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Quelle: Aller-Zeitung, 17. November 2004 A39: Autobahngegner gründen Schutz- und KlagefondsVeranstaltung in der Stadthalle in Uelzen – Hamburger Verwaltungsjurist nimmt Interessen wahrIn der vollbesetzten Uelzener Stadthalle haben jetzt Landwirte, Pächter, Haus- und Grundeigentümer, Unternehmer und Umwelt-Engagierte, unter anderem aus dem Raum Gifhorn, einen Schutz- und Klagefonds gegen die A39 gegründet. Von den 350 Anwesenden unterzeichneten 150 spontan die Teilnehmer-Erklärungen zur Klägergemeinschaft. In das Sprecherteam wurden unter anderem Heiko Lehn und Karl-Hermann Polle aus dem Kreis Gifhorn gewählt. “Wir rechnen in den nächsten Wochen zusätzlich noch einmal die gleiche Zahl an Beitritten”, so Landwirtin Juliane Haufe vom Specherteam, “damit können wir jetzt solidarisch und stark in die kommenden Auseinandersetzungen gehen.” Die Betroffenen wollen mit ihrem einmaligen Solidarbeitrag von jeweils 200 Euro absichern, dass ihre Interessen rechtlich optimal vertreten werden. Mit der Wahrnehmung ihrer Interessen betrauten sie einen Hamburger Verwaltungsjuristen. Die neu gewählten Sprecher des Schutz- und Klagefonds gegen die A 39 zeigten sich überzeugt, im engen Schulterschluss mit dem Dachverband der bisher 30 Bürgerinitiativen den Bau der Autobahn zu verhindern. Sie riefen alle Betroffenen auf, von den Politikern an Stelle der A 39 den Ausbau vorhandener Straßen einzufordern. |