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Quelle: Aller-Zeitung, 10. Dezember 2005 Die Autobahn lockt150 Zuhörer fragen Bürgerinitiativen ausTülau (rpz). Der Termin der Entscheidung für eine Trassenführung der geplanten A 39 rückt immer näher, und damit werden auch die Bürgerinitiativen (BI) „Keine A 39“ zwischen Lüneburg und Wolfsburg aktiver, wie am Donnerstag in Tülau deutlich wurde. 150 Zuhörer wollten mehr wissen. Hierbei zeigten sich nur die Aktivisten der BI-Bromer Land überzeugt, dass die östliche Trasse realisiert wird. „Obwohl das Thema A 39 seit einiger Zeit diskutiert wird, ist vielen Bewohnern unserer Region nicht bekannt, wie eklatant die Auswirkung der Autobahn wäre“, so BI-Sprecher Frank Warnecke. Die Referenten Martin Zenk aus Voitze sowie der Pressesprecher des BI-Dachverbands Eckehard Niemann zeigten sich einig, dass die A 39 absolut keinen Sinn mache, wie sogar offizielle Verkehrsuntersuchungen zeigen würden. „Aus gutem Grund wollen wir deshalb die Region vor der annähernd eine Milliarden Euro teuren Nonsenseautobahn schützen, die nur für die Interessen einer Autobahnlobby und für Karriereaussichten einiger Bundes- und Landespolitiker steht“, so die BI-Sprecher. Einige Zuhörer waren bereit, mehr zur Unterstützung der BI zu tun. Dazu zählte Ivonne Hobik aus Boitzenhagen, die sich vorstellen könnte, auf ihrem Grundstück ein Schild aufzustellen, um ihre Ablehnung der A 39 sichtbar zu machen. „Viel Spaß bei der Verhinderung der A 39“ gab Niemann den Zuhörern mit. |