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Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 19. Februar 2005 Nachts wird es unerträglichZunahme von Fahrzeuglärm auf der Bundesstraße 4“Bundesstraße 4: Frust und Wut wachsen” (AZ-Berichterstattung vom 15. Februar) — Klaus Kiel, Nassennottorf (per E-Mail): Ich kann Herrn Sewzcik sehr gut verstehen, ich wohne circa 800 Meter Luftlinie von der B 4 entfernt, und auch bei uns ist eine sehr starke Zunahme des Fahrzeuglärms durch die B 4 zu beobachten. Besonders in den Abendstunden und nachts wird es langsam unerträglich. Die permanenten Beschleunigungs- und Reifengeräusche zerren schon langsam an den Nerven. Dass an der Verkehrssituation entlang der Bundesstraßen und speziell der B 4 etwas geschehen muss, steht außer Frage. Über eines sollte Herr Sewzcik sich aber im Klaren sein. Sollte die A39 wirklich einmal gebaut werden, wird es in keinen Fall irgendwelche Ortsumgehungen entlang der B4 geben. Der Schwerlastverkehr auf den Bundesstraßen im Landkreis wird nach dem Bau der A 39 noch stärker zunehmen und die Ortschaften entlang der B 4 noch stärker belasten. Dann werden die B 4 und die B 71 als Ausweichstrecke zur Autobahn noch schneller erreichbar sein und der zusätzlich durch die A 39 in unsere Region gezogene Transitverkehr wird uns allen das Leben fast unerträglich machen. Herr Sewzcik sollte anstatt für eine A 39 zu werben, sich lieber für einen vernünftigen Ausbau der Bundesstraßen im Landkreis einsetzten. Und das schließt die Ablehnung der A 39 mit ein. Der Ausbau der Bundesstraßen wäre wesentlich schneller und Kostengünstiger zu realisieren als der Bau der A 39. Und damit wäre den Anwohnern der stark belasteten B 4 wohl wesentlich besser geholfen. |