Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 26. März 2005

Erste Untersuchungen für A33

Bramsche (be) Für den Weiterbau der Autobahn 33 werden Fachleute in den nächsten Wochen auch Flora und Fauna in Schleptrup unter die Lupe nehmen.

Zur Planung der Strecke vom jetzigen Ende der A33 in Belm bis zum Anschluss an die A1 nördlich von Osnabrück soll eine Umweltverträglichkeitsstudie erstellt werden. Dazu gehrt auch eine Kartografie der Pflanzen und Tierwelt in dem Planungskorridor in dem eine Trasse verlaufen könnte.

“Die Stadt Bramsche ist da nur am Rande berührt”, erklärte gestern Baudirektor Hartmut Greife. Die Trasse verlaufe im Wesentlichen auf Wallenhorster Gebiet. Nur der “sdliche Zipfel von Schleptrup” komme infrage.

Dort allerdings müssen Anlieger und Eigentümer in Kauf nehmen, dass Fachleute öffentliche und private Grundstücke betreten, um die notwendigen Untersuchungen vorzunehmen. “Das wird in den nächsten Wochen geschehen”, so Greife.

In einer Mitteilung der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Osnabrück, wird darauf verwiesen, dass “Eigentümer oder sonstige Nutzungsberechtigte” die ökologischen Untersuchungen “gemäß Paragraf 16a Bundesfernstraßengesetz zu dulden” hätten.

Das Ganze sei eine “ergebnisoffene Untersuchung”, betont der Baudirektor. Stadt und Landkreis Osnabrück wollten zwar durch eigene Zuschüsse das Projekt ähnlich der Emslandautobahn beschleunigen, das Verfahren sei aber noch “ganz am Anfang”.

Aus den Feststellungen der Umweltuntersuchung wird sich ergeben, ob die Trasse berhaupt Bramscher Gebiet tangieren wird. In Wallenhorst dagegen, wo die neue Autobahn quer durch die Gemeinde verlaufen würde, ruft das Projekt schon jetzt hitzige Diskussionen hervor, obwohl Planfeststellung oder gar Baubeginn noch in den Sternen stehen.

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