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Quelle: Braunschweiger Zeitung, 17. Juni 2004 A 39: Die Suche nach der besten Trasse beginntGIFHORN. Die Suche nach der besten Trasse für die geplante Autobahn 39 und die Querverbindung zur A 14 hat begonnen. Gestern gab die auch für den Bauabschnitt im Kreis Gifhorn zuständige Bezirksregierung Lüneburg Untersuchungsrahmen und -raum bekannt. Dabei gibt es drei Nord-Süd-Varianten (wir berichteten), die der “vertiefenden Raumanalyse” unterzogen werden. Ergebnisse zu Schutzgütern wie Mensch, Natur und Kultur ebenso wie zu Verkehrsaspekten erwartet das Straßenbauamt Lüneburg nach Auskunft des Leiters Friedhelm Fischer bis Mitte 2005. Bis zu 1,75 Millionen Euro kosten die Umweltverträglichkeitsprüfung, Zusatzuntersuchungen und Vorprüfungen zur Raumplanung. Während die beiden östlichen Varianten einen weiten Suchraum im Bereich Brome und Boldecker Land umfassen, ist der westlich eng gefasst entlang der bestehenden Bundesstraße 4. “Hier geht es darum, Verkehrswege zu bündeln”, erläuterte Fischer. Geprüft wird, ob sich die B 4 zur Autobahn “ertüchtigen” lässt. Das hieße Ausbau; dann müsste es aber neue Straßen für den Regionalverkehr geben. “Dann kann man auch die B 4 liegen lassen und die Autobahn daneben neu bauen”, sagt Fischer pragmatisch. Allerdings berühre der Suchraum “in Teilstücken sehr sensible Bereiche”. Dabei meint er nicht einmal die beinahe angrenzen Siedlungsgebiete in Gamsen und Kästorf. Deren Lärmbelastung werde gegebenenfalls auch außerhalb der Suchraum-Grenze ermittelt, versicherte Fischer. Problematisch ist Fischer zufolge auch die Strecke. “Wir sollen ja eine Autobahn Wolfsburg-Lüneburg bauen, nicht Gifhorn-Lüneburg.” Gleichwohl sei die Trasse nicht von vornherein ausgeschlossen. “Wir werden das aufarbeiten.” cf |