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Quelle: Wolfsburger Nachrichten, 24. Mai 2005 Kanzler-Entschluss bringt Hektik für die CDUKandidatenkür für Bundestagswahl ist seit Sonntagabend in vollem Gange – Uhl und Heil (SPD) treten wieder anVon Barbara Benstem GIFHORN. Am Tag nach des Kanzlers Entscheidung, Neuwahlen herbeizuführen, glühten im Landkreis die Telefondrähte. Viel schneller als gedacht, muss nun die Entscheidung über die Kandidaten für die nächste Bundestagswahl fallen. Klar ist die Sache für die SPD: Sie will im Wahlkreis Gifhorn-Peine erneut mit Hubertus Heil ins Rennen gehen. “Er hat ausgezeichnete Arbeit geleistet, was auch beim Bezirksparteitag am 30. April deutlich honoriert wurde”, erklärte SPD-Unterbezirksvorsitzender Detlef Tanke. Mit Heil würden die Interessen der Region in Berlin gut vertreten, die Unterschiede zur schwarz-gelben Politik auf den Punkt gebracht. Heil selbst dazu: “Ich wollte im Sommer ohnehin zur Tour durch den Landkreis starten. Das passt gut zum vorgezogenen Wahlkampf.” Auch der zweite SPD-Kandidat im Landkreis Gifhorn steht fest: Hans-Jürgen Uhl will wieder für den Wahlkreis Wolfsburg-Helmstedt, zu dem Brome und das Boldecker Land gehören, antreten. “Ich habe meinen Wahlkreis gut vertreten, egal ob es um die A 39, Mitbestimmung oder Arbeitnehmerrechte ging”, erklärte Uhl. Hektischer gestaltet sich daher bei der CDU die Kandidatenkür, die eigentlich erst nach den Sommerferien von den Kreisverbänden Gifhorns und Peines unter Matthias Nerlich und Silke Weyberg vorangetrieben werden sollte. Ein Name, der gehandelt wird, ist Elisabeth Winzer (Gifhorn), bei der Wahl 2002 gegen Hubertus Heil unterlegen. Die 52-jährige Rechtsanwältin wollte sich zu einer Kandidatur noch nicht äußern. “Eine Entscheidung wird es nur mit dem Kreisvorstand geben”, unterstrich sie. Dass die Peiner Interessen einfließen müssen, betonte Silke Weyberg unterdessen. “Wir sind gut vorbereitet”, erklärte Adolf Bannier (FDP-Kreisvorstand) ohne einen Kandidatennamen nennen zu wollen. Noch in dieser Woche werde sich der Kreisvorstand in kleiner Runde mit der Bundestagswahl beschäftigen. “Wir sind sowieso eng mit der Basis verbunden und wissen daher, dass die Kandidatenauswahl keine Schwierigkeit sein wird”, erklärte Nicole Wockenfuß vom Kreisvorstand der Grünen. |