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Aktion Lebensberg

Mitglied im
Dachverband der
Bürgerinitiativen
gegen die A 39

Aktuelles (Archiv)

Das Archiv zur Historie der Entwicklung im Umfeld der A 39.


6. Mai 2009: Der Artikel
A 39-Gegner fordern Rücktritt von Manzke
erscheint in der Landeszeitung.
24. April 2009: Der Artikel
Kritik der A-39-Gegner
erscheint in der Landeszeitung.
12. April 2009: Der Artikel
Hohes Tempo beim Bau der Autobahnen
erscheint in der Landeszeitung.
1. April 2009: Der Leserbrief
Lüneburg droht der Verkehrsinfarkt” von Bernd Röver
erscheint in der Landeszeitung.
28. März 2009: Der Artikel
Keine Sonderzahlung für die Anlieger
erscheint in der Landeszeitung.
27. März 2009: Der Artikel
Entwurfsplanung für zweiten A-39-Abschnitt
erscheint in der Landeszeitung.
19. März 2009: Der Artikel
Neuer Streit um A-39-Trasse
und der Kommentar
Parteibuch zählt nicht” von Klaus Reschke
erscheinen in der Landeszeitung.
17. Januar 2009: Der Artikel
Rückenwind für A 39
erscheint in der Landeszeitung.
14. Januar 2009: Der Artikel
Wenn der Acker Autobahn wird
erscheint im Kreisboten.
13. Januar 2009: Der Artikel
A 39: Probleme für Landwirte
erscheint im Hamburger Abendblatt.
11. Januar 2009: Der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 gibt folgende Presseerklärung heraus:
Landberatung informiert über Probleme durch A 39
9. Januar 2009: Der Artikel
Umweltministerium sieht planerische Mängel bei A 39
erscheint im Hamburger Abendblatt.
7. Januar 2009: Der Artikel
Ministerium kritisiert A-39-Planung
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Planungen zur A39: Deutliche Hinweise auf Konfliktpotenziale
erscheint in der Elbe-Jeetzel-Zeitung.
6. Januar 2009: Der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 gibt folgende Presseerklärung heraus:
Umweltministerium erwägt B 4-Ausbau statt A 39
14. Dezember 2008: Neue Einstiegsseite mit aktuellem Projektstand und Skandalen
Sehr geehrte Besucher unserer Website,
beachten Sie bitte unsere überarbeitete Einstiegsseite, in der wir Ihnen den aktuellen Projektstand aufzeigen. Ebenfalls enthalten ist dort eine Zusammenfassung der Skandale, die überhaupt erst zur Planung der I-Variante (sogenannter “Hosenträger”) und insbesondere der A 39 geführt haben. Es verwundert schon, dass so etwas in der Bundesrepublik Deutschland überhaupt möglich ist. Leben wir eigentlich in einer Bananenrepublik?
Desweiteren liegt uns inzwischen die vermeintliche Einzelbewertung der Projekte des Hosenträgers vor. Aber anstatt Licht ins Dunkel zu bringen und eindeutige Fakten und Zahlen zu präsentieren, ergeben sich neue Fragen, Unstimmigkeiten und unschlüssige Zusammenhänge. Zunächst wollen wir jedoch alle die Vorweihnachtszeit genießen, um es dann im Neuen Jahr unserem politischen Widerstreiter wieder etwas schwerer zu machen …
13. Dezember 2008: Der Leserbrief
Kaum Nutzen” von Peter Weerda
erscheint in der Landeszeitung.
11. Dezember 2008: Tausend Artikel im Pressearchiv
Heute wurde der eintausendste Artikel zur A 39 in das Pressearchiv der Aktion Lebensberg e.V. aufgenommen!
Neben den Artikeln finden sich dort zusätzlich hunderte von Lesenbriefen, Presseerklärungen sowie sonstiges Pressematerial.
Der Artikel
Neue Rechenspiele der A-39-Gegner
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
A 39: Bürgerinitiativen kritisieren Kostenschätzung
erscheint im Hamburger Abendblatt.
9. Dezember 2008: Presseerklärung zu Mängeln in der Neuberechnung des Nutzen-Kosten-Faktor der A 39
Anlässlich erneuter gravierender Mängel bei der Neuberechnung des NKVs zur A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Dachverband analysiert Nutzen-Kosten-Verhältnis der A 39
siehe auch:
1. die Neuberechnung der NKVs durch das Bundesverkehrsministeriums (2008), separat für die geplante A 39 wie auch für die geplante A 14
2. die alte Berechnung des NKVs, damals aber noch nicht separat, sondern insgesamt für den “Hosenträger” aus A 14, A 39 und Querspange B 190n (noch unter der verwirrenden Überschrift “A 14 VUNO I”)
6. Dezember 2008: Der Artikel
Alle fordern A 39-Deckel
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Lärmschutz: A 39 nun doch ohne Deckel?
erscheint im Hamburger Abendblatt.
5. Dezember 2008: Der Artikel
Mehr Planer sollen A 39 beschleunigen
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
CDU und FDP verweisen in ihrem Antrag auf die zunehmenden Zuwachsraten des Hamburger Hafens beim Güterverkehr und begründen damit den Bau der A39 als nötige Hinterlandanbindung. Diese Begründung ist völliger Quatsch und zeigt einmal mehr, dass sich Politiker wie Bernd Althusmann nicht mit Zahlen und Daten des Projekts beschäftigen.
Handelt es sich bei diesem Antrag bereits auf die politische Vorbereitung für die Teilnahme der Landesregierung am Neujahrsempfang der IHK Lüneburg-Wolfsburg? Die Herren Wulff, Hirche und Athusmann haben sicher schon ihre Einladungen erhalten und müssen dort Herrn Manzke öffentlich Rede und Antwort stehen, warum die A39 in der Planung hinter die A22 zurückfällt. Zu den harten Fakten: In der Nutzen-/Kosten-Analyse des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) aus dem Jahr 2003, beträgt der Nutzen der Hinterlandanbindung im Verhältnis zum Gesamtnutzen für den kompletten Hosenträger (A14/A39/Querspange) lächerliche 0,07 Prozent. In der aktuellen Projektbewertung des BMVBS aus Juli 2008, ist die Nutzenposition Hinterlandanbindung sowohl beim Hosenträger wie auch bei der A39 komplett entfallen. Die Hinterlandanbindung der Häfen spielt also weder für den Hosenträger noch für die A39 irgend eine Rolle.
4. Dezember 2008: Der Beitrag
Üppige Pensionen – Misswirtschaft bei den IHKn?”
wird in der Fernsehsendung “Kontraste” der ARD gesendet.
Unser Kommentar:
Dieser über unseren Lieblingslobbyisten gelaufene Beitrag handelt zwar nicht über die A39 selber, hat aber hinsichtlich angezweifelter Gutachen, die nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, eine Parallele zur A39. Auch die VUNO wurde seitens der IHK angezweifelt, das Ergebnis passte nicht in die eigenen Vorstellungen. Der Filmbeitrag zeigt auch auf, wie die IHK Lüneburg-Wolfsburg mit Kritikern umgeht und diesen Rede und Antwort steht, nämlich gar nicht. Wir sind gespannt, wie lange Präsident Eberhardt Mantzke diese Position noch inne hat oder ob es eventuell wegen zerrütteter Vertrauensbeziehung einen Abgang gibt. Diesmal aber dann sicher durch die (Zwangs-)Mitglieder veranlasst.
30. November 2008: Der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 gibt folgende Presseerklärung heraus:
Landesregierung schiebt A 22 an A 39 vorbei
22. November 2008: Der Leserbrief
Toter Asphalt statt lebendige Erde” von Ruth Otter
erscheint in der Landeszeitung.
18. November 2008: Der Artikel
Diskussion über Nutzen der A 39
erscheint in der Landeszeitung.
17. November 2008: Presseerklärung zu veröffentlichtem Nutzen-Kosten-Faktor der A 39
Anlässlich der lange geforderten Veröffentlichung des NKVs zur A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Nutzen-Kosten-Wert der A 39 weiter verheimlicht
Der Artikel
Die A 39 rutscht ab
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
15. November 2008: Der Artikel
A 39 hinkt mit Wert von 2,8 hinterher
erscheint in der Landeszeitung.
5. November 2008: Presseerklärung zu Tiefensees Autobahnfixiertheit
Anlässlich der Diskussion um die Versäumnisse von Bundesverkehrsminister Tiefensee gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Tiefensees Zwei- Milliarden-Prestigeprojekt
4. November 2008: Der Artikel
Verzögerung schadet Wirtschaft
erscheint in der Landeszeitung.
3. November 2008: Presseerklärung zu IHK-Äußerungen
Anlässlich des “Parlamentarischen Abends” der IHK Lüneburg-Worksburg gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Sankt Nimmerlein und nicht Sankt Florian
1. November 2008: Der Leserbrief
Fanatisch pro Autobahnen” von Eckehard Niemann
erscheint in der Landeszeitung.
31. Oktober 2008: Der Leserbrief
Lüneburg braucht Westumfahrung” von Martin Knoop
erscheint in der Landeszeitung.
29. Oktober 2008: Der Artikel
Länder fordern vom Bund mehr Geld für Autobahnbau — Gemeinsame Kabinettssitzung von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
erscheint in der Braunschweiger Zeitung.
17. Oktober 2008: Der Artikel
IHK: A 39 positiv für den Norden
erscheint im Hamburger Abendblatt.
15. Oktober 2008: Presseerklärung zu den aktuellen Äußerungen von Lukat und Ripke
Anlässlich der aktuellen Äußerungen von Uelzens Bürgermeister Otto Lukat zur A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Lukat träumt weiter, Ripke setzt sich schon ab
Der Leserbrief
«Planung zerstört letzte ruhige Wohngebiete»” von Hans-Jürgen Peters
erscheint in der Lünepost.
14. Oktober 2008: Presseerklärung zur schwindenden A39-Polit-Lobby
Anlässlich der aktuellen Äußerungen von Staatssekretär Ripke gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Staatssekretär sorgt sich um A-39-Akzeptanz
13. Oktober 2008: Der Artikel
A 39 – Proteststurm der Anwohner
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Der Artikel
Welche Priorität genießt die A 39?
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
11. Oktober 2008: Die Artikel
Bund billigt die Linienführung” und
Detailplanung für Lüneburg angelaufen
erscheinen in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Glückwunsch! Nach etwas mehr als zweieinhalb Jahren haben die Planer es geschafft, die Linienbestimmung vom Bund abgesichert zu bekommen. Völlig ungesichert ist hingegen noch die Finanzierung der A 39. Sehen Sie dazu auch die Artikel auf der Seite des Dachverbands an: www.keine-a39.de.
Derweil werden durch diesen zu erwartenden Planungsschritt erst einmal wieder zigtausende Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Nein, die A 39 ist noch lange nicht gebaut und es muss für die Landesbehörde ziemlich frustrierend sein, wissentlich eine Autobahn für die Schublade zu planen ...
Der Kommentar
Verlässliche Antworten fehlen” von Malte Lühr
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Hat Malte Lühr diesen Kommentar für seine Leser oder für seinen Chefredakteur geschrieben, um diesen von der Richtigkeit seiner durchaus nicht unkritischen Berichterstattung über die A 39 zu überzeugen? Fast könnten wir es glauben ... Wir wünschen Malte Lühr weiter eine glückliche Hand bei der Recherche und dass er in seiner Redaktion immer eine freie Hand für seine Artikel erhält.
Der Artikel
Die Trasse der A 39 steht
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Die Artikel
Entscheidung: So verläuft die neue A 39” und
Lüneburg wird zur geteilten Stadt
erscheinen im Hamburger Abendblatt.
Der Artikel
A 39: Nach dem Okay des Bundes beginnt jetzt die Detailplanung
erscheint in der Aller-Zeitung.
Der Artikel
A 39 wird wahrscheinlicher”
erscheint in der taz.
Der Artikel
Hier verläuft die A 39
erscheint in der Lünepost.
Der Leserbrief
Nutzen der Autobahn hinfällig” von Peter Weerda
erscheint in der Landeszeitung.
10. Oktober 2008: Pressekonferenz zum Abschluss des Linienbestimmungsverfahrens
Der Abschluss des Linienbestimmungsverfahrens für die A 39 von Wolfsburg bis Lüneburg steht bevor. Damit legt das Bundesverkehrsministerium den Trassenverlauf verbindlich fest. Unmittelbar danach wird die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Entwurfsplanung für den rund 105 Kilometer langen Abschnitt aufnehmen, wodurch die Planung der A 39 in die nächste, konkretere Phase treten wird.
Ablauf und Inhalte dieser Planungsphase werden in einer Pressekonferenz in der Stadthalle Uelzen vorgestellt. Die verteilten Unterlagen finden sich auch auf unserer Download-Seite.
(siehe auch die Presseberichterstattung am folgenden Tag)
Presseerklärung zum aktuellen Planungsstand und der Realisierbarkeit der A 39
Anlässlich der Pressekonferenz zum Abschluss des Linienbestimmungsverfahrens gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Hundert Millionen Planungskosten für unfinanzierbare A 39
1. Oktober 2008: Der Artikel
A 39: Finanzierung nicht gesichert
erscheint im Hamburger Abendblatt.
24. September 2008: Der Artikel
A 39-Gegner hoffen weiter auf Alternative
erscheint in der Landeszeitung.
5. September 2008: Der Artikel
A 39: Bürgerinitiativen zweifeln am Baubeginn
erscheint im Hamburger Abendblatt.
3. September 2008: Der Artikel
A 39-Baurecht bis 2013
erscheint in der Landeszeitung.
30. August 2008: Der Artikel
Alle warten auf den Bund
erscheint in der Landeszeitung.
8. August 2008: Der Leserbrief
Unseriöse Umfrage” von Detmar Ohlenroth
erscheint in der Landeszeitung.
7. August 2008: Der Leserbrief
Anti-A 39-Kurs brächte Mitglieder” von Peter Weerda
erscheint in der Landeszeitung.
25. Juni 2008: Der Artikel
Riesige Kornkreise
erscheint in der Landeszeitung.
24. Juni 2008: Der Leserbrief
Abstellgleis” von Renate Niemann
erscheint in der Landeszeitung.
19. Juni 2008: Der Leserbrief
Hier horchen auch A 39-Gegner auf” von Hansjörg Witte
erscheint in der Landeszeitung.
12. Juni 2008: Der Artikel
«Autobahn 39 auf Platz drei»
erscheint in der Landeszeitung.
10. Mai 2008: Der Artikel
Kosten steigen für Autobahn
erscheint in der Landeszeitung.
5. Mai 2008: Der Leserbrief
Kreativ gefragt” von Renate Backhaus
erscheint in der Landeszeitung.
30. April 2008: Der Artikel
Viele Gespräche über geplante A 39
erscheint in der Landeszeitung.
28. April 2008: Der Artikel
Endgültige Linie erst im Herbst
erscheint in der Landeszeitung.
9. April 2008: Die Artikel
Fünf Jahre Widerstand” und
Mauerstreit im Moorfeld
erscheinen in der Landeszeitung.
6. April 2008: Aktion Lebensberg feiert fünfjähriges Bestehen!
26. März 2008: Der Artikel
Autobahn, Kanal und Bahn
erscheint im Kreisboten.
2. Februar 2008: Der Leserbrief
Über politische Kultur” von Peter Weerda
erscheint in der Landeszeitung.
29. Januar 2008: Kommentierung der Wahlergebnisse
Wir gratulieren Andrea Schröder-Ehlers (SPD) zum Einzug in den niedersächsischen Landtag über ihren guten Listenplatz, obwohl die SPD in unserem Wahlkreis mit 27,5% (-4,8%) ein eher trauriges Ergebnis eingefahren hat. Bernd Althusmann (CDU) musste bangen, konnte jedoch knapp das Direktmandat gewinnen und damit im Landtag bleiben. Auch hier, einen herzlichen Glückwunsch! Der morgendliche Wahlkampfeinsatz im Regen am Lüneburger Bahnhof hat sich doch noch gelohnt. Im Vergleich zur Landtagswahl 2003 hat die CDU in Lüneburg Stadt 8.148 Stimmen verloren und hat damit 35,4% (-9,3%) der Zweitstimme erhalten. Was für ein Wahlerfolg der beiden großen bürgerlichen Parteien? Wir begrüßen ausdrücklich, dass uns beide Kandidaten als Mitglieder des Landtags als Ansprechpartner in der Diskussion um die A39 zur Verfügung stehen, und wir freuen uns über eine weiterhin konstruktive, sachliche und auch leidenschaftliche Auseinandersetzung. Grundsätzlich ist es sicherlich nicht schlecht für Lüneburg, wenn wir zwei 'unserer' Politiker von SPD und CDU im Landtag haben. An Bernd Althusmann sei die Bitte gerichtet, sich jetzt schnellstens bei seinem Kollegen Busemann für die Aufhebung des Gründungsverbotes für Gesamtschulen in Niedersachsen einzusetzen. Das war eines Ihrer Wahlkampfversprechen.
Dass der Koalitionspartner der CDU im Landtag 8,1% der Stimmen erlangen konnte, kann nur verwundern. Ein Umweltminister, der sich für defekte Atomkraftwerke einsetzt und in der Elbtalaue pressewirksam Bäume abholzt sowie ein Wirtschaftsminister dessen Ministerium uns jüngst die zugesagte Ermittlung des Nutzen-Kostenverhältnisses der A39 verweigert und hinsichtlich der Vergabepolitik des Weser-Jade-Ports viele Fragen aufwirft, vermögen nicht wirklich zu begeistern.
Während die Grünen in Niedersachsen 8,0% (+0,4%) der Zweitstimmen erlangten, bringt Andreas Meihsies in Lüneburg 16,8% für seine Partei. Mit 3,8 Prozentpunkten verzeichnet Lüneburg den größten Zuwachs in Lüneburg, es ist das viertbeste Wahlkreisergebnis der Grünen in Niedersachsen. Der sich zum Thema A39 und Leukämie in der Elbmarsch engagierende Lüneburger gelangt mit seinem Listenplatz 14 nicht wieder in den Landtag. Dennoch gratulieren wir Andreas Meihsies zu diesem hervorragenden Ergebnis in Lüneburg und hoffen, dass er sich als Fraktionsvorsitzender der Grünen weiterhin im Rat der Stadt für die Lüneburger Belange einsetzt. An Miriam Staudte möchten wir in Verbindung mit unserer Gratulation die Bitte richten, dass sie die Lüneburger Belange zum Thema A39 jetzt im Landtag vertritt. Wir sind sicher, dass sie das engagiert machen wird.
Bleiben noch die Linken. Malte Richey ist mit seiner engagierten Oppositionspolitik sicher nicht ganz schuldlos daran, dass die Linken im Wahlkreis Lüneburg 7,6% der Zweitstimmen erlangten. Die Linken haben sich in Niedersachsen nachhaltig in den Landtag begeben und werden in Zukunft in der politischen Landschaft leben. Ganz sicher haben viele Wähler noch Berührungsängste mit Positionen und auch der Entstehungsgeschichte der Linken. Vielleicht ist es aber auch an der Zeit, dass langsam alte Zöpfe abgeschnitten werden.
Traurig ist mit 57,6% die Wahlbeteiligung, auch in Lüneburg. Ganz sicher hat es nicht nur am Regen gelegen. Warum gehen die Menschen nicht mehr zur Wahl? Kann es sein, dass sie sich durch die Politiker nicht mehr vertreten fühlen? Haben sie keine Lust mehr immer das kleinere Übel wählen zu müssen, und wählen sie deswegen lieber nicht? Liegt es daran, dass sich alles verteuert und die Politik es nicht schafft ein Umfeld zu schaffen, in dem jeder sein Auskommen hat und keine Arbeitsplätze mehr abwandern? Sind Politiker noch glaubwürdig und setzen sich für ihre Bürger ein oder sind sie von der Lobby gesteuert und in erster Linie am eigenen Machterhalt interessiert?
Die Wahl ist insofern positiv gelaufen, als dass sich unsere Ansprechpartner nicht ändern. So können wir bei den gleichen Politikern und Verwaltungsbeamten die Ermittlung des NKV für die A39 einfordern, die uns dies vor knapp zwei Jahren versprochen haben und ihr Versprechen jetzt nicht halten wollen. Nach der Wahl ist vor der Wahl und 2009 wird es wieder spannend. Der A39-Widerstand wird da sein.
25. Januar 2008: Die Artikel
A 39 spaltet in zwei Lager” und
Eine Frage der Zuständigkeit
erscheinen in der Landeszeitung.
20. Januar 2008: Bildungsalternativen statt Autobahnen
Einer der Forderungen der Bürgerinitiativen gegen die A39 lautet, die knappen öffentlichen Mittel in Bildung und nicht in den Autobahnbau zu investieren.
Der im Dezember 2007 in Lüneburg gegründete Verein Eine Schule für alle in Lüneburg e.V. wäre eine gute Gelegenheit dafür. Er hat sich das Ziel gesetzt, die Gründung einer integrierten Gesamtschule nach schwedischem Vorbild in Lüneburg zu erreichen. Die Gründung soll noch im Sommer dieses Jahres erreicht werden. Die sehr engagierten Mitstreiterinnen hatten am 17. Januar in der Uni Lüneburg in einem brechend vollen Hörsaal die Auftaktveranstaltung abgehalten. Hier war viel über Bildungspolitik zu lernen.
Wichtig für eine Gründung ist, dass jetzt dem Schulträger (Stadt Lüneburg) der Bedarf für eine Fünftklässlerstufe für den Sommer 2008 nachgewiesen wird. Alle Informationen sowie Fragebögen, Unterschriftenlisten und ein Konzept der Schule finden Sie auf der o.g. Internetseite. Dort können Sie sich auch für einen Newsletter eintragen.
Die Aufhebung des Gründungsverbotes von neuen IGS in Niedersachsen soll laut Information des Vereins durch Bildungsminister Busemann im April zugesagt worden sein.
19. Januar 2008: Der Leserbrief
Unglaubwürdige Wahlkämpfer” von Eckehard Niemann
erscheint in der Landeszeitung.
18. Januar 2008: Presseerklärung zur schwindenden A39-Polit-Lobby
Anlässlich der aktuellen Äußerungen von Politikern zur A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Leere Lippenbekenntnisse für A 39
Die Artikel
Der Region in Hannover mehr Gewicht verleihen” und
Ein Lüneburger mit Einfluss im Land
erscheinen in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Bei den politischen Aussagen der Kandidaten Andrea Schröder-Ehlers (SPD) und Bernd Althusmann (CDU) in der LZ fällt auf, dass sie zum Thema A39 überhaupt nichts sagen. Im Gegensatz zur letzten Landtagswahl haben beide offensichtlich gemerkt, dass eine Befürwortung der A39 eher Wählerstimmen kostet, als dass es sie bringt. Natürlich setzen sich beide in Ihrer Politik noch immer für die Realisierung der A39 ein und versichern sehr glaubhaft, dass sie sich für eine Deckelung der A39 bei Moorfeld einsetzen werden (so zuletzt in der Veranstaltung am 14. Januar). Beide wollen oder können dies aber nicht versprechen.
Unser Tipp: Wer tatsächlich in der Realisierung der A39 die Zukunft Lüneburgs sehen sollte, sollte sein Kreuz bei einem dieser beiden Kandidaten und der CDU oder der SPD setzen.
Und um die anderen Parteien nicht zu vergessen:
FDP: Die FDP und ihr Kandidat reihen sich hinsichtlich der Position zur A39 in die bei SPD und CDU mit ein. Wer sein Kreuzchen also bei der FDP macht, sollte wissen, dass er die A39 gleich mitwählt. Also Ihr Befürworter der A39, hier können Sie eine Autobahn wählen.
Die Linke: Wessen Lüneburger Herz ganz links schlägt, der kennt sicher diesen jungen und engagierten Kandidaten, der sich auch im Rat der Stadt Lüneburg mit Herzblut für seine Positionen einsetzt. Gegen die A39 ist er auch.
16. Januar 2008: Der Artikel
Schlagabtausch zum Autobahnbau
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Zweite Runde mit Risiken
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Andreas Meihsies von den Grünen vertritt unseren Wahlkreis als Direktkandidat außer Konkurrenz. Er setzt sich sehr aktiv und seit langen Jahren unermüdlich gegen den Bau der A39 ein. Keine Veranstaltung, auf der er nicht auf dem Podium sitzt oder zumindest vorbeischaut und seine Position vertritt.
Um über das Direktmandat in den Niedersächsischen Landtag einziehen zu können, müsste er ca. 45% der Erststimmen auf sich vereinigen. Dies ist sehr unwahrscheinlich. Auf der Landesliste der Grünen nimmt er Platz 14 ein. Dies bedeutet, dass er über die Zweitstimme in den Landtag gewählt werden kann und dass die Grünen in Niedersachsen noch kräftig zulegen müssen. Bei der momentanen Situation der SPD und dem „sich in Sicherheit wiegen“ der CDU könnte dies sogar gelingen.
Allemal scheinen die Grünen in einigen Positionen modernere Positionen als die beiden großen Parteien zu vertreten. Es wäre schade, wenn dieser Streiter gegen die A39 dem Landtag nicht mehr angehören würde. Wer Andreas Meihsies weiterhin im Landtag halten will und wer die A39 ablehnt, müsste mit seiner Zweitstimme die Grünen wählen und dann die Daumen drücken.
15. Januar 2008: Der Artikel
Neue Anfrage zur Autobahn
erscheint in der Landeszeitung.
14. Januar 2008: Landtagskandidaten nehmen Stellung zur A 39
Die Bürgerinitiativen Lüne/Moorfeld und die Aktion Lebensberg e.V. luden drei Landtagskandidaten zu einer gut besuchten Diskussion ins Lim's ein. Eingangs wurde von Professor Pez die Einschätzung hergeleitet, dass wesentliche wirtschaftliche Effekte durch die A39 nicht zu erwarten seien sowie welche sinnvolleren Alternativen bestehen würden.
Abgesehen vom Vertreter der Grünen, zeigten sich die Diskutanten wie in der Vergangenheit jedoch als faktenresistent. Es scheint uns gesichert, dass sie sich bisher keine der Studien, die wir zur Verfügung stellen, gelesen haben.
(siehe auch Berichterstattung in der LZ am 16. Januar)
7. Januar 2008: Der Artikel
Wolf im Schafspelz für den Umweltminister
erscheint in der Aller-Zeitung.
