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Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 2. März 2005 Siebter Bewerber “untermauert Uelzener Ansprüche”Hedrich-Nachfolge: CDU-Kreisverband präsentiert eigenen Kandidatenkr Uelzen. Der CDU-Kreisverband Uelzen geht mit einem eigenen Kandidaten in das Rennen um das Bundestags-Mandat des Wahlkreises Uelzen-Celle. Eine Woche nachdem der Uelzener Klaus-Jürgen Hedrich seinen Rückzug aus der Bundespolitik bekanntgegeben hatte, meldete jetzt Dirk O. Offermann Ansprüche auf die Nachfolge des christdemokratischen Politik-Urgesteins an. Im Kreisverband Celle haben bereits sechs Bewerber angekündigt, antreten zu wollen. Im September dieses Jahres wollen dann die CDU-Kreisverbände Celle und Uelzen ihren Kandidaten nominieren, der dann bei der Bundestagswahl 2006 voraussichtlich gegen Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) antreten muss. “Es entspricht unserem Selbstverständnis, dass auch der Kreisverband Uelzen einen Bewerber ins Rennen schickt. Mit Offermann haben wir einen respektablen Kandidaten,” erklärte der Uelzener Kreisvorsitzende Hillmer. Den Rückhalt im Uelzener Kreisverband hat Dirk Offermann bereits erhalten. “Wir begrüßen seine Kandidatur”, erklärte Jörg Hillmer nur wenige Tage nach der Ankündigung Hedrichs, nicht wieder für die Bundestagswahl zur Verfügung zu stehen. Der Vorstand sei zu der Überzeugung gelangt, dass es wichtig ist, im gemeinsamen Bundestagswahlkreis Celle-Uelzen zwischen den bisher sechs Celler Kandidaten einen eigenen Wettbewerber aufzustellen. “Wir wollen damit unterstreichen, dass auch Uelzen nach wie vor seine Ansprüche geltend macht” erklärte Hillmer. Neben Offermann und den bisher bekannten Celler Interessenten Henning Otte, Udo Hörstmann, Susanne Führer, Thomas Adasch und Mathias Heinemann warf nun auch eine weitere Bewerberin den Handschuh in den Ring, die im Kreis Uelzen keine Unbekannte ist. Dr. Anne-Katrin Bobran, langjährige wissenschaftliche Assistentin im Celler Wahlkreisbüro Hedrichs, kündigte inzwischen ebenfalls an, sich um die Nachfolge ihres Noch-Chefs bemühen zu wollen. Sie sei des öfteren angesprochen worden, wegen ihrer Kenntnis, ihres Wissens und ihrer Persönlichkeit die am besten geeignete Kandidatin zu sein. Offermann indes, am 2. Februar 1960 in Hamburg geboren und als Rechtsanwalt in Uelzen tätig, engagiert sich unter anderem seit 2002 im CDU-Kreisvorstand und als Vorstandsmitglied im Ortsverband Veerßen. Drei miteinander vernetzte Politikfelder liegen ihm, wie er betont, besonders am Herzen. In Sachen Infrastruktur setze er sich für den Bau der A 39 und die Ortsumgehung Celle ein, darüber hinaus wolle er sich für eine familienfreundlichere Politik und auf dem Feld der Wirtschaftspolitik für ein investitionsfreudigeres Klima stark machen. Kreisvorsitzender Jörg Hillmer begrüßte freilich nicht nur die Kandidatur Offermanns, er würdigte auch das politische Handeln des nach der Bundestagswahl ausscheidenden Klaus-Jürgen Hedrich. Hedrich habe sich in den 31 Jahren Mandatsarbeit in Landtag und Bundestag sehr für die Region eingesetzt.Hillmer: “Der Landkreis Uelzen hat Klaus-Jürgen Hedrich für seinen Einsatz für die Belange Uelzens zu danken. Er hat sich die Entscheidung nicht einfach gemacht. Ich hoffe, dass wir gemeinsam bis 2006 noch vieles für Uelzen erreichen können.” |