächste Legislaturperiode im Bundestag – falls Sie wiedergewählt werden sollten – und sicher auch beim Verkauf von VW's an Ihre Fraktionskollegen.
10. Juni 2005: Landeszeitung:
Die Blech-Karawane rollt ohne Ende über die B 4 — 25 Prozent mehr Laster zwischen Lüneburg und Uelzen – Unterwegs mit Lkw-Fahrer Ralf Bredow
Unser Kommentar:
Wir möchten Sie auf eine Pressemitteilung des Bundesverkehrsministeriums aufmerksam machen:
Ein Auszug: “Ortsumgehungen verbessern die Lebens- und Wohnqualität für die Anwohner und tragen dazu bei, Städte wieder wohnlicher und lebenswerter zu machen. Für die Bürgerinnen und Bürger von Stendal freue ich mich ganz besonders, denn mit der Fertigstellung dieser Ortsumgehung wird sich die Verkehrslage in der Stadt deutlich entspannen. Die Lärm- und Schadstoffbelastung wird spürbar reduziert und die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht.
Ersetzen Sie in dieser Mitteilung das Wort “Stendal” doch bitte gedanklich einmal durch “Melbeck”. Merken Sie etwas? Genau! Die Melbecker setzen aufs falsche Pferd mit ihrer Forderung nach der A 39. Die Kosten in Höhe von 14 Mio. € liegen übrigens in einem überaus überschaubaren Rahmen.
9. Juni 2005: Weser Kurier:
Autobahn-Lobby drückt aufs Gas — Die geplante A 22 zwischen Stade und Westerstede soll 2014 mit den ersten Teilstrecken in Betrieb gehen
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Grübeln über mögliche Trassen — Diskussionen zur Autobahn im Hanstedter Rat / Weniger Kindergartenkinder
7. Juni 2005: Landeszeitung:
Gründungsversammlung für Initiative pro Autobahn 39 — Startschuss für Dachverband fällt am kommenden Montag in Melbeck
Unser Kommentar:
Melbeck hat sich in den letzten 20 Jahren im wahrsten Sinne des Wortes selbst die Möglichkeit einer westlichen Ortsumgehung verbaut. Jetzt soll die A 39 helfen und den Schwerlastverkehr mit 5.000 LKW aus dem Ort halten. Die 16.000 PKW möchte man “mit Blick auf die Geschäftsleute” aber gerne behalten. Was für eine egoistische Einstellung! Nur ein westlicher Trassenverlauf der A 39 durch die Landkreise könnte Melbeck eventuell entlasten. Allerdings verdichten sich die Hinweise auf einen Verlauf der A 39 östlich des Elbe-Seitenkanals. Dieser Verlauf wird Melbeck die gewünschte Entlastung nicht bringen können. Als Ergebnis der Verkehrsuntersuchung wurde von den Planern wurde bereits mehrfach bestätigt (zuletzt am 9.5.2005), dass es sich bei dem Verkehr in Melbeck größtenteils um regionalen Verkehr handelt und eine Entlastung Melbecks durch die A 39 nicht zu erwarten ist. Es besteht die Möglichkeit einer ouml;stlichen Ortsumgehung Melbecks, die auch bereits vom Land Niedersachsen für den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2003 angemeldet wurde, jedoch aufgrund der A 39 nicht umgesetzt wird. Ohne den großen Leidensdruck der Melbecker wäre eine A 39 niemals in den vordringlichen Bedarf des BVWP eingestuft worden. Sie haben sich von den regionalen Politikern und der IHK Lüneburg-Wolfsburg benutzen lassen. Das wenige Kilometer weiter an der B 4 liegende Kirchweyhe bekommt seine Ortsumgehung mit einer echten Entlastung des Ortes. Dies nicht zuletzt durch persönlichen Einsatz von MdB und Wahlkreisinhaber Dr. Peter Struck. Stellt sich die Frage, wo die MdB K.-D. Grill und Hedi Wegener waren, um sich für ihre Melbecker einzusetzen?
Klaus Hübner fügt seinen Melbecker Mitbewohnern Schaden zu, indem er sich für die A 39 einsetzt. Es stellt sich aber auch die Frage, inwieweit er als CDU-Mitglied wirklich autonom agieren kann oder von der Parteimeinung zur A 39 gesteuert ist.
Der Kreisbote:
Wer bestellt, muss auch bezahlen
Leserbrief von Henning Soltau
Der Kreisbote:
Widersprüche zeichnen sich ab
Leserbrief von Eckehard Niemann
4. Juni 2005: Isenhagener Kreisblatt:
Liberale geben Gas für die A 39 — Mäßige Resonanz bei Veranstaltung der drei FDP-Kreisverbände in Weyhausen
Isenhagener Kreisblatt:
Streitkultur
Kommentar von Peter Hintze
Landeszeitung:
Bürokraten dominieren unsere Verkehrspolitik
Leserbrief von Prof. Dr. Günter Weinrich
Landeszeitung:
Gänsehaut bei Politikeraussagen
Leserbrief von Andreas Graap
3. Juni 2005: Wolfsburger Nachrichten:
«Tun Sie alles, damit gebaut wird» — A 39-Befürworter bei FPD-Informationsabend in der Überzahl – Referenten: «Unerlässliche Hauptschlagader»
Aller-Zeitung:
«Ohne A39 verwüstet die Region»
Unser Kommentar:
Ein Auszug: “Eine Hauptschlagader wie die A39 ist nötig, um Leben zu schaffen. Sonst wird diese Region verwüsten.
Ups, die FDP meldet sich zur A 39 zu Wort und greift auch gleich zur vermeintlich qualifiziert harten Verbalakrobatik. Regionen verwüsten, weil Politiker immer häufiger Entscheidungen treffen, die den Klimaschutz konterkarieren und der Klimawandel unsere Erde verändert. Unsere Region wird gerade ohne die A39 ganz sicher nicht “verwüsten”, sondern ein ländlich geprägter, sehr lebenswerter Raum mit einem sanften Tourismus und eigenen Produkten für die Region bleiben.
Allgemeine Zeitung Uelzen:
25 Prozent mehr Lastwagen — Maut-Ausweichverkehr: Behörde legt erstmals Zahlen für die B 4 vor
Unser Kommentar:
Erst einmal abwarten, so Friedhelm Fischer vom Straßenbauamt. Bloß keine Bundesstraße für LKW sperren, sie dienen ja dem überörtlichen Verkehr. Gleichzeitig eine A 39 bauen, die nach eigenem Bekunden Melbeck nicht entlasten wird. Deutschland – Deine Straßenplaner!
2. Juni 2005: Landeszeitung:
Für A 39 so wenig Fläche verbrauchen wie möglich — Kreisnaturschutzbeauftragter und Landvolkvorsitzender melden sich zu Wort
Unser Kommentar:
Die vom “Landvolk-Verband” angekündigte neutrale Haltung zur A 39 spiegelt in etwa das sehr gepaltene Meinungsbild innerhalb seiner bäuerlichen Mitgliedschaft wieder, unter denen sich Befürworter und Gegner bisher in etwa die Waage halten dürften. Ursprünglich hatten sich manche seiner Kreisverbände über die Interessen vieler Mitglieder hinweggesetzt und bejahende Statements zur A 39 abgegeben. Gut, dass wenigstens das vorbei scheint. Denn viele Bauernhöfe würden von Flächenverlusten, Zerschneidungen und Ausgleichsmaßnahmen sowie von Boden- und Pachtpreissteigerungen existenzbedrohend betroffen. Das zeigt sehr deutlich ein Gutachten auf, das die Landwirtschaftskammer Hannover im Auftrag der Autobahnplaner erstellt hat. Leider wird vom Landvolk-Vertreter nicht die Haupt-Ausssage dieses Gutachtens erwähnt: dass nämlich aus Sicht der Landwirtschaft die “Null-Variante” die beste wäre – nämlich die Variante “Kein Bau der A 39”! Die vorgestellten “flächensparenderen” A39-Varianten rangieren im Landwirtschaftskammer-Gutachten ausdrücklich als nachrangig! Warum werden diese Aussagen bisher von Planern und Landvolk nicht publiziert? Nicht ohne Grund engagieren sich viele Bäuerinnen und Bauern in den Bürgerinitiativen und im Schutz- und Klagefond gegen die A 39 …
Landeszeitung:
Althusmann für Ombudsmann — CDU-Politiker unterstützt Bürgerverein
Unser Kommentar:
Mit den Behörden können wir nicht das grundsätzliche Ja und Nein diskutieren – sie planen nur. Insofern braucht es einen Ombudsmann höchstens in der Diskussion mit den Politikern. Diese jedoch glauben noch immer an die Arbeitsplätze schaffende Autobahn. Auch hier gibt es keine Notwendigkeit. Beschäftigen Sie sich doch lieber mit dem Inhalt unserer Website und der des Dachverbands. Herr Alhusmann, das dürfte Ihnen mehr bringen und uns auch.
31. Mai 2005: Landeszeitung:
Bürgerverein fordert Menschenbeauftragten — Trassenvarianten im Ostraum Lüneburgs kritisiert
Unser Kommentar:
Lieber Herr Gratzke, es gibt Argumente für und wider eine Westtrasse und es gibt Argumente für und wider eine Osttrasse. Es gibt aber unendlich viele gute Argumente gegen eine A 39. Wir brauchen keinen Menschenbeauftragten, sondern ehrliche, offene Politiker mit einem gesunden Menschenverstand.
30. Mai 2005: LOGISTIK inside:
Bahn-Chef Mehdorn fordert Verdoppelung der Lkw-Maut
Unser Kommentar:
Wir können uns den Forderungen von Bahnchef Mehdorn nur anschliessen. Dringend sind Maßnahmen erforderlich, die ernsthaft geeignet sind, LKWs von der Straße auf die Schiene oder die Güter auf die Binnenschiffe zu bringen. Die Schweiz hat es uns vorgemacht. Dies war allerdings aufgrund des anderen Wahlrechts nur möglich, weil die Schweizer Bürger ihre Politiker zwingen konnten.
