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Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 20. März 2004 Streit um Bau der AutobahnSachlich mit dem Thema auseinandersetzen“A 39 ist wichtig für die Region. Von neuen Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen” (AZ-Berichterstattung und Leserbriefe) — Anja Porr, Natendorf (per E-Mail): Als erstes: Lieber Herr Heiko Genthe aus Uelzen, ich habe lange überlegt, woher wir uns kennen; denn woher wollen Sie sonst wissen, welchen Lebensgrundsatz ich habe (…die vom Lebensgrundsatz gegen alles sind und gar nicht wissen warum) und wie ich meinen Tag herum kriege (…wie krieg ich den Tag rum und wogegen kann ich mal wieder sein). Ich bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns noch nicht persönlich begegnet sind und Sie sich somit, obwohl ich gegen die A 39 bin, kein Urteil über mich erlauben können. Ich möchte hier nicht alle Argumente gegen die A 39, die schon von anderen Leserbriefschreibern genannt worden sind, erneut aufführen. Nur so viel: Ich bin in diese Region zugezogen und habe vorher mein ganzes Leben in Städten mit Autobahnanschluss gewohnt (Münsterland, Niederrhein, Bergisches Land) und weiß somit, wovon ich rede. Für das in der heutigen Zeit so wichtige Argument der Schaffung von Arbeitsplätzen durch eine Autobahn kann leider keiner eine Garantie abgeben. Landschaftsveränderungen, Lärm, Vernichtung von Ackerland und Waldgebieten ect. sind meines Erachtens aber vorauszusehen. Es muss also eine Abwägung der Argumente stattfinden. Ich habe mich nach gründlicher Beschäftigung mit dem Thema gegen eine A 39 entschieden. Dass andere Mitbürger, nach hoffentlich genauso gründlichem Abwegen der Argumente des Für und Wider, zu einer anderen Meinung kommen, gestehe ich ihnen gerne zu. Ich finde es auch wichtig, über ein so einschneidendes Projekt kontrovers zu diskutieren. Aber bitte sachlich und ohne Diskriminierung des anders Denkenden.() |