Der Artikel
Plüsch-Wolf soll Minister ermahnen
erscheint in der Gifhorner Rundschau.
1. Januar 2008: Neujahrsgrüße der Aktion Lebensberg e.V.
Liebe Lebensberger, sehr geehrte Gegner und Befürworter der A39,
wir möchten Ihnen für das Jahr 2008 alles erdenklich Gute wünschen! Mögen Ihre Wünsche (bis auf die Realisierung der A39) in Erfüllung gehen, Sie und Ihre Familie gesund und munter bleiben und ganz viel Glück vom Himmel regnen.
Man glaubt kaum, wie schnell die Zeit vergeht. Der Kalender sagt uns, dass wir bereits Anfang 2003 mit unserer Internetseite online gingen. Am 3. April 2008 wird die Aktion Lebensberg e.V. ihren fünften Geburtstag feiern; seit einem halben Jahrzehnt also befinden wir uns im Widerstand gegen die A39. Aus diesem Anlass möchten wir den Aktiven unseres Vereins ganz herzlich für ihren Einsatz danken! Aber auch den vielen Mitgliedern, die nicht aktiv sind und uns dafür ideell und finanziell unterstützen, gebührt unser herzlicher Dank! Wenngleich sich die Positionen der Politiker in der Öffentlichkeit kaum verändert haben, so ist doch ein spürbarer Bewusstseinswandel eingetreten. Die Mitglieder von SPD und CDU drängen uns ihre Pro-Position zur A39 nicht mehr auf; sie kostet inzwischen Stimmen, und in den Köpfen haben sich bei vielen Befürwortern die Positionen geändert. Es muss nur einer anfangen, die Kontraposition zu vertreten. Wir sichern an dieser Stelle zu, dass die Bürgerinitiativen demjenigen zur Seite springen und seine Position stützen werden!
Weiterhin hat die A39 an Planungsgeschwindigkeit verloren. Obwohl das Raumordnungsverfahren seit nunmehr zehn Monaten beendet ist, befinden sich seitens der Landesregierung noch keine Unterlagen in Berlin, um die Linienbestimmung abzusegnen. Woran mag das nur liegen? Kippt doch langsam der politische Wille? Wir werden jedenfalls dranbleiben, und gemeinsam werden wir die A39 verhindern!
Peter Weerda
Vorstandssprecher der Aktion Lebensberg e.V.
23. Dezember 2007: Presseerklärung zum Jahresrückblick
Anlässlich des Jahresausklangs gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Fakten und Zeit arbeiten gegen die A 39!
19. Dezember 2007: Der Artikel
Kreistag fordert Deckel für die A 39
erscheint in der Landeszeitung.
9. Dezember 2007: Presseerklärung zu rechtswidrigen A-39-Ausschreibungen
Anlässlich von Ausschreibungen zur Planung der A 39, die ausserhalb des vorgeschriebenen Rechtrahmens bereits im September erfolgt sind, gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Rechtswidrige A-39-Ausschreibungen moniert
7. Dezember 2007: Der Artikel
Warten auf Bestimmung der A-39-Linie
erscheint in der Landeszeitung.
Die Glosse
«Am Haken»: Taktik
erscheint in der Landeszeitung.
1. Dezember 2007: Der Artikel
Stadt bleibt im Autobahnverein
erscheint in der Landeszeitung.
2. November 2007: Der Artikel
Der große politische Deckel
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
Einzelschicksal” von Peter Weerda
erscheint in der Landeszeitung.
27. Oktober 2007: SPD beschließt Tempolimit
Auch der A39-Befürworter Sigmar Gabriel konnte es nicht mehr verhindern: Die SPD spricht sich auf ihrem Hamburger Parteitag für die Einführung eines Tempolimits aus. Damit gibt es bei dieser umstrittenen Frage im Deutschen Bundestag eine zumindest rechnerische Mehrheit für die Einführung eines Tempolimits auf Autobahnen. Sollte es zu einer Einführung kommen, fordern wir die Überprüfung aller sich in der Planung befindlichen Autobahnen hinsichtlich der zukünftigen Notwendigkeit und der angestrebten Entwurfsgeschwindigkeit.
26. Oktober 2007: Frankreich will keine neuen Autobahnen mehr bauen
Völlig überraschend läutet Frankreich den Paradigmenwandel ein. Unsere Nachbarn geben bekannt, dass im Hinblick auf den Klimawandel keine neuen Autobahnen mehr gebaut werden sollen und man das Schienennetz massiv ausbauen will. Deutschland läßt sich mit einem A39-Befürworter als Bundesumweltminister die Führungsrolle bei diesem wichtigen Thema aus der Hand nehmen. Wenn Frankreich diesen Schritt geht, kann Deutschland sich einer Neubewertung seiner Haltung zum Autobahnneubau nicht verschließen. Die Realisierung der A39 ist damit noch unrealistischer geworden.
24. Oktober 2007: Zur Privatisierung der Bahn
Noch im November wird der Deutsche Bundestag über die Privatisierung der Bahn abstimmen. Die Zeit noch etwas zu unternehmen drängt also. Hierzu hat sich die Initiative “Bündnis Bahn für Alle“ gegründet. Sie erreichen Sie unter: www.DeineBahn.de
Über die von der Initiative entwickelten Konzepte für die Bahn der Zukunft können Sie sich dort unter dem Kapitel “Hintergrund: Die Bahn-Fakten“ informieren. Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und lesen sich dies einmal durch. Sollten Sie das Bündnis unterstützen wollen, können Sie dort online eine Unterschrift leisten und auch direkt ein Schreiben an Ihre Bundestagsabgeordnete herunterladen. Vielen Dank!
Der Artikel
Bürgermeister und Landräte geben Gas
erscheint im Kreisboten.
21. Oktober 2007: Presseerklärung zur Protestaktion von Wulfstorf
Anlässlich der Wulstorfer Protestveranstaltung vom Vortag gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Ein ganzes Dorf gegen die A 39
19. Oktober 2007: Der Artikel
Verwaltungschefs drücken aufs Tempo
erscheint im Hamburger Abendblatt.
17. Oktober 2007: Presseerklärung zum Bittschreiben an Tiefensee
Anlässlich eines Bittschreibens Niedersächsischer Landräte, Oberbürgermeister und Bürgermeister an Minister Tiefensee gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Aussichtsloser Hilferuf
16. Oktober 2007: Der Artikel
Aktion gegen Autobahn 39 in Wulstorf
erscheint in der Landeszeitung.
12. Oktober 2007: Der Artikel
Beim Lärmschutz muss nachgerüstet werden
erscheint im Hamburger Abendblatt.
9. Oktober 2007: Presseerklärung zum Familienatlas 2007
Anlässlich des Erscheinens des vom Bundesfamilienministerium und Deutschem Industrie- und Handelskammertag herausgegebenen Familienatlas 2007 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Familienpolitik statt Autobahngläubigkeit
5. Oktober 2007: Nachruf auf Klaus Kiel
Das Positive an unserem Widerstand gegen die A39 ist, dass wir alle durch ihn sehr viele nette und wertvolle Menschen mit ähnlichen oder gleichen Überzeugungen kennen gelernt haben. Menschen, die für diese Überzeugungen auch eintreten oder auch eingetreten sind.
Einer dieser Menschen ist jetzt von uns gegangen.
29. September 2007: Der Leserbrief
«Kein Anschluss, sondern Umgehung!»” von Jürgen Hempel
erscheint in der Lünepost.
Unser Kommentar:
Lüneburgs fleißigster Leserbriefschreiber überrascht uns doch immer wieder mit seinen kreativen Ideen. Eine Anschlussstelle Radbruchs an die A250 lehnt er als unnötig ab. Besser findet Jürgen Hempel einen Anschluss der A250 mittels einer westlichen Umgehungsstraße an die sich in Planung befindliche A39 im Süden. Mit diesem Vorschlag wird er sich im Lüneburger Rathaus sicher einen großen Freund machen und auf den baldigen Weihnachtsmärkten im Bereich Gellersen ein gerngesehener Gast sein.
22. September 2007: Der Artikel
Beim Güterverkehr setzt Lüneburg künftig verstärkt auf Kanal und Schiene
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Bekommt unser OB auf einmal Angst vor seiner eigenen Courage? Einerseits proklamiert er neue Güterverteilzentren in Lüneburg und andererseits möchte er nicht, dass weiterer Hamburger Güterverkehr durch Lüneburg rollt. Was gilt denn bitte jetzt? Wohin will unser OB? Ach ja, er will Ruhe, keine Diskussionen und dies schon gar nicht vor der anstehenden Landtagswahl, schließlich möchte er seine politische Ziehtochter Andrea Schröder-Ehlers ohne Probleme in den niedersächsischen Landtag bringen. Nicht, dass sich OB Mädge in diesem Artikel gegen die A21 aussprechen würde, nein, er möchte nur die Diskussion nicht zu diesem Zeitpunkt führen. Denn unseren OB plagen die aktuellen Probleme mit den in Zukunft verlärmten Bürgern im Moorfeld und die dort ganz sicher anstehenden Stimmenverluste der SPD. Dass die Überzeugungsarbeit für die A39 schwierig genug ist, können wir nachvollziehen. Wie will man jemanden von einer Autobahn überzeugen, für die man absolut keine positiven Argumente anführen kann und die Lüneburg sogar schadet?
19. September 2007: Der Artikel
Wirtschaft fordert nächste Autobahn
erscheint im Kreisboten.
17. September 2007: Beginn der öffentlichen Auslage der Unterlagen des ROV zur A 39
Die Unterlagen zur Landesplanerischen Feststellung des Raumordnungsverfahrens sind bis zum 16. Oktober öffentlich ausgelegt:
Bereich Umwelt
Raum D13
Bei der Ratsmühle 17a
21335 Lüneburg
Online sind die Unterlagen auf der Web-Site der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr abgelegt.
15. September 2007: Der Leserbrief
Kanal ist billiger” von Reinhard Stranz
erscheint in der Landeszeitung.
10. September 2007: Niedersächsische Landesbehörde schreibt die Erstellung des Landesplanerischen Begleitplanes zur A 39 aus
Europaweit ausgeschrieben wurde durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg, die Erstellung des Landesplanerischen Begleitplanes.
Doch zuerst einmal die Erläuterung der Begriffe:
Der “Landschaftspflegerischer Begleitplan” (LBP) ist die gesetzlich vorgegebene Bezeichnung für einen Eingriffs-Ausgleichs-Plan bei Vorhaben, die der Planfeststellung (wie z.B. bei der A 39) bedürfen. Zuständig für die Aufstellung ist der – private oder öffentliche – Vorhabensträger. Wesentliche Inhalte sind die Ermittlung von Art und Umfang von Eingriffen in Natur und Landschaft und die Ableitung von Maßnahmen zur Minderung, zum Ausgleich und zum Ersatz dieser Eingriffe.
Der Landschaftpflegerische Begleitplan wird im Vorfelde des Planfeststellungsverfahrens (= Phase der Entwurfsaufstellung) erstellt. Nach Fertigstellung des LBP wird mit dem Antrag auf Planfeststellung das Planfeststellungsverfahren eröffnet. Im Planfeststellungsverfahren werden Behörden, TÖB und die Öffentlichkeit wie beim ROV gehabt beteiligt. Das Planfeststellungsverfahren endet mit dem Planfeststellungsbeschluß.
Die Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung für den den ausgelobten LBP für die Autobahn 39, Abschnitt 1 Lüneburg-Nord - B 216 soll 60 Monate ab Auftragsvergabe betragen.
Da Bewerbungsschluß im Oktober für den Auftrag LBP ist, wird die Phase der Entwurfsaufstellung für den Streckenabschnitt vermutlich im Jahre 2008 beginnen. Das Verfahren startet mit der frühzeitigen Unterrichtung (der Öffentlichkeit) über das Vorhaben.
Nun zu unserer Bewertung:
Die Landesbehörde verliert nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens keine Zeit, die Planung weiter voranzutreiben. Ein Grund kann in der Mittelkonkurrenz zu anderen Projekten liegen. Hier dürfte gelten, dass der Bundestag nur Projekte in den anstehenden Bedarfsplan einstellt, deren Planungsstand auch Baureife hat. Die Ausschreibung betrifft den Abschnitt der A 39, der durch die Stadt Lüneburg führt. Aus Sicht der Stadt Lüneburg dürfte eine Antwort auf die Frage interessant sein, ob die Planung eines Deckels über der Ostumgehung auch Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen ist, oder ob an dieser Stelle bereits eine Vorentscheidung über die Ralisierung eines Deckels erfolgt.
8. September 2007: Der Artikel
A 39-Unterlagen liegen aus
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
Autowahn ohne Sinn” von Dr. Lars Wohlers
erscheint in der Landeszeitung.
7. September 2007: Der Artikel
Spannende Diskussion um A 39
erscheint in der Aller-Zeitung.
Der Artikel
«Die A 39 ist ein Nullsummenspiel»
erscheint in der Gifhorner Rundschau.
6. September 2007: Podiumsdiskussion zur A 39 in Knesebeck
Prof. Peter Pez (Verkehrswissenschaftler an der Uni Lüneburg), Busunternehmerin Edith Bischof, Politiker Hans-Jürgen Schindler (SPD) und Detlef Gieseler ("Keine A 39 – Lüne-Moorfeld") sowie Eva Grezky (Wiederbelebung der Osthannoverschen Eisenbahn) waren die Teilnehmer einer Podiumsdiskussion zur A 39 in Knesebeck, die von der Aller-Zeitung veranstaltet wurde.
(weiteres siehe Berichterstattung der folgenden Tage)
Der Artikel
Kritik an Plänen zur A 21
erscheint in der Landeszeitung.
5. September 2007: Der Artikel
Staatssekretär Ripke nimmt sich Zeit
erscheint im Kreisboten.
4. September 2007: Der Artikel
Handelskammern machen Druck für neue Autobahn
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
So sind sie halt, unsere Zwangskammern. Kaum wird bei einer Autobahn das Raumordnungsverfahren abgeschlossen, so wittern sie Morgenluft und setzen nach. A26, A22-Küstenautobahn, Fehmarn-Belt-Querung, A14 und jetzt in Norddeutschland auch die A21.
Wo ist das umwelt- und gesellschaftspolitische Gewissen dieser Kammern, die für ein immer höheres Verkehrsaufkommen sorgen und sich dagegen einsetzen, dass der Verkehr auf die Schiene gelegt wird? Das Gutachten, welches die angebliche Wirtschaftlichkeit der A21 testiert, wurde übrigens vom Nordland-Autobahn-Verein in Auftrag gegeben.
1. September 2007: Der Artikel
A 39 – Mit mindestens 100 km/h über Lüneburgs Ostumgehung
erscheint in der Lünepost.
Der Leserbrief
Hirnfrei statt autobahnfrei” von Matthias Wiebe
erscheint in der Landeszeitung.
31. August 2007: Die Artikel
«Verkehrspolitische Eiszeit»” und
«Meilenstein für Infrastruktur»
erscheinen in der Landeszeitung.
30. August 2007: Der Artikel
A 39-Pläne auf Weg nach Berlin
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
A 39 kommt auf die Osttangente
erscheint im Hamburger Abendblatt.
29. August 2007: Offizieller Abschluss des ROV zur A 39
Die Landesbehörde hat es geschafft, das ROV – welches in der Regel sechs Monate laufen soll – nach immerhin 17 Monaten abzuschließen und die Trasse landesplanerisch festzustellen. Die Aktion Lebensberg gratuliert der Landesbehörde zu dieser außerordentlichen Leistung! Diese weitere Verzögerung des Planungsverfahren ist typisch für den Planungsverlauf der A39, ließ uns doch ein Mitarbeiter des Bundesverkehrsministeriums (BVM) in der LZ vom 10.10.2002 wissen, dass erste Abschnitte bereits 2006 gebaut werden könnten. Inzwischen spricht Wirtschaftsminister Hirche davon, dass das Planfeststellungsverfahrens erst im Jahr 2013 abgeschlossen werden würde. Rechnen wir hier die üblichen Abweichungen drauf, sind wir auf jeden Fall im Jahr 2015. Dann werden noch die Klagen des Schutz- und Klagefonds eine Verzögerung von einigen Jahren bewirken (wenn nicht gar den Planungsstopp), und von den Naturschutzverbänden ist hier auch sicherlich noch etwas zu erwarten.
Darüber hinaus hat die A39 noch einige weitere Hürden zu nehmen. Zunächst muss das BMV die Unterlagen zur Prüfung an das Bundesumweltministerium weitergeben. Hier erfolgt eine Prüfung, ob der naturschutzfachliche Planungsauftrag, unter dem die A39 steht, abgearbeitet wurde. Unser profilierungssüchtiger Bundesumweltminister wird als ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident und Befürworter der A39 sicher gerne die Bestätigung erteilen. Inwieweit hier eventuell Befangenheit eine Rolle spielt, wird später sicherlich juristisch zu prüfen sein. Erst wenn diese Bestätigung erteilt wurde, kann der Vorbehalt aufgehoben und der Bedarf festgestellt werden. Dann kann der Bundestag darüber entscheiden, ob das Projekt in den Bedarfsplan mit aufgenommen und damit finanziert wird. Hinsichtlich der 40-prozentigen Überzeichnung des Bundesverkehrswegeplanes und der niedersächsischen Länderquote dürfte es eine Mittelkonkurrenz zwischen A39 und A22 geben. Von mehreren Seiten haben uns bereits Informationen erreicht, dass Niedersachsen sich ja nicht entscheiden könne, welches Projekt man die Priorität einräumt.
Während die A39 in der Planung zurückfällt, holt die A22 unweigerlich auf. Auch hier rechnet man mit dem Planfeststellungsbeschluss im Jahr 2013.
Sicher ist in jedem Fall:
- Wir Bürgerinitiativen werden bereits in Berlin gehört; dies wird auch so bleiben, denn wir werden weiterhin sehr laut sein!
- Deutschland kann sich trotz der im Moment sprudelnden Steuergelder keine weiteren Autobahnen mehr leisten.
- Das abgeschlossene ROV bedeutet noch lange nicht den Bau der A39.
- Wir befinden uns bei Kilometerstein 10 in unserem Marathonlauf und sind gerade erst warm geworden …
Presseerklärung zum Abschluss des ROV
Anlässlich der offiziellen Vorstellung der Vorzugsvariante für A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Acht aussichtsreiche A-39-Stopper
Der Artikel
Gutachten untersucht Effekte der Autobahn 21
erscheint in der Landeszeitung.
25. August 2007: Die Artikel
Autobahn kommt voran” und
Trasse der A 39 steht fest
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Artikel
Rotkäppchen und der Wulff
erscheint im Hamburger Abendblatt.
24. August 2007: Der Artikel
«Rotkäppchen» empfängt den Wulff
erscheint in der Landeszeitung.
23. August 2007: Presseerklärung zum Wulff-Besuch
Anlässlich des Empfangs von Ministerpräsident Wulff durch das ‘A39-Rotkäppchen’ gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Rotkäppchen und der Wulff und die A 39
8. August 2007: Der Artikel
Jede Klage verzögert die Autobahn
erscheint in der Landeszeitung.
28. Juli 2007: Der Leserbrief
Infarktrisiko am Verkehrsadern” von Karl-F. Parnow-Kloth
erscheint in der Landeszeitung.
25. Juli 2007: Der Artikel
Trassenverlauf am Kanal
erscheint in der Landeszeitung.
20. Juli 2007: Presseerklärung zum Wulff-Besuch
Anlässlich eines schweren Unfalls auf der B 4 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A-39-Gegner fordern LKW-Kontrollen auf B 4
12. Juli 2007: Der Leserbrief
«Hosenträger» an dünnem Faden” von Eckehard Niemann
erscheint in der Landeszeitung.
10. Juli 2007: Der Artikel
A 39-Kritiker treffen Minister
erscheint in der Landeszeitung.
4. Juli 2007: Der Artikel
Hitzige Debatte über Autobahn 39
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
Mangel an Phantasie” von Hansjörg Witte
erscheint im Kreisboten.
30. Juni 2007: Der Leserbrief
«Die Stadt-CDU will lieber das größere Übel»” von Hansjörg Witte
erscheint in der Lünepost.
Unser Kommentar:
Der in diesem Leserbrief herausgearbeitete Ärger über die Haltung der Lüneburger CDU (und auch SPD) für eine Westtrasse ist verständlich. Aus östlicher Sicht ist es aber zumindest genauso ärgerlich, wenn in diesem Leserbrief auf eine sehr subtile Weise noch einmal hervorgehoben wird, dass sich die Umweltverträglichkeitsprüfung eher für eine östliche als eine westliche Variante ausgesprochen hat. Wir im Osten sagen ja auch nicht, dass eine Autobahn die eine andere entlasten soll, durchaus in der Nähe ebendieser Autobahn liegen könnte. Wir setzen uns gegen die A39 ein, für die es bisher absolut keine überzeugenden Argumente gibt und schreiben ‘östliche Leserbriefe’ gegen eine Westtrasse und dies ohne Wenn und Aber.
28. Juni 2007: Der Artikel
Ostheide tritt dem Klagefonds A 39 bei
erscheint in der Landeszeitung.
18. Juni 2007: Presseerklärung zur Finanzierung des ‘Hosenträgers’
Anlässlich der Abstimmung zur Finanzierung der A 14 zwischen den beteiligten Verkehrsministern der Länder Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Hosenträger A 14 - A 39 kneift
Der Artikel
Mädge: A 39 im Westen oder mit Lärmschutz
erscheint im Hamburger Abendblatt.
16. Juni 2007: Der Leserbrief
Von Stau zu Stau auf der B 4” von Jürgen Hempel
erscheint in der Landeszeitung.
15. Juni 2007: Der Artikel
A 39-Streit geht über den Äther
erscheint in der Landeszeitung.
Die Leserbriefe
Sinnloses Beharren” von Thilo Clavin,
Austritt gefordert” von Peter Weerda und
Westen ist keine Wüste” von Annette Hermens
erscheinen in der Landeszeitung.
12. Juni 2007: Der Artikel
A 39-Gegner hoffen auf Pannen
erscheint in der Landeszeitung.
9. Juni 2007: Der Artikel
Spagat in Sachen Autobahn 39
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
A 39-Befürworter gut vernetzt” von Friedhelm Feldhaus
erscheint in der Landeszeitung.
7. Juni 2007: Der Leserbrief
Einheitliche Linie” von Bernd Röver, Sprecher der Interessengemeinschaft gegen den Bau der A 39,
erscheint in der Landeszeitung.
5. Juni 2007: Der Artikel
Stadt beharrt auf Westtrasse
erscheint in der Landeszeitung.
1. Juni 2007: Der Artikel
Hat die A 22 Priorität?
erscheint in der Landeszeitung.
30. Mai 2007: Die Artikel
Auf der Südtrasse nach Stade” und
Lüneburger Hafen mit Zukunft
erscheinen in der Landeszeitung.
26. Mai 2007: Der Artikel
Mit Witz und Liebe gegen A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Die Leserbriefe
Hoffentlich ein Anstoß” von Dunja Schulz-Meinass und
Bärendienst” von Mathias Koeppen
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
24. Mai 2007: Der Artikel
Parteienzwist wegen geplanter Autobahn 39
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Der Ostheider Samtgemeindebürgermeister, Norbert Meyer, betont, dass der Vorschlag, die A 39 an den Elbe-Seitenkanal heranzulegen, nicht von ihm, sondern von der Landesbehörde kommen würde.
Mit Verlaub, Herr Meyer, das habe ich als Teilnehmer am Erörterungstermin in Uelzen anders in Erinnerung!
Bei dieser Gelegenheit möchten wir Lebensberger uns bei Meinhard Perschel ganz herzlich bedanken. Er ist durch seine Veröffentlichung zum Verlauf der A 39 im Dezember 2002 im “Blickpunkt Ostheide” die Ursache, dass sich die Aktion Lebensberg so früh gegründet hat!
19. Mai 2007: Die Leserbriefe
Zeter und Mordio und Auweh” von Borvin Wulf und
Rechtliche Schritte” von Beate Kubeneck
erscheinen in der Allgemeine Zeitung Uelzen.
15. Mai 2007: Der Leserbrief
Plakate abgerissen” von Doris Schley
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Melbeck ist schon ein liebenswertes und merkwürdiges Pflaster. Da können eine Handvoll Bürger über Jahre den Eindruck erwecken, dass sich der ganze Ort für die A 39 einsetzen würde, was ganz sicher nicht richtig ist. Auch wissen sicher viele Bürger Melbecks inzwischen, dass die A 39 keine Entlastung für den Ort bringen wird. Trotzdem reißt man Plakate anderslautender Meinungen einfach wieder ab.
Hätten sich die Melbecker im gleichen Maße für eine Ortsumfahrung eingesetzt, wie sie sich jetzt gegen ein Bioethanolanlage engagieren, die Ortsumfahrung befände sich längst wieder im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes und würde wohl – finanziert aus Ziel 1-Mitteln – kurz vor der Realisierung stehen.
12. Mai 2007: Die Leserbriefe
«Autobahn-Ausfahrt auch am Sande»” von Harald Bundt und
«Der A39-Bau bringt Dauer-Stau»” von Annette Niemann, Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39,
erscheinen in der Lünepost.
7. Mai 2007: Presseerklärung zu Vorzugsvariante für die B 190n
Anlässlich der Vorstellung der Vorzugsvariante für die B 190n durch das Verkehrsministerium Sachsen-Anhalt gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Wackelige Hosenträger-Querspange
Die Artikel
Hirche steht Ärger ins Haus” und
Trasse für A 22 steht bald fest
erscheinen in der Landeszeitung.
3. Mai 2007: Presseerklärung zu Auswirkungen der A 39 auf die A 7 und A 1
Anlässlich der derzeitigen kilometerlangen Verkehrs-Staus südlich von Hamburg gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A-39-Bau bringt Dauer-Stau
30. April 2007: Der Leserbrief
Zweifelhaftes Lob” von Ortwin Höller
erscheint in der Landeszeitung.
28. April 2007: Der Leserbrief
Wo bleibt Schutz?” von Elke Meiermann und Familie
erscheint in der Landeszeitung.
Die Leserbriefe
«Begrüßen die späte Einsicht»” von Henning Siemens und
Unsanft geweckt” von Uwe Krieg
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
27. April 2007: Der Artikel
Wirtschaft fordert die A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die 14 norddeutschen Industrie- und Handelskammern fordern in ihrem Positionspapier den Ausbau der A1 und A7 und den Weiterbau der A20/A22.
