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Quelle: ddp, 9. Januar 2005 Bau der A 14 mit erheblichen Ausgleichsmaßnahmen für die NaturMagdeburg (ddp-lsa). Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) hat umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen beim Bau der A 14 durch die Altmark angekündigt. Ein Zehntel der Investitionssumme von voraussichtlich 650 Millionen Euro solle in Projekte des Naturschutzes fließen, sagte der Politiker in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp in Magdeburg. Dabei gebe es bereits jetzt eine enge Abstimmung mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU). «Wir wollen einen bestmöglichen Einklang von Umwelt und Autobahn», betonte der Minister. Daehre rechnet damit, dass im Frühjahr endgültige Klarheit zur Trassenführung des neuen Autobahnabschnitts im Norden Sachsen-Anhalt herrscht. Die so genannte Vorzugsvariante führe westlich an Wolmirstedt, Stendal und Osterburg vorbei. Dabei werde das Areal des einst vorgesehenen Altmarkflughafens direkt geschnitten. Der Minister kündigte intensive Gespräche mit den Bürgern an, um beispielsweise Maßnahmen zum Lärmschutz in ihrem Interesse planen zu können. Diese bezeichnete er als «das Maß aller Dinge». Unklar sei bislang noch die Art der künftigen Querung des Mittellandkanals bei Magdeburg. Ob ein Tunnel oder eine Brücke gebaut werde, müsse noch entschieden werden. Der erste Bauabschnitte der A 14 soll ab 2006/2007 beginnen. Daehre geht dann von fünf bis sechs Jahren aus, bis die Autobahn fertig gestellt sein wird. Wichtig nannte er ein schnelles Handeln von Niedersachsen, um auch die A 39 von Lüneburg nach Wolfsburg schnellstmöglich «auf den Weg zu bringen». Zu ihr soll dann die ausgebaute Bundesstraße B 190 über Seehausen die Anbindung herstellen. |