IHK Lüneburg-Wolfsburg

Presseerklärung

Wirtschaftsverbände Nordost- und Südostniedersachsens demonstrieren Geschlossenheit
Einigkeit in Sachen Autobahn A39

Gleich 14 Wirtschaftsverbände und Kammern aus der Region zwischen Lüneburg und Braunschweig haben sich jetzt erneut mit einer gemeinsamen Entschließung an die Abgeordneten im Bundes- und dem Landesparlament, an die Hauptverwaltungsbeamten in den Kommunen und an die Öffentlichkeit gewandt. Ihr gemeinsames Ziel: Stärkung der Wirtschaftsräume Nordost- und Südost-Niedersachsen durch den Bau der Autobahn A39. "Die Wirtschaft spricht sich geschlossen für die A39 aus. Dies wird aber in der Öffentlichkeit nicht entsprechend wahrgenommen, dort stehen die Gegner mit ihren zum Teil auch unsachlichen Argumenten im Vordergrund. Das erweckt nach außen einen falschen Eindruck von der Stimmung in der Region. Deshalb haben wir die Entschließung auf den Weg gebracht", erläuterten IHK-Präsident Bernd Hansmann und IHK-Hauptgeschäftsführer Jens Petersen das Vorgehen der Verbände. Unter anderem heißt es in der Resolution wörtlich: "Die unterzeichnenden Kammern und Verbände weisen angesichts der anhaltenden Versuche in der öffentlichen Diskussion, das Autobahnprojekt A39 mit unsachgemäßen Argumenten als nicht notwendig darzustellen, nachdrücklich darauf hin, dass die A39 im Zusammenhang mit der A14 und der vorgesehenen Querspange zwischen beiden Autobahnen zur Sicherung und Stärkung des nord- und südostniedersächsischen Standortes unverzichtbar ist. Den Bedarf dieses Verkehrsprojektes belegen die Ergebnisse der im Auftrage des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen durchgeführten Projektbewertungen eines unabhängigen Ingenieurbüros. [...] Die Kammern und Verbände der Wirtschaft sind der festen Überzeugung, dass das Autobahnprojekt A39 im Zusammenwirken mit der A14 die Wettbewerbsfähigkeit des nord- und südostniedersächsischen Raumes stärken und die Voraussetzungen dafür schaffen wird, dass dieser Raum mit anderen Teilräumen der Bundesrepublik Deutschland in Zukunft konkurrieren kann. [...]"

Vor diesem Hintergrund ist zu begrüßen, dass sich inzwischen auch Initiativen pro A39 entlang des Trassenkorridors gebildet haben. "Von den Gegnern erwarte ich, dass sie sich auf ihre Verantwortung für die Region besinnen und zukünftigen Generationen nicht durch ihre egoistische Sichtweise Chancen verbauen. Die wirtschaftliche Entwicklung braucht eine adäquate Infrastruktur, braucht Transportwege für Waren, Menschen und Ideen - insbesondere auch vor dem Hintergrund der EU-Erweiterung. Gerade die mittelständischen Unternehmen sind auf solche Strukturen angewiesen. Ohne die A39 und die A14 würde die Region Nordost- und auch Südostniedersachsen unzweifelhaft weiter ins Abseits fahren!" begründete Hansmann das Vorgehen.

Pressekontakt:
Martin Exner
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