Über den journalistischen Lapsus, die IHK – noch dazu ihre Vertreter – mit der Wirtschaft gleichzusetzen, sehen wir hier einmal erneut hinweg. In der Liste der Forderungen tauchen auch noch 20 andere gewünschte Verkehrsprojekte auf – soweit also alles wie gehabt. Wie in der Vergangenheit auch handelt es sich um einen Forderungskatalog an die Politik, der, versteckt hinter der Formulierung "Wettbewerbsfähigkeit", indirekt mit der für erfolgreiche Wahlkämpfe ungeeigneten Thematik des Verlusts von Arbeitsplätzen droht, wenn die Politik dem Steuerzahler nicht erneut mehr Geld für immer größere, immer breitere und immer schnellere Verkehrswege aus den Rippen schneidet. Dieses Verhalten ist so alt wie die IHK selbst. Ist es denn wirklich verwerflich, wenn Hafenbetreiber fordern, die Flüsse auszubaggern und die Fuhrunternehmer nach neuen und breiteren Straßen rufen, für die Finanzierung dabei auf fremde Töpfe (Stichwort TEN) zeigen? Oder ist nicht vielmehr der Politik vorzuwerfen, die gerade in schlechten konjunkturellen Zeiten jeden Strohhalm zu greifen versucht, um von ihren eigentlichen Versäumnissen abzulenken? Jeder hat das Recht, auf seine Interessen aufmerksam zu machen, aber es sollte Sache der Politik sein, einen gerechten Ausgleich zu finden.
Ansonsten ist bemerkenswert, dass man hinsichtlich des Projekts A14/A39 lediglich fordert, das Planfeststellungsverfahren zügig zum Abschluss zu bringen. Haben die gemeinsamen Positionen für eine Forderung nach dem zügigen Bau nicht gereicht und hat man sich hier hinsichtlich der knappen Finanzmittel auf die schwächste für die IHK Lüneburg-Wolfsburg noch eben tragbare Position geeinigt?
26. April 2007: Presseerklärung zu schwindender Unterstützung der A 39 durch die IHKs
Anlässlich der Ergebnisse eines Symposiums der 14 norddeutschen Industrie- und Handelskammern zur Verkehrsinfrastruktur gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39 vor dem Abstieg
24. April 2007: Presseerklärung zum Anti-Lärm-Tag
Anlässlich des Internationalen Tages gegen den Lärm gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A-39-Gegner zum Anti-Lärm-Tag
Der Artikel
Genaue Prüfung der Ostumgehung
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Eine Autobahntrasse auf der Ostumgehung brächte zu den ohnehin schon 30.000 Fahrzeugen täglich noch einmal die gleiche Menge hinzu, davon ein beträchtlicher Teil LKWs. Dieses ist mit einer zweispurigen Straße und den dicht gelegenen Auffahrten gar nicht vereinbar! Also müßte die heutige Ostumgehung um eine Spur je Fahrtrichtung erweitert und die Abfahrt Ebensberg geschlossen werden. Mit all den Folgen für die Region um die Erbstorfer Landstraße, wie z.B., dass der gesamte Verkehr der K 53 dann durch Lüne rollen müßte. Auch die A 250 ist nicht auf Stoßzeiten mit diesem zusätzlichen Verkehr eingerichtet, ganz zu schweigen vom Anschlusskreuz Maschen. Gleiches gilt für die Alternativrouten B 4 und B 209, die schon heute unter der verfehlten Verkehrspolitik unseres Landes ächzen. Und bei einer Sperrung der Ostumgehung ergössen sich die täglich 50.000 Fahrzeuge dann mangels Alternativen in die Lüneburger Altstadt.
Wie dieser Artikel zeigt, ist diese Argumentation auch den Planern nicht fremd. Sie sind allerdings bereit, die Nachteile in Kauf zu nehmen – schließlich haben sie einen “Planungsauftrag” aus der Politik.
Allen Verantwortlichen – allen voran Herrn Althusmann, Herrn Mädge, Frau Wegener und Herrn Nahrstedt – sollte klar sein, was sie mit ihrer Autobahn im Oberzentrum Lüneburg anrichten. Die Ortsteile Moorfeld, Lüne und Hagen (sowie Teile Adendorfs) wären die Verlierer – 10.000 Menschen direkte Opfer von Lärm, Feinstaub, Abgasen und Verkehrsunfällen.
Der Artikel
Für den Damensattel, gegen die A 39
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Unser Kommentar:
Einer der energischsten Mitstreiterinnen gegen die A 39, der Mitbegründerin des Schutz- und Klagefonds und Gründungsmitglied des Vereins Zukunftswege e. V., hat die AZ Uelzen ein Portrait gewidmet. Juliane ist überall in der ersten Reihe mit dabei und dies bereits seit langen Jahren. Im Dachverband der Bürgerinitiativen ist sie eine geschätzte und kompetente Ansprechpartnerin, gerade wenn es um das Thema “Landwirtschaft und A 39” geht. Dies ist eine gute Gelegenheit für die Aktion Lebensberg, im Namen aller MitstreiterInnen auch einmal “Dankeschön Juliane” zu sagen!
Die Leserbriefe
Schutz für Profit” von Ardo Sohns und
Eine der Kreaturen” von Detmar Ohlenroth
erscheinen in der Landeszeitung.
23. April 2007: 14.500 Einwendungen blieben unberücksichtigt
In einem Leserbrief an die LZ, der bis heute unveröffentlicht geblieben ist, thematisiert Peter Weerda, dass die bisher rund 14.500 Einwendungen, die von Bürgern gegen die A 39 erhoben wurden, beim Erörterungstermin am 19. April vollkommen unberücksichtigt geblieben sind:
Bürgerbeteiligung ist eine einzige Farce
Der Artikel
In Voitze «kein zweites Melbeck»
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
21. April 2007: Der Artikel
Sonderstatus nicht bedacht
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Der Artikel
Lüneburg will ein Dach auf der neuen Autobahn
erscheint in der Lünepost.
Der Leserbrief
Mehr Mut zum Nein
von Carsten Jaeger, BI Mechtersen “Keine A 39!”,
erscheint in der Landeszeitung.
20. April 2007: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
A39: Ostumgehung bereitet Lüneburg Bauchschmerzen
Unser Kommentar:
Das folgende Zitat steht exemplarisch für unzählige gleichartige Aussagen in den letzten vier Jahren:
Denn die Ostumgehung kann nicht zur Autobahn werden. Dagegen sprechen laut Fischer etwa Kurvenradien, aber auch der in manchen Bereichen fehlende Standstreifen.
(Friedhelm Fischer, Leiter Stassenbauamt Lüneburg in der Landeszeitung vom 10. Juli 2002)
Doch plötzlich und völlig unerwartet geht die Ostumgehung doch! Häuser müssen nicht mehr abgerissen werden, die Kurvenradien spielen keine Rolle. Auch hinsichtlich der Unfallhäufigkeit stellt die Ostumgehung offenbar überhaupt kein Problem mehr dar. Es ist auch nicht so, dass die Teilvariante 503 verändert wurde, nein, mit der 586 wurde eine völlig neue Variante entwickelt. Auch kann der Verkehr mit einem Tempolimit von 100 km/h fließen, alles kein Problem. Woran mag das liegen? Ach ja, der politische Wille hat sich in den letzten Monaten auf das vermeintlich kleinste Übel eingeschossen. Die Landesvertretung baut den Politikern flugs eine kleine Brücke (die 586), und auf einmal geht, was vier Jahre lang ausgeschlossen war. Darum wird immer noch eine A 39 mitten durch das Stadtgebiet gebaut. Unmöglich in unserer heutigen Zeit. Alle momentanen politischen Äußerungen in diesen Wochen sind Rückzugsgefechte, um die Gesichter zu wahren.
Die Artikel
Stadt will Deckel für Ostumgehung” und
Musketiere gegen die Autobahn
erscheinen in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Eine mal wieder gelungene Vorstellung des Dachverbands der Bürgerinitiativen. Kann man Widerstand positiver demonstrieren? Einige 100 Demonstranten kann der Dachverband zusammenbekommen, das wissen unsere Politiker und Planer. So wurden drei Musketiere, die die drei Landkreise repräsentieren, auf den Weg geschickt, um dem König durch ihre Hellebarden verkünden zu lassen, dass der Bau der A 39 nicht Volkes Wille ist. Der König hat die Einwände der Bürger aufgenommen und sich gegen den Bau der A 39 entschieden – Volkes Wille zählt! So war das allerdings früher. Heute regiert man eher gegen den Willen des Volkes.
Der Artikel
A-39-Vorzugstrasse steht bis Sommer fest
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Der Artikel
«Keine Alternativen»
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
19.-20. April 2007: Erörterungstermin zum Abschluss des Raumordnungsverfahrens zur A 39 in Uelzen
Am Vormittag des 19. April wurden in Uelzen die globalen Einwände zum Nutzen der A 39 diskutiert. Wären die Bürgerinitiativen und Naturschutzverbände nicht anwesend gewesen, es wäre traurig geworden. Von den Gemeinden kam zu dem Thema Nutzen und Notwendigkeit der A 39 reinweg gar nichts! So stellte der LBU u. a. fest, dass bei der Abwägung der Untervarianten die Kostenaspekte völlig falsch in die Bewertung eingeflossen sind und der Nabu Uelzen betonte, dass die Nullvariante und die Nullplusvariante nicht in der vom Gesetzgeber nötigen Tiefe untersucht wurde. Ein Verfahrensfehler, wie wir meinen, was in der Zukunft noch herauszuarbeiten ist.
Die Stadt Lüneburg demonstrierte durch das Nichterscheinen von OB Mädge Gelassenheit. Die Verkehrsdezernentin der Stadt Lüneburg und Kandidatin der SPD für die Landtagswahl, Andrea Schröder-Ehlers, lies die Positionen der Stadt Lüneburg durch den eigenen Verkehrsgutachter und die Anwältin, Frau Dr. Uta Rüping, sehr eindrucksvoll und machtvoll vorbringen. Frau Dr. Rüping stellte sehr kompetent und rhetorisch einwandfrei die aus der Sicht Lüneburgs bestehenden Mängel der Planung dar und unterstrich die Forderung nach der Westvariante so deutlich, dass der Gellerser Samtgemeindebürgermeister sich gleich zu einer Beschwerde zu der hinter ihm sitzenden Andrea Schröder-Ehlers umdrehte. Trotzdem muss man das aktuelle Verhalten Lüneburgs als geplanten Rückzug bewerten. Eine Westvariante ist heute noch unwahrscheinlicher als gestern.
Völlig ungeklärt bleibt die Frage, wie die Planer die sechs Anschlussstellen im Stadtgebiet auf einer Länge von 5,5 Kilometern und die damit verbundenen Zubringerverkehre steuern wollen. Hier sind schließlich auch umfangreiche bauliche Umgestaltungen der Anschlussstellen nötig. Annette Padberg wurde mehrfach auf dieses Thema angesprochen. Sie bemerkte es, ging aber auch auf Nachfrage nicht näher auf das Thema ein. Als Zuhörer bekam man den Eindruck, dass dieses Thema noch völlig ungeklärt ist. Auch im Staufall steht bei Nutzung der Ostumgehung keine Ausweichmöglichkeit zur Verfügung. Der Verkehr wird durch die Stadt laufen müssen, ein klarer Mangel der Planung.
Das Verfahren soll im Juni mit der landesplanerischen Feststellung der Variante enden, das Planfeststellungsverfahren Anfang 2008 beginnen. Erwähnenswert ist noch eine Formulierung von Dr. Manthey, die irgendwann einmal beschwichtigend gefallen ist: „… wenn diese Straße jemals gebaut werden wird.“
(siehe auch folgende Presseberichterstattung)
18. April 2007: Presseerklärung zum Erörterungstermin
Anlässlich des Erörterungstermins zum Abschluss des Raumordnungsverfahrens zur A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Landkreis-Musketiere gegen Autobahn-Ideologen
Der Artikel
Kommunen und Verbände erörtern Bedenken gegen A 39
erscheint in der Landeszeitung.
5. April 2007: Die Artikel
«Nichtbeitritt unverantwortlich»” und
«Etwas dürftig»
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
4. April 2007: Hamburger Hafen benötigt A 39 nicht
In der aktuellen Veröffentlichung “Bahn aktuell” wünschen sich Hamburger Unternehmen im Hinblick auf das Wachstum des Hamburger Hafens eine ganze Reihe von Infrastrukturmaßnahmen, gerade um die Seehäfen besser an das Hinterland anzubinden. Auf der letzten Seite werden auch eine Reihe von ‘Autobahnwünschen’ geäußert. Eine A 39 lässt sich dabei nicht finden.
So wichtig kann sie also für die Anbindung des Hamburger Hafens nicht sein, was im Übrigen durch die Nutzenberechnung im Bundesverkehrswegeplan bestätigt wird. Dem Hosenträgerprojekt werden lächerliche 0,175 Mio € Ersparnis hinsichtlich des Nutzen aus der Hinterlandanbindung der Seehäfen zugestanden. Dies enspricht 0,068% des Gesamtnutzen.
3. April 2007: Der Artikel
A-39-Gegner hoffen auf Rückstufung
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Unser Kommentar:
Eine Rückstufung wird es wohl nicht geben, vielmehr wird die A 39 wohl auf ewig im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes schmoren. Welcher Politiker wird das Rückgrat haben und den Lobbyisten eine Rückstufung verkaufen? Uns ist keiner bekannt. Schaut man sich aber einmal an, wie die Niedersachsen bei der Planung der A 22 Küstenautobahn Gas geben, stellen sich einige Fragen. Das Land hat unter www.kuestenautobahn.info eine eigene Website eingerichtet. Das Raumordnungsverfahren wird bereits im Sommer 2007 eröffnet. Hinsichtlich nötiger Gutachten und Variantenvergleiche befindet man sich bereits fast im Planungsstadium der A 39.
Was haben diese Fakten mit der A 39 zu tun? Die A 22 befindet sich im weiteren Bedarf mit Planungsrecht und vom ‘Bedarf’ weit hinter der A 39 zurück. Es muss aber ein Tiefseewasserhafen angebunden werden und auch die A 20, von Polen kommend und an der Küste entlang führend, soll schließlich nicht bei der Elbquerung Drochtersen enden. Sicherlich hat Niedersachsen den Hamburgern noch einige Zugeständnisse hinsichtlich der Anbindung des Hamburger Hafens nach Wilhelmshaven zu machen und so stellen wir die Prognose auf, dass die A 22 bei der 2009 anstehenden Novellierung des Bundesverkehrswegeplanes nachträglich in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wird. Das Problem ist nur, dass Niedersachsen dann zwei Autobahnen im vordringlichen Bedarf haben wird und das Geld nur für eine Autobahn reicht. So wird der zukünftige Ministerpräsident Niedersachsens dann irgendwann vor die Presse treten, um der interessierte Öffentlichkeit mitzuteilen, dass die A 39 für Niedersachsen sehr wichtig ist, man aber die A 22 aus wirtschaftlichem Interesse Niedersachsen vorziehen muss. Man werde sich aber bemühen, dieses wichtige Projekt ab 2025 schnellstens zu realisieren …
Der Leserbrief
Abschied von Wahlversprechen” von Stefan Becker
erscheint in der Landeszeitung.
2. April 2007: Presseerklärung zu möglicher Rückstufung der A 39
Anlässlich der erfolgten Rückstufung der geplanten „Y-Eisenbahn-Trasse“ im Kreis Rotenburg gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Rückstufung der A 39 bald möglich
31. März 2007: Der Kommentar
Suche nach Superplaner” von Malte Lühr
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Man muss nach dem Superplaner gar nicht so lange suchen, sondern einfach nur nach Oldenburg (Niedersachen) schauen. Hier wurde in den holden 70ern die A 28 einmal quer durch die Stadt gebaut und fast jeder Stadtteil mit einer eigenen Anschlussstelle (AS) versehen. Die A 28 wurde so perfekt ins teilweise historische Stadtbild integriert, dass wir uns fragen müssen, warum sich Oldenburg noch nicht als Weltkulturerbe beworben hat. Der damalige Planer muss doch noch zu recherchieren und gegebenenfalls aus dem Ruhestand zurückzuholen sein. Überhaupt sollten wir diese historische Chance für Lüneburg nutzen. Warum denn gemäß St. Florian die A 39 wegschieben? Sollten wir die A 39 doch ab der AS Handorf über die AS Gellersen und die AS Reppenstedt direkt auf Stelzen in das Stadtgebiet hinein- und hindurchführen. Der OB, die Landesbehörde und die IHK erhalten über die AS Rathaus einen direkten Zugang zur A 39. Schade nur, dass unser vorbildlicher OB mit dem Rad ins Rathaus fährt. Anschließend erfolgt die Trassenführung vorbei an der Leuphania Universität Lüneburg – eine zukunftsweisende Universität braucht mindestens einen Autobahnanschluss – und die neue zukünftige Stadthalle wird auch gleich mit angebunden. Selbstverständlich erfolgt dann eine östliche Anbindung an die Ostumgehung Lüneburgs. Gehen nur die LüneburgerInnen aus Lüne leer aus, da sie ohne direkte Anbindung werden leben müssen. Diese Chance haben sie vertan. Immerhin bleibt noch als Trost die Ostumgehung.
30. März 2007: Die Artikel
Kein Vertrauen in Zick-Zack-Kurs”,
Ratsmehrheit wehrt sich gegen Stadt-Trasse” und
Hacker legen Seite lahm
erscheinen in der Landeszeitung.
29. März 2007: Der Artikel
B 4 kann Autobahn werden
erscheint im Hamburger Abendblatt.
28. März 2007: Presseerklärung zu neuer Trassendiskussion
Anlässlich der zunehmend ins Gespräch gebrachten Ostumgehung als alternativer Trasse gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39 weiter quer durch Lüneburg geplant
Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
A39: Stadt kämpft für verträgliche Trasse
Der Artikel
«Wir waren bisher zu zahm»
erscheint in der Landeszeitung.
27. März 2007: Die Artikel
Ostumgehung im Fokus” und
«Variante mit vielen Vorteilen»
erscheinen in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Seit vier Jahren erzählen uns die Planer, dass die Ostumgehung aufgrund der Radien nicht zur Autobahn ausgebaut werden könne. Im Rahme der politischen Willensbildung schiessen sich alle Politiker langsam auf die Nutzung der Ostumgehung ein und siehe da, man hat einen Blitzkasten aufgestellt, neu untersucht und plötzlich geht es doch. Inzwischen überschreibt die Landeszeitung den Artikel mit: “Variante mit vielen Vorteilen”. Wie können sich kompetente Leute doch so täuschen? Täuschen sich womöglich auch die Politiker und Lobbyisten die uns seit Jahren mitteilen, dass wir diese Autobahn brauchen? Würde sich bei einer neuen Untersuchung womöglich herausstellen, dass die A 39 gar überflüssig ist? Es bleibt dabei, dass es sich hier um ein Prestigeprojekt handelt, welches von wenigen Lobbyisten gewünscht wird. Wir brauchen keine A 39. Ein maßvoller Ausbau der B 4 mit Schaffung der wichtigen Ortsumfahrungen für Melbeck, Kirchweyhe, Tätensen, etc. reicht völlig. Die Ostumgehung selber sollte höchstmöglichen Lärmschutz und eine Deckelung bekommen. Vor allem sollte kein weiterer Verkehr in die Region gezogen werden. Das lässt sich nur mit einer Bundesstraßenlösung erreichen und dies sollten die Forderungen der Bürgerinitiativen sein.
26. März 2007: Der Artikel
Kampf gegen A 39
erscheint in der Landeszeitung.
24. März 2007: Der Leserbrief
«Klimaschutz geht vor»” von Udo Jürgens
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
23. März 2007: Der Artikel
A 39-Planer bitten zum Sitzungsmarathon
erscheint in der Landeszeitung.
17. März 2007: Der Artikel
A 39: Baubeginn steht in den Sternen
erscheint in der Gifhorner Rundschau.
13. März 2007: Der Artikel
Klimaschutz? Fehlanzeige
erscheint in der Rotenburger Rundschau.
6. März 2007: Presseerklärung zu NDR-Beitrag
Anlässlich der tendenziösen Berichterstattung des NDR gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Autobahngeschädigte von NDR verhohnepiepelt
2. März 2007: Presseerklärung zum Ausbau vorhandener Verkehrswege
Anlässlich der aktuellen Überlegungen zum Ausbau vorhandener Verkehrswege gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Realistischer Ausbau vorhandener Verkehrswege
27. Februar 2007: Der Artikel
Mobilität heizt Klimawandel an
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Der europaweite Güterverkehr frisst die Arbeitsplätze der Region, er zerstört unsere vorhandenen Straßen, er verstopft sie, nimmt uns damit die Mobilität und begründet mit seinem ungebremsten Wachstum die Forderung nach immer neuen Straßen. Damit nimmt er uns die Landschaft, zerstört unsere Natur, überzieht uns mit Dauerlärm bei Tag und bei Nacht, kurz: Er verschlingt unersättlich alles, was Lebensqualität genannt wird.
Das Maß ist voll, die Bevölkerung nimmt es nicht mehr hin, dass diesem Moloch immer neue Opfer gebracht werden. Eine ganz andere Verkehrspolitik muss kommen, und sie wird kommen, so oder so. Wir wollen nicht die letzten Opfer einer längst überholten Politik sein, sondern wir werden das Unsere tun, dass endlich eine Wende erfolgt, die konsequent unsere vorhandenen Straßen vom Güterfernverkehr entlastet, anstatt immer neue Straßen zu bauen!
Die beste Verkehrsverminderung heißt Regionalisierung, die beste Verkehrsbewältigung heißt Verlagerung des Güter-Fernverkehrs auf die Schiene und das Binnenschiff. Dafür und für die Entlastung der Ortschaften vom Durchgangsverkehr müssen die Mauteinnahmen eingesetzt werden und keinesfalls für den Bau neuer Straßen in unserem bereits heute total vernetzten Land!
26. Februar 2007: Presseerklärung zur Verlautbarung der Europäischen Umweltagentur
Anlässlich der aktuellen Verlautbarung der Europäischen Umweltagentur (EUA) gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
EU-Umweltagentur gegen unsinnigen Straßenbau
Der Artikel
EU prangert Verkehr als Klimaschutz-Sorgenkind an
erscheint bei Spiegel Online.
Der Artikel
«Schluss mit der Ostseeromantik» — Fehmarnbelt-Querung – Institut: Kein Bau keine Katastrophe
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Unser Kommentar:
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft stellt fest, dass ein Bau der Beltquerung verzichtbar sei, weil der der Handel mit Skandinavien bereits überdurchschnittlich hoch und kaum noch zu steigern sei. Da die A 39 in erster Linie für den Transitverkehr zwischen Skandinavien und Osteuropa gebaut wird, muss diese wissenschaftlich fundierte Auffassung in gleicher Weise für die A 39 gelten. Die bisherigen Verkehre via Skandinavien werden also kaum noch wachsen und können bereits heute vom vorhandenen Staßennetz bewältigt werden. Hinsichtlich der Hinterlandanbindung an die Deutschen Seehäfen liegt der Nutzen des Hosenträgers (A 14, A 39, Querspange) lediglich bei 0,175% des Gesamtnutzens. Eine differenzierte Nutzen-/Kostenrechnung für das Projekt A 39 liegt seitens des Bundesverkehrsministers noch immer nicht vor. Hier erhalten wir eine erneute Bestätigung über die Überflüssigkeit der A 39.
22. Februar 2007: Der Artikel
Ein Stint gegen die A 39
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Unser Kommentar:
Der vor der IHK stehende “Autobahnnix”, seines Zeichens ein “Keine-A-39-Stint” der BI Lüne-Moorfeld, ist inzwischen bereits zerstört worden. Ganz sicher hat die IHK nichts mit der Zerstörung zu tun, setzt sie sich doch auf anderer Ebene mit ihren Kritikern auseinander. Es fällt aber immer wieder auf, dass gerade die, die über keine stichhaltigen Argumente verfügen, immer wieder mit Zerstörung agieren. Das ist schade!
20. Februar 2007: Die Leserbriefe
Neue Verkehrspolitik gefordert” von Martin Kaiser und
Kein Dank zu erwarten” von Claudia Scheil
erscheinen in der Landeszeitung.
14. Februar 2007: Der Leserbrief
Kein Geld für A 39” von Henning Soltau
erscheint in der Landeszeitung.
11. Februar 2007: Das Feature
Opferbahnen: Mythos und Kult der deutschen Highways”
von Falko Hennig
wird von WDR 3 gesendet.
9. Februar 2007: Der Artikel
«Trasse Richtung Osten schieben»
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
7. Februar 2007: Der Artikel
Kirchturmdenken in der Heide
erscheint in der Landeszeitung.
31. Januar 2007: Der Artikel
A 39-Gespräch in Berlin: «Soweit zufrieden»
erscheint im Hamburger Abendblatt.
30. Januar 2007: Die Nachrichtenmeldung
Bundesverkehrsministerium hat A39-Bau noch nicht entschieden”
wird von Radio ZuSa gesendet.
29. Januar 2007: Spitzengespräch zwischen der örtlichen SPD und dem Bundesverkehrsministerium
Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD), Landrat Manfred Nahrstedt (SPD) und MdB Hedi Wegener (SPD) fahren nach Berlin, “um dem Ministerium noch einmal aus erster Hand die Position der Region Lüneburg zu verdeutlichen”.
Der Artikel
A 39-Thema führt nach Berlin
erscheint im Hamburger Abendblatt.
28. Januar 2007: Presseerklärung zu Lungenproblemen von Kindern in Autobahnnähe
Anlässlich des Erscheinens einer Studie amerikanischer Wissenschaftler über massive Lungenprobleme bei Kindern in der Nähe von Schnellstraßen gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Lungenprobleme von Kindern in Autobahnnähe
27. Januar 2007: Der Artikel
Trio will in Berlin auftrumpfen
erscheint in der Landeszeitung.