Volksstimme:
«Wir sind die Verlierer einer verfehlten Verkehrspolitik» — Kakerbecker gründen Bürgerinitiative «Pro Leben an der B 71»
Unser Kommentar:
Und dann ist da noch die B 71, die direkte Verbindung von der B 4 in Richtung Magdeburg. Eine Straße, die durch die A 14 in einigen Jahren entlastet werden könnte. Der wesentliche Verkehr der B 4 hinter Melbeck fährt übrigens auf der B 71 weiter und nicht in Richtung Wolfsburg.
29. Mai 2005: Reuters:
Neue Spekulationen über Erhöhung der Mehrwertsteuer
Unser Kommentar:
Ob Rot/Grün oder Schwarz/Gelb, das Thema Mehrwertsteuererhöhung um vier Prozent liegt auf dem Tisch und wird heiß diskutiert. Da wurden Steuerreformen durchgeführt, neue angekündigt, der Staatshaushalt steht kurz vor dem Bankrott. Der Maastricht-Vertrag ist aus deutscher Sicht nur noch Makulatur. Anstelle die Unterdeckungen des Bundeshaushalts durch immer neue Belastungen der Bürger glattzuziehen, gehen die unfähigen Politiker aller Parteien noch immer nicht an die Ausgabenseite heran. Hier wird weiter die alte Politik betrieben. Alleine die Streichung von Ausgaben für überflüssige Infrastrukturprojekte, allen voran die A 39, würden den Haushalt entlasten können. Zur Erinnerung: Rund eine Milliarde Euro wird diese Nonsensautobahn kosten und zu einer immerwährenden Zinslast für den Bundeshaushalt von mindestens 45 Millionen Euro pro Jahr führen. Warum gehen die Politiker nicht an diese Themen ran? Sind Sie bereit, vor dem Hintergrund unserer Haushaltsprobleme auch nur einen Cent dafür auszugeben, damit sich Politiker, wie zum Beispiel Hedi Wegener und K.-D. Grill, bei den Lobbisten wie der IHK Lüneburg-Wolfsburg Liebkind machen können?
28. Mai 2005: Landeszeitung:
Betzendorf sperrt sich — Autobahn-Trasse Thema im Rat
Unser Kommentar:
Der Ebensberg sperrt sich auch. Während die A 39 den Ebensberg in ca. 400 m Entfernung passieren würde, werden tausende Menschen im Bereich Adendorf/Moorfeld in ca. 200 m Abstand zur A 39 den enormen Lärm und Gestank ertragen müssen. In Neu Lentenau würde eine Siedlung in einer Entfernung von ca. 20-40 m passiert werden. Adendorf und Lüneburg werden auf ewig getrennt, die Entwicklung beider Städte in diesem Bereich gestoppt. Das Raderbachtal geht den Lüneburgern als Naherholungsgebiet verloren.
Isenhagener Kreisblatt:
«Keine rasche Realisierung» — Sprecher der A 39-Gegner sieht Schwierigkeiten für Autobahn-Planung
Wolfsburger Nachrichten:
Unvollendete Politik: Rot-Grüne Projekte vor dem Aus — Viele Gesetzespläne kommen wegen der knappen Zeit ins Wanken – Nur noch wenige Sitzungen im Bundestag, der Bundesrat kann bremsen
Unser Kommentar:
Auch wenn dieses Gesetz vor der Neuwahl nicht mehr verabschiedet wird, eine CDU/FDP-Koalition wird die Vorarbeit der Vorgängerregierung sicher gerne übernehmen und auch bei einer Bestätigung der jetzigen Regierung, wird der Entwurf sicher schnell wieder eingebracht. Manfred Stolpe hat bereits angekündigt, dass er weitermachen würde. Autobahnbau – das liebste Kind deutscher Politiker.
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Bin einer der Vorzeigbaren» — Wie Verteidigungsminister Struck in Uelzen auf Stimmenfang gehen will
Isenhagener Kreisblatt:
«Völlig daneben»
Leserbrief von Jochen Bellin
26. Mai 2005: Isenhagener Kreisblatt:
A 39: Liberale machen Tempo — FDP plant Infoveranstaltung / Tappenbecker suchen nach neuem Sportplatz
Aller-Zeitung:
«Weiterführung beeinträchtigt Landschaft und Menschen»
25. Mai 2005: Isenhagener Kreisblatt:
«A 39 soll unter neues Planungsrecht fallen» — Bundeskabinett stellt Gesetzesentwurf vor, der Bauvorhaben um bis zu zwei Jahre beschleunigt
24. Mai 2005: Wolfsburger Nachrichten:
Kanzler-Entschluss bringt Hektik für die CDU — Kandidatenkür für Bundestagswahl ist seit Sonntagabend in vollem Gange – Uhl und Heil (SPD) treten wieder an
21. Mai 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
A-39-Trasse: Von Lärm und Abgasen
Leserbrief von Karin v. Lenthe
19. Mai 2005: die tageszeitung:
Geteerte Kanzlerworte — Seit der Intervention von Gerd Schröder (SPD) spüren Autobahn-Lobbyisten in Nordost- Niedersachsen Rückenwind: Sie versuchen die A 39 auf Gedeih und Verderb durchzudrücken”
18. Mai 2005: Die Welt:
Studie sieht Niedersachsen vor dem Bankrott — Zur Vermeidung der Pleite müßte das Land jährlich 2,5 Milliarden Euro mehr einsparen
Landeszeitung:
Sehenden Auges in die Staatspleite — Experte Homburg: Jährlich 2,55 Milliarden Euro sparen
Landeszeitung:
Mehr Sozialhilfeempfänger im Norden — Nord-Süd-Gefälle bei Hilfebedürftigen – Bremerhaven mit 11,8 Prozent Spitzenreiter
Landeszeitung:
Schlusslicht Delmenhorst
Unser Kommentar:
Natürlich kann man sich Rosinen aus dem großen Berg an Statistiken herauspicken, um damit den Nutzen der A 39 herbeizureden. Die Sozialhilfe-Statistik ist ein Gegenbeispiel dafür, dass es den Menschen entlang einer Autobahn besser geht als fern ab davon. Ohne damit Politik machen zu wollen, stellen wir fest, dass das Thema “Sinnhaftigkeit der A 39” komplexer ist, als es uns die Politiker mit einer aus dem Hut gezauberten Statistik weis machen möchten.
17. Mai 2005: Der Kreisbote:
Autobahn lieber weiter nördlich? — Bürgerverein Adendorf kritisiert Vorstoß von Stadt und Kreis
13. Mai 2005: Pressedienst der Stadt Lüneburg:
Autobahn A39: Konflikt um konfliktarme Zonen”
12. Mai 2005: die tageszeitung:
Schneller bauen mit Rot-Grün — Kabinett schränkt Klagen gegen Autobahnbau ein. Grüner: «unanständiges Geschäft»”
11. Mai 2005: Landeszeitung:
Die Varianten als Konstanten — A 39-Planer erklären, warum andere Möglichkeiten im Nordosten und auf der B 4 ausscheiden
Landeszeitung:
«Der Abriss von Wohnbauten ist möglich» — Wiederholte Präsentation der Autobahn-Pläne vor kommunalen Mandatsträgern in der Ritterakademie
Wolfsburger Nachrichten:
Coling: «Keine A 39 bei Kästorf» — Ortsrat erfragt Sachstand – Einstimmig für Bolzplatz
Elbe-Jeetzel-Zeitung:
Landkreis wird nicht geschnitten — Trassenvarianten der geplanten Autobahn 39 vorgestellt
Elbe-Jeetzel-Zeitung:
Baubeginn wohl nicht vor 2010 — Bundesverkehrsministerium entscheidet über die endgültige Trassenführung
10. Mai 2005: Landeszeitung:
Autobahnplaner wischen Ausbau der B 4 vom Tisch — Erstmals zusammenhängende Präsentation der möglichen A 39-Trassen
Landeszeitung:
Lüneburger Autobahn-Tag — Drinnen die Verkehrskonferenz der IHK – draußen vor der Tür Protest von A 39-Gegnern
Unser Kommentar:
Mertens: “Die A 39 entlastet die Ortschaften”. Die Landesbehörde am gleichen Tag: “Die Ortschaften an der B 4 werden nicht wesentlich durch die A 39 entlastet”. Na, merken Sie etwas? Das nennt man dann wohl (positiv ausgedrückt) “Politikersprache”.
Landeszeitung:
Mehr Autos und starker Anstieg des Verkehrs — Gutachter legt seine Prognose bis zum Jahr 2020 vor
Unser Kommentar:
100 Millionen Fahrzeug-Kilometer werden aus den Orten abgezogen.“ Das klingt nach viel. Rechnen wir mal nach:
Das macht 275.000 km pro Tag. Verteilt auf 25 km entfernt liegende Abfahrten bleiben noch 11.000 Streckenabschnitte pro Tag auf der A 39. Wenn alle davon die Strecke Lüneburg-Wolfsburg durchfahren würden (also 4 Streckenabschnitte), dann wären das gerade einmal 2.750 Fahrzeuge am Tag, die aus dem überregionalen Verkehr auf die A 39 verlagert würden.
Da aber 70% des Verkehrs z.B. in Melbeck regional bedingt sind (und auf der A 39 vielleicht gerade einmal 2 Streckenabschnitte fahren würden), ergeben sich 2961 regional bedingte Kfz und 1.270 Kfz mit einer Nutzung von 4 Streckenabschnitten, zusammen also ca. 4.200 Kfz, die die Ortschaften entlasten würden.
