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Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 8. Dezember 2003 Autobahn A 39 über SuderburgStraßenbaubehörde erweitert Suchraum / Konfliktarmer Bereich rund um Breitenheeskr Ebstorf/Suderburg. Die neue Autobahn A 39 wird nicht zwangsläufig durch den östlichen Landkreis Uelzen führen. Das federführende Straßenbauamt Lüneburg leitet gegenwärtig Schritte ein, auch den westlichen Landkreis, vornehmlich also die Samtgemeinden Suderburg und Ebstorf, nach möglichen Korridoren zu durchforsten. Zumindest wird der so genannte Suchraum um diesen Bereich erweitert, wie der Chef der Behörde, Friedhelm Fischer, gegenüber der AZ erklärte. Bisher durchstöberten die Autobahnplaner lediglich den rund 30 Kilometer breiten Gürtel zwischen Uelzen und der Grenze zum Landkreis Lüchow-Dannenberg. Der spärlich besiedelte Raum rund um Sprakensehl und Breitenhees brachte die Behörden jetzt auf die mögliche West-Route. “Zurzeit sind wir auf der Suche nach konfliktarmen Bereichen, da fällt der südliche Zipfel des Landkreises Uelzen natürlich ins Auge,” sagt Fischer. In einem zweiten Schritt sollen die Gebiete dann zu Trassen verknüpft werden. Doch selbst wenn die neu ins Gespräch gebrachte Strecke über Suderburg und Ebstorf wieder verworfen würde, so wolle man sich auf jeden Fall später nicht nachsagen lassen, Trassenverläufe bewusst ausgeklammert zu haben. Das Such-Verfahren verlängere sich jedenfalls nicht zusätzlich. Fischer: “Bei der Antragskonferenz Anfang Februar müssten wir in der Lage sein, verlässliche schmale Korridore zu benennen.” Vier bis fünf Trassen wolle er präsentieren und zur Diskussion stellen. Die Route über Ebstorf stuft der Lüneburger Straßenbauamts-Chef derweil lediglich als 1b-Lösung ein. Fischer: “Je weiter wir uns von der Autobahn A 7 entfernen, desto mehr Verkehr wird die A 39 aufnehmen und desto wirtschaftlicher fällt sie also aus.” Darüber hinaus spielt bei den Wirtschaftskeits-Berechnungen auch die geplante Trasse zwischen der Uelzen-Autobahn und der Fernstraße A 14 (Magdeburg-Schwerin) eine Rolle, die Querverbindung also, die in etwa dem Verlauf der B 71 entsprechen soll. Fischer: “Je kürzer wir diese Strecke halten, desto attraktiver wird sie für Autofahrer.” Zusätzlich zur Suche nach konfliktarmen Flächen und der Frage der Wirtschaftlichkeit beschäftigt das Straßenbauamt auch die “schwierige Ausfahrt aus Lüneburg”. Fischer: “Der südliche Bereich der Stadt ist relativ stark bebaut. Hier eine vertretbare Streckenführung zu finden, bedeutet Millimeter-Arbeit.” |