26. Januar 2007: Presseerklärung zu Berlinbesuch
Anlässlich des Gesprächstermins von OB Mädge, Landrat Nahrstedt und MdB Wegener mit Verkehrs-Staatssekretär Großmann in Berlin gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Vollständige Position der Region schildern
Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Oberbürgermeister und Landrat machen A 39 in Berlin zum Thema
Unser Kommentar:
Alleine das Vorgespräch der drei Lüneburger muss schon spannend gewesen sein. MdB Wegener, die sich vehement gegen eine Westvariante der A 39 ausspricht und OB Mädge, der ebendiese fordert und seine Stadt nicht durch eine Transitautobahn zerrissen sehen will. Als Dritter im Bunde oder zwischen den Stühlen (?) Landrat Nahrstedt mit seiner Tunnellösung. Da stellt sich die Frage, wie man geeint und geschlossen beim zuständigen Staatssekretär punkten will. Oder haben sich die drei Lüneburger inzwischen womöglich (pssst) auf eine natürlich inoffizielle gemeinsame Position geeinigt die da lauten könnte … Keine A 39!
Der Artikel
Autobahnnähe schadet den Lungen
erscheint im Hamburger Abendblatt.
24. Januar 2007: Der Artikel
Ein Dorf wird zerschnitten
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
23. Januar 2007: Der Artikel
Keine Predigt vom Präsidenten
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Der neue IHK Präsident Eberhard Manzke hat bei Amtsantritt seine große Chance einen politischen Wandel einzuleiten vertan und tritt beim Thema A 39 würdig in die ewig gestrigen Fußstapfen seines Vorgängers. Zitate: “Das Projekt sei zu bedeutend, um es dem Für und Wider von Einzelinteressen zu überlassen” (LZ 12.01.06) und “Auch die A 39 ist notwendig. Unsere Kinder und Enkel werden es uns später danken, wenn wir heute mit dem Bau dieser Autobahn die richtigen Weichen für die Zukunft stellen” (LZ 23.01.2006). Er hat völlig recht. Unsere Kinder werden uns für die eine weitere Milliarde Euro Schulden danken, die wir ihnen für eine überflüssige Transitautobahn hinterlassen und die ihren Eltern keine neue Arbeitsplätze bescheren wird. Wer aber wie Eberhard Manzke bei 15.000 Einwendungen gegen die A 39 im Raumordnungsverfahren sowie 40.000 Unterschriften gegen das Projekt immer noch von Einzelinteressen spricht, leidet offensichtlich unter Wahrnehmungsstörungen. Von den 50.000 Mitgliedern der IHK haben sich lediglich knapp 100 Unternehmen für das Projekt ausgesprochen. Bei den anderen 49.900 Unternehmen drehe ich die Argumentation der Befürworter einmal um und spreche von der 'Schweigenden Mehrheit' der Unternehmer die gegen das Projekt sind. Beim Thema Einzelinteressen stellt sich mir aber die Frage, ob man Autobahnen auch mit Sand und Kies baut. Davon hat Eberhard Manzke ja genug!
Die Leserbriefe
Die Leier der Gebetsmühle” von Andreas Janowitz und
Transitstrecke ohne Profit” von Siegfried Koschek
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Kommentar
Abrüstung in der Tiefgarage!” von Manfried Kriener
erscheint in der taz.
22. Januar 2007: Der Artikel
Grünen-Politiker unterstützen Bürgerinitiative «Keine A 39»
erscheint in der Aller-Zeitung.
21. Januar 2007: Die Leserbriefe
«Wasserkreuz statt Autobahn»
Leserbriefe von Fiederike Hein, Arnim Brandes, Burkhard Bisanz, Sprecher der Aktion Ostheide, Joachim Detzkies, Uwe Bilau und Andreas Conradt
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Die Leserbriefe
«Welches Spiel spielt die Samtgemeinde?»
Leserbriefe von Mienold Eilers, Joseph Zettelmaier und Christine Altmann
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Die Leserbriefe
«40 000 Unterschriften gegen die A 39»
von Renate und Eckehard Niemann, Uwe Krieg, Borvin Wulf, Carsten Jaeger, Jörg Jahneke und Dr. Rainer Altmann
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
20. Januar 2007: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Raumordnung: Rat tritt für Interessen Lüneburgs ein
Der Kommentar
Ein Landkreis wird abgehängt” von Thomas Mitzlaff
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Unser Kommentar:
Für den Redakteur Thomas Mizlaff der AZ-Uelzen scheint das Glas halb leer und nicht halbvoll zu sein, schämt er sich offensichtlich gegenüber Vertreten seiner Zunft, dass in unseren Landkreisen ein starker Widerstand gegen die A 39 besteht. Als Redakteur hat er mit diesem Artikel Meinungsbildung betrieben und nicht 'Bericht erstattet'. Das ziemt sich nicht und hat auch zu einem immensen Leserbriefeingang und Beschwerden bei der AZ geführt. Gut so! Eine nicht vorhandene A 39 ist sicher nicht Schuld an einem Abzug diverser Polizeiinstanzen in Uelzen. Immerhin erfahren wir in diesem Artikel, dass Presseredakteure in Berlin von unserem starken Widerstand Kenntnis haben und das ist auch gut so.
Die Leserbriefe
Schweigende Politiker” von Stefan Becker,
A 39 exportiert Jobs” von Verena Fiedler,
Trostlose Argumente” von Peter Mohr,
Wer soll zahlen?” von Renate Backhaus und
Spaltpilz statt Klammer” von Eckehard Niemann
erscheinen in der Landeszeitung.
19. Januar 2007: Der Artikel
Kein EU-Geld für Autobahn 39
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Schön, dass diese Frage endlich geklärt ist, und die Ziel 1-Mittel für unsere Region nicht in ein Autobahnprojekt fliessen, bei dem es nur auf eine Transitverbindung zwischen Skandinavien und Osteuropa ankommt.
17. Januar 2007: Presseerklärung zu EU-Fördergeldern
Anlässlich der Aussage des Referatsleiters im niedersächsischen Wirtschaftsministerium, dass die EU-Fördergelder nicht für die Planung der A 39 genutzt werden würden, gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Definitiv keine EU-Gelder für A 39-Planung
16. Januar 2007: Der Artikel
Umgehung für A 39 ausbauen
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die IHK Lüneburg-Wolfsburg als selbsternannte Interessenvertretung der Wirtschaft spricht sich für die A39 aus und beruft sich dabei auf ein deutliches Votum der Vollversammlung. Weder auf der eigenen Homepage noch sonstwo im Internet ist die Wahlbeteiligung der jüngst abgehaltenen Wahl zur Vollversammlung und des neuen Präsidenten Eberhard Manzke zu finden. Beteiligungen zu den Kammerwahlen werden z.B. von der IHK Pfalz mit 6,0% und für die IHK München mit 6,23% angegeben. Die IHK Lüneburg-Wolfsburg wird wissen, warum sie die Wahlbeteiligung ihrer Wahl zur Vollversammlung nicht veröffentlicht. Es stellt sich bei diesen traurigen Wahlbeteiligungen allerdings die Frage, inwieweit die Kammern sich anmassen dürfen, die 'Wirtschaft' zu vertreten und mit deren Meinung zu sprechen. Der Aktion Lebensberg sind inzwischen sehr viele Mitglieder der IHK Lüneburg-Wolfsburg bekannt, die keine Transit-A39 wollen – und einige von ihnen sind auch Mitglieder unseres Vereins.
13. Januar 2007: Der Artikel
Land soll Plan nachbessern
erscheint in der Landeszeitung.
12. Januar 2007: Die Artikel
Der neue IHK-Präsident hält Plädoyer für A 39”,
Keine Brezel für Michael Glos” und
Demonstranten fühlen sich abgedrängt
erscheinen in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Mit starren Durchhalteparolen und dem Festhalten am unsinnigen und vom Aus bedrohten A39-Projekt beschädigt Herr Manzke nicht nur seine eigene Glaubwürdigkeit, sondern auch die Kompetenz der IHK als Vertretungsorgan aller Kaufleute. Schon fühlte man sich bei der IHK genötigt, kritische Mitglieder beim Jahresempfang auszuladen – wegen Platzmangels, wie es offiziell hieß. Die IHK-Spitze muss langsam genauso wie unsere Politiker begreifen, dass das Wiederholen von Glaubensbekundungen nicht die fehlenden Argumente kaschieren kann.
Erwähnenswert sind noch die Aktivitäten des scheidenden Präsidenten und ehemaligen Vorsitzenden des Verkehrsausschusses (seit 1989) der IHK. Bernd Hansmann trat als Speditionsunternehmer immer aktiv für eine Autobahn von Wolfsburg nach Hamburg ein. Wer wollte ihm das verübeln. Sein Logistikunternehmen sitzt direkt an der A 39 in Wolfsburg und fährt große Stückzahlen für die in der IHK stark vertretene Volkswagen AG, unter anderem nach Hamburg. Hansmann, der wegen seiner Leistungen für die Verbesserung der Straßenverkehrsinfrastruktur mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, kennt wohl die unzulängliche Verkehrsanbindung des VW-Konzerns an den Überseehafen nur allzu gut. Er trat schon für die A 39 ein, als noch nicht bekannt war, dass man mit Autobahnen in Deutschland keine neuen Arbeitsplätze schafft.
11. Januar 2007: Demonstration gegen die A 39 anlässlich des IHK-Neujahrsempfangs
Konnten wir letztes Jahr Ministerpräsident Christian Wulff begrüßen, so sollte sich uns – nach ursprünglicher Planung – dieses Jahr Wirtschaftsminister Michael Glos die Ehre geben. Er war von der IHK zum Neujahrsempfang eingeladen worden und sollteüber die wirtschaftliche Entwicklung sprechen. Auch Herrn Glos wird der Widerstand gegen die A39 demnächst ein Begriff sein ...
Presseerklärung zum IHK-Neujahrsempfang
Anlässlich des Neujahrsempfangs der IHK in Lüneburg gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Brezel für Glos, Knigge für IHK
5. Januar 2007: Der Artikel
Schweizer Studie: Was Straßenverkehr wirklich kostet
erscheint bei Spiegel Online.
27. Dezember 2006: Presseerklärung zum Jahres-Resumee
Anlässlich des ausklingenden Jahres gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39-Gegner auf der Überholspur
24. Dezember 2006: Die Aktion Lebensberg e.V. wünscht frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
Liebe Lebensberger, liebe MitstreiterInnen und Betroffene der A 39,
das vierte Jahr des Widerstands gegen die A 39 neigt sich für die Aktion Lebensberg und für viele unsere Mitstreiter in den inzwischen 34 Bürgerinitiativen dem Ende zu. Im März diesen Jahres begann das Raumordnungsverfahren, und nahezu 15.000 Einwendungen und Stellungnahmen sowie inzwischen über 30.000 Unterschriften gegen diese umstrittene Autobahn zeigen, dass die Menschen in der Region diese Autobahn nicht wollen. Auch viele befürwortende Politiker sind inzwischen nachdenklich geworden, bekennen sich leider noch nicht offen zu ihrer geänderten Meinung. Wir wünschen uns von diesen Politikern “Neues Denken”! Hinterfragen Sie Ihre alten Positionen und die Gründe, die Sie zu Ihrer Auffassung geführt haben. Scheuen Sie sich nicht, Ihre neue Position öffentlich zu vertreten. Sie werden merken, dass Ihnen nicht nur die Bürgerinitiativen, sondern auch politische Freunde zur Seite springen werden. Vertreten Sie bitte die Meinung der Menschen und nicht die der Lobbyisten.
Wir wünschen unseren Mitgliedern, Mitstreitern, Freunden und auch unseren politischen Gegnern ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest und viel Glück und Gesundheit für das nächste Jahr!
22. Dezember 2006: Der Artikel
Reinstorf tritt Klagefonds bei
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Was von der Stadt Lüneburg und den Gemeinden Adendorf und Scharnebeck nicht zu erwarten war, erfolgt jetzt durch die Gemeinde Reinstorf. Durch den Beitritt zum Schutz- und Klagefond legt sie der Variante 504 eine weiter Barriere in den Weg. Die Aktion Lebensberg sagt Dankeschön!
21. Dezember 2006: Der Magazinbeitrag
Bezahlte Lobbyisten in Bundesministerien: Wie die Regierung die Öffentlichkeit täuscht”
wird in der Sendung Monitor vom WDR gesendet.
Der Artikel
A-39-Trasse umgeht Vogelschutzgebiet
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
19. Dezember 2006: Der Artikel
A 39 bleibt im Osten
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Erwartungsgemäß haben die Planer die unbequemen Störungen durch das Vogelschutzgebiet Hohe Geest weggewägt. Haben wir etwas anderes erwartet? Nein, nicht wirklich! Es stellt sich durch die Pressemitteilung der Regierungsvertretung viel eher die Frage, ob sich durch die schnelle ‘Planungskorrektur’ und Bestätigung der Vorzugsvariante bereits Rückschlüsse ziehen lassen. Darauf, dass die Vorzugsvariante unverändert Bestand haben wird?
Der Artikel
Mädge bei Spitzenrunde
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Unser Kommentar:
Das ursprünglich für den Sommer geplante Spitzengespräch in Berlin findet jetzt bereits Ende Januar nächsten Jahres statt. Ob der OB für die Reise nach Berlin seine Forderung nach der Westvariante in der Tasche hat? Er dürfte die Gellerser MdB Hedi Wegener besonders damit erfreuen.
18. Dezember 2006: Der Artikel
Mit dem Volk schrumpft der Wohlstand
erscheint in der Welt.
Unser Kommentar:
Nachdem die Themen Demografie und Klimaschutz endlich die Politik erreicht hat, berichtet die Welt erstmals über die wirtschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der abnehmenden Bevölkerung ergeben. Das heutige Wirtschaftswachstum Deutschlands basiert auf der Binnennachfrage und dem Export. Wenn die Bevölkerung nach jüngsten Untersuchungen im Jahr 2050 auf 68 Millionen Menschen zurückfällt, kann ein Wirtschaftswachstum nicht mehr aus der Binnennachfrage erreicht werden. Die Wirtschaftskraft Deutschlands wird stark zurückgehen müssen. Es ist also an der Zeit, dass wir die zukünftig zu leistenden Ausgaben bereits heute eindämmen. Ob unsere Politiker dies begreifen werden? Wohl eher nicht. Aber lesen Sie selbst den Artikel.
15. Dezember 2006: Der Artikel
Fabrik bringt 200 Jobs mit
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Ein Auszug: “Für Lüneburg sprachen die Grundstückspreise, ein Gelände, das Expansionsmöglichkeiten bietet, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften wie Akademikern, Facharbeitern und angelernter Kräften sowie die hervorragende Infrastruktur […]. Das Areal liegt an der B216 und Zugleich am Elbe-Seitenkanal.
Wir beglückwünschen unseren OB zu dieser Akquisition – und dies ganz ohne A 39!
Der Artikel
Das Grundwasser wird knapp
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Unser Kommentar:
Ein Auszug: “Die Landschaft wurde in den letzten Jahrzehnten zunehmend durch Bauwerke und Straßen versiegelt, die Flüsse zu reinen Kanälen ausgebaut.
Aber was soll's? Bauen wir doch einfach noch eine Autobahn darüber! Und wenn das Grundwasser knapp wird, die Bevölkerung wird es auch werden und schliesslich einen geringeren Wasserbedarf haben …
14. Dezember 2006: Presseerklärung zu ZEIT-Dossier über Autobahneffekte
Anlässlich des Erscheinens eines Dossiers zu Autobahneffekten am Beispiel der A 20 in der Wochenzeitung DIE ZEIT gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Was brachte die A 20? – Dossier über Autobahneffekte
9. Dezember 2006: Der Leserbrief
Widerstand in Reimform” von Harald Kerl
erscheint in der Landeszeitung.
5. Dezember 2006: Der Artikel
Landkreis will Natur aufwerten
erscheint in der Landeszeitung.
1. Dezember 2006: Der Artikel
«Die Mittel aus Brüssel stoppen»
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
30. November 2006: Presseerklärung zu neu gewählter IHK
Anlässlich des Neuwahl der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A39-Gegner bieten der IHK Zusammenarbeit an
29. November 2006: Der Artikel
A 39 fehlt im Investitionsplan
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die Aussage, dass Gegner hoffen würden, weil die A 39 im aktuellen Investitionsrahmenplan (IRP) fehle, bezieht sich nicht auf die Bürgerinitiativen und deren Dachverband. Wir sind informiert, wir wissen dass ein Projekt erst bei Baureife in den IRP eingestellt wird.
Interessant ist, dass die Planung der A 39 im Jahr 2003 um ca. ein Jahr hinter der Planung der A 14 zurücklag. Nach heutigem Planungsstand hat die A 39 bereits einen Rückstand von drei Jahren. Und die jetzt für Ende 2007 angekündigte Linienbestimmung liegt so kurz vor der Niedersächsischen Landtagswahl 2008, dass wir von einer weiteren Verschiebung ausgehen. Zu heftig wurden die Politiker im Kommunalwahlkampf angegangen; das werden sie sich zur Landtagswahl nicht wieder antun. Diese Verzögerungen sind ein erster Erfolg des Widerstands.
Interessant ist aber auch die Planungsgeschwindigkeit der Küstenautobahn A 22. Für eine sich nur im weiteren Bedarf befindliche Autobahn, die bereits im Sommer 2007 ins Raumordnungsverfahren gehen soll, eine erstaunliche Entwicklung. Überholt die A 22 die A 39? Wie will Niedersachsen beide Autobahnprojekte finanzieren? Oder gibt es bei der Novellierung des BVWP im Jahr 2008 eine Rochade beider Projekte? Während sich Land und Wirtschaft bei der A 22 mit eigenen Web-Sites für das Projekt einsetzen, ist dies bei der A 39 nicht der Fall:
www.kuestenautobahn.info
www.kuestenautobahn.de
www.bad-bederkesa.de
21. November 2006: Presseerklärung zur erneuten Verzögerung im Raumordnungsverfahren
Anlässlich des Bekanntwerdens einer erneuten Verzögerung im Raumordnungsverfahren zur A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A39-Linienführung erst Ende 2007?
Der Artikel
A 39-Route als Osterei
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
20. November 2006: Online-Beteiligungsverfahren zum Raumordnungsprogramm
Das Landesraumordnungsprogramm Niedersachsens LROP wird gegenwärtig überarbeitet. Jeder Bürger kann daran mitwirken, indem er seine Eingaben online einreicht. Über den nachstehenden Link erhalten Sie weitere Informationen und können sich direkt beteiligen. Gerade im Hinblick auf die Planung der A 39 ist eine Teilnahme wichtig. Die Einwendungsfrist läuft noch bis Mitte Februar 2007. Bitte nicht zulange warten!
E-Government-Projekt der Landesregierung Niedersachsen
19. November 2006: Presseerklärung zu sensationell hoher Zahl von Einwendungen gegen die A 39
Anlässlich der gewaltigen Anzahl von Einwendungen im laufenden Raumordnungsverfahren gegen die A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Fast 15.000 Einwendungen gegen die A 39
18. November 2006: Der Artikel
Experten widersprechen Zweifeln am Bau von A 39 und Querspange
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
Die Leserbriefe
Versprechen halten” von Peter Weerda und
Viele Fragen offen” von Dr. Lars Wohlers
erscheinen in der Landeszeitung.
17. November 2006: Der Artikel
Mit Hochdruck an die A 14, Zittern um Geld für die B 190 n
erscheint in der Volksstimme.
16. November 2006: Der Artikel
Alle Trassen auf Prüfstand
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
14. November 2006: Presseerklärung zu Verzögerungen im Raumordnungsverfahren
Anlässlich der Verzögerungen im Raumordnungsverfahren zur A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Ratlosigkeit im A 39-Raumordnungsverfahren
Die Artikel
A 39-Zeitplan in Verzug” und
Kleine Vögel stören große Pläne
erscheinen in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Dass sich der Gesamtplan des ROV im Verzug befindet, ist bei den diversen zeitlichen Verzögerungen nicht weiter ungewöhnlich. Peinlich erscheint allerdings die Tatsache, dass die Planer erst jetzt das Vogelschutzgebiet (VSG) “Hohe Geest” südlich Himbergen in voller Ausbreitung in die Untersuchung des Verfahrens mit hineinnehmen, nachdem das Niedersächsische Umweltministerium das Gebiet als Natura-2000-Schutzgebiet bei der Europäischen Union nachmelden will. Hier entsteht tatsächlich der Eindruck, dass die Anmahnung desselben nicht bekannt war. Vermutlich ist in einzelnen Stellungnahmen zu detailliert auf das Vogelschutzgebiet eingegangen worden, so dass die Planer nun aufmerksam werden mussten. Dem Widerstand gegen die A 39 hätte das Gebiet ohne offiziellen Schutzstatus als faktisches Vogelschutzgebiet sicher mehr genutzt. So werden die Planer nun eine neue FFH-Verträglichkeitsuntersuchung durchführen und die Störungen durch die A 39 entsprechend ab-(weg-)wägen und ausgleichen. Die Aktion Lebensberg geht davon aus, dass sich zumindest durch das VSG keine zwangsweise Verschiebung der Vorzugsvariante ergeben muss. Um das VSG überhaupt nicht zu berühren, bietet sich die östlichste (533/551) oder die B4-Variante (528/539) oder eine der anderen westlichen (548) an.
13. November 2006: Der Artikel
Lächelnder Protest
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Geht der Boom am Hafen vorbei?
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Unser Kommentar:
Auszug: “Um Perspektiven für den Hafen zu schaffen, hat die Stadt Flächen am Elbe-Seiten-Kanal gekauft. So lange jedoch der Trassenverlauf der A 39 ungeklärt ist, bleiben auch die Erweiterungsmöglichkeiten ungeklärt.” Hier stellt sich einmal mehr die Frage, welche Variante der Oberbürgermeister wirklich will. Wurden doch jüngst am Bilmer Berg 97 Hektar erworben, um das Lüneburger Industriegebiet am Hafen zu vergrößern. Stellt sich die Frage, wie der OB die Container in ein eventuell neues Logistikcentrum bringen will. Über den Elbe-Seitenkanal geht dies nicht, bliebe nur der LKW. Dies bedeutet aber, dass die Container in Lüneburg ein zweites Mal ab und wieder aufgeladen werden müssten. Das macht jede Wirtschaftlichkeitsrechnung zunichte.
11. November 2006: “Verliebt in Lüneburg” – Lüneburger Stadtteile zeigen ihr Gesicht gegen die A 39
Die tollste Aktion im Widerstand gegen die A39 hat die Bürgerinitiative Lüne/Moorfeld hier auf die Beine gestellt. Herzlichen Glückwunsch! Alle drei im Lüneburger Osten möglichen Varianten werden in die Aktion 'Wir lieben Lüneburg' eingebunden und durch Plakatwände gekennzeichnet. Viele Bürgerinnen und Bürger des Lüneburger Ostens setzen sich mit ihrem Bild und ihrem guten Namen auf den Plakaten ein. Kann man Widerstand noch positiver gestalten? Die Aktion Lebensberg möchte der Bürgerinitiative Lüne/Moorfeld bei dieser Gelegenheit für ihren seit März 2006 unermüdlichen und aktiven Einsatz im Interesse unserer gemeinsamen Sache danken. Ihr habt viel erreicht!
Weitere Informationen: BI Lüne-Moorfeld
Der Artikel
Fehlt für A 39-Querspange das Geld?
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
Der Leserbrief
Kuschelalternative” von Marc Hartwig
erscheint in der Landeszeitung.
10. November 2006: Regierungsvertretung Lüneburg antwortet auf Anfrage der Aktion Lebensberg
Auf die Anfrage der Aktion Lebensberg nach dem Stand des laufenden Raumordnungsverfahrens antwortet Holger Manthey von der Regierungsvertretung. Hieraus lässt sich festzustellen, dass
- eine Zusammenfassung der Inhalte der abgegebenen Stellungnahmen nicht erfolgt,
- der Zeitpunkt für einen Erörterungstermin noch nicht feststeht und
- noch alternative Trassenführungen untersucht werden.
Das Ergebnis ist also völlig offen und alles ist noch möglich. Sicher spielt hier auch eine Rolle, dass man das Ergebnis der Kommunalwahlen abwartete, um zu eruieren, aus welcher Richtung die politischen Winde wehen.
9. November 2006: Presseerklärung zu schwindender Unterstützung auch der B 190n
Anlässlich der erneut aufgekommenen Diskussion über die ‘Querspange’ zwischen A 39 und A 14 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Hosenträger A 39 und A 14 ohne Querspange?
6. November 2006: Presseerklärung zu wachsendem Klagefond
Anlässlich des Beitritts der Gemeinden Wendisch-Evern und Altenmedingen zum Schutz- und Klagefond zur Verhinderung der A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Weitere Gemeinden im Klagefond gegen A 39
4. November 2006: Der Artikel
A 39: Schwenk für Singvögel?
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
2. November 2006: Der Artikel
Lächelnder Protest gegen A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Bodenteich pfeift auf die Vorzugstrasse
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
1. November 2006: Der Artikel
Grüne kritisieren Gruppenpapiere
erscheint in der Landeszeitung.
31. Oktober 2006: Der Artikel
Früherer Baustart für A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Sie schmieden die Zukunft der Region
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die großen Koalitionen in Stadt und Landkreis lehnen die Stadtvariante der A39 ab, befürworten eine östliche Umfahrung, den Lüneburger Tunnel oder die Ertüchtigung der B4. Dieser Aussage entnehme ich, dass der Rat der Stadt Lüneburg die Stadtvariante ablehnt, aber gleichzeitig eine Tunnellösung geprüft wissen will? Wie passt das denn zusammen? Oder doch lieber die Ostumgehung (503) oder die Ostvariante (504)? Auch diese sollen auf eine ‘verträgliche’ Lösung hin geprüft werden. Also war doch alles Wahlkampfgetöse, was der Oberbürgermeister bei der Bürgerversammlung am 28.03.2006 im “Lim's” und später verlautbart hat? Bereits die Stellungnahme und die Gutachten der Stadt Lüneburg haben die Situation an der Ostvariante völlig stiefmütterlich behandelt. Wenn die Stadt Lüneburg jetzt die Stadtvariante zugunsten der Ostvariante oder der Ostumgehung abwägen würde, wäre dies ein glatter Wortbruch von Ulrich Mädge. Sowohl der OB als auch Frau Schröder-Ehlers versicherten mehrfach, dass genau dies nicht passieren würde. Die Ebensberger haben Ulrich Mädge mit 55 % der Stimmen als OB bestätigt. Die SPD hat 45 % erreicht, sicher hat sich hier das Vertrauen der Ebensberger zu ihrem OB und zu Heiko Dörbaum ausgezahlt. Wollen wir hoffen, dass dieses Vertrauen nicht enttäuscht wird.
