Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39

Presseerklärung

Auch Suchraum-Ausweitung bringt keine verträgliche A39-Trasse

Die Bemühungen Lüneburger Politiker um eine Nordost-Ausweitung des A39-Suchraums ist nach Einschätzung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39 das deutliche Eingeständnis, dass es bisher keine menschen- und umweltverträgliche Autobahntrasse durch die Region gibt. „Wenn die möglichen Trassenverläufe konkreter werden, können auch ehemalige Befürworter die zerstörerischen Auswirkungen der A 39 nicht mehr leugnen“, so Dachverbands-sprecher Friedhelm Feldhaus, „und dies wird natürlich genau so bei den neu geforderten Trassenverläufen deutlich werden.“ Das Wegschieben der A 39 von der eigenen Haustür weg zu den Nachbarorten sei unwürdig und perspektivlos. Feldhaus verwies auf die Warnungen der Planer vor den gravierenden Auswirkungen für Anwohner, Landwirte und Umwelt auch im Raum nordöstlich von Lüneburg. Dies verbreitere lediglich den Widerstand, wie die neu gegründete Bürgerinitiative in Scharnebeck zeige. Im falle einer Suchraumausweitung müsse zudem der gesamte Planungsprozess der letzten 2 Jahre wiederholt werden. Die A39-Gegner fordern statt immer neuer Ausweitungen des Suchraums die gleichberechtigte Untersuchung und Planung des Ausbaus der Bundesstraße 4, deren Verweigerung durch die Planer stelle einen erheblichen juristischen Angriffspunkt gegen die gesamte A39-Planung dar.

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21.8.2005, 21:00

Verantwortlich als Pressesprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39:
Eckehard Niemann, Diplom-Agraringenieur
Varendorfer Str. 24,
20553 Bienenbüttel-Varendorf,
Tel. 05823-1094, Fax –1508, Handy: 0175-3356207
E-Mail: Eckehard.Niemann@freenet.de

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Bürgerinitiativen:
www.keine-a39.de
www.lebensberg.de