Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39

Presseerklärung

Aussichtsloser Hilferuf

Das Schreiben mehrerer Landräte und Bürgermeister an Bundesverkehrsminister Tiefensee mit Bitte um eine beschleunigte Behandlung der geplanten A 39 bewertet der Dachverband der 35 Bürgerinitiativen gegen die A 39 als „aussichtslosen Hilferuf von Politikern, denen ihr überholtes Renommierprojekt abhanden zu kommen droht“. Dachverbandssprecherin Annette Niemann verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass dieses ehemalige Wahlkampfprojekt von Ex-Kanzler Schröder nunmehr bundesweit keine starke Lobby mehr habe und auch von den Landespolitikern immer weiter in Richtung „Sankt-Nimmerleinstag“ verschoben werde. Das niedersächsische Verkehrsministerium werde die Raumordnungsergebnisse vom September erst zum Jahresende an Minister Tiefensee weiterleiten, Minister Hirche habe die evt. Planfeststellung auf die Zeit ab 2013 datiert, so dass die A 39 theoretisch erst frühestens 2015 in den Investitionsplan des Bundesverkehrsministeriums kommen könne. Aber auch damit sei kaum zu rechnen – wegen der anstehenden Klagen des Schutz- und Klagefonds und wegen der vorrangigen Berücksichtigung anderer niedersächsischer Verkehrsprojekte mit einem besseren Nutzen-Kosten-Verhältnis. „Nicht ohne Grund“, so Frau Niemann, „erfolgte das Schreiben der hiesigen Landräte just gleichzeitig zur Eröffnung des Raumordnungsverfahrens für die konkurrierende Küstenautobahn A 22“...

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17.10.2007

Verantwortlich als Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann, Diplom-Agraringenieur
Varendorfer Str. 24,
20553 Bienenbüttel-Varendorf,
Tel. 05823-1094, Fax -1508, Handy: 0175-3356207
E-Mail: Eckehard.Niemann@freenet.de

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Bürgerinitiativen:
www.keine-a39.de
www.aktion-lebensberg.de