Quelle: Allgemeine Zeitung Uelzen, 1. November 2003

Abstand halten

“Möglichst nahe an die Städte – Autobahnbau” (AZ vom 27. Oktober) — Dieter Hegelmann, Altenmedingen:

Damit die Zahl der Übernachtungen von Gästen in einem Kurort steigt, reicht es nicht, dass der Kurort einen Autobahnanschluss hat, es muss das ganze Umfeld stimmen. Dieses sei am Beispiel der Seebäder Westerland, Timmendorf und Travemünde aufgezeigt. Travemünde hat als einziges Bad seit vielen Jahren direkten Autobahnanschluss, trotzdem ist die wirtschaftliche Lage am schlechtesten. Bei Betrachtung der Verkehrsanbindung müsste das Schlusslicht eigentlich Westerland sein. Ich appelliere an die verantwortlichen Politiker und Planer der A 39: “Berücksichtigen Sie bitte einen ausreichenden Abstand der Autobahn zu den vorhandenen Häusern und Hotels, damit Anwohner und Gäste nachts ruhig schlafen können!”

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