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Quelle: Landeszeitung, 3. Januar 2006 Noch keine Vorzugs-Variante für A 39Projektleiterin Annette Padberg dementiert Informationen der Aktion Lebensbergas Lüneburg. Am Ebensberg rumort es mächtig wegen der geplanten Autobahn A 39. Nach Informationen der Aktion Lebensberg hat das Straßenbauamt “beim Katasteramt die Karten (nur) für das Raderbachtal und die Kanalquerung für einen Korridor auf 400 bis 600 Metern Breite abgefordert. Die Planungsbehörde geht nur mit der Ost-Variante in das Raumordnungsverfahren für die geplante A39”, folgert die Bürgerinitiative (BI). Annette Padberg, Projektleiterin für die A 39 bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg, sagt dagegen: “Wir sind noch im Variantenvergleich. Es gibt noch keine Vorzugs-Variante.” Von den veröffentlichten BI-Informationen habe sie gehört, doch das wolle sie nicht kommentieren. Zurzeit seien noch alle Varianten im Spiel, auch die Ost-Variante. Wann die Vorzugs-Variante präsentiert werde, stehe noch nicht fest. Stellung nahm Padberg auch zur Frage der LZ, ob bei Varianten auch Häuser abgerissen werden müssten, was am Ebensberg und im Moorfeld befürchtet wird: “Ausschließen kann man das nicht. Aber wir sind bemüht, so zu planen, dass vorhandene Bebauung nicht tangiert wird.” Wenn man sich allerdings alle 85 Varianten auf der Strecke Lüneburg-Wolfsburg anschaue, “dann sind schon Häuser betroffen”. Der Lüneburger Behörde liegt inzwischen die Raumverträglichkeitsuntersuchung vor. Diese stellt dar, welcher Korridor die positivsten Wirkungen auf die Raumstruktur, zum Beispiel Wirtschaftsansiedlungen, hat. Außerdem liegen die Umweltverträglichkeitsstudie und ein landwirtschaftliches Gutachten vor. Nur im Entwurf hingegen die Verkehrsuntersuchung. Ist alles komplett, “gehen die Unterlagen an die Raumordnungsbehörde bei der Regierungsvertretung. Diese wird dann das Raumordnungsverfahren einleiten”, sagt Annette Padberg. Dass dies noch in diesem Monat geschehen wird, bestätigte Annette Padberg nicht. Im Rahmen des Raumordnungsverfahrens werden sämtliche Gutachten ausgelegt, sprich die Bürger können sie einsehen. Die Bürger können dann Stellungnahmen bei ihrer Gemeinde abgeben, die gebündelt an die Raumordnungsbehörde geleitet werden. “Es erfolgt hier also eine indirekte Beteiligung”, so Padberg. Direkt vorgehen gegen die endgültige Variante der Autobahntrasse können die Bürger entlang des Korridors zwischen Wolfsburg und Lüneburg aber erst im sich anschließenden Planfeststellungsverfahren. |