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Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 6. Mai 2006 “Man kann etwas tun”“Die Fragen der Uelzener” (AZ vom 25. April) — Urthe Eilers, Röhrsen: Zahlreich waren Bürger gekommen, mit der Erwartung endlich mal von “offizieller” Seite Informationen zu erhalten. Doch der Informations-und Aufklärungsgehalt des Abends war erschreckend gering. Frau Padberg hielt einen für viele inhaltlich unverständlichen Vortrag; sie warf mit Fachbegriffen nur so um sich und war insgesamt sehr schlecht vorbereitet. Außerdem gingen sie und Herr Lange kaum auf Fragen ein und verwiesen immer nur auf das Planfeststellungsverfahren, das dem Raumordnungsverfahren voraussichtlich in 2007 folgt. Und auch Herr Dr. Manthey zog sich meistens mit Verweis auf das Planfeststellungsverfahren aus der Affäre. Das Schlimme ist, dass diese Experten genau wissen, dass Privatpersonen nur im laufenden Raumordnungsverfahren Einwände gegen den Bau der A 39 bringen können. Es ist unverantwortlich, dass darauf und auf die einzuhaltenden Fristen (in der Samtgemeinde Bodenteich ist es der 20. Mai) nicht noch einmal gezielt hingewiesen wurde. Sich zurücklehnen und zu meinen, dass wir “gegen die da oben” nichts machen können, ist Quatsch. Diese Autobahn wird uns keine Arbeitsplätze bescheren. In der Landwirtschaft, im sanften Tourismus und im Einzelhandel wird sie vorhandene Arbeitsplätze zerstören. Sie wird unsere wertvolle Landschaft zerschneiden, sehr viele Ackerflächen verschlingen, unsere Luft verschmutzen, unseren Lebensraum verlärmen, Gemeindeleben durch Zerschneidung unmöglich machen. Die A 39 wird nicht für die Region geplant, sondern um als Entlastung der A 7 den europäischen Transitverkehr vor unseren Haustüren vorbeirollen zu lassen. Also, Menschen im Landkreis Uelzen, wacht endlich auf! |