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Quelle: Aller-Zeitung, 9. Mai 2006 A39: „Nur noch das Wann fraglich”Brome. „Die Frage ist nicht mehr, ob die Autobahn 39 und die Ortsumgehung Brome kommen, sondern nur noch wie und wann“, erklärte der SPD-Bundestagsabgeordnete Hans-Jürgen Uhl bei einem Informationsaustausch zum Planungsstand der beiden Verkehrsvorhaben im Bromer Samtgemeinderathaus. „Aus Sicht der Bromer Gemeinden wäre eine Variante östlich von Ehra-Lessien zu favorisieren“, meinte Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel. Derzeit werde noch geprüft, ob die Trasse zwischen den Gemeinden Ehra und Lessien verlaufen würde oder ob es zu einer Trassenverlegung nach Osten kommen könnte. „Die endgültige Linienbestimmung wird voraussichtlich bis zum Frühjahr 2007 abgeschlossen“, so Bernd Mühlnickel, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel. Auch die Ortsumgehung Brome soll vorangetrieben werden, damit die Verzögerung durch zusätzliche Untersuchungen wegen des Flora-Fauna-Habitats wieder wett gemacht werde. „Inzwischen sind alle Untersuchungen abgeschlossen, so dass die Linienbestimmung beginnen kann“, betonte Bürgermeister Adolf Bannier. Für Sachsen-Anhalt, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Marko Mühlstein aus dem Nachbar-Bundesland, habe sowohl die A39 als auch die Ortsumgehung Brome große verkehrspolitische Bedeutung. „Durch die Ortsumgehung Brome wird der Schwerlastverkehr wieder auf die dafür zulässigen Straßen gelenkt sowie die Anbindung des Altmarkkreises an die wichtige Ost-West-Verbindung der Autobahn A2 besser angeschlossen“, so Mühlstein. Da beide Verkehrsvorhaben sowohl das Land Niedersachsen als auch das Land Sachsen-Anhalt betreffen, werde zum intensiveren Informationsaustausch ein planungsbegleitender Ausschuss ins Leben gerufen, berichtete Uhl. |