Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 12. März 2005

Qualität eigener Politik prüfen

Von Steuern und neuen Betrieben

“Kalte Füße, warmer Kopf – handlungsunfähig oder Steuern rauf – das Ringen der Kommunalpolitik” (AZ-Berichterstattung vom 4. März) — Peter Weerda, Lüneburg (per E-Mail):

Wie bekommt Uelzen Gewerbeansiedlungen, Arbeitsplätze und junge Menschen in seine Region? Das Gewerbe lockt man mit Gewerbesteuern auf Rekordniveau an, der Eigenheimbau junger Menschen wird mit höheren Grundsteuern gefördert.

Den bestehenden Missstand beklage man als Politiker wie Lukat, Hillmer, Reese und Hedrich lauthals, schiebt ihn auf eine angeblich fehlende Autobahn und fordere eben diese lauthals. Die Qualität eigener Politik und eigene Kompetenz überprüft man nicht.

Bleibt zu hoffen, dass solche Politiker bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr ihren Denkzettel und junge und moderne Politiker die Gelegenheit erhalten, die Vorteile der Region herauszuarbeiten, zu fördern. Nur eine A 39 zu verlangen und dadurch auf eine, äußerst zweifelhafte positive Entwicklung zu bauen, reicht für gute Politiker nicht aus.

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