Gleichzeitig steigt der Verkehr, bedingt durch die A 39 aber stark an. 25.000 Kfz sollen sie am Tag befahren. Ziehen wir die 4.200 Kfz aus den Ortschaften ab, bleiben noch etwa 20.000 Kfz neu hinzukommender Verkehr.
Melbeck hat aber heute schon mit 25.000 Kfz zu kämpfen, abzüglich von 5.000 Fahrzeugen, die auf die A 39 umsteigen würden, zuzüglich der prognostizierten Verkehrsentwicklung von 30%, macht unter dem Strich 26.000 Kfz in Melbeck (+1000) im Jahr 2020 und gleichzeitig einen durch die A 39 induzierten Verkehr in die Region hinein von 20.000 Fahrzeugen (+400%). Soll so unsere Zukunft aussehen?
Landeszeitung:
Sechs von sieben A 39-Varianten führen östlich an Lüneburg vorbei
Landeszeitung:
«Sorgen der Menschen ernst nehmen» — Mädge und Dr. Porwol fordern die Untersuchung einer weiteren Trassen-Variante und Prüfung des B 4-Ausbaus
Unser Kommentar:
Die Position der Lokalpolitiker Mädge und Pritzlaff ist zu begrüßen. Der Ausbau der B 4 – nicht als Autobahn, sondern als Bundesstraße – gehört in den Vergleich der Trassenalternativen hinein. Sowohl die wirtschaftlichen wie die umweltschutzlichen Aspekte eines Bundesstraßenausbaus müssen in die Beurteilung einfließen. Wenn Verkehrs-, Umwelt-, Landwirtschaft- und Konfliktuntersuchungen ergeben, dass die B 4 nicht geeignet ist, brauchen sich die Politiker nicht gegen eine solche wehren und sie könnte uns Gegnern endlich beweisen, wie schön es mit der A 39 sein könnte. Also, Politiker von SPD, CDU und FDP, wovor habt ihr Angst?
Landeszeitung:
Nach der Verkehrskonferenz ist klar, dass überhaupt noch nichts klar ist
Landeszeitung:
Bewusste Täuschung
Landeszeitung:
Zerstörerische Auswirkungen
Landeszeitung:
Fragen und Antworten
Hamburger Abendblatt:
A-39-Pläne: Sieben Varianten — Autobahnneubau – In der IHK wurde der Stand der Dinge vorgetragen. Klar scheint nur: Die B 4 wird nicht ausgebaut.
Wolfsburger Nachrichten:
Ein lang ersehntes Signal an die Wirtschaft — IHK-Geschäftsstellenleiter Siegfried Kayser begrüßt das Voranschreiten der Planungen zum Ausbau der Autobahn 39 Richtung Norden
Unser Kommentar:
Wieso meldet sich in diesem Artikel auch der Abgeordnete Hans-Jürgen Uhl (SPD) zu Wort? Ist der nicht wegen der Gehaltsaffäre in Verbindung mit VW von Sigmar Gabriel längst ‘zurückgetreten worden’?
Braunschweiger Zeitung:
Bau der A 39: Behörde stellt sieben Trassen vor — Gegner protestieren – IHK-Wolfsburg erhofft Signal für die Wirtschaft
Der Kreisbote:
Sieben Strecken bleiben im Rennen — Landesbehörde informierte über aktuellen Planungsstand zur A 39
Unser Kommentar:
Die Kernaussage der Landesbehörde: “Ausbau der B 4 ist vom Tisch” ist falsch. Sie war vielmehr nie auf dem Tisch dieser Behörde. Seit Beginn der Planung lässt Herr Fischer verlauten, dass der Ausbau der B 4 zur Autobahn nicht realistisch sei, aber dennoch der Form halber mit geprüft werde. Wem das jetzt neu ist, muss sich vorwerfen lassen, die letzten anderthalb Jahre verpennt zu haben. Was aber gar nicht untersucht werden darf, weil der politische Planungsauftrag das verbietet, ist der Ausbau der B 4 als Bundesstraße. Herr Fischer und Co. haben von der Politik den unmissverständlichen Auftrag, eine Autobahn zu planen. Eine Verbesserung der Zustände an der B 4 sind ihm zugunsten der A 39 verboten worden zu untersuchen. So sieht's aus – ein “Dankeschön” an die weitsichtigen Politiker, die unser Land regieren …
Der Kreisbote:
Sieben Varianten im Visir der Planer — Landesbehörde informierte über Planungsstand zur Autobahn 39
Unser Kommentar:
Kleiner Nachtrag: Das Gutachten zu Land- und Forstwirtschaft erbrachte nicht nur eine Aussage zugunsten der Ost-Variante, sondern auch eine übergeordnete Aussage, auf den Bau der A 39 zugunsten der B 4 ganz zu verzichten. Kleines Detail vergessen?
Hannoversche Allgemeine Zeitung:
Wo soll die A39 verlaufen? Bürger protestieren
Der Kreisbote:
Begrenzte Mittel würden verbraucht
Leserbrief von Henning Soltau
9. Mai 2005: Presseerklärung der Aktion Lebensberg e.V.:
Aktion Lebensberg zur Veröffentlichung der Trassenvarianten für die A 39
Pressedienst der Stadt Lüneburg:
A39: Stadt und Kreis fordern weitere Untersuchung”
Pressedienst der Stadt Lüneburg:
Mehr Singles sichern Wert von Immobilien”
Aller-Zeitung:
A 39: Noch ist Trasse bei Gamsen aktuell
7. Mai 2005: Landeszeitung:
Die Last mit den Lastern — Bürgermeister von Gemeinden an der Bundesstraße 4 fordern Entlastung – Resolution geplant
Unser Kommentar:
Melbeck ist ein besonderes Pflaster. Wir haben dazu einen klaren Standpunkt: Melbeck braucht – unabhängig von der Diskussion um eine A 39 – dringend eine Ortsumgehung. Diesen Standpunkt vertreten im Übrigen auch die Verkehrsexperten. Dass sich viele Melbecker stattdessen auf die A 39 verlassen, wird ihnen eines Tages noch übel mitspielen. Doch dann dürfte der Zug schon abgefahren sein.
Landeszeitung:
«Autobahn zügig bauen»
Unser Kommentar:
Jetzt, knapp 15 Monate nach der Antragskonferenz in Uelzen kommen die Lüneburger Parteien mit ihren Einwänden an, der Untersuchungskorridor wäre zu knapp gefasst und die Straßenbaubehörde solle gefälligst quasi noch einmal von vorne beginnen. Ob die sich auf dieses Spiel einlassen? Was glauben Sie?
Landeszeitung:
A-39-Gegner demonstrieren
3. Mai 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Auswirkungen auf Tourismus? — Weitere Bürgerinitiative gegen A 39 jetzt in Bad Bevensen gegründet
2. Mai 2005: Landeszeitung:
Kritik an Präsentation der A-39-Pläne — Bürgerinitiative schreibt offenen Brief an die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
30. April 2005: Pressedienst der Stadt Lüneburg:
Ein Thema und viele Sichtweisen: A 39”
Landeszeitung:
Mittelalterliches Relikt
Leserbrief von Günter Geng
Landeszeitung:
A 39 ist eine politische Autobahn
Leserbrief von Dr. Lars Wohlers
Landeszeitung:
Ökologen und Samtgemeinden am Katzentisch
Leserbrief von Renate Backhaus
Landeszeitung:
Allgemeinwohl ausgeflaggt
Leserbrief von Hansjörg Witte
29. April 2005: Isenhagener Kreisblatt:
Kreisgrüne lehnen Fortführung der A 39 weiter ab — Wockenfuß: «Autobahn zerschneidet die Landschaft und produziert Lärm und Abgase»
28. April 2005: Landeszeitung:
Kreis-CDU legt sich auf A 39 im Osten fest — SPD und FDP warten auf 9. Mai
Unser Kommentar:
Noch vor Bekanntgabe der Trassenvarianten, noch vor der Anhörung der Argumente, Wirtschaftlichkeitsrechnungen und Umweltstudien wagt es die Kreis-CDU, sich festzulegen. Oder hat man vorab Informationen erhalten? Wie dem auch sei, die CDU legt sich auf den Osten Lüneburgs fest. So und nicht anders steht es in dem Artikel. Dass sich die SPD noch nicht festlegen lassen will, hilft da auch nicht weiter, denn letzten Endes müssen sich alle dem Landesamt für Straßenbau und dem Bundesverkehrsministerium unterordnen. Sind Absichtserklärungen da nicht eher Nebelkerzen, die zur Optimierung der Kommunalwahlergebnisse im nächsten Jahr gezündet werden?
27. April 2005: Landeszeitung:
Industrie- und Handelskammer auf der Überholspur — Organisation präsentiert Trassenvarianten der Autobahn 39 vor handverlesenem Personenkreis
22. April 2005: Aller-Zeitung:
Kreuze warnen vor der Autobahn
Isenhagener Kreisblatt:
Gegner der A 39 tragen Samtgemeinde Brome zu Grabe
Isenhagener Kreisblatt:
Braucht Wittingen die Lkw-Maut? — Politik braucht zur Verkehrsdiskussion erst «Fakten» / Umgehung weiter ein Thema
21. April 2005: Isenhagener Kreisblatt:
«Die A 39 nur gegen unseren Widerstand» — Naturschutzverbände aus dem Landkreis Gifhorn sprechen sich erneut gegen Autobahnbau aus
die tageszeitung:
Stolpe will schneller planieren — Verkehrsminister will Klagen gegen Straßenbau auf eine Instanz beschränken. Grüne wollen Entwurf nicht mittragen. 2 Milliarden Euro zusätzlich für Verkehrsprojekte”
18. April 2005: Landeszeitung:
Plädoyer für die Autobahn 39 — CDU: Deutschland ein ökonomischer Versager
Unser Kommentar:
Als verlockende Perspektive bezeichnete Grosse-Brömer die mögliche Einstufung der Region als Zielgebiet 1 der EU. Damit winkt ein Investitionsvolumen von 1,5 Mia. Euro. Deutschland ist ein ökonomischer Versager”.
