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Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 21. Dezember 2006 A-39-Trasse umgeht VogelschutzgebietRaumordnungsverfahren für Bodenteich eingeleitetVon Walter Manicke Bad Bodenteich/Wrestedt. Die Unterlagen sollen so schnell wie möglich ausgelegt und damit die Öffentlichkeit über den neuen Verlauf der Trasse im Bereich der Samtgemeinden Bodenteich und Wrestedt informiert werden, erklärten gestern unisono Wrestedts hauptamtlicher Bürgermeister Harald Benecke und Frank Juchert, allgemeiner Vertreter des Bodenteicher Samtgemeindebürgermeisters. Die Regierungsvertretung Lüneburg hat als zuständige Behörde erneut das Raumordnungsverfahren für den oben genannten Bereich eingeleitet. Die Trasse war aufgrund des nördlich von Bad Bodenteich gelegenen Vogelschutzgebietes optimiert worden (die AZ berichtete). Weil durch die Ausweisung des Vogelschutzgebietes sowohl die Vorzugsvariante der A 39 als auch mögliche Alternativen betroffen seien, habe man die möglichen Autobahn trassen überprüft, erklärt Holger Manthey von der Regierungsvertretung. Durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg wurden zusätzlich Variantenabschnitte entwickelt, die außerhalb des Vogelschutzgebietes liegen. Der bisherige Untersuchungsraum wurde dazu bei Soltendieck erweitert; die vorhandenen Unterlagen wie Biotoptypenkartierung und bauliche Nutzung wurden ergänzt. Für die Optimierung der Vorzugsvariante ist zudem ein Variantenvergleich entsprechend der bisherigen Vorgehensweise durchgeführt worden, was eine FFH-Verträglichkeitsprüfung einschließt. Weil es sich um die Optimierung der Vorzugsvariante in einem eng begrenzten Raum handele, seien keine Auswirkungen auf die Vorzugsvariante nördlich und südlich dieses Variantenabschnittes und ebenfalls keine Auswirkungen auf den Variantenvergleich zu erwarten, macht Manthey deutlich. Die Regierungsvertretung Lüneburg führt jetzt, wie gesagt, ein Verfahren durch, bei dem die bisher Beteiligten informiert und die räumlich und sachlich betroffenen Träger öffentlicher Belange Gelegenheit zur Stellungnahme bis Ende Februar erhalten. Die Anhörung und Information der Öffentlichkeit soll durch die beiden Samtgemeinden sichergestellt werden. Bürger haben dann vier Wochen Zeit, ihre Anregungen und Bedenken zu formulieren. Die Erörterung im laufenden Raumordnungsverfahren werde voraussichtlich wie geplant im Frühjahr 2007 erfolgen, so Manthey. Die Samtgemeinde Wrestedt wird durch die Vorzugsvariante der A 39 im Bereich Ostedt/Könau tangiert. Durch die östliche Verlegung verbessere sich die Situation für die Gemeinde Wieren, erklärt Harald Benecke. Im Bereich Bodenteich wird die Trasse weiter nach Osten verlegt, umgeht das Vogelschutzgebiet und wie vom Flecken gewünscht die Seewiesen. |