28. Oktober 2006: Presseerklärung zu Planungs-Beschleunigungsgesetz und Investitionsrahmenplan
Anlässlich des beschlossenen Planungs-Beschleunigungsgesetzes und des Investitionsrahmenplanes des Bundesverkehrsministeriums gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Unfinanzierbare A 39 schneller planen?
Der Artikel
Kurzer Planungsprozess für Autobahnen”
erscheint in der taz.
Der Kommentar
Schneller planen, gleich lange warten” von Christian Rath
erscheint in der taz.
Der Artikel
350 Millionen Euro für Verkehr in der Region
erscheint in der Braunschweiger Zeitung.
27. Oktober 2006: Presseerklärungen zu Planungs-Beschleunigungsgesetz und Investitionsrahmenplan
Anlässlich des beschlossenen Planungs-Beschleunigungsgesetzes und des Investitionsrahmenplanes gibt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zwei Presseerklärungen heraus:
Tiefensee: Schnelle und unbürokratische Planungszeiten stärken den Standort Deutschland” und
Tiefensee legt Fünfjahresplan für Verkehrsinvestitionen vor
Der Artikel
Autobahnen werden rascher fertig
erscheint in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.
Unser Kommentar:
Der Verein Pro Mobilität e.V. begrüßt das neue Planbeschleunigungsgesetz und in einer Presseerklärung vor allem die Einschränkung der Beteiligung von Verbänden. Schaut man sich den Hintergrund dieses Lobbyvereins für Straßenbau einmal näher an, versteht man schnell, warum. Ohne eine weitreichende Beteiligung der anerkannten Naturschutzverbände bei Straßenplanungen wäre die Peinlichkeit des überplanten faktischen Vogelschutzgebietes wohl erst im Planfeststellungsverfahren der A 39 durch die Anwälte ans Licht gekommen und dann noch wesentlich größer gewesen.
26. Oktober 2006: Der Artikel
Lüneburgs neues Gewerbegebiet
erscheint in der Landeszeitung.
25. Oktober 2006: Der Artikel
Neuer Elbtunnel geplant
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die Elbquerung Glückstadt-Drochtersen soll die A 20 und A 22 miteinander verbinden. Im Bundesverkehrswegeplan 2003 ist sie mit dem Vermerk F als vordringlicher Bedarf eingestuft. Projekte mit dem Vermerk F sind für eine privatwirtschaftliche Finanzierung nach dem Betreibermodell vorgesehen. Die Bauwirtschaft winkt jedoch ab, bei den geringen prognostizierten Verkehrszahlen (Nutzen-Kosten-Verhältnis 2,6) ist eine private Finanzierung nicht möglich: www.bund.net
Auch die Wirtschaftlichkeit des Warnowtunnels leidet unter zu hoch prognostizierten Verkehrszahlen, die nicht erreicht werden: www.aktienboard.de
Da noch kein Investor für die Elbquerung gefunden werden konnte, besteht die Gefahr, dass die Verbindung zweier zweifelhafter Autobahnprojekte ohne Verbindung bleiben wird. Der schleswig-holsteinische Verkehrsminister fordert mit der Begründung, dass die Elbquerung mautfrei sein soll, nun den Bund zur Finanzierung auf. Merke: Was sich nicht rechnet, finanziert der Bund.
24. Oktober 2006: Der Leserbrief
B 4 zerteilt den Ort Melbeck” von Gerhard und Doris Schley
erscheint in der Landeszeitung.
9. Oktober 2006: Der Artikel
Die Angst vor der Autobahn
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Entlang aller möglichen Varianten leben betroffene Menschen, die Angst vor der A39 haben. So auch unsere Mitbüger im Stadtteil Moorfeld, die den Abriss von 30 Häusern und die Führung der A39 auf der Ostumgehung befürchten. Umso wichtiger ist es, dass sich die Bürgerinitiative Lüne/Moorfeld mit allen anderen Bürgerinitiativen für einen Ausbau der Bundesstraßen einsetzt, damit durch eine Autobahn nicht noch mehr Verkehr in unsere Region gezogen wird. Mit einer Deckelung der Ostumgehung und maximalen Lärmschutz im gesamten Bereich und einer Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h könnte dann der bestehende Verkehr hoffentlich mit einer geringeren Belastung für die Menschen als heute durchgeleitet werden.
8. Oktober 2006: Presseerklärung zu Neuberechnung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses der A 39
Anlässlich der Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums, das Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) für die geplante A 39 neu zu berechnen gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Nutzen-Kosten-Verhältnis der A 39 weiter verheimlicht
Unser Kommentar:
In Deutschland wird keine Autobahn gebaut, wenn der Nutzen-Kosten-Faktor nicht größer als 3,0 ist.Diese Aussage einer ehemaligen Regierungspartei wollen wir einmal so in den Raum stellen und feststellen, dass sich die A 39 nach Aussagen des Bundesverkehrsministeriums und der Regierungsvertretung Niedersachsens im vordringlichen Bedarf befindet, ohne das bisher ein individuelles Nutzen-Kosten-Verhältnis ermittelt wurde. Man beruft sich darauf, dass der gesamte Hosenträger (A14/A39/Querspange) mit einem NKV von 3,4 eingestuft und damit der gesetzliche Bedarf festgestellt wurde. Abgesehen davon, dass sich die Querspange aufgrund fehlender Finanzierung in der Auflösung zu befinden scheint, beabsichtigt der Bund die Ausgabe von einer Milliarde Euro, ohne die Wirtschaftlichkeit des Projektes untersucht zu haben. Ein NKV ist umso höher, je größer die prognostizierten Verkehrszahlen und je niedriger die Investitionskosten sind. Wir sind gespannt, wie objektiv die veranschlagten Zahlen sein werden und ob man sie uns zur Verfügung stellen wird. Beim Projekt Hosenträger verweigert man uns seit zwei Jahren die Basisdaten für das Projekt.
6. Oktober 2006: Der Artikel
Neue Rechnung für die A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Den Presseartikeln zu diesem Thema dürfte die Antwort des Deutschen Bundestages auf eine kleine Anfrage der Grünen zugrundeliegen. Wir freuen uns, dass die Grünen bei diesem Thema aktiv sind. In diesem Zusammenhang erscheint es uns wichtig, dass die Grünen bei der Landtagswahl 2008 in die Regierungskoalition gelangen und bereits im Koalitionsvertrag festgeschrieben wird, dass zugunsten des Ausbaus der Bundesstraßen vom Bau der A 39 abgesehen wird. Wir hoffen, dass die Grünen mit eindeutigen Aussagen in den bald beginnenden Wahlkampf gehen werden. Wir sehen an der Antwort des Deutschen Bundestages, dass sich unsere Volksvertreter wieder einmal nicht vernünftig mit dem Thema auseinandergesetzt haben. So antworten sie auf die auf die Frage nach den Kosten der A 39 mit den im Bundesverkehrswegeplan genannten 431 Mio Euro, obwohl im Raumordnungsverfahren bereits Kosten von knapp 600 Mio Euro genannt werden. Wie das Ergebnis eines bisher verschwiegenen und neuberechneten Nutzen-Kosten-Verhältnisses aussehen wird, können wir uns alle heute bereits lebhaft vorstellen.
Die Leserbriefe
Wirkungslose Verbotsschilder” von Daniel Meyer und
Melbecker Problem” von Eckehard Niemann
erscheinen in der Landeszeitung.
27. September 2006: Presseerklärung zu Verfahrensmängeln bei der Biotop-Erfassung für die A 39-Planung
Anlässlich der Hinweise des Naturschutzbundes (Nabu) auf gravierende Versäumnisse und Mängel bei der Biotop-Erfassung für die A 39-Planung gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Tausend A 39-Kartierungsmängel aufgedeckt
Der Artikel
Schilder halten Lkw nicht auf
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Wer hat denn ernsthaft erwartet, dass die LKW jetzt Melbeck meiden? Viele Politiker haben sich im Wahlkampf wahlwirksam die Klinke in die Hand gegeben. Immer darauf bedacht, dass die Presse und die Fotografen bitte auch anwesend sind. Immerhin hat Wirtschaftminister Hirche mit seiner Aussage, dass die A39 Melbeck wird nicht entlasten können, den Melbeckern die Augen geöffnet.
Auf einer Veranstaltung der neugegründeten Initiative für eine Ortsumgehung war es schon frappierend zu erfahren, dass die meisten Melbecker nicht wissen, dass eine Ortsumfahrung möglich ist. Klaus Hübner hat den Melbeckern bei dieser Veranstaltung versprochen, sich für diese Lösung einzusetzen und Eckehard Niemann eine Zusammenarbeit in die Hand versprochen. In diesem Artikel erfahren wir also, dass Klaus Hübner sich wieder in Richtung A39 ausrichtet.
26. September 2006: Der Artikel
A 39-Planer nun Bürgermeister
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Ein lautes frühmorgentliches Lachen verschreckte die anderen Gäste des Lüneburger Bahnhofcafes. Der Verfasser dieser Zeilen hatte den letzten Satz des LZ-Artikels gelesen und wusste nun, dass Friedhelm Fischer für die Bildung seiner Regierung in Langenhagen eine Koalition mit den Grünen anstrebt.
Was für eine humorvolle Einlage, diesen Satz aus Lüneburger Sicht zu lesen! Nun, Friedhelm Fischer wird in Langenhagen sicher keine Autobahn bauen wollen, obgleich er der Verbreiterung der einen oder anderen Auffahrt oder Straße sicher positiv gegenüberstehen wird. Auch Langenhagen braucht schliesslich Arbeitsplätze. Also Ihr Langenhagener Grünen, aufgepasst! Die Aktion Lebensberg wünscht Friedhelm Fischer eine glückliche Hand und viel Erfolg in seiner neuen Funktion. Trotz aller unterschiedlichen Auffassungen war er uns ein sympathischer und fairer Ansprechpartner. Schade, dass wir unseren ‘Streit’ nicht gemeinsam bis zum Ende ausfechten können.
Der Artikel
Die Grünen bieten sich an
erscheint im Hamburger Abendblatt.
22. September 2006: Bundesregierung beantwortet Kleine Anfrage zum Bedarf und Planungsstand der A39
Die Abgeordneten Pothmer, Hettlich, Herrmann u.a. sowie die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatten eine Kleine Anfrage betreffend “Bedarf und Planungsstand der Bundesautobahn 39” gestellt. Diese wurde jetzt von der Bundesregierung beantwortet.
18. September 2006: Presseerklärung zur Positionierung des Themas “A 39” bei den Koalitionsverhandlungen
Anlässlich der Ergebnisse der Kommunalwahl gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39 Thema bei Koalitionsverhandlungen
13. September 2006: Der Artikel
«Historisch einmalige Chance»
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Dieser Artikel kann Aggressionen hervorrufen. Einerseits wissen wir inzwischen alle, dass uns die Ziel 1-Fördermittel – moralisch gesehen – eigentlich nicht zustehen. Dass aber eine A39 davon finanziert werden soll, die unserer Region absolut keine Vorteile erbringt, zeugt von der geistigen Armut der politischen Kräfte, allen voran von Christian Wulff. Eine Frechheit ist seine Aussage, dass die A39-Gegner die A39 nicht verhindern können und dies am Wahlergebnis der Grünen festzumachen scheint! Was hat er erwartet, dass die Grünen mit 40+X abschneiden? Seine CDU hat in Lüneburg das Wahlergebnis aber schon auf 28,2% abgeschmolzen. Da liegen zum Erfolg der Grünen mit 18,2% noch lediglich 10,0% der abgegebenen Wählerstimmen. Bei der momentanen Politik von SPD und CDU würde es uns gar nicht wundern, wenn dies auch bei der Landtagswahl Niedersachsens 2008 ein mögliches Ergebnis der beiden Parteien seien könnte.
Der Artikel
Mädge plant ohne Vorzugstrasse
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
[…] Ich habe zugesagt, dass wir alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um die Vorzugstrasse zu verhindern – und daran hat sich nichts geändert.
Diese Aussage traf der OB zu einem Zeitpunkt, als sich seine SPD mit der FDP in einer Koalition befand. In der heutigen rotschwarzen Koalition wird dies wohl nicht mehr funktionieren. Auch wenn Bernd Althusmann in der Lüneburger CDU nicht in vorderster Reihe steht, bei der wahltaktischen Beschlussfassung der Lüneburger CDU für eine Westvariante hatte er sich der Stimme enthalten. Ob bei der Stadtrats- und der Kreistagsfraktion der CDU, Bernd Althusmann ist der starke Mann der CDU Lüneburgs und gibt den Ton. Dies zeigt sich einmal mehr hinsichtlich der A 39 am Eckpunktepapier für die Zusammenarbeit von SPD und CDU. Ein Auszug: “3.2 Wir stehen zum Bau der A 39 als wirtschaftlicher Entwicklungschance für unsere Region. Eine für die Menschen in Stadt und Landkreis Lüneburg vertretbare Lösung für die A 39 muss gemeinsam zwischen Stadt, Landkreis, Landesregierung und der Landesstraßenbaubehörde bis zum Jahresbeginn 2007 gefunden werden. Dem ‘Schutzgut’ Mensch muss eine höhere Priorität eingeräumt werden. Eine östliche Umfahrung, die Deckelung der alten Trasse und eine Ertüchtigung der B 4 müssen erneut untersucht werden. Es wird eine Neubewertung und Abwägung der bisher vorgelegten Trassenführung erfolgen. Die bisher vorgelegte Vorzugsvariante (Klostertrasse) lehnen wir ab.
Gemäss dieser Formulierungen hat die aktuelle Regierung der Stadt Lüneburg ihre Forderung nach der Westvariante nicht mehr erneuert. Durch diese fehlende klare Haltung schauen jetzt wieder alle Parteien in den Osten Lüneburgs. Lediglich die gemeinsame Forderung nach der B4-Ausbauvariante könnte einen Kompromiss darstellen. Wie aber soll die durchgesetzt werden, wenn sich niemand dafür einsetzt? Die Forderung nach der östlichen Umfahrung heisst für uns Ebensberger, Adendorfer, Moorfelder, Erbstorfer, Scharnebecker nichts anderes als die Ostvariante über den Ebensberg. Merken sie etwas? Die Wahl ist vorbei!
Der Artikel
Autobahn bereitet auch den Kleingärtnern Sorgen
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Hunderte von Biotopen falsch oder überhaupt nicht kartiert
erscheint in der Aller-Zeitung.
10. September 2006: Presseerklärung zu den Ergebnissen der Kommunahlwahl
Anlässlich des erfolgreichen Abschneidens der A39-Gegner bei der Kommunalwahl gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39-Gegner legen bei Kommunalwahlen deutlich zu
7. September 2006: Der Artikel
Bedenken gegen Tunnellösung
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Der neue Landrat hat mit der Tunnellösung einen unüberlegten Vorschlag an die Öffentlichkeit gebracht, der ihm noch lange anhängen dürfte. Abgesehen davon, dass Lüneburg in dem gesamten Bereich der ‘Stadtvariante’ regelrecht wird aufgebuddelt werden müssen, vom Lüner Holz wird im unmittelbar betroffenen Bereich wohl nicht viel Schützenswertes übrigbleiben. Der Tunnel dürfte die Kosten für die Vorzugsvariante derart in die Höhe treiben, dass die vom Landrat nicht favorisierte Westvariante dann günstiger sein dürfte.
5. September 2006: Der Artikel
Regiobahn wird neu berechnet
erscheint in der Gifhorner Rundschau.
4. September 2006: Wahlanalyse aus A39-Sicht
Datenbasis: wahlen.stadt.lueneburg.de
Bei einer Wahlbeteiligung von schlappen 47,2% zeigt sich, dass die Lüneburger Politiker es nicht geschafft haben, die Wahlmüdigkeit zu bekämpfen. “Die machen ja doch was sie wollen”, ein Satz der hier sicher auch eine Rolle spielt. Die CDU dampft ihr Wahlergebnis auf magere 28,4% ein und konnte trotz eines engagierten Wahlkampes von Dr. Lürssen nicht punkten. Erfreulich aus A39-Sicht, sind die 18,1% der Grünen, davon 30,4% im Ebensberger Wahlkreis (die Neubausiedlung). In Adendorf konnte eine neue grüne Mannschaft punkten, die mit gut 13% der Stimmen gleich Fraktionsstärke erreichte. So kann die Politik der “Keine-A39” auch in Adendorf fortgesetzt werden.
Unser OB ist durchgekommen, hat jemand mit etwas anderem gerechnet? Es war schon eine magere Unterstützung der CDU für Dr. Lürssen. Bei Veranstaltungen war immer deutlich zu merken, dass Bernd Althusmann das Zepter klar in der Hand hält und wenn wir in die politische Glaskugel schauen, vielleicht auch von ihm gewollt. Bis zur nächsten OB-Wahl wird sich für Bernd Althusmann herausgestellt haben, ob Christian Wullfs Sessel (via Berlin) für ihn frei geworden ist. Sollte dies nicht der Fall sein, wird sicher er OB-Mädge als Bürgermeisterkandidat knacken wollen. In Lüneburg wird es wohl auf eine große Koalition hinauslaufen. Man versteht sich schliesslich. Aus A39-Sicht bedeutet dies, beide Parteien sind sich einig und wollen die Westvariante. Ob sie gemeinsam bis zum Klageweg durchmarschieren werden, bleibt abzuwarten. Schliesslich spielt hier der Lüneburger Kreistag eine Rolle und der ist sich bei diesem Thema gar nicht so einig.
Aus Sicht der Aktion Lebensberg eine brandgefährliche Situation, denn wenn die West- und die Stadtvarianten nicht durchsetzbar sind, läuft es wohl doch auf die Ebensberger Variante hinaus. Wir werden es im März 2007 wissen und dann wieder gehörig Dampf machen. Mal sehen, ob der OB sich dann noch an seine Worte vor der Kommunalwahl erinnert, dass er sich auch gegen die Ebensberger Variante einsetzen wird. Ein Skandal ist, dass Manfred Nahrstedt in der Stichwahl vor allem durch die Stimmen der grünen Wähler zum Landrat gewählt worden sein dürfte und jetzt ebenfalls eine große Koalition anstrebt. Hier stellt sich die Frage nach seinem politischen Anstand. Immerhin waren alle Politiker gezwungen, sich mit dem Thema A 39 auseinanderzusetzen. Dabei haben wir sicher einige auf unsere Seite gezogen. Der OB soll kürzlich bei einem Redebeitrag vor der IHK gesagt haben: “Lüneburg will die A 39, aber nicht um jeden Preis.” Diese Aussage kann man auch als “Keine-A39” bewerten …
3. September 2006: Kommunalwahl 2006
Das Für und Wider zur A39 beschäftigt uns Lebensberger seit nunmehr über drei Jahren. Bei der Kommunahlwahl 2006 ist es im Landkreis Lüneburg zum Wahlkampfthema Nummer 1 geworden, und die Politiker der SPD, CDU und FDP sind hinsichtlich der Befürwortung des Projekts deutlich leiser geworden. In Einzelgesprächen hört man von diesen Politikern auch schon einmal die Aussage: “Naja, vielleicht kommt sie ja auch gar nicht”.
Die Aktion Lebenberg unterstützt in der Kommunalwahl 2006 – unabhängig von der Parteizugehörigkeit – jeden Politiker der demokratischen Parteien, der sich gegen die A39 ausspricht und sich auch öffentlich dazu bekennt. Bisher ist uns jedoch, weder im Stadtgebiet Lüneburgs, noch in der Gemeinde Adendorf ein Politiker der SPD, CDU oder FDP bekannt geworden, der sich gegen die Parteidoktrin wehrt und traut, sich öffentlich gegen die A39 auszusprechen. Ansonsten mögen sich diese Politiker bitte bei uns melden, damit wir sie hier nennen können. Sie werden sicherlich das Interesse unserer Leser finden …
Liste Zukunft Uelzen
Geheimtipp! Eine sehr interessante Wahlalternative hat sich im Landkreis Uelzen mit der “Liste Zukunft” aufgetan. Beginnend im Widerstand gegen die A39, haben sich um die Landwirtinnen Annette Niemann und Juliane Haufe eine Gruppe gleichgesinnter und sehr engagierter StreiterInnen aufgetan, die den klassischen Parteien SPD, CDU und FDP Paroli bieten wollen. Das Zeug dazu haben sie. Bitte lesen sie das Wahlprogramm!
www.liste-zukunft-uelzen.de
“Grün tut gut, auch im Adendorfer Rathaus”
Dieser Slogan und viele neue Ideen haben die neuen Adendorfer Grünen und wollen diese in Fraktionsstärke auch im Gemeinderat umsetzen. Neben den konsequenten Befürwortern der A39 aus SPD und CDU, vertreten die Grünen die Position: “Keine A39”. Schauen Sie sich die KandidatInnen an und prüfen, ob sie ihnen Ihre Stimme geben wollen.
2. September 2006: Der Artikel
Parteidisziplin leidet unter A 39
erscheint in der Landeszeitung.
28. August 2006: Presseerklärung zur Umfrage an alle Kreistagskandidaten
Anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A39-Gegner befragen Kandidaten
Der Artikel
Grüner sieht Spielraum für Manipulationen
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die Kritik des grünen Bundestagsabgeordneten ist zwar richtig, enthält aber einen bösen Schönheitsfehler. Es gibt offiziell noch gar keine Kostenkalkulation für die A 39. Lediglich im Bundesverkehrswegeplan von 2002 werden Baukosten von 436 Mio. Euro genannt. Sie setzten sich aus 80 km x 5,5 Mio. Euro durchschnittlicher Kilometerkosten im norddeutschen Bundesdurchschnitt von 1998 zusammen. Das ist keine seriöse Kalkulation, wie auch die Trassierung damals nur grob skizziert war. Die tatsächlichen Kosten werden genauso wie die konkrete Trassenführung erst sehr viel später nach der politischen Zustimmung bekannt werden, nämlich noch nach dem Planfeststellungsverfahren, der als letzte juristische Hürde gilt. Erst dann, wenn kein politischer oder gesellschaftlicher Einwand mehr möglich ist, wird man Zahlen präsentieren, die weit höher als die heute bekannten liegen. So werden es nicht 5,5 Mio pro Kilometer sein, sondern mindestens 8 Mio. (gemäßigte Inflation vorausgesetzt), eventuelle Tunnel und Brücken noch nicht mitgerechnet. Hinzu kommen noch die eine oder andere Ortsumgehung, denn durch die neue Trasse soll es schließlich zu Verkehrsverlagerungen auf die östliche Seite des Elbe-Seiten-Kanals kommen (so das Versprechen der Politiker). Und weil das Geld nicht bar aus dem Steuersäckl, sondern teuer am Kreditmarkt aufgenommen werden wird, können wir die effektiven Kosten grob noch einmal um den Faktor 2 erhöhen. Heraus kommt die Prognose von sagenhaften 1,5 Milliarden Euro ((c) Aktion Lebensberg 2006!). Wer mag diese Rechnung widerlegen?
26. August 2006: Der Kommentar
Parteien in der A 39-Falle” von Malte Lühr
erscheint in der Landeszeitung.
22. August 2006: Der Artikel
Celler Wirtschaft hinkt hinterher / «Mehr innovative Firmen ansiedeln»
erscheint in der Celleschen Zeitung.
12. August 2006: Der Artikel
Politiker sollen sich klar äußern
erscheint in der Landeszeitung.
9. August 2006: Presseerklärung zum Nachhaltigkeitsbericht der Niedersächischen Landesregierung
Anlässlich des Fehlens der A 39 in der Liste von Zukunftsprojekten im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39 nicht unter den Zukunftsprojekten der Landesregierung
4. August 2006: Der Artikel
A39: Kreis Celle hat keine Bedenken
erscheint in der Celleschen Zeitung.
2. August 2006: Der Leserbrief
Anwohner werden A 39-Opferlämmer” von Martin Knoop
erscheint in der Landeszeitung.
29. Juli 2006: Der Leserbrief
Nur eine Trasse macht Sinn: Keine Trasse” von Dr. Lars Wohlers
erscheint in der Landeszeitung.
21. Juli 2006: Der Artikel
Weiter für West-Variante
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
Katze aus dem Sack gelassen” von Hans-Otto Rosseburg
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
Bürgermeister verteidigt” von Jörg Pankau
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die Aufgabe eines Bürgermeisters ist es, sich für die Interessen seiner Bürger einzusetzen, Ansprechpartner zu sein, aber auch Flagge zu zeigen.
Wenn Bürgermeister Meyer davon überzeugt ist, dass die A39 eine bessere Entlastung Melbecks bringt als eine Ortsumgehung, dann sollte er diese Meinung auch auf dem Diskussionspodium vertreten. Schon allein das Engagement von Melbecker Bürgern für den Ort und seine Bewohner verdient hohe Anerkennung, die belohnt werden sollte. Das Rückzugsargument von Meyer, es handele sich um eine Veranstaltung des Dachverbands, ist nicht korrekt. Bürgermeister Meyer hat schlicht feige gekniffen.
20. Juli 2006: Chronik der Zerstörung eines Lebensraumes
Heute erreicht uns eine E-Mail der Bürgerinitiative gegen die A39 in Cremlingen, die den Kampf leider verloren hat. Lassen Sie die Bilder auf sich wirken und schauen sich an, was unsere ‘bürgernahen’ Politiker dort angerichtet haben. Der Satz: “Mir bleibt nur noch, die Zerstörung unseres Lebensraums zu dokumentieren”, greift ans Herz, die Bilder machen traurig. Wir danken der Bürgerinitiative für eine bereits früher übermittelte Solidaritätsbekundung. Der Kampf im Norden geht weiter. Die 33 Bürgerinitiativen des Dachverbands werden den Bau der A 39 nicht zulassen.
Der Artikel
Klares Votum für die Vorzugstrasse
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
18. Juli 2006: Der Artikel
Kreistag bremst Verwaltung
erscheint in der Landeszeitung.
Der Kommentar
Einmal mit ohne, bitte!” von H.-H. Jenckel
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
Abgesang auf Autobahn” von Eckehard Niemann
erscheint in der Landeszeitung.
15. Juli 2006: Der Kommentar
A 39 ist nicht die Wahl-Frage” von Marc Rath
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Die Leserbriefe
«Dieser Bau ist nicht mehr gutzumachen»” von Andreas Leitis,
«Und keiner soll Bodenteich sehen»” von Kai-Uwe Sander und
«Vertrauensverlust zu spüren»” von Eva Greky
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
14. Juli 2006: Die Artikel
Tunnellösung versenkt Millionen” und
«Westliche Umgehung ist sinnvoller»
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Artikel
Teppe will Ämter nicht vermischen
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
13. Juli 2006: Der Artikel
Keine Silbe zur Autobahn
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Der Leserbrief
Schirmherren” von Peter Weerda
erscheint in der Landeszeitung.