Es stellt sich eigentlich nur noch die Frage, ob dieses Land (Niedersachsen) nicht gerade wegen dieser Form der gelebten Mitnahme-Mentalität einen Schuldenberg von 44 Mia. Euro vor sich her schiebt. Da will man auf der einen Seite ökonomisches Denken, und im gleichen Atemzug verweigert man sich aus ideologischen Gründen einer pragmatischen Diskussion über die richtige Verkehrspolitik. Fledermäuse oder A 39 – wer auf diesem Niveau argumentiert, gehört doch zu den eigentlichen Versagern, oder?
17. April 2005: Aller-Zeitung:
Von Autobahnen, Schulden und Niedersachsen-Rössern
16. April 2005: Isenhagener Kreisblatt:
A 39-Gegner kritisieren Info-Pläne der Straßenbauer — Präsentation am 9. Mai bei Lüneburger IHK nur für geladene Gäste? / Planungsbehörde will «zeitnah» alle informieren
15. April 2005: Landeszeitung:
Jetzt geben die A 39-Planer Gas — Träger öffentlicher belange in Lüneburg angehört – Am 9. Mai werden die verschiedenen Varianten vorgestellt
Unser Kommentar:
Die Aktion Lebensberg weiss sogar, dass die Ebensberger Variante als Favorit in das Raumordnungsverfahren gehen wird. Bei jeder östlichen Trassenführung würde die Ebensberger Variante die Anbindung an die A 250 bedeuten. Hier ist der LZ-Artikel sachlich nicht ganz korrekt. Und zu den genannten Entfernungen im Gellerser Raum können wir nur feststellen, dass die A 39 im Bereich Neu Lentenau z.B. sechs Häuser, in denen sieben Familien leben, mit einer Entfernung von vielleicht 20-30 Metern passieren wird. Diese Häuser werden von den Planern als ‘Streubebauung’ eingestuft. Man könnte auch anders sagen: “Auf Einzelschicksale wird keine Rücksicht genommen”.
Von den Belastungen im Bereich Adendorf / Moorfeld wollen wir hier gar nicht weiter reden. Im Immobilienteil der LZ fällt auf, dass vermehrt Häuser im Bereich Adendorf / Erbstorf / Ebensberg angeboten werden.
NDR 1 Niedersachsen:
Straßenbauamt will auch Verbände über A 39 informieren
Unser Kommentar:
Will man bei der Vorstellung der Varianten in der IHK unter sich sein? Keine kritischen Stimmen hören? Von Größe zeugt dies nicht gerade. Nicht bei den Planern und schon gar nicht bei der IHK. Viel Spaß bei der Jubelei im unkritischen Raum.
14. April 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Trassen-Informationen nur für A39-Lobbyisten?
13. April 2005: Isenhagener Kreisblatt:
Nicht weiter nach Westen? — Offenbar keine Querspange, wenn A 39 bei Wittingen verläuft
12. April 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Ostkreis-Trasse im Vorteil — Verkehrsgutachten für A 39 Lüneburg-Uelzen-Wolfsburg liegt vor
«Autobahn nahe an Uelzen» — Straßenbauverwaltung: Streckenführung über Rosche vom Tisch
Unser Kommentar:
Was ist hier schief gelaufen? Hat Herr Fischer dem Chefredakteur der AZ kein Schweigegelöbnis abgenommen, oder wurde hier etwas völlig missverstanden?
Es handelt sich hier um die Bestätigung einer Osttrasse für die A 39. Da nach den Ergebnissen der Veranstaltungen der letzten Tage die Nutzung der Ostumgehung ausgeschlossen ist, haben wir hier also eine Bestätigung der Ebensberger Variante in der Presse.
Landeszeitung:
A 39 wird immer konkreter — Behörde informiert Träger öffentlicher Belange – Trassen-Präsentation am 9. Mai in Lüneburg
Isenhagener Kreisblatt:
Warten auf den 9. Mai — A 39: Indizien, aber nichts Handfestes nach Info-Termin in Uelzen
A 39: Vorteile für östliche Trasse? — Noch keine Entscheidung – aber einige Hinweise / Vorstellung der Varianten am 9. Mai
Der Kreisbote:
Mit Zählgeräten gegen die Blechlawine — Verkehrszählung der Bürgerinitiative B 4 Melbeck: Verkehrsbelastung explodiert
Unser Kommentar:
Die B 4 würde natürlich zu einer Kreisstraße herabgestuft werden und dies ohne Mautpflicht für LKW.
11. April 2005: Landeszeitung:
Lkw-Verkehr ist explodiert — Melbecker ermitteln Fahrzeugaufkommen auf B 4
Unser Kommentar:
Bei einer Bereinigung der Daten um die mautgepuschten LKW-Zahlen, kommen wir auf eine Verkehrssteigerung in Melbeck von 14,12 % in fünf Jahren. Bei einer Hochrechnung auf den von den Lobbyisten erhofften Zeitpunkt der Fertigstellung der A 39 im Jahr 2015 kommen wir auf gut 28.000 Fahrzeugen, die täglich Melbeck durchqueren werden. Kann man das so einfach rechnen? Wohl kaum! Einerseits wird die in wenigen Jahren fertig gestellte A 14 den Verkehr Richtung Magdeburg über einen völlig anderen Weg abziehen und andererseits bringe die A 39 laut den Melbeckern eine Entlastung von ca. 30 %. Dies hat Chefplaner Friedhelm Fischer selbst auf einer Veranstaltung gesagt. Für uns heisst dies, dass die Melbecker auf jeden Fall auch nach der Fertigstellung der A 39 eine Verkehrsbelastung von ca. 20.000 Fahrzeugen täglich haben werden. Warum nur begreifen sie dies nicht? Im Übrigen haben die Melbecker sich im Westen des Ortes die Möglichkeit einer Ortsumfahrung selber verbaut, und im Osten der Stadt bietet sich immer noch diese Lösung an.
Isenhagener Kreisblatt:
Kreis-CDU will A 39-Bau forcieren — Parteitag in Wittingen: Nerlich bleibt Vorsitzender / Findungskommission für Landratskandidat
Wolfsburger Nachrichten:
Kreis-CDU: A 39 «zügig» — Autobahntrasse beherrschendes Thema beim Parteitag – Nerlich wiedergewählt
Unser Kommentar:
Wenn die CDU, wie auch die SPD, sich über einen Mitgliederschwund beklagt, sollte sie sich einmal Gedanken über die Glaubwürdigkeit ihrer Politik machen. Welcher Politiker macht sich denn heute noch wirklich eigene Gedanken und ist bereit, auch einmal innerhalb der eigenen Partei gegen den Strom zu schwimmen?
10. April 2005: Aller-Zeitung:
Einstimmig: A 39 muss schnell kommen
Unser Kommentar:
Herr Schöberl, dass ist doch nicht richtig! Herr Althusmann hat im Landtagswahlkampf 2003 gesagt, dass Lüneburg seit 1995 ca. 3000 Arbeitsplätze im gewerblichen Bereich verloren hat. Unternehmen wie Konica und Matsushita und andere haben ihre Standorte in Lüneburg geschlossen. Dies hat nichts mit einer fehlenden Autobahn zu tun.
Und wieso wissen Sie eigentlich so gut Bescheid über die Planungen? Stimmt sich das Landesamt für Verkehr und Straßenbau regelmäßig mit ihnen ab? Zumindest hat die IHK bereits vor 20 Jahren ihre Wunschlinie im damaligen Straßenbauamt abgegeben.
9. April 2005: ExtraTip:
A 39: jetzt werden die neuen Trassen vorgestellt — Montag erste Sitzung in Uelzen – Am 14. April in Lüneburg
Landeszeitung:
Lkw fahren nur im Dienste des Verbrauchers
Leserbrief von Richard Hirschfeld
Unser Kommentar:
Dieser Leserbrief enthält eine Menge Wahrheit. Die LKW fahren für uns. Wir wollen billige Güter, die teilweise über tausende von Kilometern herangekarrt werden müssen. Wir können uns nicht nur gegen Autobahnen einsetzen, sondern es muss ein Bewußtseinswandel bei uns eintreten. Aus der Region, für die Region, so sollte unser Motto lauten. Besinnen wir uns doch auf die Produkte aus unserer Region, aus Deutschland. So können wir eine Menge Transporte einsparen. Ist wirklich ein leerer Kühlschrank erforderlich, um einen Bewußtseinswandel zu erreichen?
Landeszeitung:
Bürger im Osten leiden
Leserbrief von Antje Walter
Unser Kommentar:
Liebe Frau Walter, stellen Sie sich bitte eine Ostumgehung im Bundesstraßenstatus vor, die im Bereich Moorfeld und im weiteren Verlauf gedeckelt wird. Sie werden nachts wieder bei offenem Fenster schlafen können. Wir als Aktion Lebensberg möchten dies gerne erreichen und setzen uns für sie ein. Bei der anderen Alternative, der Ebensberger Variante, werden Sie von der anderen Seite durch eine Fernstraße eingekesselt werden. Dann können Sie nicht einmal mehr im Raderbachtal Ihren Wochenendspaziergang machen und die Nachtigallen werden nicht mehr singen! Das Raderbachtal wird dann übrigens Industriepark Raderbach heissen. Ein neues Gewerbegebiet mit McDonalds, einem Baumarkt und einem Logistikcenter, dass von drei Mitarbeitern betrieben wird. Ein Industrieunternehmen wird sich in Deutschland so schnell nicht mehr ansiedeln. Die sind in der Ukraine und in China, weil Sie nicht bereit sind, zu einem Drittel Ihres heutigen Lohnes und ohne Kündigungsschutz zu arbeiten.
