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Quelle: Aller-Zeitung, 9. Juli 2004 Region soll kein Spielball werdenSteinhorst (ba). Um die regionalen Sichtweisen zu harmonisieren und eine einheitliche Linie für die Darstellung nach außen zu verabreden, trafen sich gestern Vertreter der Kommunen, die von der geplanten A 39 und der Querspange betroffen sind. Mehr als 50 Teilnehmer aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, der betroffenen Kreise, aus den Kommunen Wittingen, Hankensbüttel, Lachendorf und Bad Bodenteich sowie den beteiligten Planungs- und Genehmigungsbehörden waren auf Einladung von Hankensbüttels Samtgemeindebürgermeister Klaus Drögemüller nach Steinhorst gekommen. „Wir haben Steinhorst ausgesucht, weil ich befürchte, dass in diesem Bereich Probleme auftreten werden. Die Spange ist bis zur B 4 geplant, der Verkehr wird sich dann weiterführend seine Wege Richtung Hannover suchen“, so Drögemüller. Es sei aber erst sinnvoll, Maßnahmen zu überlegen, wenn der genaue Trassenverlauf feststehe. „Dann ist absehbar, wo der Verkehr laufen wird.“ Ziel sei es vorrangig, die Interessen der Region durch einmütigen Auftritt zu verdeutlichen, sich abzustimmen, damit die Region nicht zum Spielball werde. Dazu gehöre auch die zeitgleiche Planung und Umsetzung von A 39 und Spange, auf die großer Wert gelegt werde, so Ekkehard Buthe, Baudezernent des Landkreises Gifhorn. Der nicht in diese Einmütigkeit passende einstimmige Ratsbeschluss in Sprakensehl gegen das Projekt wurde von Drögemüller als „Momentaufnahme“ bezeichnet, der wahrscheinlich viele Hintergrundinformationen fehlten. „Sprakensehl ist seit Jahrhunderten Transitgemeinde, das erklärt die abwehrende Haltung“, so Drögemüller. Verständigt wurde sich gestern vor allem darauf, den Suchraum der Spange möglichst südlich von Wittingen zu erweitern. Gifhorn |