Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 10. Juli 2004

OU Kirchweyhe schnell realisieren

Über großzügige Planung nachdenken

“A 39 trotzdem in der CDU unstrittig” (AZ vom 2. Juli) — Wieland Utermark, Stederdorf:

Mit dem Artikel über die Verabschiedung des Bundesfernstraßengesetzes wurde in der AZ auch eine Karte veröffentlicht, auf der die Trasse einer zukünftigen Ortsumfahrung (OU) um Kirchweyhe dargestellt wurde. Danach endet die OU kurz vor der Kreuzung beim ARAL-Autohof.

Da nach meiner Meinung der Bau einer neuen Autobahn A 39 wegen fehlender Finanzierung in Berlin langfristig nicht realisiert werden wird, kommt es nun darauf an, die möglichen Teilverbesserungen der verkehrlichen Infrastruktur unserer Region gemeinsam möglichst schnell zu realisieren. Außer der OU Celle mit vierspuriger Anbindung an Hannover und der vierspurigen Anbindung Gifhorns an Braunschweig ist dies die OU um Kirchweyhe.

Diese OU Kirchweyhe aber muß durchgängig bis zum Beginn der OU Uelzen an den Ampeln bei Mega Company durchgeplant werden! Und diese Ampelkreuzung müßte zugunsten des Durchgangsverkehrs ganz beseitigt werden.

Für die Anbindung der Gewerbegebiete beidseits der B4 könnte ich mir einen großen Verkehrkreisel beim ARAL-Autohof denken, sowie den Ausbau der Nordallee und des Kuhteichweges für den örtlichen Pkw-Verkehr. Vielleicht gibt es auch andere Lösungen.

Jedenfalls würde die Verbesserung der B 4 / B 191 an ihren Schwachstellen als Fernstraßen (Kirchweyhe, Melbeck, Gifhorn und Celle) für die angeblich so schlechte “Erreichbarkeit” des Landkreises Uelzen schneller und kostengünstiger zu realisieren sein als der Neubau einer Autobahn. Für die OU Kirchweyhe jedenfalls gilt es, jetzt gleich über zukunftsfähige, großzügige Planungen nachzudenken und bei der Bundesregierung die Bereitstellung der dafür notwendigen Finanzmittel anzufordern.

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