Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39

Presseerklärung

Abgesang auf A 39

Als „deutlichen Abgesang“ auf den Bau der geplanten Autobahn A 39 bewerten die A39-Gegner die jüngsten Hinweise von Verkehrsminister Hirche auf den jetzt schon unterfinanzierten Bundesverkehrswegeplan und künftig rückläufige Finanzmittel für Verkehrswege. Hirche hatte zu einem anderen Autobahnprojekt, nämlich der Küstenautobahn A 22, erklärt, diese werde entweder privat finanziert oder gar nicht gebaut werden. „Übertragen auf die A 39 mit ihrem relativ schlechten Nutzen-Kosten-Faktor bedeutet dies, dass sich für ein so unrentables Objekt kein Investor finden wird“, so Eckehard Niemann, Pressesprecher der 30 Bürgerinitiativen gegen die A 39. Bezeichnenderweise habe es aus der hiesigen Wirtschaft nicht einmal Finanzspenden für die zunächst knappen Planungskosten der A 39 gegeben. Da im Bundeshaushalt die Milliarde für die A 39 fehle, verzögere sich die A 39 auf den Sankt-Nimmerleinstag. Wolle die Region am Ende nicht mit leeren Händen dastehen, so Niemann, dann sei jetzt dringend ein Umschwenken geboten – „weg vom unsinnigen Prestige-Objekt A 39 und hin zu einem raschen und bedarfsgerechten Ausbau der vorhandenen Verkehrswege“.

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24.10.2005, 16:30

Verantwortlich als Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann, Diplom-Agraringenieur
Varendorfer Str. 24,
20553 Bienenbüttel-Varendorf,
Tel. 05823-1094, Fax –1508, Handy: 0175-3356207
E-Mail: Eckehard.Niemann@freenet.de

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Bürgerinitiativen:
www.keine-a39.de
www.lebensberg.de