Landeszeitung:
Drangsalierung
Leserbrief von Detmar Ohlenroth
Landeszeitung:
A 39 blockiert Entlastung
Leserbrief von Michael Heise
Unser Kommentar:
Die A 39 soll durch die Fahrzeitverkürzung einen großen Zeitgewinn für die Spediteure bringen, und deswegen wird von den Lobbyisten der A 39 ein wirtschaftlicher Vorteil herbeiargumentiert. Warum nur fahren die LKW trotzdem auf Bundesstraßen? Ist der wirtschaftliche Vorteil doch nicht so groß, oder sind die Lohnkosten der LKW-Fahrer so niedrig. Wenn erst andere Spediteure ihre Flotte genauso wie die Spedition Kobernuss aus Uelzen ausflaggen, können sie mit dem Lohnniveau eines Bruchteils des heutigen Niveaus ruhig eine Stunde länger auf der Bundesstraße verbringen. Heisst die Bundesstraße 4 dann eigentlich Kreisstrasse 4? Mautpflichtig wird sie beim Bau einer A 39 auf jeden Fall nicht mehr sein. Kann das mal jemand den Melbeckern erklären?
8. April 2005: Landeszeitung:
Startschuss für Zähl-Marathon — 30 Melbecker ermitteln 24 Stunden lang das Verkehrsaufkommen auf der B 4 – Autobahn 39 soll Entlastung bringen
6. April 2005: Wolfsburger Nachrichten:
A-39-Protest geht weiter — Schilderstreit von Tiddische beigelegt – Entscheidung zur Trasse ab diesem Herbst
Unser Kommentar:
Gegen Sie im August/September 2006 besser nicht auf die Straße, es ist zu gefährlich! Die Autofahrer werden an jeder Straßenlaterne zutiefst erschreckt werden. Von den ihnen von unzähligen Plakaten vertrauendheischend angrienenden Politikern und ihren Versprechen, von denen sie wissen, dass sie sowieso nicht eingehalten werden. Diese Schilder befinden sich zum Teil in nur zwei Metern Entfernung zur Fahrbahn. Ihre Stimme für oder gegen die A39 geben Sie zur Kommunalwahl am 10.09.2006 am besten per Briefwahl ab. Das ist auf jeden Fall sicherer.
5. April 2005: Isenhagener Kreisblatt:
Weiter warten auf Verkehrskonzept — Stillstand bei Nachnutzung der Dedelstorfer Kaserne / A 39 entscheidender Faktor?
Unser Kommentar:
Ob aus dem Kasernengelände in Dedelstorf eine Sandabbau-Anlage wird, hängt davon ab, ob und wo die A 39 gebaut wird. Kommt sie in die dortige Nähe, wird auch an eine nachgelagerte Nutzung des Areals als Freizeitpark gedacht. Das scheint der wirtschaftliche Boom zu sein, den sich die Isenhagener von der A 39 erhoffen – eine Kiesgrube und ein Minigolfplatz.
4. April 2005: Volksstimme:
«Am Ende nutzen doch alle die neue Autobahn» — Diskussion im Gemeinderat von Neuekrug / Bürgermeister Udo Riechmann
29. März 2005: Der Kreisbote:
Das Porträt: Autobahn und Abenteuer — Markus Kristen engagiert sich nicht nur gegen die A 39
26. März 2005: Neue Osnabrücker Zeitung:
Erste Untersuchungen für A33
Landeszeitung:
Die A 39 eint Europa …
Leserbrief von Peter Weerda
Landeszeitung:
Vollerwerbshöfen droht das Aus
Leserbrief von Hansjörg Witte, Sprecher der Bürgerinitiative Gemeinde Betzendorf gegen die A 39
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Unsere Region nicht schlecht reden, sondern entwickeln — Kreis Uelzen schneidet in Studien beachtlich ab / Negativ bewerteter Anteil von Hochbetagten sollte positiv zu Buche schlagen
Leserbrief von Eckehard Niemann
Unser Kommentar:
Die wichtigen Inhalte dieses Leserbriefes sollten unbedingt beachtet werden. Warum nur sind unsere Politiker nicht fähig, sich mit solchen Inhalten auseinanderzusetzen? Warum wird unsere Region von diesen Politikern derart schlecht geredet?
24. März 2005: Landeszeitung:
Ganze Landstriche vergreisen — Landesregierung kündigt Einsetzung einer Enquete-Kommission zur Überalterung an
Unser Kommentar:
Wenn sich David McAllister mit dieser Studie beschäftigt hätte, wüßte er, dass Unternehmen aus der Peripherie an die Autobahnen ziehen. Dadurch werden die Landkreise, die er gestärkt sehen möchte (wie z.B. Lüchow Dannenberg), weiter ihrer Unternehmen beraubt, was wiederum dazu führt, dass die dort lebenden Menschen eher wegziehen oder lange Arbeitswege auf sich nehmen müssen. Für einen Anstieg der Geburten sorgt eine Autobahn ganz sicher nicht. Also Herr McAllister, einen nicht informierten Bürger mögen Sie durch Ihre Aussagen blenden, nicht aber die Menschen, die im Thema sind. Setzen sie sich bitte konstruktiv mit dem Thema auseinander!
Wer diskutieren möchte: www.mcallister.de
22. März 2005: Pressemitteilung des VCD-Landesverband Niedersachsen:
VCD kritisiert Wirtschaftsminister Hirche: «Schicksalsdebatte um Standort Deutschland und Autobahnen hilft nicht!»
Der Kreisbote:
Autobahn: Steht Trasse fest?
21. März 2005: die tageszeitung:
Stolpe will noch mehr Hamster killen — Regierung plant neues Beschleunigungsgesetz: Es soll Bau von Autobahnen vereinfachen, indem es ökologische Einwände erschwert. Auch sollen Straßen verstärkt von privaten Investoren finanziert werden. In deren Kasse fließt dann auch die Maut
(siehe dazu auch den offenen Brief des BUND an Manfred Stolpe)
19. März 2005: Wolfsburger Nachrichten:
Wissen über die Region mitgenommen — Serie der Rundschau war das Hauptthema des Bildungsseminars der IG Metall im Wohnbezirk Brome
Landeszeitung:
Melbeck braucht Ortsumgehung
Leserbrief von Martin Eckers
18. März 2005: Elbe-Jeetzel-Zeitung:
«Bald publizieren» — A 39-Gegner: Zahlen sprechen gegen Bau
15. März 2005: Wolfsburger Nachrichten:
A 39: Warten auf Trassenbeschluss — Autobahnweiterbau: Die Landesbehörde hält sich bei der Festlegung der Linienführung noch bedeckt – Proteste
Unser Kommentar:
Ein Auszug: “Es gebe eine Reihe von Protesten aus der Bevölkerung, räumte Annette Padberg ein. «Das ist aber überall so, wo eine Autobahn gebaut wird. Hier handelt es sich um etwa 100 Autobahnkilometer. Wir nehmen alle Einwendungen ernst. Oftmals besteht bei den Bürgern, die protestieren, aber auch nur eine vermeindliche Betroffenheit, die sich dann, wenn die Autobahn da ist, schnell wieder legt», so die Vertreterin der Landesbehörde über Erfahrungen, die in anderen Teilen der Republik bislang gemacht worden seien."
Die sich legende vermeindliche Betroffenheit dürfte wohl eher in Resignation und dann folgender Politikerbetroffenheit umschlagen. Eine tolle und sehr sensible Aussage hat Frau Padberg hier getroffen, Glückwunsch!
12. März 2005: Landeszeitung:
Melbecker haben Verkehr im Visier — B 4-Initiative plant eine Verkehrszählung
Unser Kommentar:
Die Initiative der Melbecker begrüßen wir und sind gespannt auf das Ergebnis der Verkehrszählung. Mit diesen Fakten kann man schließlich die Politiker konfrontieren.
Allerdings hat die Melbecker Initiative leider noch immer nicht verstanden, dass eine Ortsumgehung (aus Bedarfsplan Niedersachsens für den Bundesverkehrswegeplan 2003) eine schnellere und nachhaltigere Entlastung für sie bringen wird. Sie müssen sie nur bei den zuständigen Politikern einfordern und sollten sich endlich den Bürgerinitiativen gegen die A 39 anschließen. Die Kirchweyher haben ihre Ortsumgehung erhalten.
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Qualität eigener Politik prüfen — Von Steuern und neuen Betrieben
Leserbrief von Peter Weerda
11. März 2005: Isenhagener Kreisblatt:
Wird's eine dieser Trassen? — NABU-Chef nennt A 39-Varianten / Kritik an Informationspolitik
Isenhagener Kreisblatt:
Drees: Einiges spricht für A 39 bei Hankensbüttel — Grüne mit Info-Abend zur geplanten Autobahn
10. März 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
A 39-Verkehrsuntersuchung geschönt?
Isenhagener Kreisblatt:
A 39 auf der Querspange? — Nichts ist unmöglich: Teilweiser Ost-West-Verlauf weiter im Gespräch
Isenhagener Kreisblatt:
Michels bleibt Vorsitzender im Hegering Sprakensehl — Jäger blicken zurück / A 39 könnte Einschnitte bedeuten
Hamburger Abendblatt:
Ende des Planungsmarathons? — Kommision erarbeitete Vorschläge für zügigere Abwicklung von Bau-vorhaben
Unser Kommentar:
Was mache ich als Politiker, wenn ich meinen Bürgern die fehlende Notwendigkeit von Straßenbaumaßnahmen nicht vernünftig erklären kann? Ich schränke die Möglichkeit des Widerspruchs und Klageverfahrens ein und begründe alles mit Bürokratieabbau. Daß ich die Rechte meiner Bürger einschränke, erwähne ich tunlichst nicht.
