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Unveröffentlichter Leserbrief von Dr. Lars Wohlers, Heiligenthal, an die LZ, 14. März 2004 OrtsumgehungenBis wenigstens Mai 2002 wurden die Ortsumgehungen um Melbeck etc. durch die Bezirksregierung Lüneburg (Honné) unter den dringendsten Verkehrsvorhaben Niedersachsens aufgeführt (und zwar auch bei Bau einer Autobahn!). Die Einstufung (Nutzen-Kosten-Faktor) ist z.T. mehr als doppelt so dringlich wie für die A39, d.h. die Nutzenerwartung wird mehr als doppelt so hoch für die betroffenen Orte eingeschätzt! Jetzt wurde uns von offizieller Seite (u.a. Strassenbauamt, das die A39 plant) bestätigt, dass die Umgehungsstrassen nicht mehr gebaut werden, wenn die A39 kommt. Es kann davon ausgegangen werden, dass es nie mehrUmgehungsstraßen für die derzeit betroffenen Orte geben wird, wenn die Autobahn kommt, da dann ja angeblich die A39 entlastet. Auf Nachfrage gab das Strassenbauamt Lüneburg (als Autobahnbefürworter!) die erwartete Entlastung der Ort mit lediglich 30% an. D.h. optimistische Schätzungen gehen also davon aus, dass auch künftig wenigstens 70% des Durchgangsverkehrs weiter durch die Orte fahren wird! Tendenz eher steigend … Eine 100% Entlastung vom reinen Durchgangsverkehr für alle Zukunft kann nur durch eine Umgehung gewährleistet werden. Vermutlich vor der Sommerpause des Bundestages werden die Umgehungsstraßen jedoch aus dem Bundesverkehrswegeplan rausgekegelt. Eine wenn auch aufwändige Neugestaltung der B4 ist außerdem unserer Ansicht nach mit ziemlicher Sicherheit schneller zu haben als die A39. |