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Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 18. Dezember 2004 Gibt es erste Rückzugszeichen?Lieber vorhandene Verkehrswege ausbauen“A 39-Befürworter gründen Kreisverbände” (AZ vom 11./12. Dezember) — Renate Niemann, Bienenbüttel: Die unsinnige A 39 würde viele Menschen und Unternehmen und wesentliche Güter in unserer Region elementar und negativ treffen. Umso erfreulicher, dass gerade bei diesem Projekt der Widerstand relativ gute Erfolgs-Aussichten hat. Der massiv unterfinanzierte Bundesverkehrswegeplan reicht noch nicht einmal für die Erhaltung des bestehenden Fernstraßennetzes und schon gar nicht für die Finanzierung der vielen darin enthaltenen Projekte. Die jetzige A 39-Planung wurde vor Landtagswahlen – entgegen den offiziellen Verkehrsuntersuchungen – aus lediglich parteipolitischem Kalkül aus der Taufe gehoben. Wegen der fehlenden realen A 39-Begründungen ist die Chance groß, dass die A 39 anderen, vermutlich sinnvolleren Verkehrsprojekten weichen muss. Man bemerkt ja auch erste Rückzugs-Zeichen der Politiker. Bei der Uelzener Pro A 39-Veranstaltung musste der niedersächsische Wirtschafts-Staatsekretär Joachim Werren den enttäuschten Befürwortern die Verschiebung eines evtl. Baubeginns mitteilen, nämlich auf einen Termin in allerfrühestens in 20 Jahren. Umso wichtiger wird für uns jetzt die Planung eines raschen Ausbaus vorhandener Verkehrswege wie der B 4 und der B 71 sowie von Ortsumfahrungen, die unserer Region wirklich nützen würden. Damit unsere Region in 20 Jahren nicht mit leeren Händen dasteht, sollten wirklich verantwortungsbewusste Bundestags- und Landtagsabgeordnete diese Forderungen endlich unterstützen! |