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Quelle: Wolfsburger Nachrichten, 16. November 2004 Verkehrsministerium will Planung der Autobahn A 39 zügig durchziehenUelzen (lni). Auch nach der Gründung eines Klagefonds von Gegnern der Autobahn A 39 sieht sich das Niedersächsische Verkehrsministerium in seinem Vorhaben nicht irritiert. “Wir werden die Planungen sorgfältig und zügig nach Recht und Gesetz weiterführen”, sagte Ministeriumssprecher Andreas Krischat am Dienstag in Hannover. 150 Pächter, Landwirte, Haus- und Grundstückseigentümer aus den Landkreisen Lüneburg, Uelzen und Gifhorn wollen als Klägergemeinschaft gerichtlich gegen den Autobahnbau vorgehen. Dies sei jedoch frühestens in zwei Jahren möglich, sagte Eckehard Niemann vom Dachverband der 30 Bürgerinitiative gegen die A 39, die von Lüneburg nach Wolfsburg führen soll. Die Mitglieder hatten spontan jeder 200 Euro in den Fonds gezahlt. Sie beauftragten einen Hamburger Verwaltungsjuristen, der bereits die 240 Kläger gegen die Verlängerung der Airbus-Startbahn in Neuenfelde vertritt. Vertreter von Wirtschaft und Politik fordern seit Jahren den Autobahnbau. Sie hoffen auf mehr Wirtschaftsansiedlungen in der strukturschwachen nordostniedersächsischen Region. Die A 39 soll zudem gemeinsam mit der von Schwerin nach Magdeburg geplanten A 14 und einer verbindenden Bundesstraße dem stärkeren Verkehrsfluss von und nach Osteuropa gerecht werden. Mitte 2005 soll mit dem Raumordnungsverfahren begonnen werden. |