12. Juli 2006: Die Artikel
Umgehungs-Pläne wiederbelebt”,
Kammer begrüßt Vorzugsvariante” und
Harsche Kritik am Stadtrat Lüneburg
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Artikel
Die Seewiesen sind tabu
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
11. Juli 2006: Pendler steigen auf die Bahn um
Laut aktueller Berichterstattung des Hamburger Abendblattes steigen immer mehr Pendler auf die Bahn um. Ein Auszug: “[…] Als größter Energieabnehmer in Deutschland ist die Bahn durch die hohen Energiepreise extrem belastet. Gleichzeitig stellen wir fest, daß viele Autofahrer wegen der hohen Benzinpreise auf den Zug umsteigen. Zwischen Januar und Mai ist die Zahl der Reisenden um 40 auf 750 Millionen Reisende gestiegen, also etwa fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im gleichen Zeitraum haben wir im Nahverkehr 3,8 Millionen Ländertickets verkauft – 20 Prozent mehr.
Bei dem Energiehunger der Welt steigen die Ölpreise auf Rekordhöhe. Ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund wird der Individualverkehr weiter stark abnehmen und sich der Trend verstärken, Güter auf Schiff oder Bahn zu verlagern.
Wer wie die Bundesrepublik angesichts dieser Tatsache weiterhin mehrere Milliarden Euro pro Jahr in den Bau neuer Autobahnen steckt, handelt grob fahrlässig. Die Aktion Lebensberg fordert aufgrund der Kostensituation die Bundesregierung auf, unverzüglich alle Projekte des vordringlichen Bedarfs des Bundesverkehrswegeplanes einer neuen Nutzen-/Kostenanalyse zu unterziehen.
Im Rahmen ihrer Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren führt die Aktion Lebensberg die folgenden Gründe für abnehmenden Straßenverkehr an und fordert eine Neubewertung des Projekts A39:
1. Durch die Verknappung des Rohöls wird es zu einer überproportionalen Erhöhung der Treibstoffpreise kommen, was zu einer Verminderung des Verkehrs führen wird.
2. Bis zur Fertigstellung der A39 wird zudem höchstwahrscheinlich die Autobahnmaut für Pkw eingeführt, was zu einer Verkehrsverlagerung auf die Bundes- und Landesstraßen führen wird.
3. Alle Studien zur demographischen Entwicklung in Deutschland sagen bis zum Jahr 2015 (Bezugsjahr der Planung) noch eine leichte Zunahme der Bevölkerung in der betroffenen Region, aber bereits eine Abnahme der Bevölkerung im Bundesgebiet (und Westeuropa) voraus. Ab 2015 wird insgesamt eine Abnahme der Bevölkerung auch in der Region prognostiziert.
4. Die Verlagerung der Industriearbeitsplätze nach Osteuropa und Asien wird bis 2015 abgeschlossen sein, so dass der Güterverkehr von halbfertigen und fertigen Produkten (auch just-in-time) stark abnehmen und sich nur noch auf Fertigprodukte zur Versorgung der Bevölkerung erstrecken wird.
5. Die katastrophale finanzielle Situation der Bundesrepublik (der Schuldenstand von 1,5 Billionen Euro wurde am 5. Mai 2006 erreicht) und der Sozialsysteme wird zu einer solch immensen Belastung der Bevölkerung führen, dass fraglich ist, ob die heutige Pro-Kopf-Durchsetzung mit Personenkraftwagen überhaupt noch möglich ist.
Der Artikel
Autobahn lässt Heidjer beben
erscheint in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.
Der Leserbrief
30 Häuser in Gefahr” von Martin Knoop
erscheint in der Landeszeitung.
7. Juli 2006: Der Artikel
CDU vermeidet Zerreißprobe
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Der politische Taktierer Bernd Althusmann umgeht die wahlpolitsch explosiven Bomben und nimmt die Schärfe aus der Diskussion. Schließlich weiss er ganz genau, dass das Streitthema A39 Potential hat, seiner Patei bei den Kommunalwahlen Stimmen zu kosten. Dies umsomehr, da sich im Landkreis Uelzen eine unabhängige Wählergemeinschaft gegen die A39 gebildet hat und damit ein Klientel anspricht, welches klassisch CDU wählen dürfte. Wie immer betont er, dass die A39 Menschen nicht belasten dürfe und räumt jetzt auch ein, dass es sich bei der A39 um eine Autobahn handelt, die die Wirtschaftsräume Hamburg und Wolfsburg verbinden solle.
Wie der Wirtschaftsminister Hirche knickt auch er ein und tätigt keine Aussagen mehr, die A39 diene der Region. Hier springt unser allseits beliebte Dr. Scharf allerdings ein und betont einmal mehr die Wichtigkeit dieser Autobahn. Schade, hat er aus den unzähligen Gesprächen mit uns noch immer nichts gelernt. Wir versuchen es aber weiter.
Der Artikel
Verkehrsentlastung für den Ortskern
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
6. Juli 2006: Presseerklärung zu geplanter Streichung des «Ökosterns»
Anlässlich der Pläne der CDU-Fraktionsvorsitzenden-Konferenz, wesentliche Umweltschutz-Vorschriften bei der Planung von Autobahnen außer Kraft zu setzen, gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39-Gegner gegen Streichung des «Ökosterns»
Der Artikel
A-39-Trasse – so nicht
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Der Artikel
«Nicht auf Stadtgebiet»
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die Stadt Lüneburg hat ihre Gutachten und die anwaltliche Stellungnahme im Internet veröffentlicht.
Erwartungsgemäß erfolgt eine brutalstmögliche Abwägung der A39 in den Westen. Damit versuchen die politisch Verantwortlichen dieser Autobahn, den erhofften Nutzen für sich zu erhalten, ohne die damit verbundenen Lasten tragen zu müssen. Wenn wir nach dieser Devise unsere Kinder erziehen würden …
Der Leserbrief
Ostumgehung bleibt Nadelöhr” von Manfred Corswandt
erscheint in der Landeszeitung.
5. Juli 2006: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Stadt legt vier Gutachten zu A39 vor
4. Juli 2006: Der Artikel
Bereits 9500 Einwendungen gegen A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
A 39: Bisher 9500 Einwände
erscheint in der Gifhorner Rundschau.
3. Juli 2006: Der Leserbrief
«Die Konsequenz ziehen»” von Thomas Pöggel
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
2. Juli 2006: Presseerklärung zu offensichtlich breiter Ablehnung der A 39
Anlässlich des Annäherns der Anzahl von Einwendungen gegen die A 39 an die 10.000er Grenze gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
«Macht die 10.000 Einwendungen voll»
1. Juli 2006: Der Artikel
A 39: Fast 10.000 Einwände liegen vor
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Unser Kommentar:
Die Raumordnungsbehörde nimmt es mit den Fristen nicht so genau und es wäre schön, wenn wir die 10.000 Einwendungen noch voll machen würden. Wen also evtl. ein schlechtes Gewissen umtreibt, weil er sich noch nicht zu Wort gemeldet hat, sollte noch ganz flugs seinen Einwand schreiben. Aber auch so können wir bereits das ROV als einen vollen Erfolg für den Widerstand gegen die A39 betrachten. 9499 Einwendungen gegen die A39, in welcher Form auch immer, und eine einzige Stellungnahme der IHK Lüneburg-Wolfsburg für das Projekt. Dazu haben die Bürgerinitiativen zu den bereits 30.000 Unterschriften gegen das Projekt noch einmal mindestens 6.000 zusätzliche Unterschriften sammeln können. Wer hier noch behauptet, die Region wolle die A39, leidet unter großen Wahrnehmungsschwierigkeiten.
Der Artikel
Rat und Bürgerinitiative stellen sich gegen Autobahn 39
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
“Von mir wird übrigens kein 'Ja zur A39, aber nicht vor der eigenen Haustür' zu hören sein,” so Bürgermeister Harms.
Gleichzeitig erfolgt aber eine entschiedene Ablehnung der Westtrasse. Was von einer solchen Einstellung zu halten ist, muss dem Leser selbst vorbehalten sein. Es wäre interessant, einmal die Stellungnahme der Gemeinde Mechtersen im Hinblick auf eine Gesamtablehnung zu lesen.
Der Leserbrief
Bei Demo in Szene gesetzt” von Verena Fiedler
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Was sollen wir erwarten? Es ist Wahlkampf und da sind Politiker immer dort anzutreffen, wo es Wählerstimmen einzufangen gibt. Dies trifft auf den OB Kandidaten Lürssen ebenso zu, wie auf OB Mädge. Gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl kommt unserem Oberbürgermeister die A39-Stadtvariante sicher sehr gelegen. So kann er – der zunächst das Unglück herbeigerufen hat – sich jetzt als der Retter Lüneburgs aufspielen. Auch wenn sich Andreas Meihsies bei der Demo in Szene setzt, so setzt er sich seit langem gegen das Projekt ein. Wir müssen eher damit rechnen, dass sich die Politiker ab dem 11. September 2006 in ihre Stuben zurückziehen und zur politischen Tagesordnung übergehen. Haben wir alles schon erlebt.
Der Leserbrief
Lärm eine Zumutung für die Anlieger” von Jürgen Hempel
erscheint in der Landeszeitung.
29. Juni 2006: Eröffnung der Umweltmesse TUN 2006 in Lüneburg
Tja, der Spagat zwischen Umweltmesse und A 39 erweist sich auch für unseren sonst so flexiblen Oberbürgermeister als zu gewagt: Wenn er sich nicht mehr traut, zur traditionellen Eröffnung der Umweltmesse zu sprechen, weil er dort mit dem Gegenwind einer zu Recht empörten Öffentlichkeit rechnen muss, werden ihm vielleicht die Grenzen seines haarsträubenden Zickzack-Kurses zwischen Nachhaltigkeit und Autobahnlobbyismus bewußt. Die Buschtrommeln der BI's und Verbände im Vorfeld haben ihm wohl klar gemacht, dass bei dieser Veranstaltung mehr als populistische Sprüche erwartet werden.
Der Artikel
Autobahn 39 ja, aber…
erscheint in der Landeszeitung.
Die Leserbriefe
Lenken die Politiker ab?” von Michael Böhme und
Kosten für die Tunnellösung” von Guido Ostermann
erscheinen in der Landeszeitung.
28. Juni 2006: Der Artikel
«Ganzer Verkehr durch die Dörfer»
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
27. Juni 2006: Der Artikel
Zankapfel Autobahn
erscheint in der Landeszeitung.
26. Juni 2006: Der Artikel
Roter Protest gegen die Autobahn
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Der Artikel
A 39-Gegner sehen rot
erscheint in der Landeszeitung.
25. Juni 2006: Die zehn Kernaussagen der Aktion Lebensberg e.V. zum Raumordnungsverfahren
Das Ergebnis unserer Stellungsnahme an die Raumordnungsbehörde lässt sich in zehn Kernaussagen zusammenfassen. Der Bedarf der A 39 ist nicht gegeben und kann durch die ROV-Unterlagen nicht schlüssig begründet werden. Die Aktion Lebensberg e.V. fordert die Landesbbehörde auf, schnellstens die Planungen einzustellen und nicht noch mehr Geld für diese Planung auszugeben. Die Finanzen werden dringend an anderen Stellen gebraucht.
24. Juni 2006: Der Artikel
Ja zur A 39, Nein zur Vorzugstrasse
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Unser Kommentar:
Dieser Kommentar bezieht sich auf die unzähligen Artikel über die Gemeinden, die die A39 zwar befürworten, nicht aber vor der Tür haben wollen. Baut sie woanders, bitte nicht bei uns. Den Gipfel bietet sicher der Rat in Bienenbüttel, der nicht einmal die sonst so begehrte Anschlussstelle haben will. Es wird geschachert, weggewägt, St. Florian agiert allenorten. Warum? Die Politiker bekommen alle vor Ort Druck von ihren potentiellen Wählern. Um sich gegen das Projekt auszusprechen, fehlt ihnen das Rückgrat, so schieben sie die A39 lieber woanders hin. Ob die Politiker sich einmal überlegt haben, dass eine Gegenposition zur A39 auch Stimmen bringen kann?
23. Juni 2006: Der Leserbrief
«Niemand will die A 39 vor der Tür»” von Klaus Rumpenhorst
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
22. Juni 2006: Der Artikel
«Argumente für die A 39 fehlen»
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Grüngürtel gehört jetzt der Gemeinde
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Zu früh für eine Stellungnahme
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Wendisch-Evern spricht sich in der Präambel seiner Stellungnahme gegen die A39 aus und erklärt, dass die wirtschaftliche Notwendigkeit bisher nicht dargelegt wurde. Gleichzeitig tritt mit Wendisch-Evern wieder eine Gemeinde dem Schutz- und Klagefond bei. Wir freuen uns über diese konsequente Haltung, die wir uns bei der Stadt Lüneburg und der Gemeinde Adendorf auch wünschen würden.
Der Artikel
Niemand will an A 39 bauen
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
21. Juni 2006: Der Leserbrief
Show-Veranstaltung ohne Gewicht
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Endlich wurde dieser Leserbrief geschrieben. Wir wissen jetzt, dass der stellvertretende Bürgermeister Klaus Hübner und seine fünf/sechs Mitstreiter nicht die allgemeine Melbecker Meinung vertreten. Viele Melbecker scheinen die Sachlage dort anders zu sehen und zu wissen, dass eine A39 den Ort nicht zu entlasten vermag. Schade, dass der Leserbriefschreiber anonym auftreten muss und schade, dass sich die anderen Meinungen in Melbeck nicht zu Wort melden. Bitte gründen Sie doch eine Bürgerinitiative und schliessen sich uns im Dachverband an!
Der Leserbrief
Tunnel brächte Kahlschlag” von Werner Momberg
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Paket mit oder ohne Querspange?
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
19. Juni 2006: Der Artikel
A 39 sorgt für Mitgliederzulauf
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
Der Artikel
A-39-Gegner kandidieren
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Unser Kommentar:
Was für eine Überraschung! Hier kommt der zukünftige Schrecken der Kommunalpolitiker von SPD, CDU und FDP! Aus dem A39-Widerstand heraus gründet sich die unabhängige Wählergemeinschaft “Keine-A39” im Landkreis Uelzen. Die beiden Landfrauen Annette Niemann und Juliane Haufe bieten damit gerade den Wählern eine Alternative, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht für “Die Grünen/Bündnis 90” aussprechen würden. Damit wird im Landkreis Uelzen ein erfreulicher Druck auf die, die A39 befürwortenden Parteien ausgeübt. Beide Kandidatinnen gehören zum Gründungswiderstand zur A39 und zu den Initatorinnen des Schutz- und Klagefonds. Wir sind sicher, dass die beiden Erfolg haben werden und bitten um Unterstützung für sie, wie auch für alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten aller Parteien, die sich gegen die A39 einsetzen.
Der Leserbrief
A 39 verhindert Sanierungen” von Peter Moor
erscheint in der Landeszeitung.
17. Juni 2006: Der Artikel
Menschenkette gegen die Trasse
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Einwände gegen A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
«Herr Hirche, Sie sollten hier mal 14 Tage übernachten…»
erscheint in der Lünepost.
Der Artikel
«Wir brauchen keine Auffahrt»
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Unser Kommentar:
Das ehrenamtliche politische Engagement auf kommunaler Ebene kann kaum genug gewürdigt werden. Doch wie sich regionale Politiker in der Diskussion um die Trasse der A39 bloßstellen, ist ebenso peinlich wie ärgerlich. Aus Opportunismus gegenüber einigen Unternehmen der Region und aus Unkenntnis über die Konsequenzen einer Autobahntrasse haben die meisten Bürgermeister die A39 gefordert. Nun liegt die Vorzugsvariante auf dem Tisch – und zum jahrelangen Widerstand der Bürgerinitiativen kommt der geballte Protest der unmittelbar Betroffenen. Jetzt wird aus Opportunismus gegenüber den kommunalen Wählern die Autobahn in die nächste Gemeinde gewünscht. “Geradezu gezwungen, nach dem St.-Florians-Prinzip zu handeln”, sieht sich der Bienenbütteler CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Otto Constien. Aufgrund der zu erwartenden Querverkehre, wollen sie jetzt sogar auf eine eigene Auffahrt verzichten. Den Ort, wo sich die erhofften ansiedlungswilligen Betriebe niederlassen würden. Kein Unternehmen interessiert sich für einen Standort mit “Blick auf die Autobahn”. Den haben die Bienenbütteler Anwohner dann exklusiv.
Der Leserbrief
Hirche lässt Illusionen über A 39 zerplatzen” von Guido Ostermann, Bürgerinitiative IGA-Wendisch Evern,
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
Liste der Sünden ist noch länger” von Hansjörg Witte
erscheint in der Landeszeitung.
16. Juni 2006: Der Artikel
Oetzener leiden unter der A 39
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
15. Juni 2006: Der Artikel
«Geredet wurde lange genug»
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Existenz von Landwirten bedroht
erscheint in der Landeszeitung.
14. Juni 2006: Der Artikel
Enttäuschte Melbecker
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
«Regionalegoismus hilft nicht»
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Immerhin glänzte Wirtschaftsminister Hirche in Melbeck mit einer für ihn ganz neuen Erkenntnis, die er wie folgt ausführt: “Auch die A39 sei kein Allheilmittel. Die Autobahn löst überregionale Probleme, nicht die vor Ort.” Kann sein, dass die Informationspolitik der Bürgerinitiativen in diesem Punkt beim Wirtschaftsminister nicht ganz spurlos vorrüberging. Wollen wir hoffen, dass er auf dieser Erkenntnis aufbaut und als nächstes begreift, dass die A39 keine Gewerbeansiedlungen und keine Arbeitsplätze in die Region bringt.
Der Artikel
Tunnel technisch möglich
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
“Wenn wir etwas nicht wollen, so lasst es uns doch verstecken!” Dieser Grundsatz scheint die Tunnelaspiranten zu leiten. Vergessen wird dabei allerdings, dass der Tunnel nicht durchgehend vom Beginn bis zum Ende unter der Erde liegen kann. Es muss stellenweise nach oben offen sein, es muss Fluchtwege geben, die Emissionen (Lärm und Abgase) müssen an die Oberfläche abgeleitet werden. Außerdem kann man den Tunnel nicht unter die Erde bringen, ohne einen gewaltigen Flurschaden anzurichten. Da beim Variantenvergleich im ROV auch die voraussichtlichen Baukosten eine Rolle spielten, müsste hier noch einmal nachgearbeitet werden. Der bessere Weg wäre eindeutig, wenn alle Befürworter der A39 noch einmal die wirtschaftliche Notwendigkeit hinterfragen würden und sich dann für einen Ausbau des vorhandenen Straßennetzes aussprechen würden.
Der Kommentar
Projekt A 39: Die heiße Kartoffel” von H.-H. Jenckel
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Wir möchten der Landeszeitung zu dieser neuen Kolumne gratulieren, wird hier doch mit deutlichen Worten ausgesprochen, was in der sachlichen Berichterstattung unerwähnt bleiben muss. Hans-Herbert-Jenckel hat völlig recht! Im aktuellen Kommunalwahlkampf setzen sich die Politiker zwar noch für die A39 ein, versuchen sie aber vor allem zu den Nachbargemeinden zu schieben. Immerhin setzen sie sich im Moment tiefgreifender mit dem Thema auseinander als noch vor Jahren. Sie dürften inzwischen auch zur Erkenntnis gekommen sein, dass die regionale Wirtschaft die A39 nicht wirklich braucht. Diese Erkenntnis wird allerdings (noch) nicht vertreten, da sie innerhalb der SPD, CDU und FDP noch keinen breiten Rückhalt findet. Doch da die “brilliant vernetzten Bürgerinitiativen” in den letzten Jahren bereits einen großen Bewußtseinswandel erreichen konnten, bekommen wir das auch noch hin …
13. Juni 2006: Der Artikel
BI überreicht 488 Einwendungen
erscheint in der Aller-Zeitung.
Der Artikel
Autobahngegner machen mobil
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Der Artikel
«Prioritäten werden falsch gesetzt»
erscheint in der Kreiszeitung Wesermarsch.
11. Juni 2006: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Rat diskutiert Lärmschutz und Bürgerbefragung
10. Juni 2006: Der Artikel
Scharnebeck gegen A 39-Trassen
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Alles spricht für den Osten
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Der Leserbrief
Bürger außen vor” von Uwe Helbig
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
9. Juni 2006: Der Artikel
In Sachen A 39 haben wir zunächst keine Ahnung
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Eckhart Hien, Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, bestätigt unsere Vermutung, dass eine Beschleunigung des Verfahrens nicht einfach durch die Streichung einer Instanz zu erreichen ist. Die Richter in Leipzig werden sich in unsere regionalen Themen einarbeiten müssen und das dauert seine Zeit. Wollen sie wirkliches Recht sprechen und der Tatsache gerecht werden, dass es nur eine Instanz gibt, werden sie umso sorgfältiger urteilen müssen. Wissend, dass über ihnen nicht noch eine weitere Instanz, sondern nur noch der blaue Himmel ist. Ob wir Bürgerinitiativen die A39 in zwei oder in einer Instanz verhindern, ist uns zunächst egal.
Der Artikel
Weniger Lkw, weniger Lärm
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Politiker sorgen sich um Lebensqualität
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Nach zweiter Abstimmung gibt’s keine Aussage zur Trasse mehr
erscheint in der Aller-Zeitung.
8. Juni 2006: Der Artikel
Keine Alternative zum Neubau
erscheint in der Landeszeitung.
7. Juni 2006: Der Artikel
«Kein neues Fass aufmachen»
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
Unser Kommentar:
Tausche A39 gegen A27! So könnte eine neue Diskussion im niedersächsichen Landtag aussehen. Wir finden, dass man dieses Fass ruhig öffnen kann, aber bitte rechtzeitig, bevor die A39 realisiert wird. Denn noch eine weitere Autobahn zu bauen, dass dürfte nun wirklich nicht mehr in die Welt passen. Wenn die Bürger vor Ort eine Autobahn akzeptieren, so sollen sie sie immerhin nehmen. Aber auch in der dann betroffenen Region wird es spannend werden. Lernen vom Widerstand! Die Bürgerinitiativen gegen die A39 wurden bereits mehrfach von anderen Initiativen angesprochen und konnten wertvolle Erfahrungen austauschen. Wir stehen allen gerne zur Verfügung.
6. Juni 2006: Der Artikel
Einwendungen gegen A 39
erscheint in der Landeszeitung.
4. Juni 2006: Presseerklärung zu Trassenvariante 701
Anlässlich der Diskussion zur Trassenvariante 701 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Gegen A 39-Variante Melbeck-Bienenbüttel-Bargdorf
3. Juni 2006: Der Artikel
Die Westvariante in der Präambel
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
2. Juni 2006: Der Artikel
Wittingen will «das Beste draus machen»
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
Der Leserbrief
St. Florian klagt nicht im Westen” von Klaus Olshof (CDU), Samtgemeindebürgermeister, Bürgermeister der Gemeinde Reppenstedt
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Auch wir Lebensberger sind sicher nicht glücklich über den deutlichen Fingerzeig des Lüneburger OB in den Lüneburger Westen. Immerhin verpackt Herr Mädge seine Meinung aber offen und in klare Worte. Sie, Herr Olshoff, betonen, dass aus Ihrer Samtgemeinde nie Stimmen kamen wie: “Am besten im Osten”. Sie vergessen aber auch in diesem Artikel wieder nicht, auf die aus Ihrer Sicht vermeintlichen Argumente für eine Osttrasse hinzuweisen und zählen diese hübsch auf. Für alle von Ihnen genannten Argumente für eine östliche A39, Herr Olshoff, gibt es auch ein Argument für einen westlichen A39-Verlauf. Auch die in den westlichen Gemeinden verabschiedeten Resolutionen beziehen sich 'nur' auf eine Ablehnung der A39 auf dem eigenen Gemeindegebiet.
30. Mai 2006: Der Artikel
Von der A 39 durchs Kurgebiet?
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
29. Mai 2006: Presseerklärung zu Trassenvariante 701
Anlässlich des Versuchs Bevenser Politiker, die geplante A39-Abfahrt Altenmedingen nach Norden/Edendorf zu verschieben, gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39-Abfahrt nach Bienenbüttel verschoben?
27. Mai 2006: Die Artikel
Bürgerinitiative Lüne-Moorfeld kämpft weiter gegen A 39-Plan” und
Einwendungsfrist für geplante A 39
erscheinen in der Landeszeitung.
24. Mai 2006: Der Artikel
A 39: 1000 Einwände
erscheint im Hamburger Abendblatt.
23. Mai 2006: Der Artikel
«Nicht mehr wegzudiskutieren»: Täglich 40 Besucher im Forum
erscheint in der Aller-Zeitung.
20. Mai 2006: Der Artikel
659 Einwendungen gegen A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Die “Lesermeinungen zur Autobahn 39
von Karl-Heinz Wöbke, Jutta Dirzus, Angelika Eggert, Claudia Behr, Dr. Johann-Henrich Vietor und Klaus Kiel
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Der Leserbrief
«Mit Meinung zur A 39 direkt zur EU»
von Arne Mielken
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
19. Mai 2006: Aktion Lebensberg übergibt Einwendung gegen A 39 im Rathaus
Die Stellungnahme zur Planung der A 39, die von der Aktion Lebensberg verfasst wurde, wird von Vorstandsmitglied Friedhelm Feldhaus an Andrea Schröder-Ehlers, Fachbereichsleiterin Verkehr, Umwelt und Sicherheit bei der Stadt Lüneburg, übergeben. An der Stellungnahme wirkten auch Mitglieder der Bürgerinitiativen “Lebensraum Scharnebeck” und der “Aktion Ostheide” mit.
Auf 40 Seiten werden die Mängel der Planung aufgezeigt. Hierzu zählen insbesondere die fehlende Betrachtung des alternativen Ausbaus der B 4, die unzureichende Bewertung des Schutzgutes Mensch, die unzureichende schalltechnische Untersuchung sowie die unzulängliche Verkehrsuntersuchung und Verkehrsprognostik.
Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
A 39: 659 Stellungnahmen - Frist endet am Dienstag
Der Artikel
A 39-Planer will auf den Bürgermeisterstuhl
erscheint in der Landeszeitung.