8. März 2005: Hamburger Abendblatt:
Autobahnlärm: Keine Abhilfe in Sicht
7. März 2005: Altmark-Zeitung:
Land fördert Straßenbau — Bauminister bei Klausurtagung des CDU-Kreisverbandes
5. März 2005: Landeszeitung:
«Linienführung der A 39 noch in Planung» — Straßenbauamt Lüneburg dementiert Meldungen der Autobahn-Gegner
Unser Kommentar:
Friedhelm Fischer dementiert unsere Informationen (siehe “Aktuelles”, 3. März), bezeichnet sie als “unseriös” und trifft gleichzeitig folgende Aussage: “[…] und dass wir die Autobahnen nicht durch Ortschaften hindurch planen.
Stadtvariante
Stadtvariante
Nun sehen Sie sich bitte die von uns als “Stadtvariante” bezeichnete Linienführung durch das Lüner Holz, am Lüner Weg, am Meisterweg und durch die Schlieffenkaserne an. Diese Linienführung geht vielleicht nicht durch die ‘Ortschaft’ Lüneburg hindurch, aber darüber hinweg (insofern ist Herrn Fischers Aussage streng genommen sogar richtig). Diese Linienführung wird mit anderen Varianten im Straßenbauamt Lüneburg geplant. Auf das Dementi von Herrn Fischer sind wir sehr gespannt!
4. März 2005: Landeszeitung:
Ausstellung zur A 39 — Bis zum 13. März in Böhmsholz
2. März 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Siebter Bewerber «untermauert Uelzener Ansprüche» — Hedrich-Nachfolge: CDU-Kreisverband präsentiert eigenen Kandidaten
Unser Kommentar:
Der CDU-Kreisverband Uelzen schickt einem eigenen Kandidaten in das Rennen um das Bundestags-Mandat des Wahlkreises Uelzen-Celle, Klaus-Jürgen Hedrich zieht sich endlich zurück. Ansprüche meldet Dirk O. Offermann auf die Nachfolge des A39-Befürworters an. In Sachen Infrastruktur setzt er sich für den Bau der A 39 und die Ortsumgehung Celle ein, darüber hinaus wolle er sich für eine familienfreundlichere Politik und auf dem Feld der Wirtschaftspolitik für ein investitionsfreudigeres Klima stark machen. Schade, Offermann verpaßt hier gleich eine Chance, sich qualifiziert und mit modernen Gedanken ins Gespräch zu bringen. Weder wird die A 39 der Region Uelzen-Celle Gewerbeansiedlungen und Arbeitsplätze bringen, noch die demographische Entwicklung aufhalten. Das Betonkopfdenken geht weiter.
1. März 2005: Der Kreisbote:
Strategie für den Widerstand — Dr. Peter Pez gibt beim Umweltverein Gellersen Tipps gegen die Autobahn 39
Unser Kommentar:
Sie haben von der Argumentationsleistung her ein gutes Standing, aber ihr Handicap ist, dass die politischen Funktionsträger sich festgelegt haben.” Diese Worte fand der Verkehrsgeograph der Universität Lüneburg, Dr. Peter Pez, und spricht dadurch den Bürgerinitiativen ein großes Lob aus.
Fatal finden wir es, wenn die politischen Funktionsträger sich festgelegt haben und aufgrund eines vermeintlichen Gesichtsverlustes nicht bereit sind, zu neuen Erkenntnissen bezüglich der A 39 zu kommen und diese auch öffentlich zu vertreten. Zu vertreten gegen eine IHK Lüneburg-Wolfsburg, gegen Teile der Wirtschaft und gegen viele ihrer Politikerkollegen.
Eine Autobahn bringt keine wesentlichen neuen Arbeitsplätze. Diese Tatsache ist hinlänglich nachgewiesen. Unsere Politiker gehen hierauf jedoch überhaupt nicht ein und behaupten weiterhin starrsinnig, dass es so wäre.
Der Kreisbote:
A 39: Schilder werden zerstört
Unser Kommentar:
Warum werden die Schilder gegen die A 39 zerstört? Machen das die Autobahnbefürworter oder vielleicht Menschen, die die A 39 nicht wollen, den Bau aber bereits resigniert akzeptiert haben? Menschen, die bis zum Bau nicht daran erinnert werden wollen?
Bitte resignieren Sie nicht, gehen Sie in die Gemeinderatssitzungen, äußern Sie Ihren Unmut. Sprechen Sie ‘Ihren’ Bundestags- oder Landtagsabgeordneten, Bürgermeister und Ortsvorsteher an. Sagen Sie, dass Sie die A 39 nicht wollen.
Der Kreisbote:
Autobahn für eine Milliarde Euro? — Zweifel an den Kostenschätzungen für die A 39
Leserbrief von Friedhelm Feldhaus, Sprecher des Dachverbandes der Bürgerinitiativen gegen die A 39
28. Februar 2005: Presseerklärung des Umweltverein Gellersen:
Großes Interesse an der Ausstellung «Braucht unsere Region eine Autobahn?» des Umweltverein Gellersen
25. Februar 2005: Presseerklärung der Bürgerinitiative Gemeinde Betzendorf gegen die A 39:
«Bitte Abstand halten!» — Dringender Appell an die Planer der A 39
24. Februar 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Zwei neue Sprecher des Dachverbands gegen A 39
19. Februar 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Von der Autobahn und Gegnern — Verteidigungsminister Struck und die A 39
Leserbrief von Karin v. Lenthe
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Nachts wird es unerträglich — Zunahme von Fahrzeuglärm auf der Bundesstraße 4
Leserbrief von Klaus Kiel
ExtraTip:
«Wir werden das Projekt zu Fall bringen»
Leserbrief von Stefan Kuhlman, Aktion Lebensberg e.V.
18. Februar 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
Vorschriften für die Karnevalsrede — McAllister sprach vor 150 Gästen
Unser Kommentar:
Annette Niemann, die neue Sprecherin des “Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A39” hat dem niedersächsischen CDU-Fraktionsvorsitzenden, David McAllister, eine Resolution gegen die A39 überreicht. David McAllisters Antwort: “Die Anliegen der Bürger-Initativen sind berechtigt. Aber wichtig ist es, fair und ergebnisorientiert zu handeln.” Wir meinen: Wenn die CDU nach diesen Worten handeln würde, kann es keine A39 geben.
16. Februar 2005: Presseerklärung des Umweltverein Gellersen:
«Braucht unsere Region eine Autobahn?» — Umweltverein Gellersen lädt ein zur Eröffnung einer neuen Wanderausstellung in Sachen A39
15. Februar 2005: Der Kreisbote:
Mehr als nur Autobahn-Widerstand — Der Verein «Aktion Ostheide» vermittelt den Bürgern die Schönheit ihrer Heimat
Unser Kommentar:
Einen schönen Gruß wollen wir unseren Freunden Günter Schäfers und seinen Mitstreiter/Innen bei dieser Gelegenheit auf die andere Kanalseite schicken! Danke für die sehr gute Zusammenarbeit mit Euch. Wir werden den Planern gemeinsam noch viele Felsen in den Weg schmeißen!
14. Februar 2005: Isenhagener Kreisblatt:
ADAC-Experte pocht auf Autobahnbau — Jean-Michael Robert in Wittingen
Unser Kommentar:
Bei diesen Worten des ADAC-Vertreters fällt dem Kommentator nur ein, dass er noch heute abend seine 25-jährige Mitgliedschaft im ADAC kündigen wird.
Ansonsten sind es die bereits hinreichend bekannten Phrasen von gestern.
13. Februar 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Zerstörung als Pro-A39-Argument?
12. Februar 2005: Süddeutsche Zeitung:
Die Rebellen aus dem Isental — Eine Bürgerinitiative in Dorfen wehrt sich seit 28 Jahren erfolgreich gegen den Bau der Autobahn A 94
Unser Kommentar:
Dieser Artikel ist Pflichtlektüre!
Tausende von Autobahngegnern, teilweise in der zweiten Generation, die bereits seit 28 Jahren (!) einen erbitterten Widerstand gegen den Bau der A 94 leisten. Eine wichtige Entscheidung vor dem Verwaltungsgerichtshof steht an, wir drücken dafür alle Daumen und werden die Entwicklung weiter verfolgen. Wir können hier noch sehr viel lernen!
(siehe auch www.a94-nie.de)
Landeszeitung:
Glosse «Am Haken»: Aufkleber
Unser Kommentar:
Dass Glossist “Carlo” uns nicht sonderlich zugetan ist, haben wir bereits in der Vergangenheit feststellen können. Nun ja, da wir in unseren Beiträgen und Kommentaren mitunter selbst nicht zimperlich sind, sind wir auch durchaus bereit, selbst Inhalt einer Glosse zu sein.
Doch leider versteht es Carlo Eggeling – hauptamtlich übrigens Chefreporter der LZ – nicht, etwas Tiefgang oder zumindest Unterhaltungswert in seine Glosse zu bringen. Vielmehr werden Klischees aus der untersten Schublade hervorgeholt, die er auch schon in der Vergangenheit verwertet hat. Schade, etwas mehr Anspruch hätte es ruhig sein dürfen …
Isenhagener Kreisblatt:
«A 39 macht keinen Sinn»
11. Februar 2005: Isenhagener Kreisblatt:
«A 39 ist Chance für Wirtschaft» — Rösler auf Stippvisite im Kreis
9. Februar 2005: Gifhorner Rundschau:
Uhl setzt sich für A 39 ein — Vorbereitungen für Linienbestimmung laufen
Unser Kommentar:
Herr Uhl braucht positive Presse? Ein Telefonat mit Angelika Mertens, eines mit einem Redakteur der Gifhorner Rundschau und schon lüppt das.
