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Quelle: Aller-Zeitung, 30. September 2004 Mit Band und Stroh ein Zeichen setzenWittingen-Rade (ba). Gegner der geplanten Autobahn 39 haben zwischen Wittingen und dem Ortsteil Rade ein Zeichen aus Trassierband und Stroh gegen die A 39 gesetzt. Die Rader Bürger wollen so auf einen möglichen Trassenverlauf vor ihrer Haustür aufmerksam machen. Anlass war ein Schreiben von Wittingens Bürgermeister Karl Ridder an die Initiative gegen die A 39 im Isenhagener Land. Darin teilt Ridder mit, dass die Stadt Wittingen eine Trasse östlich von Wittingen wolle, die B 4 als Trasse wird abgelehnt. „Da nach unserer Ansicht Niedersachsen und Sachsen-Anhalt nicht kooperieren, kommt also nur eine Trasse zwischen Wittingen und Rade in Frage. Das ist ein Bereich von 3,5 Kilometern Breite“, erklärt Gabriele Vorhof-Bilau. Die Raderin befürchtet einen Wertverfall der Grundstücke und Häuser im Ort, wenn die Autobahn kommt, und hat sich den betroffenen Privatleuten angeschlossen. „Wir müssen ein Zeichen setzen, um nicht als konfliktarmer Raum zu gelten“, betont Friedrich Winkelmann. Dieses Zeichen sei die rund 40 Meter breite Trasse, die rechts und links der Straße zwischen Wittingen und Rade abgesteckt wurde. Zwei große Strohtürme mit Hinweisen vervollständigen das Zeichen. „Jetzt können sich die Bürger vorstellen, wie das aussehen könnte, wenn die A 39 mit etwa 50 Metern Breite kommt“, so Winkelmann. |