17. Mai 2006: Der Artikel
Hedi Wegener (SPD) will zu Tiefensee
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Die Leserbriefe
«Die A 39 auf Kosten der Kommunalwahl»” von Hansjörg Witte,
«Alle haben einen Anspruch auf Stille»” von Friedhelm Feldhaus, Sprecher des Dachverbandes der Bürgerinitiativen gegen die A39 und
«Die A 39 wurde schon früher geplant»” von Walter Koch
erscheinen in der Lünepost.
16. Mai 2006: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Unterlagen zur A 39 mit Termin weiter einzusehen
Der Artikel
SPD will Tunnel für A 39 unter Lüneburg
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Die Leserbriefe
Planer blind für Kultur” von Curt Pomp,
Parkplatz statt Wohnpark” von Birgit Leeck,
Probleme nicht exportieren” von Anfred Illmer,
Vorhaben aus anderer Zeit” von Dieter Schiffer,
Sensibilität geht im Streit verloren” von Manfred Corswandt,
Überall Ängste” von Joachim und Hans-Joachim Einfeldt,
Kein Job zusätzlich” von Käte und Ardo Sohns und
Stadtvariante als Horrorvision” von Dietmar und Frederic Sorbe
erscheinen in der Landeszeitung.
15. Mai 2006: Die Artikel
Keine Bedenken gegen Trasse” und
A 39 so schnell wie möglich
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Artikel
Peter Struck meldet sich zu Wort
erscheint im Hamburger Abendblatt.
14. Mai 2006: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
SPD-Fraktionschef Struck lehnt Klostertrasse ab
13. Mai 2006: Der Artikel
SPD-Chef Struck schaltet sich in A 39-Streit ein
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
A 39: Land soll Tunnel prüfen
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Der Leserbrief
«Schneller zum Opa»” von Hans-Ulrich Schrader
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
12. Mai 2006: Der Artikel
Der Schock für Gr. Liedern
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
11. Mai 2006: Presseerklärung zum Lärmschutz
Anlässlich des erwartenden Fehlens von wesentlichen Lärmschutzmassnahmen an der A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Lärmschutz an A 39 fraglich
Der Artikel
Angst vor der Autobahn
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
A 39: Viele Trecker und viele Fragen
erscheint in der Braunschweiger Zeitung.
10. Mai 2006: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Mädge zur A 39: Keine Zukunft für die Ostvariante
Der Artikel
«In den Hintern gekniffen»
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
9. Mai 2006: Der Artikel
A39: «Nur noch das Wann fraglich»
erscheint in der Aller-Zeitung.
8. Mai 2006: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Weitere Info-Veranstaltung zur A 39 am 9. Mai
6. Mai 2006: Der Artikel
193 Stellungnahmen zur A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Breite Mehrheit für die A 39 im Westen
erscheint im ExtraTip.
Die Leserbriefe
«EU-Gelder lieber für Regionalprojekte»” von Eckehard Niemann,
Man kann etwas tun” von Urthe Eilers und
Schneller an Uelzen vorbei” von Karin von Lenthe
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
5. Mai 2006: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Breite Ratsmehrheit für A39 im Westen
Der Artikel
Breite Allianz für West-Trasse
erscheint in der Landeszeitung.
Die Artikel
Zu nahe an der Wohnbebauung” und
7200 Fahrzeuge durch den Ort
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
4. Mai 2006: BI Lüne-Moorfeld jetzt auch im Web
Der frischgegründeten Bürgerinitiative Lüne-Moorfeld ist es in kurzer Zeit gelungen, einen eigenen Web-Auftritt auf die Beine zu stellen – Gratulation!
www.bi-luene-moorfeld.de
3. Mai 2006: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Pläne für A 39 liegen eine Woche länger aus
Der Artikel
So wird ein Kleinod zerstört
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
1. Mai 2006: Die Uhr des ROV tickt – ein persönlicher Appell
Sehr geehrte Ebensberger, Adendorfer, Moorfelder, Erbstorfer, Bahrendorfer,
wie Sie alle der Presse entnehmen konnten, läuft inzwischen das Raumordnungsverfahren (ROV). Ihre Einwendungen können Sie als Lüneburger nur noch bis zum 21. Mai und als Adendorfer nur noch bis zum 24. Mai an die Stadt Lüneburg bzw. die Gemeinde Adendorf richten. Mustereinwendungen finden Sie auf unserer Web-Site unter ROV. Ich möchte sie alle ganz herzlich und dringend bitten, sich am Einwendungsverfahren zur A39 zu beteiligen!
Wer glaubt, dass aufgrund der Vorzugsvariante (Lüne/Moorfeld) und der zweiten Hauptvariante (Westvariante) die Ebensbergvariante (Untervariante 504 - 506 - 576 - Ebensberg-Variante) aus dem Rennen wäre, irrt ganz gewaltig! Die Stadt Lüneburg stemmt sich mit aller Kraft gegen die Vorzugsvariante, und eine Westvariante hat politisch keine Chance. Wir alle sind davon überzeugt, dass eine A39 keinen wirtschaftlichen Sinn macht, deswegen müssen wir unbedingt die Möglichkeit der Ebensbergvariante auch planerisch schliessen. Im Rahmen der Abwägung der Varianten ist absolut nicht sichergestellt, dass sich die Stadt Lüneburg nicht gegebenenfalls mit einer Ebensbergvariante als dem kleineren Übel einverstanden erklären würde. Insofern bitte ich Sie alle ganz herzlich, schreiben Sie Ihre persönlichen Stellungnahmen. Verwenden Sie unsere Einwendungsvorlagen, formulieren Sie Ihren Protest und schreiben Sie, warum bei uns eine A39 nicht möglich ist und warum Sie sie nicht wollen! Die Aktion Lebensberg wird als Verein eine Stellungnahme einbringen und diese wird zwar fachlich in die Tiefe gehen, kann aber die Masse an Einwendungen nicht ersetzen. Wichtig ist in Ihrer Einwendung der Abschlusssatz: "Ich behalte mir in einem späteren Verfahren eine Klageerhebung, die Geltendmachung von Schadensersatz sowie das Einbringen weiterer Einwände vor. Im Übrigen schließe ich mich allen im A39-Raumordnungsverfahren gemachten Einwendungen an.
Vielen Dank! Ihr Peter Weerda
Presseerklärung zur Entwicklung um die A 22
Anlässlich der jüngsten Äußerungen von Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A22-Lobby setzt sich gegen A39-Lobby durch
29. April 2006: Der Artikel
Kreistag begrüßt Raumordnung für A39 nachdrücklich
erscheint in der Braunschweiger Zeitung.
Der Leserbrief
Welche Betriebe?” von Stephan Hafeneth
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
28. April 2006: Der Artikel
Landkreis stimmt für Autobahn-Trasse
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Der Artikel
Integration und A39-Debatte
erscheint in der Aller-Zeitung.
26. April 2006: Der Artikel
A 39-Verfahren jetzt online
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
Rodelberg winkt dank der A 39” von Bettina Kucklick
erscheint in der Landeszeitung.
22. April 2006: Landeszeitung:
Neue Initiative in Lüne-Moorfeld
21. April 2006: Presseerklärung zu falschen Aussagen des Regierungsvertreters Klaus Neumann
Anlässlich der jüngsten Äußerungen von Regierungsvertreter Klaus Neumann gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39-Raumordnungsbehörde korrigiert sich
19. April 2006: Presseerklärung zu Informationsveranstaltung über Einwendungen
Anlässlich der Informationsveranstaltung des Klagefonds über Einwendungen gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Klagefond informiert über Einwendungen
18. April 2006: Der Artikel
Lessien: Autobahngegner formieren sich
erscheint in der Aller-Zeitung.
15. April 2006: Die Leserbriefe
Faktor Lärm vernachlässigt” von Hans-Dietrich Zeuschner und
Gefahr für wackligen Untergrund” von Bettina Kucklick
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
Wohngebiete entwertet” von Rüdiger Schulz erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Bei aller Bestürzung über die Stadtvariante sollten sich der Schreiber und die Leser des Leserbriefes darüber im Klaren sein, dass nach wie vor eine große Gefahr besteht, dass die Wohngebiete am Ebensberg und in Adendorf “entwertet” werden. Wer der Meinung ist, dass die Anwohner an der Ebensbergvariante feiern könnten, liegt völlig falsch. Anlässlich eines Telefonates teilte Projektleiterin Annette Padberg mit, dass es nicht zwangsläufig so wäre, dass die Westvariante nach vorne springt, würde die Stadtvariante ausfallen. Es könnte sehr wohl auch eine andere Variante im Osten die Priorität erhalten. Da blieben dann nur noch die mit dem Abriß von Häusern verbundene Nutzung der Ostumgehung oder eben die Ebensbergvariante.
13. April 2006: Der Kommentar
So seh ich das! A 39 muss im Osten liegen” von Klaus Olshof, Samtgemeinde-Bürgermeister und Bürgermeister der Gemeinde Reppenstedt,
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
… und so sehen wir das:
Gellersen kennt doch kaum jemand. Klaus Olshof sollte bei seinen Aussagen bedenken, dass der Weg der Touristen in den Naturpark Gellersen nur über ein liebenswertes und touristisch interessantes Lüneburg führt. Mit einer A39 besteht die Gefahr, dass die von ihm erhofften Touristen am erweiteren Naturpark Lüneburger Heide vorbeifahren. Menschlich kann man die Aussagen von Herrn Olshof natürlich verstehen, versucht der OB jetzt, die A39 in den Westen zu drücken. Leider haben beide Seiten noch nicht begriffen, dass man sich einmal zusammen setzen und gemeinsam nach Lösungen suchen sollte. Die Stadt Lüneburg und der Naturpark Lüneburger Heide brauchen sich gegenseitig.
Der Artikel
Schutzfonds gegen A 39
erscheint in der Landeszeitung.
8. April 2006: Die Leserbriefe
«Für neue Riesentrucks sind die Kurven zu eng»” von Robert Hübner,
«A 39 ist schlecht für den Tourismus»” von Norbert Ebelt,
«Wie wäre es mit einer Immobilientauschbörse»” von Axel Bloch und
«Es gibt nur eine Variante: Null-Variante»” von Andreas Ehlers
erscheinen im ExtraTip.
7. April 2006: Der Artikel
A 39-Planung kollidiert nicht mit Barendorfer Umgebung
erscheint in der Landeszeitung.
Die Leserbriefe
Empörung mit einkalkuliert” von Hans Wortmann und
Auto-Transport per Flugzeug als Rettung” von Dipl. Ing. Jörg Kohlstedt
erscheinen in der Landeszeitung.
5. April 2006: Der Artikel
Geld für A 39-Gutachter
erscheint in der Landeszeitung.
Die Leserbriefe
Taktischer Schachzug” von Paul F. Rudolph,
Die Geister, die ich rief” von Prof. Dr. Helmut Gschwendtner und
Nur eine Scheinvariante” von Klaus Vayhinger
erscheinen in der Landeszeitung.
Die Artikel
«Der Kampf geht weiter»”,
Protest, Erleichterung und Zustimmung” und
Lärmschutz für die Anwohner
erscheinen im Kreisboten.
Die Anzeige
Wir sagen überall NEIN – Konsequent gegen die Autobahn” von Bündnis 90/Die Grünen Lüneburg
erscheint im Kreisboten.
4. April 2006: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Stadt zeigt A39-Pläne im Stadtteilladen ELM
3. April 2006: Der Artikel
A 39: Widerstand in Lüne
erscheint in der Landeszeitung.
2. April 2006: Aktion Lebensberg veröffentlicht die Planungsunterlagen im Web!
Nur wenige Tage nachdem das Raumordnungsverfahren (ROV) zur A 39 eingeleitet wurde, macht Aktion Lebensberg die Planungsunterlagen auf der eigenen Web-Site frei zugänglich, um die Information der Öffentlichkeit und die inhaltliche Auseinandersetzung zu unterstützen.
Presseerklärung zur Verwendung der EU-Fördermittel
Anlässlich der Diskussion zur Verwendung der EU-Fördermittel für die Finanzierung der A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39-Finanzierung nicht von Regional-Fördergeldern abzweigen
1. April 2006: Die Artikel
Nein zur A 39-Variante” und
Grüne: Autobahn-Pläne stoppen
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Artikel
Entsetzen in der Idylle
erscheint im Hamburger Abendblatt.
Die Leserbriefe
Kloster Lüne kann Autobahnkirche werden” von Rainer Hofmann,
Veraltete Pläne als Grundlage” von Jörg Kohlstedt,
Innovation statt A 39-Hörigkeit” von Eckehard Niemann,
In der Steinzeit des Autobahnbaus” von Jürgen Helm,
Anwohner in Angst versetzt” von Jürgen Hempel,
Aufs Umland herabgeschaut” von Manfred Illner, Stv. Bürgermeister Südergellersen,
Mehr als Moore” von Lutz Tetau,
Bisschen schwanger” von Alfred-Christian Lemke,
Heilsamer Schock” von Hansjörg Witte,
Unzumutbar” von Gerhard Wessel und
Politikmüdigkeit” von Sonja Jackmann
erscheinen in der Landeszeitung.
31. März 2006: Die Artikel
A 39-Richtungsstreit”,
«Belastung ist nicht hinnehmbar»”,
Nutzen der A 39 wird neu berechnet”,
Keine Trasse im Osten der Stadt” und
«Abstruse Planung»
erscheinen in der Landeszeitung.
30. März 2006: Die Schatten der Vergangenheit …
Mit einem fulminanten Spektakel ist die A 39 diese Woche in den Blickpunkt vieler Lüneburger gerückt. Auch die Mitglieder des Stadtrats wurden aus ihrem A-39-Dornröschenschlaf geweckt – war doch in der Vergangenheit wenig bis gar nichts von ihnen zu diesem Thema zu vernehmen, während andere Gemeinden schon eifrig ihrem St. Florians-Prinzip folgten. Nur jetzt mit dem drohenden Zeigefinger auf die Straßenplaner zu zeigen, bringt recht wenig, schließlich führen diese nur genau den Auftrag aus, den sie vor drei Jahren von der Politik – und eben auch von diesen Politikern, die jetzt schreien – erhalten haben, und das ist: die Planung einer Autobahn.
Und so ist es trotz aller vorgeblicher Überraschung kein Wunder, dass nun eine Stadt-Variante auf dem Tisch liegt, die bereits seit über zwanzig Jahren im Umlauf ist. Selbst der Leiter des Straßenbauamts hatte im Sommer 2002 in einem Zeitungsinterview offen von dieser Variante als Möglichkeit gesprochen. Wer sich als Politiker also jetzt überrascht gibt, hat sträflich seine Aufgabe als verantwortungsvoller Entscheider verfehlt.
Im Rahmen des anstehenden Kommunalwahlkampfs dürfte es für unsere Kommunalparteien in den kommenden Wochen darum gehen, die “Schlieffen-Autobahn” abzulehnen und möglichst eindrucksvoll die Westvariante zu fordern. Dumm nur, dass man dafür keine Konzepte in der Schublade hat, denn die Planung machen ja andere. Auf der jüngsten öffentlichen CDU-Fraktionssitzung am 29. März wurde zudem deutlich, dass die Stadt Lüneburg mit ihrer Forderung ziemlich allein dastehen dürfte, denn bereits auf Kreisebene weht bei der CDU der Wind aus der entgegengesetzten Richtung. Das Ergebnis ist also schon jetzt vorauszusehen, auch wenn “unsere” Politiker das noch nicht wahr haben wollen. Sollte nicht noch ein “weißer Ritter” (z.B. in Form eines Ministerpräsidenten) auf dem Kampfplatz erscheinen, wird Lüneburg seine “stadtnahe Trasse” (wie einst vom Stadtrat selbst gefordert), erhalten.
Presseerklärung zu steigendem Interesse am Klagefond
Anlässlich des steigenden Interesses am Schutz- und Klagefond gegen die A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Interesse an Klagefond gegen A 39 wächst
Die Artikel
Zeichen stehen auf Widerstand”,
Flammender Protest”,
Hat Ostumgehung ausgedient?”,
Stadt gewährt frühzeitig Einblick in A 39-Unterlagen”,
Planungsunterlagen sichten auch für den Schlieffenpark”,
Weiter Protest im Westen” und
A 39-Protest mit Feuer und Trecker
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Artikel
Ziel-1-Gelder für A-39-Planung?
erscheint in der Celleschen Zeitung.
29. März 2006: Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilungen heraus:
Stadt bildet Arbeitsgruppe zur A39”,
Bürger können A39-Pläne von Montag an einsehen” und
Informationsveranstaltung zur geplanten A-39-Trasse
Die Artikel
Tiefer Schnitt in das Lüneburger Herz”,
A 39: Brennpunkt im Osten Lüneburgs”,
Die unglaubliche A 39-Variante”,
A 39: Trasse in der Stadt umstritten”,
«Gebäude müssen nicht abgerissen werden»”,
Pro und Kontra zur Trassenvariante”,
Bürgermeister Rudi Kiener: Wendisch Evern wird stranguliert”,
A 39: Sorge um Entwicklung der Stadt”,
Schwung für die Wirtschaft”,
Gefahr ist nicht ausgestanden” und
Autobahn nutzt und schadet
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Kommentar
Viel zu früh für Frust oder Freude” von Chefredakteur Christoph Steiner
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Kanzler-Autobahn im Plan”
erscheint in der taz.
Die Artikel
Ostvariante macht das Rennen” und
A-39-Trasse spaltet Lüneburg
erscheinen im Hamburger Abendblatt.
Der Artikel
Autobahn 39 verschont Brackstedt
erscheint in den Wolfsburger Nachrichten.
Die Artikel
Land legt Strecke für die Autobahn 39 fest” und
Im Atlas steht die falsche A 39-Route
erscheinen in der Braunschweiger Zeitung.
Der Artikel
EU fördert Niedersachsen mit Milliardenbetrag
erscheint in der Hannoverschen Allgemeine Zeitung.
28. März 2006: Vorzugsvariante führt durch Lüneburg!
Heute wurde endlich die Katze aus dem Sack gelassen – und das Entsetzen ist groß! Die Vorzugsvariante führt mitten durch Lüneburg! Nur wenige hundert Meter vom historischen Stadtkern als Weltkulturerbe entfernt; die Stadtentwicklung (u.a. Stichwort “Schlieffenpark”) dürfte nachhaltig gefährdet sein. OB Mädge hat bereits rechtliche Schritte angekündigt.
Das Kartenmaterial findet sich auf der Web-Site der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Regierungsvertretung Lüneburg leitet Raumordnungsverfahren für die A 39 ein
Der Pressedienst Lüneburg gibt folgende Pressemitteilung heraus:
Mädge: Autobahn-Trasse im Osten ist inakzeptabel
Die Artikel
A 39-Ostvariante erhält den Vorzug” und
A 39-Fokus liegt im Osten
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Artikel
Straßenbauer planen A39 im Osten
erscheint in der Celleschen Zeitung.
26. März 2006: Jubiläum: Der 100. A39-Newsletter der Aktion Lebensberg!
Die Aktion Lebensberg e.V. möchte sich heute ein bisschen feiern. Am 11. Januar 2003 fanden sich durch ein auf dem Ebensberg verteiltes Flugblatt die ersten Mitstreiter/Innen zusammen, um die politische Auseinandersetzung mit der Planung der A39 zu beginnen. Bereits einen Tag später, am 12. Januar 2003, ging diese Web-Site online, die in jeder wichtigen Suchmaschine mit den relevanten Stichwörtern präsent ist. Die Gründung der Aktion Lebensberg e. V. erfolgte am 3. April 2003. Mit der Veröffentlichung des Suchraumes in der Landeszeitung begann dann der Widerstand in allen Landkreisen. Wir als Aktion Lebensberg sind schon etwas stolz darauf, dass wir den neuen Mitstreiter/Innen erste fundierte Informationen zur Verfügung stellen konnten. Am 23. Februar folgte unser erster Newsletter, mit dem wir seitdem regelmässig unsere Mitglieder und alle am Thema A39 interessieren Menschen informieren.
Heute – in Erwartung der in der nächsten Woche bekanntzugebenden Vorzugsvariante – versenden wir unseren 100. Newsletter. Was haben wir bisher mit unserem Widerstand erreicht, fragen wir uns heute? Mehr als wir erwarten durften! Über dreißig Bürgerinitiativen engagieren sich inzwischen für einen autobahnfreien Erhalt unserer Region. Wir sind alle voll in die Themen eingearbeitet und haben durch die Ermittlung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses von 1,87 für die A39 die Planung der A39 mit einem harten Fakt in den Grundfesten erschüttert. Sowohl das Land Niedersachsen, wie auch das Bundesverkehrsministerium mauern mit einer Bestätigung und versuchen das Thema auszusitzen. Doch so einfach werden wir sie nicht aus der Verantwortung lassen. Unser Ziel ist es, dass die A39 in der für 2009 anstehenden Novellierung des Bundesverkehrswegeplanes 2003 in den weiteren Bedarf zurückgestuft wird. Wir brauchen keine Autobahn für 1 Milliarde Euro, die jährlich alleine 50 Millionen Euro Zinsen kosten würde.
Auch die politische Ebene beginnt zu bröckeln. In vielen Einzelgesprächen ist zu hören: “Ja, wenn wir das damal geahnt hätten, dann hätten wir anders entschieden”. Es fehlt noch, dass ein namhafter Politiker das Rückgrat zeigt und sich öffentlich dazu bekennt, dass es zur A39 vernünftige Alternativen gibt. Wir sind sicher, er wird kommen und wir Bürgerinitiativen werden ihn stützen!
Presseerklärung zu bevorstehenden Auseinandersetzungen um die A 39
Anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung der Planungsergebnisse gegen die A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39-Gegner gut aufgestellt
25. März 2006: Der Artikel
Die A 39-Gerüchteküche brodelt
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
Pro und Kontra ausgewogen” von Hans-Christian Friedrichs
erscheint in der Landeszeitung.
24. März 2006: Pressemitteilung des VCD-Landesverband Niedersachsen:
Anlässlich bevorstehenden A 39-Informationsveranstaltungen in Uelzen gibt der Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Niedersachsen eine Presseerklärung heraus:
VCD: «Autobahn-Pläne endlich aufgeben!»
22. März 2006: Arbeitgeberverband droht mit Arbeitsplatzverlusten!
In einem Sonderrundschreiben spricht Eberhard Manzke als Präsident des Arbeitgeberverbandes Lüneburg die Unternehmen an und bittet um ihren guten Namen und um ihr Geld. Er möchte in vier ganzseitigen Anzeigen, öffentlich für den Bau der A39 eintreten und bittet die Unternehmen auch, ihm die beschäftigte Arbeitnehmerzahl mitzuteilen. Damit soll impliziert werden, dass diese Arbeitsplätze nur mit einer gebauten A39 gehalten werden können.
Aus diesem Anlass wollen wir von der Aktion Lebensberg e.V. uns unsererseits an die Unternehmen wenden: Offener Brief an die Unternehmen aus der Region Lüneburg
Der Artikel
Regionale Auswirkungen der A 39 näher beleuchtet
erscheint in der Aller-Zeitung.
19. März 2006: Presseerklärung zur Einladung des Verkehrsministeriums
Anlässlich der Äußerungen von Ministeriumssprecher Richard Schild zu der Berechnung des NKV durch die Aktion Lebensberg gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A39-Gegner nehmen Einladung des Verkehrsministeriums an
17. März 2006: Der Artikel
A 39-Zahlen angefordert
erscheint in der Landeszeitung.
16. März 2006: Der Artikel
Ministerien hüllen sich in Schweigen
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Berlin hat sie nicht, Hannover und Lüneburg haben sie auch nicht. Die Basisdaten für die Bewertung des Projekts ST5142 sind einfach verschwunden. Niemand ist insofern in der Lage, das von der Aktion Lebensberg ermittelte Nutzen-Kosten-Verhältnis der A 39 zu überprüfen. Seit eineinhalb Jahren hält man uns in unzähligen Schreiben hin und verweist hinsichtlich der Zuständigkeiten auf die jeweils andere Behörde. Diese Daten und das NKV so teilt man uns mit, wären auch nicht mehr von Belang, da die A 39 bereits in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes eingestuft worden wäre. Ein Autobahnneubau hat erst ab einem NKV von über 3,0 einen Chance realisiert zu werden. Das hohe NKV der A 14 von 4,6 (Querspange 3,3) hat die A 39 beim NKV des gesamten Hosenträgers von 3,4 mitgezogen. Die jetzt ermittelten 1,87 sind extrem niedrig und würden die Rückstufung der A 39 in den weiteren rechtfertigen. Natürlich finden die Behörden deswegen die Unterlagen nicht. Der Teufel scheut das Weihwasser, die Behörden die Bestätigung des NKV von 1,87. So versucht man das Problem auszusitzen. Ein Skandal und ein gutes Beispiel dafür, wie man BürgerInnen für dumm verkauft.
Die Leserbriefe
A39-Resolution in Reinstorf” von Günter Schäfers und
Autobahn schlicht zu teuer” von Carsten Jaeger
erscheinen in der Landeszeitung.
15. März 2006: Presseerklärung zu offenem Brief an Finanzminister
Anlässlich des offenen Briefes der Aktion Lebensberg an Finanzminister Steinbrück gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39-Gegner schreiben Finanzminister Steinbrück: «Sinnvolle Einsparung bei überflüssigem Projekt»
Der Artikel
Infos zur A 39 am 28. März
erscheint in der Landeszeitung.
13. März 2006: Presseerklärung zum Nutzen-Kosten-Verhältnis der A 39: Skandal – NKV der A39 beträgt erbärmliche 1,87!
Anhand der vom Bundesverkehrsministerium veröffentlichten PRINS-Projektdaten und der schriftlich vorliegenden Bestätigung des NKV für die A14 und die Querspange, ermittelt die Aktion Lebensberg für die A 39 ein NKV von lediglich 1,87!