Auch ohne zweites Gehalt setzt sich Herr Uhl für die A 39 und VW ein. So etwas nennen wir Loyalität! Wie gut die Zusammenarbeit mit der IHK und VW klappt, läßt sich z.B. im Mitteilungsblatt des SPD-Unterbezirks Wolfsburg (Seite 5) lesen.
8. Februar 2005: Gifhorner Rundschau:
«Dieser Zynismus ist kaum zu überbieten» — Bündnis 90/Die Grünen diskutieren über Bau der A 39
Unser Kommentar:
Wer keine Argumente hat, muß halt mit flachen und unqualifizierten Aussagen agieren. Dies kann die IHK Lüneburg-Wolfsburg sehr gut. Auch die “vielzähligen Studien”, die sie immer wieder anführt und die die Wirtschaftlichkeit der A 39 beweisen sollen, bleibt sie uns weiterhin schuldig. Soll sie sie doch auf ihrer Homepage veröffentlichen oder uns zur Veröffentlichung zur Verfügung stellen. Alles heiße Luft – es gibt diese Studien gar nicht!
Landeszeitung:
Ratespiel um Trassenverlauf — Amt widerspricht A 39-Gegnern
Unser Kommentar:
“Stochern im Nebel” nennt es die LZ, “um den heißen Brei herumreden” sagen wir.
Eingeweihte wissen, dass die konkreten Trassen schon in den Plänen verzeichnet sind. Schon jetzt ist die Verunsicherung in der potentiell betroffenen Bevölkerung zu Recht sehr groß. Im Interesse der Betroffenen (und Nicht-Betroffenen) ist eine Veröffentlichung der endgültigen Trasse so früh wie möglich wünschenswert. Das sollte das SBA bei seiner Öffentlichkeitsarbeit mit bedenken …
Landeszeitung:
Struck kritisiert A 39-Gegner — Verteidigungsminister besucht seinen Wahlkreis – «Bedenkenträger bremsen Autobahn-Bau»
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Auf dass die Drähte glühen — Verteidigungsminister Struck will Bienenbütteler bei Plänen unterstützen
Unser Kommentar:
Wenn jemand die Drähte glühen lassen und sich für Bauprojekte einsetzen kann, dann ist dies sicher Dr. Peter Struck.
Zur Erinnerung: Es gelang Herrn Struck durch seine Kontakte und sein Engagement, die Ortsumgehung Kirchweyhe im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes zu halten, obwohl sie vorher mit drei anderen (Melbeck, Tätendorf, Jelmstorf) dringend benötigten Ortsumgehungen in demselben zurückgestuft wurde. Die Zurückstufung erfolgte durch die vermeintlich zu erwartende Entlastungswirkung der A 39. Die Ortsumgehung hatte eigentlich keinerlei Chance mehr, realisiert zu werden. Dem Einsatz von Herrn Struck gilt unser Dank, wird doch bereits relativ kurzfristig eine der für den späteren B4-Ausbau benötigten Ortsumgehungen somit realisiert.
Mit der nachstehenden Aussage schliesslich bescheinigt Herr Struck, dass der Widerstand der Bürgerinitiativen Erfolg hat. Wollen wir hoffen, dass er recht hat und der Baubeginn der A 39 ‘ewig’ dauert. Wir werden unsere gesamte Kompetenz und Kraft in dieses Ziel legen.
Bei der Intensität der Gegnerschaft gegen die A 39 wird das mit dem Baubeginn noch lange dauern.
7. Februar 2005: Frankenpost:
Experte warnt: Eine Autobahn würde Fichtelgebirge ausbluten — Fichtelgebirgsautobahn: Positiv könnte sich ein Bau für Tagestourismus erweisen
6. Februar 2005: Presseerklärung Bündnis90 / Die Grünen, Stadtratfraktion Gifhorn:
Zum Bau der A 39
5. Februar 2005: Isenhagener Kreisblatt:
A 39 Voraussetzung für Gewerbe — Wittingen: Diskussionsrunde zur geplanten Autobahn / Wirtschaftsförderung jetzt beginnen
4. Februar 2005: Presseerklärung der Aktion Lebensberg e.V.:
«Das Lügengebäude der A 39-Lobby beginnt auseinanderzubrechen»
Landeszeitung:
Die A 39 wird konkreter — Planer legen Anfang Mai zwei Varianten möglicher Autobahn-Trassen vor
Hamburger Abendblatt:
Rübke – nur 300 Meter bis zur A 26 — Neue Autobahnen – die A 39, die A 26. Die einen sehnen sie herbei, die anderen fühlen sich davon bedroht. Heute: Reaktionen in Rübke.
Unser Kommentar:
Hier können Sie bereits nachlesen, was uns erwartet. Eine Entfernung von 300 Metern zu Moorfeld und Adendorf, im Bereich der Abzweigung der A39, wird dort nicht erreicht werden. “[…] Die neue Trasse des Straßenbauamt ist bis auf den Bereich der neuen Anschlußstelle noch so weit weg, daß Lärmschutz gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben ist, aber so dicht, daß sie das Leben in dem 540-Einwohnerort dramatisch verändern wird.
2. Februar 2005: Hamburger Abendblatt:
«Eine A 39 zerschneidet Adendorf» — Neue Autobahnen – die A 39, die A 26. Die einen sehnen sie herbei, die anderen fühlen sich davon bedroht. Heute: Adendorf wehrt sich.
die tageszeitung:
Kilometerlanges Glück — Der Arsch der Welt hat einen Namen: Emsland, klar. Doch wie heißt seine Furche? A 31. Oder Emslandautobahn. Oder Friesenspieß? Egal – es zählen Belag und Geschwindigkeitsbegrenzungen
1. Februar 2005: Hamburger Abendblatt:
«Melbeck hilft nur die A 39» — Neue Autobahnen – die A 39, die A 26. Die einen sehnen sie herbei, die anderen fühlen sich davon bedroht. Heute: Verkehrskollaps in Melbeck.
Unser Kommentar:
Melbeck hat sich in den letzten 20 Jahren im wahrsten Sinn des Wortes selber die Möglichkeit einer westlichen Ortsumgehung verbaut. Jetzt soll die A 39 helfen und den Schwerlastverkehr mit 5.000 LKW aus dem Ort halten. Die 16.000 PKW möchte man “mit Blick auf die Geschäftsleute” aber gerne behalten. Was für eine egoistische Einstellung! Nur ein westlicher Trassenverlauf der A 39 durch die Landkreise könnte Melbeck eventuell entlasten. Allerdings verdichten sich die Hinweise auf einen Verlauf der A 39 östlich des Elbe-Seitenkanals. Dieser Verlauf wird Melbeck die erwünschte Entlastung nicht bringen können.
Es besteht die Möglichkeit einer östlichen Ortsumgehung Melbecks, die auch bereits vom Land Niedersachsen für den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2003 angemeldet, jedoch aufgrund der A 39 nicht umgesetzt wird. Ohne den großen Leidensdruck der Melbecker wäre eine A 39 niemals in den vordringlichen Bedarf des BVWP eingestuft worden. Sie haben sich von den regionalen Politikern und der IHK Lüneburg-Wolfsburg benutzen lassen. Das wenige Kilometer weiter an der B 4 liegende Kirchweyhe, bekommt seine Ortsumgehung mit einer echten Entlastung des Ortes. Dies nicht zuletzt durch persönlichen Einsatz von MdB und Wahlkreisinhaber Dr. Peter Struck. Stellt sich die Frage, wo die MdB K.-D. Grill und Hedi Wegener waren, um sich für ihre Melbecker einzusetzen.
29. Januar 2005: Frankenpost:
Widerstand gegen Autobahn wächst — 16. Umweltpreis an Gegner der Fichtelgebrirgsautobahn verliehen, Bürgerinitiative und Bürgermeister aus Sparneck und Zell vom BN ausgezeichnet
Unser Kommentar:
Auch uns bestärkt es in unserem Handeln zu lesen, dass eine Bürgerinitiative für ihren Widerstand gegen ein Autobahnprojekt geehrt wurde. Wir werden für eine Ehrung allerdings alleine kämpfen müssen. Was fehlt uns?
Gemeinsam sind wir stark”, meinte Bürgermeister Gerhard Loy zur Auszeichnung, “deshalb haben wir den Teilerfolg erreicht.
Der Bürgermeister erinnerte daran, dass Sparneck die erste Marktgemeinde gewesen ist, die nach Bekanntwerden der Pläne für eine Fichtelgebirgsautobahn eine Resolution im Gemeinderat dagegen verabschiedet hat.
Die Bürgermeister Mädge, Pritzlaff, Tödter stehen stellvertretend für viele andere Bürgermeister und Gemeinderatsmitglieder, die sich hinstellen und eine Autobahn fordern, diese jedoch bitte nicht bei sich. Dies alles geschieht, weil die IHK Lüneburg-Wolfsburg – durchsetzt von VW-Lobbyisten – seit langen Jahren ihr Netz spinnt und sich für die A 39 einsetzt. Wußten Sie, dass VW eine eigene “Abteilung für Regierungskontakte” unterhält, die mit 24 Mitarbeitern besetzt ist und 1991 von Peter Hartz gegründet wurde? Wir wollen keine Ehrung – wir wollen keine A 39!
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Die Bundesstraßen zügigst ausbauen — Internationaler Verkehr eine Belastung
Leserbrief von Walter Plagge
28. Januar 2005: Lübecker Nachrichten:
Nach Start der Lkw-Maut: Verkehr sucht Schleichwege — Nur wenige Wochen nach Einführung der Lkw-Maut sind Verlagerungen des Autoverkehrs auf den lauenburgischen Fernstraßen deutlich spürbar.
