Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39PresseerklärungLandwirtschaftskammer-Gutachten für A39-Null-LösungDer Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 begrüßt das Ergebnis eines Fachgutachtens der Landwirtschaftskammer zur geplanten Autobahn: Dieses Gutachten Kammer-Bezirksstellen Uelzen und Braunschweig komme zu der Hauptaussage, dass aus Sicht der Landwirtschaft die Nullvariante, ohne einen Bau der A 39, die höchste Vorzüglichkeit hätte. „Wir sind froh, dass es gleichrangig neben der Industrie- und Handelskammer auch noch die Landwirtschaftskammer gibt“, so Sprecherin Annette Niemann, selbst Ehefrau eines Bauern im Kreise Uelzen. Die Kammer-Gutachter hätten existenzbedrohende Risiken für betroffene Landwirte ermittelt: bis zu 3.000 Hektar Flächenverlust , Zerschneidungen von Betrieben, Wegen und Beregnungsnetzen sowie steigende Pacht- und Bodenpreise. Umso unverständlicher, so Niemann, sei die geringe Beachtung landwirtschaftlicher Belange durch die A39-Planer. Bei der Pressekonferenz im Mai habe man aus dem Gutachten lediglich zitiert, die Landwirtschaftskammer würde die Osttrasse als flächensparendste Trassen-Variante favorisieren. Das Hauptergebnis des Kammer-Gutachtens, nämlich die Favorisierung der Null-Variante, habe man verschwiegen. Frau Niemann bedankte sich bei den Kammer-Gutachtern für den Mut, sich aus Sicht der Landwirtschaft gegen die A 39 auszusprechen. Sie verwies darauf, dass viele Bäuerinnen und Bauern bereits in den Bürgerinitiativen und im Schutz- und Klagefonds gegen die A 39 aktiv seien.
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