Quelle: Isenhagener Kreisblatt, 11. November 2006

Fehlt für A 39-Querspange das Geld?

Autobahn-Gegner: Eventuell kein Bau der B 190n / Klopp: „Letzter Schritt“

bo Wittingen/Lüneburg. Der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 will erfahren haben, dass die zwischen A 39 und A 14 geplante Querspange möglicherweise gar nicht gebaut wird. Eckehard Niemann, Sprecher des Dachverbandes, berief sich dabei gestern auf „neue interne Informationen von CDU-Politikern“. Das Verkehrsministerium von Sachsen-Anhalt habe bereits im Frühjahr öffentlich die Möglichkeit einer nur teilweisen Realisierung dieser neuen Bundesstrasse B 190n erwogen. „Der Wegfall dieser Querspange zwischen A 14 und A 39 wäre auch das Ende der sogenannten Hosenträger-Lösung“, so Niemann. Nach Ansicht der A 39-Gegner bewahrheiten sich offensichtlich die Ergebnisse der „Verkehrsuntersuchung Nord-Ost“, die 3003 der „Hosenträger-Variante“ eine „denkbar schlechte Bewertung“ gegeben habe.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Ingrid Klopp sagte gestern, in Sachen Querspange stehe „noch nichts fest“. Indirekt räumte sie ein, dass die Aussichten auf eine Realisierung möglicherweise nicht die besten sind: „Es ist so, dass man sagt: Hoffentlich ist noch genug Geld da.“ Die Querspange werde beim Gesamtprojekt A 39 / A 14 als „letzter Schritt“ betrachtet.

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