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Quelle: Hamburger Abendblatt, 13. Januar 2009 A 39: Probleme für LandwirteLüneburg - Die geplante Autobahn Lüneburg-Wolfsburg könnte nach Ansicht der Bürgerinitiative gegen die A 39 eine Fülle von Problemen für Grundeigentümer entlang der Trasse zur Folge haben. Insbesondere Landwirte in den Landkreisen Lüneburg, Uelzen, Gifhorn und Wolfsburg werden davon voraussichtlich betroffen sein. Kommt es zu Enteignungen und Flurbereinigungsverfahren, haben Grundeigentümer bei den Entschädigungen oft das Nachsehen: "Nach den Auskünften von Experten werden im Raum Uelzen für Landverluste nur 0,7 bis 2 Euro pro Quadratmeter gezahlt", so Anette Niemann vom Dachverband gegen die A 39. Ein Ausgleich in Ersatzflächen wird nur dort vorgenommen, wo eine Existenzgefährdung der Betroffenen durch die Straßenbaumaßnahme zu erwarten ist. "Außerdem sind die gezahlten Entschädigungen steuerpflichtig, sofern nicht innerhalb einer bestimmten Frist neue Fläche angeschafft werden", sagt Niemann. Die Beschaffung von Ersatzflächen könne zudem schwierig werden, weil in unmittelbarer Nähe der betroffenen Höfe oft kein Ersatzland verfügbar sei. Auch die Dauer von Flurbereinigungsverfahren ist ein Problem: "Solche Verfahren können sich 15 bis 20 Jahre hinziehen", sagt Niemann. es |