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Quelle: Braunschweiger Zeitung, 8. Mai 2004 Große Koalition für Autobahn 39Bundestagsabgeordnete von SPD und CDU: Strecke Wolfsburg-Lüneburg schnell bauenVon Christian Kerl Berlin. In einem ungewöhnlichen Schulterschluss machen sich regionale Bundestagsabgeordnete von SPD und CDU gemeinsam für den schnellen Bau der Autobahn A 39 von Wolfsburg nach Lüneburg stark. "Wir werden parteiübergreifend alles dafür tun, damit das Projekt schnellst möglich geplant und realisiert werden kann", erklärten die Parlamentarier gestern in Berlin. Dazu sei es wichtig, dass für Planung und Bau jetzt auch die nötigen Finanzmittel zur Verfügung gestellt würden, mahnten die SPD-Abgeordneten Hubertus Heil, Carola Reimann, Wilhelm Schmidt, Hans-Jürgen Uhl und ihre CDU-Kollegen Jochen-Konrad Fromme und Heinrich-Wilhelm Ronsöhr. Aus dem Raum Lüneburg/Uelzen unterzeichneten Kurt-Dieter Grill und Klaus-Jürgen Hedrich (beide CDU) sowie Peter Struck (SPD). Sie reagierten auf die Entscheidung des Bundestags-Verkehrsausschusses, der bestätigt hatte, die A 39 sowie die A 14 von Magdeburg nach Schwerin (mit eine Querverbindung) als vordringlich in den Bundesverkehrswegeplan bis 2015 einzustufen; das endgültige Votum des Bundestags im Juni gilt jetzt als sicher. Die Abgeordneten begrüßten dies. Ihre Erklärung ist aber ein Zeichen dafür, dass der Bau der A 39 mit Kosten von 440 Millionen Euro nun zwar möglich, aber noch nicht gesichert ist: Dem Bund fehlen in den nächsten Jahren Milliarden für seine Straßenprojekte, zudem steht die A 39 unter dem Vorbehalt besonderer Umweltprüfungen. Die Abgeordneten mahnen daher, umweltrelevante Bedenken müssten Bund und Länder nun zügig ausräumen. Ostniedersachsen brauche die Autobahn rasch, um Arbeitsplätze zu erhalten und neue Betriebe anzusiedeln; vor allem für den Raum Wolfsburg-Braunschweig-Salzgitter und seine Unternehmen sei die A 39 mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit wichtig. |