Quelle: Naumburger Tageblatt, 10. November 2004

Untersuchung favorisiert Bundesstraße 190n

Daehre: Zwischen A 14 und A 39 soll Zwei-plus-eins-Variante gebaut werden

Magdeburg/dpa. Die Bundesstraße 190n zwischen der Nordverlängerung der Autobahn A 14 im Norden des Landes und der A 39 in Niedersachsen kann gebaut werden. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Landes Sachsen-Anhalt im Auftrag des Bundes, teilte das Verkehrsministerium am Mittwoch mit. Das Aufkommen von täglich 15.000 bis 22.000 Fahrzeugen spreche für die Zwei-plus-eins-Variante, sagte Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU).

Die zweispurige Bundesstraße, die zu den vordringlichen Projekten des neuen Bundesverkehrswegeplans zählt, soll mit wechselnden Überholstreifen gebaut werden. Zur Ermittlung einer Vorzugsvariante für den genauen Trassenverlauf seien jetzt noch weitere Untersuchungen notwendig, sagte Daehre. Derzeit würden die europaweiten Ausschreibungen für die Linienplanung und die Umweltverträglichkeitsstudie vorbereitet. Daehre rechnet mit einer Auftragserteilung im kommenden Jahr.

Der Minister sieht in dem Bau der B 190n einen wichtigen Beitrag zur besseren Anbindung der Altmark an das nationale und europäische Verkehrsnetz. Die gute Erreichbarkeit der Region sei für die wirtschaftliche Entwicklung und die Förderung des Tourismus gleichermaßen von Bedeutung.

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