Quelle: Aller-Zeitung, 22. Januar 2007

Grünen-Politiker unterstützen Bürgerinitiative „Keine A 39“

Sievers: „Ostvariante beeinträchtigt besonders schützenswerte Flächen“

Croya (rpz). Rund 70 Teilnehmer aus Brome, Uelzen und Wittingen starteten gestern nach einem Aufruf der Bürgerinitiative „Keine A 39“ von Croya aus zu einer Trassenbegehung. Unterstützung bekamen sie vom Landtagsabgeordneten der Grünen Andreas Meihsies aus Lüneburg und Gifhorns zweiter stellvertretender Bürgermeisterin Nicole Wockenfuß.

„Von der Ostvariante der A 39 wären besonders schützenswerte Flächen beeinträchtigt“, betonte Wilfried Sievers während der Wanderung. „Und das obwohl die Samtgemeinde und der Flecken Brome als anerkannter Erholungsort mit intakter Natur werben“, kritisierte er.

„Wir sind gegen jegliche Großprojekte in dieser Region, wie sie der Autobahnbau darstellt“, verdeutlichte der Vorsitzende der BI-Bromer Land, Frank Warnecke. Verkehrstechnische Engpässe müssten durch Ortsumgehungen und möglicherweise einen Ausbau der B 4 beseitigt werden.

Auch aus Lüneburger Sicht sei ein Ausbau der Bundesstraße die bessere Alternative, pflichtete Meihsies bei. Der kommunalpolitische Sprecher der Grünen im Landtag nannte seine Partei einen Partner der Bürgerinitiative. In diesem Sinne sagte auch Nicole Wockenfuß von der Kreistagsfraktion der Grünen ihre Unterstützung zu. Es müsse deutlich werden, dass trotz Vorzugsvariante bisher keine endgültige Festlegung zur Trassenführung erfolgt sei.

Der Wittinger Friedrich-Oskar Winkelmann sprach sich für eine Regionalkonferenz mit Wittingen, Hankensbüttel und der Samtgemeinde Brome aus, um gemeinsam Stellung zum Regionalen Raumordnungsprogramm zu nehmen.

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