Quelle: Landeszeitung, 4. Juli 2006

Bereits 9500 Einwendungen gegen A 39

Frist für Stadt Lüneburg verlängert

kre Lüneburg. Abgabe-Termin war der vergangene Freitag. Doch ein gutes Dutzend Kommunen hat noch einmal eine Fristverlängerung erhalten – bis maximal zum 31. Juli. Dann müssen die Einwände und Stellungnahmen zum Raumordnungsverfahren der geplanten Autobahn 39 bei der Regierungsvertretung Auf der Hude vorliegen.

Zu denen, die eine Fristverlängerung bin zum Ende des Monats eingeräumt bekommen haben, gehört auch die Stadt Lüneburg, die derzeit eine Expertise über die Auswirkungen der Ost-Trasse durch das Stadtgebiet erstellen lässt. Bislang haben nach den Worten von Dr. Holger Manthey, der die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange im Rahmen des Raumordnungsverfahrens koordiniert, ohnehin erst gut 100 der 220 Kommunen und Träger öffentlicher Belange ihre Stellungnahmen eingereicht.

Die bis dato eingereichten 9500 Einwendungen gegen die geplante A 39 wertet der Dachverband der 33 Bürgerinitiativen als überdeutliches Signal an die Politik: “Die Region zwischen Lüneburg und Wolfsburg braucht und will dieses unsinnige und unwirtschaftliche Prestige-Objekt absolut nicht”, heißt es in einer Pressemitteilung. Vielmehr seien neue Verkehrskonzepte, ein Durchfahrtsverbot für schwere Lkw und der Ausbau der B 4 mit der dringend benötigten Ortsumgehungen gefordert.

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