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Quelle: Hamburger Abendblatt, 24. Mai 2006 A 39: 1000 EinwändeVerkehr: Frist lief jetzt abLüneburg – Am Dienstag endete die Frist für Stellungnahme der geplanten Autobahn 39: Bis zum Dienstag morgen hatten nahezu 1000 Einwender ihre Bedenken wegen der geplanten Autobahntrasse durch die Stadt formuliert und im Rathaus eingereicht. “Die meisten Proteste beschäftigen sich mit den zu erwartenden Lärm- und Schadstoffbelastungen sowie den gesundheitlichen Folgen für die Anwohner”, erklärt Fachbereichsleiterin Andrea Schröder-Ehlers. “Auch die Zerschneidung der Stadt durch die Trasse und die Wertminderung der Anliegergrundstücke sind häufig ein Thema”, so die Fachbereichsleiterin. Die umfangreichste Stellungnahme hat die Bürgerinitiative “Aktion Lebensberg e.V.” abgegeben: Auf 40 Seiten hat die Bürgerinitiative Argumente gegen die Trasse gesammelt. Kinder haben in den letzten Wochen ihre Sorgen zu Papier gebracht: Ihre Bilder und Zeichnungen beschäftigen sich mit der Situation in den Wohngebieten Lüne und Moorfeld nach dem Bau der Autobahn. Zuletzt hatte sich der Stadtrat gegen eine Osttrasse ausgesprochen und eine westliche Umfahrung befürwortet. Die Stadt selbst kann an ihrer Stellungnahme noch bis Ende Juli arbeiten. Danach wird die Regierungsvertretung Lüneburg sich mit den Argumenten der Stadt und der Bürger beschäftigen. Bernd Rczeppa von der Regierungsvertretung hat sorgfältige Prüfung zugesagt: “Sollten bisher im Verfahren Aspekte übersehen worden sein, so müssen die damit verbundenen Argumente ausführlich nachgearbeitet werden.” Das Raumordnungsverfahren soll im Herbst 2006 enden. Dann wird im Bundesverkehrsministerium eine bindende Vorzugsvariante vorgestellt. |