Quelle: Pressedienst der Stadt Lüneburg, 30. April 2005

Ein Thema und viele Sichtweisen: A 39

Urlaub in Deutschland hat sich gewandelt. Wurde vor wenigen Jahrzehnten noch der Haupturlaub mehrheitlich in Deutschland verbracht, geht es jetzt in den großen Ferien überwiegend ins Ausland. Der Urlaub in heimischen Gefilden ist in der Regel der Zweit- oder gar Dritturlaub. Man will kurz raus, schnell etwas neues erleben und gleichzeitig entspannen. Die Anreise soll nicht zuviel der kostbaren Freizeit kosten.

Nach einer DWIF-Studie aus München liegt beispielsweise der touristische Umsatz in Lüneburg bei über 200 Mio. EURO. Der Stadt Lüneburg fließen aus dem Tourismus über 4,5 Mio. EURO Steuereinnahmen zu. Nicht nur Hotels, Gasthöfe und Ferienwohnungen profitieren von unseren Gästen, ebenso ist für den Einzelhandel und die Gastronomie der Tourist ein wichtiger Kunde. Allein 10 % des Einzelhandelsumsatzes kommen von unseren auswärtigen Gästen.

Aus Sicht des Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Lüneburger Heide fördert die A 39 die Chancen für ein weiteres touristisches Wachstum erheblich. Unabhängig davon, welche Trassenvariante letztlich in Abwägung der Interessen von Mensch und Natur gewollt wird.

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