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Quelle: Pressedienst der Stadt Lüneburg, 9. Mai 2005 Mehr Singles sichern Wert von Immobilien(ihk) Lüneburg. Während der Kreis Lüneburg weiter mit Einwohnerzuwachs rechnet, geht die Zahl der Bürger in anderen Teilen Nordostniedersachens mittelfristig zurück, allerdings regional sehr unterschiedlich. Trotzdem ist in Nordostniedersachsen in den nächsten beiden Jahrzehnten überwiegend mit keinem massiven Einbruch im Immobilienmarkt zu rechnen. Dies war ein Ergebnis der Frühjahrstagung des Banken-, Versicherungen- und Immobilienausschusses der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg. Dr. Peter Scibbe vom GEWOS-Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung stellte die Ergebnisse einer aktuellen Prognose seines Unternehmens vor. Wegen der anhaltenden Zuwanderung und einer zunehmenden Zahl von Singles werde die Zahl der Haushalte in den Landkreisen Lüneburg, Harburg, Soltau-Fallingbostel und Gifhorn bis 2020 noch stark zunehmen. Im Landkreis Celle sei immerhin noch mit einer geringen Zunahme zu rechnen. Mit einem mittleren bis starken Angebotsüberhang im Wohnungsmarkt werde 2020 deshalb nur in den Landkreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg sowie in der Stadt Wolfsburg gerechnet. Für die Landkreise Celle und Soltau-Fallingbostel sei ein leichtes Überangebot an Wohnungen zu erwarten. Die Landkreise Harburg, Lüneburg und Gifhorn würden 2020 hingegen immer noch durch eine Übernachfrage gekennzeichnet sein. Nach Haus- und Wohnungsgrößen differenziert fällt die Prognose zwar unterschiedlich aus. Unter anderem wird mit einem Bedeutungszuwachs großer Wohneinheiten gerechnet. Die Tendenz bleibt hingegen gleich. Aus Sicht von IHK-Vizepräsident Tristan Bötnagel ist die zu erwartende Entwicklung in den Landkreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg ein weiterer Grund für den Bau der A 39, die letztlich auch die Zuwanderung in diese Gebiete fördern könnte. |