Unser Kommentar:
Über das Thema Maut wollen wir uns an dieser Stelle gar nicht auslassen. Wie aber bisher in vielen Berichten zu lesen war, nutzen die LKW seit der Einführung der Maut ganz offensichtlich wesentlich stärker Bundes- und Landstraßen. Das Argument der Autobahnbefürworter, eine Autobahn brächte eine erhebliche Zeitersparnis und Transportkostensenkung, scheint also offensichtlich nicht so schlagend zu sein, wie man es uns von interessierter Seite aus weismachen möchte.
27. Januar 2005: Lübecker Nachrichten:
Wirtschaftsministerium verspricht ordentlichen Lärmschutz: A 20 wird nachgebessert — Die dröhnende Autobahn 20 wird leiser gemacht. Das verspricht Jürgen Klöckner, Referatsleiter für Straßenbau im Schweriner Wirtschaftsministerium.
Unser Kommentar:
Ein Auszug: «Eines aber sei jetzt schon totsicher, bremste Klöckner zu hohe Erwartungen: Ihr früheres stilles Naturparadies würden die Bewohner von Duvennest, Groß Siemz, Klein Neuleben und der übrigen Dörfer trotz des angekündigten Lärmschutzes nicht zurückbekommen: “Auch eine Autobahn, die Grenzwerte einhält, ist nicht leise.”»
Die zu errichtende Brücke für die “Ebensberger Variante” der A 39 wird jedenfalls so riesig, dass ein Lärmschutz aus unserer Sicht nicht möglich erscheint. Die zu überwindende Steigung werden die LKW gerade auf der Höhe Moorfeld, Erbstorf, Ebensberg im kleinen Gang und bei hoher Drehzahl zu überwinden haben. Nervtötender Lärm, den allerdings Herrn Neumann von der Regierungsvertretung Lüneburg als “nicht traumatisierend” einstuft.
24. Januar 2005: Isenhagener Kreisblatt:
«Südumgehung unabhängig von A 39» — Neujahrsgespräch der Gemeinde Hankensbüttel: Viel Lob fürs Ehrenamt / Dorfkern oben auf der Agenda
23. Januar 2005: Aller-Zeitung:
SPD-Ortsverein zieht Bilanz: Trendwende, Berufsarmee-Diskussion und langjährige Mitglieder
Unser Kommentar:
Ein Auszug: «[…] Mit Blick auf die A-39-Planungen hielt sich Stenzel bedeckt: “Wir haben uns bisher noch nicht öffentlich positioniert, sind jedoch gegen eine unbegründete Panikmache wie sie von einigen Leuten in dieser Stadt betrieben wird.”»
Lassen Sie sich also nicht beunruhigen von den Panikmachern vom Ebensberg, die allen Ernstes an die irrwitzige Vorstellung glauben, dass man uns Bürgern etwas Schlechtes möchte. Vertrauen Sie lieber Ihrem Abgeordneten, warten Sie bis zur nächsten Wahl, machen Sie Ihr Kreuzchen, und halten Sie den Mund. Es wird alles gut. Ihre Volkspartei.
21. Januar 2005: Weser Kurier:
Stadland guckt beim Tunnel in die Röhre — Ein Jahr nach Freigabe der Weserquerung zieht die Gemeinde eine negative Bilanz
Unser Kommentar:
Warum muss der Mensch eigentlich seine Erfahrungen immer selber machen? Was ist den Menschen nicht alles versprochen worden, und was für Hoffnungen wurden geweckt? Was hat der Wesertunnel gebracht? Autos, LKW's, Lärm und Gestank! Dies ist noch die Ruhe vor dem Sturm, schließlich wird der Wesertunnel die A 22 aus Richtung Hamburg nach Wilhelmshaven anbinden. Auch für die Befürworter und Planer der Elbbrücke in Neu-Darchau, könnte ein Blick auf den Wesertunnel durchaus lehrreich sein.
Landeszeitung:
Besoldungsgelder besser umwidmen
Leserbrief von Eckehard Niemann, Sprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39
19. Januar 2005: Landeszeitung:
Verkehr nicht mehr zumutbar
Leserbrief von Detmar Ohlenroth
18. Januar 2005: Der Kreisbote:
Was nützen Ideen ohne Vorausschau?
Leserbrief von Marc Hartwig
17. Januar 2005: Hamburger Abendblatt:
Seit Einführung der Maut: Alle 90 Sekunden ein Lkw
15. Januar 2005: Landeszeitung:
Die Wirtschaft startet zuversichtlich ins Jahr — Optimistische Töne beim Jahresempfang der IHK Lüneburg-Wolfsburg
Unser Kommentar:
Ein Auszug: «[…] Eingehend widmete sich Hansmann dem Kapitel Autobahn 39. Die geplante A 39 Wolfsburg-Lüneburg sei für die weitere regionalwirtschaftliche Entwicklung unverzichtbar: “Wenn wir den Unternehmen – ansässigen wie neuen – Perspektiven bieten wollen, wenn Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort entstehen sollen, dann führt an der neuen Autobahn kein Weg vorbei”, unterstrich der Präsident.»
Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer derselben IHK sagte auf der Pro-Veranstaltung in Uelzen Ende letzten Jahres sinngemäß, dass die IHK keine Gewährleistung dafür abgeben könne, dass sich durch den Bau der A 39 Gewerbe ansiedeln würde und Arbeitsplätze geschaffen werden. Man hofft, dass es so kommt. Bernd Hansmann selbst wird jedenfalls insofern direkt davon profitieren, als dass er eine Transportkostensenkung für die Hansmann Spedition und die Cotrans realisieren wird. Dies hilft ihm wiederum, dem Kostendruck seitens VW etwas besser begegnen zu können.
Hamburger Abendblatt:
IHK Lüneburg: Optimistische Töne
Unser Kommentar:
Interessant war die Rede Prof. Sinns, der durch seine radikalen neoliberalen Thesen schon in der Vergangenheit für Furore sorgte. Der von der IHK gefeierte Wirtschaftsexperte greift die Subventionspolitik in Deutschland scharf an und macht das von Verbänden kontrollierte politische Gefüge für die Krise im Land verantwortlich. Beide Punkte greifen eigentlich die Zuhörer seiner Rede hart an, nur die wenigsten haben es gemerkt. Weil sie nur das hörten, was sie hören wollten? Für uns ist die A 39 die Fortsetzung der Industriepolitik des letzten Jahrhunderts, mit dem Denken von Gestern kann man die Zukunft nicht gestalten.
14. Januar 2005: Allgemeine Zeitung Uelzen:
«An der A 39 führt kein Weg vorbei» — IHK Lüneburg-Wolfsburg geht mit Optimismus ins neue Jahr – Autobahn für die Entwicklung der Region unverzichtbar
Landeszeitung:
Schwere Last mit Lastern — Maut-Sparer auf den Bundesstraßen
13. Januar 2005: Isenhagener Kreisblatt:
Wittinger Südumgehung soll auf jeden Fall kommen — Bauausschuss befasst sich mit A 39 und künftiger Verkehrsplanung
12. Januar 2005: Landeszeitung:
Der Kampf um die Ressourcen
Leserbrief von Peter Weerda
9. Januar 2005: ddp:
Bau der A 14 mit erheblichen Ausgleichsmaßnahmen für die Natur
8. Januar 2005: Wolfsburger Nachrichten:
Lkw-Zählung nur fürs Fernsehen — Laut Messung hat der Verkehr auf der B4 abgenommen – Holzapfel: «Daten sind mit Vorsicht zu genießen»
Allgemeine Zeitung Uelzen:
«Abwegige Kritik» — A 39: Bannier moniert Argumente der Gegner
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Lkw würden ausweichen
Leserbrief von Albrecht Jaep
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Die Anwohner wird es freuen — Der geplante Bau der A 39 und der Verkehr auf den Bundesstraßen
Leserbrief von Arnim Brandes
6. Januar 2005: Wolfsburger Nachrichten:
«Es fahren noch mehr Lkw als früher» — Wie viele Lastwagen nutzen die B4, um der Maut zu entgehen? Die Samtgemeinde zählt nach
5. Januar 2005: Isenhagener Kreisblatt:
«A 39-Befürworter auf VW-Gehaltsliste» — Bürgerinitiative will Offenlegung aller Zahlungen
4. Januar 2005: Isenhagener Kreisblatt:
«Zur Not auch Maut auf der B 4» — Rollen jetzt mehr Lkw durch das Isenhagener Land? / ADAC erwartet keine Zunahme
3. Januar 2005: Landeszeitung:
Keine Bezirksregierung, aber das Ohr vor Ort — Harald Ottmar leitet ab heute die neue Regierungsvertretung
Landeszeitung:
Wulff rügt die Raffke-Mentalität — Möglicherweise bis zu 100 Politiker auf VW-Gehaltsliste
Unser Kommentar:
Gerade Politiker, die sich für die A39 aussprechen und in einer politischen, finanziellen oder sonstigen Verbindung mit VW stehen, interessieren uns besonders.
Wir sind gespannt, ob eine Liste veröffentlicht werden wird und ob diese noch mehr Politiker aufzeigen wird, die sich für die VW-Interessen hinsichtlich der A39 einsetzen.
Landeszeitung:
Autobahn 39 bewegt die Gemüter der Bürger — Widerstand gegen westliche Trasse in Gellerser Dörfern
Allgemeine Zeitung Uelzen:
Schleichverkehr durch die Ortschaften? — Maut: Erhöhtes Lkw-Aufkommen auf B 4 befürchtet
1. Januar 2005: Presseerklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Pro-A39-Abgeordnete auf Konzern-Gehaltslisten

 
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