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Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 15. Juli 2006 “Vertrauensverlust zu spüren”“A39 nach Osten verlegen” (AZ vom 12. Juni) — Eva Greky, Wagenhoff: Auf der Fleckenratssitzung in Bad Bodenteich betonten der Bürgermeister Reese und die Sprecher von CDU, SPD und UWG übereinstimmend, dass sie bei ihrer Zustimmung zur A39 auf die Verschonung der Seewiesen gehofft hätten. Sie seien alle überrascht und entsetzt gewesen von der Vorzugsvariante, die die Seewiesen durchschneidet. Sie hoffen nun, eine günstigere Streckenführung erreichen zu können und dann hoffen sie weiter auf Industrieansiedlung und glauben fest an einen wirtschaftlichen Aufschwung. Wie können ernsthafte Politiker ihre Entscheidung für solch ein landschaftszerstörendes Projekt, wie die A39 es ist, auf Glauben und Hoffnung gründen? Politik muss auf Fakten basieren. Tatsachen sind: Industrie siedelt sich in Osteuropa an und für die Entlastung der Ortschaften vom Verkehrsaufkommen gibt es intelligentere Lösungen als das Hereinholen von 24 000 Fahrzeugen pro Tag in unsere bisher intakte Umwelt durch eine Autobahn. Wenn man Herrn Reese diese Wahrheiten nennt, ist er erschüttert. Die Politik, auf die er seit Jahren setzt, hat sich als falsch erwiesen und er bekommt den Vertrauensverlust in der Bevölkerung zu spüren. |