Durch dieses erbärmliche Ergebnis wird auf einmal klar, warum die zuständigen Ministerien in Land und Bund seit Jahren hinsichtlich der Angabe des NKV der A39 mauern. Bei einer alleinigen Bewertung hätte die A39 mit diesem NKV keinerlei Realisierungschance. In der Vergangenheit mussten Autobahnprojekte für eine Realisierung immer einen NKV von mindestens 3,0 (meist höher) aufweisen. Die Aktion Lebensberg e. V. fordert das Bundesverkehrsministerium auf, die Planung der A39 unverzüglich einzustellen und nicht noch weitere öffentliche Gelder zu verschwenden. Ferner fordert die Aktion die Landesbehörde auf, schnellstens in die Planungen für einen Ausbau der B4/B71 und für die notwendigen Ortsumgehungen einzusteigen. Die Pflicht eines jeden niedersächsischen Landespolitikers ist es, sich jetzt endlich dafür stark zu machen, dass für die anstehende Novellierung des Bundesverkehrswegeplanes 2003 die Bundesstraßenprojekte und der Bau der Ortsumgehungen wieder in den vordringlichen Bedarf eingestuft werden.
Anlässlich dieser Entwicklung schreibt die Aktion Lebensberg e.V. die Landesbehörde an und gibt eine Presseerklärung heraus.
11. März 2006: Der Artikel
Vorzugsvariante für Autobahn wird Ende März vorgestellt
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Große Koalition für unsere Region
erschwint in der Braunschweiger Zeitung.
Der Leserbrief
A 39: Geringer Nutzen” von Peter Weerda
erscheint in der Landeszeitung.
10. März 2006: Der Artikel
Ein Faktor gegen die A 39?
erscheint in der Aller-Zeitung.
8. März 2006: Der Artikel
A 39-Unterlagen geprüft, Gegner bezweifeln die Zahlen
erscheint in der Landeszeitung.
3. März 2006: Offener Brief an Finanzminister Steinbrück
In einem offenen Brief an Finanzminister Steinbrück fordert Aktion Lebensberg ihn auf, die im Bundesverkehrswegeplan als Teil des Gesamtprojekts A14/A39 unter dem vordringlichen Bedarf eingestufte BAB A39 von Lüneburg nach Wolfsburg einer kritischen Überprüfung zu unterziehen mit dem Ziel, sie von der A14 abzukoppeln und ggf. ihre Streichung zu veranlassen.
2. März 2006: Presseerklärung zur Unwirtschaftlichkeit der A 39
Anlässlich der Nachkalkulation des NKV (Nutzen-Kosten-Verhältnisses) der A 39 durch Aktion Lebensberg gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Wirtschaftlichkeit der A 39 zurechtgetrickst
24. Februar 2006: Presseerklärung zu zweifelhaftem Nutzen-Kosten-Faktor der A 39
Anlässlich der Aussagen von Sachsen-Anhalts Staatssekretär Gottschalk gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Nutzen-Kosten-Faktor der A 39 zurechtgetrickst
Der Artikel
Öffentliche Haushalte: 1.450.000.000.000 Euro Schulden
erscheint bei FAZ.NET.
Unser Kommentar:
Seit Jahrzehnten werden Schulden über Schulden gemacht “zu Gunsten der kommenden Generationen” – wie es immer so schön heißt. “Investitionen” würden sich rentieren, heißt es. Darum auch die “A 39” – als Investition in die Zukunft. Jeder Handwerksbetrieb muss ein komplettes Geschäftsmodell wasserdicht durch die Bank prüfen lassen, bevor es einen Kredit genehmigt bekommt, bei Autobahnen mit Milliarden-Investitionen reichen ein paar Glaubensbekenntnisse von Politikern und Wirtschaftsfunktionären. Unsere Recherchen haben ergeben, dass es keine Wirtschaftlichkeitsberechnung für die A 39 gibt, die ihren Namen verdient hätte. Wann kommt endlich die Kehrtwende?
Der Artikel
A 39 eine Gefahr für Hirsche?
erscheint in der Landeszeitung.
19. Februar 2006: Neue Autobahnen braucht das Land
Noch lange ist die A39 nicht durchgedrückt, da regen sich neue Begehrlichkeiten in Berlin nach immer neuen Autobahnen – siehe diese Karte.
Richten Sie Ihr Augenmerk von Lauenburg aus entlang der Elbe in Hauptrichtung Berlin und erblicken Sie die Wunschverlängerung der A25. Desweiteren wird im Rahmen der Ostumfahrung Hamburgs die B404 sukzessive als A21 ausgebaut und rückt langsam immer näher an Lüneburg heran, um im Westen an die A7 angebunden zu werden. Betrachten Sie aber auch die hier trassierte A39, der die Variante aus dem Bundesverkehrswegeplan zugrundeliegt und deren Anbindung hier über die Lüneburger Ostumgehung erfolgt. Interessant wird die Antwort auf die Frage, inwieweit diese alte Variante mit der Vorzugsvariante übereinstimmen wird, die im März 2006 vorgestellt werden soll. Wir merken daran, dass es bereits vor Jahren Voruntersuchungen gegeben hat.
18. Februar 2006: Der Artikel
Autobahn 39 füllt 34 Aktenordner
erscheint in der Landeszeitung.
15. Februar 2006: Der Leserbrief
Spekulationen heizen Debatte nur an” von Bernd Schulnies
erscheint in der Landeszeitung.
17. Februar 2006: Der Artikel
Wachstum durch A 39 umstritten
erscheint in der Landeszeitung.
16. Februar 2006: Der Artikel
«Wo sind die Touristen?»
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
13. Februar 2006: Presseerklärung zu maroden Autobahnbrücken
Anlässlich der aktuellen Berichterstattung der Presse zum kritischen Zustand vieler Autobahnbrücken gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Autobahnbrücken-Sanierung statt A 39
Der Artikel
A 39: Trassenverlauf in Atlas überrascht Landesbehörde
erscheint in der Aller-Zeitung.
Unser Kommentar:
Wir werden die Vorzugsvariante in einigen Wochen neben die des Straßenatlas legen und abgleichen können. Dann werden wir sehen, ob das Straßenbauamt Lüneburg etwas Glaubwürdigkeit zurück erlangt oder ob die Planungsgelder faktisch als ‘Trassenabsicherungmittel’ verwendet wurden. Planungen über einen östlichen Verlauf der A39 gibt es schliesslich seit Jahrzehnten; einige liegen uns auch vor.
11. Februar 2006: Der Artikel
Neue Spekulationen über A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
“Kaffesatzleserei” würde Friedhelm Fischer, Chef der Planungsbehörde, wohl wieder am liebsten konstatieren. Dass er seine letzte Glaubwürdigkeit schon verspielt hat, dürfte mit der Veröffentlichung der Trasse in einem Kartenatlas wohl offensichtlich sein.
Die Aktion Lebensberg lädt hiermit Andreas Meihsies herzlich zu einem Plausch beim Sonntagsnachmittagskaffe ein; vielleicht schickt Friedhelm Fischer ja ein Pfund Kaffee rüber. Gerne kann er selbst auch dazukommen, er möge aber bitte Kuchen und endlich eine vernünftige Karte mitbringen.
Der Artikel
Schneller als die Planung erlaubt
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
Der Artikel
Trasse der A 39 erscheint in Reiseatlas
erscheint in den Wolfsburger Nachrichten.
10. Februar 2006: Der Artikel
Viele rauschen einfach vorbei
erscheint in der Kreiszeitung Wesermarsch.
Unser Kommentar:
Auch wenn es bei uns um eine Autobahn und nicht um einen Tunnel geht, die Thematik ist ähnlich. Die regionale Nachfrage erhöht sich nicht, sondern verlagert sich noch auf näher herangerückte Ballungszentren. Ein Sogeffekt zieht bereits in der Region ansässige Unternehmen direkt an die neuen Gewerbegebiete an der Autobahn bzw. des Tunnels, ohne dass davon lokale Wirtschaft und Arbeitsmarkt nachhaltig profitieren. Was dagegen zunimmt, ist der Transitverkehr. Der Tourismus lässt sich entgegen den Verlautbarungen der Verbandsvertreter davon nicht beeindrucken – hier zählen andere Kriterien wie Erholung und Naturerlebnis. Politiker entlang der A 39: Hört endlich die Signale! Wir müssen nicht die negativen Erfahrungen anderer machen.
8. Februar 2006: Presseerklärung zur Podiumsdiskussion am 15. Februar
Anlässlich der am 15. Februar stattfindenden Podiumsdiskussion zur A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Chancen und Risiken der A 39: Podiumsdiskussion mit Wissenschaftlern und Politikern
Der Leserbrief
Ablehung und fruchtlose Debatten im Rat” von Hans-Christian Friedrichs
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Kleinvieh macht auch Mist, so könnte man sagen wollen …
Fehlt eigentlich noch eine Resolution der Stadt Lüneburg, dass auch sie eine Trasse auf dem Gebiet der Stadt Lüneburg ablehnt. Der Oberbürgermeister scheint sich in seinem Sessel allerdings ein bischen zu sicher zu fühlen … glaubt er die Kommunalwahl schon für sich gewonnen? Die Gellerser sind da auf jeden Fall schon einen Schritt weiter – Glückwunsch!
6. Februar 2006: Der Artikel
Bürger loben und tadeln
erscheint in der Landeszeitung.
4. Februar 2006: Der Artikel
Debatte über die A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Der Umweltverein Gellersen e.V. und die Aktion Lebensberg e.V. – Repräsentanten des A39-Widerstands im Westen und im Osten Lüneburgs – wollen durch die gemeinsame Organisation dieser Veranstaltung des Dachverbands der Bürgerinitiativen ein Zeichen setzen, dass über den Zeitpunkt der Trassenpräsentation hinaus ein weiteres gemeinsames Arbeiten gegen diese unsinnige Autobahn erfolgen wird. Diese Veranstaltung soll daher bereits vor offizieller Bekanntgabe der Trasse eine sachliche Diskussion ermöglichen. Es wurden 130 Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte namentlich eingeladen.
Der Artikel
Streiterin für die Familie
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
‘Unverhofft kommt oft’ und so taucht die Dachverbandssprecherin Annette Niemann doch überraschend immer wieder auf, wenn es darum geht, gegen diese unsinnige Autobahn zu kämpfen.
Annette Niemann hatte sich offiziell zum Grünkohlessen der CDU-Veranstaltung angemeldet, durfte allerdings aufgrund ‘Platzmangels’ nicht teilnehmen. Interessanterweise waren jedoch noch jede Menge unbesetzte Plätze beim Kohlessen festzustellen. Die Bohnsdorfer CDU hatte wohl gewisse Befürchtungen, dass unsere Dachverbandssprecherin dem Grünkohl einen faden Nachgeschmack gereichen könnte. Ursula von der Leyen herzte jedoch ganz herzlich die ‘Kinder des A39-Widerstands’ und konnte den Auftritt werbewirksam für sich verbuchen.
Weitere Bilder finden Sie hier.
1. Februar 2006: Der Artikel
«Keine A 39 auf Gellerser Boden»
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Gellerser Rat lehnt den Bau der Autobahn 39 ab
erscheint in der Lünepost.
Unser Kommentar:
Samtgemeindebürgermeister Albrecht lehnt mit der Begründung, dass die Samtgemeinde Gellersen mit der A 250 und der A 7 bereits erschlossen wäre, den Bau der A 39 ab. Auch eine wirtschaftliche Stärkung des Standortes würde nicht erreicht. Huppsla, liegen denn die Samtgemeinde Gellersen und die Stadt Lüneburg so weit auseinander, dass Aspekte, die für den einen zutreffen, für den anderen nicht gelten? Überhaupt wendet sich der Bürgermeister Albrecht doch recht heftig, sprach er sich vor kurzem doch noch für eine A 39 aus!
31. Januar 2006: Der Artikel
A 39-Information erst Anfang März
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Auszug: “Fest steht, dass es aus ‘Platzgründen’ zwei Präsentationen geben wird. Zum einen werden die Pläne mit den Trägern öffentlicher Belange erörtert, zum anderen Verwaltungschefs und Abgeordnete informiert.
Hier bereitet sich das Straßenbauamt bereits frühzeitig auf eine Trennung der Veranstaltungen für die Bürgerinitiativen und die offiziellen Damen und Herren vor. Hübsch unter sich bleiben, heißt hier die Devise und bloß die Veranstaltung nicht durch kritische Fragen sprengen lassen. Stellt sich die Frage, ob Friedhelm Fischer diesmal etwas geschickter agieren wird, oder ob die Offiziellen wieder durch die IHK Lüneburg-Wolfsburg zum gemeinsamen Schulterklopfen eingeladen werden dürfen.
30. Januar 2006: Presseerklärung zur neuerlichen Verzögerung
Anlässlich der erneuten Verschiebung des Termins zur Veröffentlichung der A39-Planungsergebnisse gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
A 39-Planung – Konzept und Rechtfertigung fehlen
28. Januar 2006: Der Leserbrief
Erst A 39, dann die Maut” von Siglinde Roedel
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Unser Kommentar:
Liebe Frau Riedel, wenn die A 39 gebaut ist, wird die B 4 zu einer Kreisstraße herabgewürdigt mit der Folge, dass diese Straße dann noch immer nicht mautpflichtig werden wird. Sie sehen, dass der regionale Güterverkehr und auch der transkontinentale eine kostenfreie und gut ausgebaute Straße haben wird.
21. Januar 2006: Der Artikel
«Noch keine Vorzugsvariante»
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Herr Neumann springt Friedhelm Fischer hier hilfreich zur Seite! Nach seiner Aussage kann die A39 ein Stück westlich von Lüneburg laufen, ein anderes Stück würde dafür östlich gebaut werden. Herr Neumann, lassen Sie doch diesen Quatsch! Wenn die Trassen miteinander abgeglichen werden, gibt es einen Zwangspunkt, der die A39 in Form der Ostvariante sicher ausschliessen müsste. In keinem Bereich der möglichen Trassenvarianten der A39 gibt es eine derart massive Belastung der Menschen, wie im Bereich der Abzweigung zwischen Moorfeld / Adendorf, in Richtung Raderbachtal. Und obwohl dieser hochbelastende Bereich ausgeschlossen wird, fordert Ihr Kollege schon einmal die Katasterkarten an, um sich über die präzise Eigentümersituation dort zu informieren? Für wie dumm halten Sie die Menschen eigentlich?
Nach dem hier geschilderten Zeitplan kann das Raumordnungsverfahren (ROV) erst nach der Kommunalwahl beendet werden. Da das Straßenbauamt aber nur mit einer Vorzugsvariante in das ROV gehen will, kann sich die Lüneburger SPD (und auch die CDU) und unser Oberbürgermeister schon einmal sachte darauf einstellen, dass er mit vielen Wählerstimmen im Lüneburger Osten nicht rechnen sollte.
Der Artikel
IHK begrüßt den Verzicht auf Maut
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Herzlichen Glückwunsch Bernd Hansmann! Ihre Argumentation war zwar nicht ganz schlüssig, die Maut auf der B4 haben Sie jedoch vom Tisch bekommen.
Die Anwohner in Melbeck sollten sich allerdings langsam einmal überlegen, ob sie die Entlastung des Ortes nicht doch eher hinbekommen, wenn sie sich dem Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A39 anschliessen. Wir setzen uns nämlich für eine Ortsumgehung Melbecks ein.
Der Leserbrief
Wach werden” von Jens Meyer
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
18. Januar 2006: Die Leserbriefe
Privatautobahn auf Kosten unserer Kinder” von Peter Weerda und
Absurde Argumente widerlegen sich selbst” von Claudia Scheil
erscheinen in der Landeszeitung.
17. Januar 2006: Der Artikel
Abriss für A 39 nicht ausgeschlossen
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
Unser Kommentar:
Diesem Artikel liegt unsere Pressemitteilung vom 31.12.2005 zugrunde, in der wir mitteilen, dass das Straßenbauamt die Katasterkarten für das Raderbachtal und die Kanalquerung für einen Korridor von 400 bis 600 Metern Breite abgefordert hat. Diese Tatsache spricht bereits für sich, und wir vermögen hier keine Kaffesatzleserei zu entdecken. Wir entdecken aber Hinhalterei und Vernebelungstaktik bei Friedhelm Fischer, der seit Jahren Transparenz verspricht und nicht einmal den Mut hat, der Öffentlichkeit die Verkehrsuntersuchung zur Verfügung zu stellen, in die seit nunmehr 1 1/2 Jahren angebliche Strukturdaten eingearbeitet werden. Wir könnten es ja zerpflücken.
In seiner Argumentationsnot richtet er in diesem Artikel den Blick wieder auf den Ausbau der Ostumgehung Lüneburgs. Ein Abriss von Häusern wäre hier nötig, wenn man den Moorfelder Bereich (siehe schwarze Linie in unserer Karte) verbreitern würde, um die nötigen Standstreifen zu schaffen. Eine Enteignung hier wäre allerdings nicht nötig, stehen die wegzureissenden Häuser doch bereits im Eigentum der Deutschen Bahn und gehören damit zum Bundeseigentum. Mit gerichtlichen Klagen wäre in diesem Bereich auch nicht zu rechnen, anders als bei der Ostvariante durch das Raderbachtal, in dem neben einigen Anwohnern auch bereits ein Landwirt Mitglied im Schutz- und Klagefond ist und ein weiterer, auf dem Klageweg sehr erfahrener Landwirt, bereits die nötigen Rückstellungen gebildet hat.
Der Artikel
Wulff: A 39 verbessert Standortqualitäten
erscheint im Hamburger Abendblatt.
14. Januar 2006: Der Leserbrief
«Warum soll die A39 Entlastung bringen?»” von Christiane Voß-Führer
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
13. Januar 2006: Der Artikel
Kritik an Maut auf der B 4
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Was will die IHK denn jetzt? Erst begründet sie jahrelang die Forderung nach dem Bau der A39 damit, dass die regionale Wirtschaft eine Fernstraßenanbindung braucht, um inzwischen zu argumentieren, dass die regionale Wirtschaft durch eine Mautgebühr zu stark belastet werde. Die Maut allerdings würde auf der A39 auch erhoben werden und die Kostenstruktur der regionalen Wirtschaft belasten. Sollte der IHK dies entgangen sein oder sind ihre Gründe doch mehr der Fernverkehr, den sie in unsere Region ziehen will?
Der Artikel
An der Spitze ist immer Platz
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Lesen Sie hierzu bitte den Leserbrief von Peter Weerda und unser Material, dass wir Ihnen auf der Seite “Hintergründe” zur Verfügung stellen.
Der Artikel
Rat: Über Autobahntrassen nicht erneut diskutieren
erscheint in der Elbe-Jeetzel-Zeitung.
9. Januar 2006: Die Artikel
Klostergang unter Protest”,
Kulturschatz Kloster bewahren” und
Verzögerter Atomausstieg senkt die Energiekosten
erscheinen in der Landeszeitung.
8. Januar 2006: Doppelter Neujahrsempfang für Wulff
Wenn der Ministerpräsident sich die Ehre gibt, Lüneburg und das Kloster Lüne zu besuchen, dann wollen auch wir ihn gebührend empfangen!
So lautete unser sehr kurzfristiger Aufruf, dem viele unserer Mitstreiter gefolgt sind und so ein eindrucksvolles Bild (siehe Fotostrecke) abgegeben haben. Christian Wulf weiss nun, dass die Lüneburger sich für ihre Ziele einsetzen. Ob er eigentlich auch weiss, dass das von ihm besuchte Kloster bei der “Stadtvariante” der Trasse in einer Entfernung von nur ca. 200 Metern passiert werden würde, und dass bei der von uns befürchteten Ostvariante in ca. 500 Metern Entfernung ein großes Autobahndreieck entstehen muss?
Friedhelm Feldhaus hat Christian Wulf unsere Broschüre und einige wissenschaftlichen Studien zu wirtschaftlichen Zusammenhängen und Fernstraßenbau überreicht. Hoffen wir, dass er sich damit auseinandersetzt und vielleicht unsere Argumente versteht.
Ein Dankeschön möchten wir noch der Lüneburger Polizei aussprechen, die trotz der spontanen Demonstration ein sehr konstruktives Verhalten bewies. Hier zeigte sich sicher die Erfahrung der Beamten, die sie bei diversen Castor-Einsätzen sammeln konnte.
Presseerklärung zur Wulff-Besuch
Anlässlich des Zusammenkommens von Ministerpräsident Wulff mit Vertretern der Initiativen gegen die A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Wulff nimmt Sorgen der A 39-Gegner ernst
7. Januar 2006: Die Leserbriefe
«Bürger an der Nase herumgeführt»” von Dr. Stefanie Jobst und
«Hat Lüneburg von Autobahn profitiert?»” von Dr. Rainer Altmann
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
4. Januar 2006: Die Leserbriefe
A 39-Befürworter: Einzelinteressen” von Henning Soltau und
Keine falschen Hoffnungen!” von Peter Bergen, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion Gemeinderat Reppenstedt,
erscheinen im Kreisboten.
3. Januar 2006: Der Artikel
Noch keine Vorzugs-Variante für A 39” erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Märchenstunde im Straßenbauamt. Die durch eine weitere Indiskretion im Straßenbauamt an die Öffentlichkeit gelangte Nachricht wird wieder dementiert. Immerhin hat Annette Padberg inzwischen FFN gegenüber bestätigt, dass man mit nur einer Variante ins Raumordnungsverfahren gehen würde. Bei den von Frau Padberg genannten 85 Varianten handelt es sich um eine Vernebelungstaktik. Auf die Stadt Lüneburg bezogen, kommen lediglich drei ernsthafte Möglichkeiten der Anbindung an die A250 in Frage. Hier handelt es sich um die Westvariante, um den Ausbau der Ostumgehung und die Ostvariante durch das Raderbachtal und über die Steinhöhe. Die Nordvariante kann im Frühjahr nicht in das Raumordnungsverfahren gehen, da sie erst über eine Vegetationsperiode faunistisch untersucht und in die anderen Gutachten eingebunden werden müsste. Ob das genannte Kartenmaterial vom Straßenbauamt im Katasteramt abgefordert wurde, müsste sich durch eine dortige Nachfrage klären lassen.
31. Dezember 2005: Presseerklärung zu inoffiziellen Informationen aus der Planungsbehörde
Anlässlich neuer Indiskretionen aus der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Außenstelle Lüneburg, gibt die Aktion Lebensberg e.V. eine Presseerklärung heraus.
30. Dezember 2005: Die Leserbriefe
Offenheit ging verloren” von Stefan Kuhlmann,
A 39 ist eine Sackgasse” von Andreas Conradt und
Dezimiert der Stimme enthalten” von Peter Bergen, CDU-Fraktionschef im Rat Reppenstedt,
erscheinen in der Landeszeitung.
29. Dezember 2005: Die Leserbriefe
Westumfahrung löst Verkehrsprobleme” von Fred Walter und
Für die A 39 gibt es keine verträgliche Trasse” von Marc Hartwig
erscheinen in der Landeszeitung.
24. Dezember 2005: Weihnachts- und Neujahrsgrüße!
Liebe Lebensberger, sehr geehrte Besucher unserer Web-Site,
ein ereignisreiches Jahr geht zuende. Und das Jahr 2006 wird noch ereignisreicher werden; im Frühjahr erfolgt die Eröffnung des Raumordnungsverfahren (ROV) zur A39, und im September dürfen wir zur Urne schreiten. Für viele Menschen wird die diesjährige Kommunalwahl in unseren Landkreisen eine Abstimmung über die A39 werden. Eine reine 'Farbwahl' wäre gerade bei dieser Kommunalwahl zu einfach. Wo unsere Freunde sitzen, wird herauszuarbeiten sein – nicht immer sitzen sie dort, wo wir sie vermuten.
Der neue Bundesverkehrsminister Tiefensee hat die Plattitüden und Gesetzentwürfe von Manfred Stolpe übernommen, siehe Beschleunigungsgesetz. Einer der großen Befürworter der A39 ist unser neuer Umweltminister Sigmar Gabriel. Er wird – sollte er nicht doch noch über den VW-Skandal stolpern – im Rahmen der A39-Planung prüfen, ob der naturschutzfachliche Planungsauftrag abgearbeitet wurde. Das Ergebnis dieser Prüfung dürften wir bereits heute kennen.
Hat unser aller Widerstand gegen die A39 bisher etwas gebracht? Die Antwort lautet ganz eindeutig: JA! Auf Druck des Widerstands und aus ihrer Argumentationsnot heraus, haben die Politiker inzwischen für eine Einbeziehung der Nordvariante in die Planung reagiert. Vergessen haben sie allerdings, dass auch in diesem Bereich Menschen leben. Es haben sich auch in diesem Bereich inzwischen viele Bürgerinitiativen gegründet und eine Zusammenarbeit auch mit diesen Bürgerinitiativen ist sehr wichtig! Gleichzeitig werden auch Stimmen vernehmlich, die sich für eine Ertüchtigung der B4 und dem Ausbau von Ortsumgehungen aussprechen. Sie müssen noch etwas lauter werden. Wir alle haben inzwischen Gespräche mit einzelnen Politikern geführt, die nicht mehr so überzeugt nach dem Bau der A39 verlangen. Viele dieser Politiker scheuen sich aber noch, sich offen dazu zu bekennen.
Hier gilt unser Apell an alle politischen Befürworter der A39. Sie alle sprechen sich seit Jahren im guten Glauben für die A39 aus. Bitte denken Sie neu nach und reden Sie miteinander. Sie werden Zustimmung und Unterstützung erfahren, wo Sie es nicht erwarten. Seien Sie mutig und bekennen Sie sich zu Ihrer geänderten Meinung. Handeln Sie bitte für die Menschen in Ihrer Region, in Ihrem Verantwortungsbereich!
Wir Bürgerinitiativen müssen weiter eng zusammenarbeiten. Gemeinsam sind wir stark und unser gemeinsamer Widerstand wird auch in Berlin gehört! Die A39 wird noch viele Hindernisse überwinden müssen, so die Finanzierungsgesetze im Bundestag; es ist schlicht kein Geld da. Im Jahr 2009 erfolgt die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes, und die bisherigen Projekte werden überprüft. Hier kann auch eine Autobahn in den weiteren Bedarf zurückgestuft werden, wie bereits bei der A39 in den 80er Jahren geschehen. Damals war die Ölkrise der Grund. Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss können die A39 verhindern. Die Bürgerinitiativen haben hier inzwischen einige mögliche Sollbruchstellen in der Planung gefunden. Vielleicht wird auch eine andere Autobahn wichtiger, und Niedersachsen kann sich nur eine Autobahn leisten. Wichtig ist: Wir müssen weiter laut unser NEIN! zur A39 formulieren. Überall, ständig! Man muss es hören können.
Die nächsten Tage sollten wir aber alle die A39 einmal vergessen und uns unseren Familien und Freunden widmen.
Wie wünschen Ihnen allen ein friedliches und geruhsames Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.
23. Dezember 2005: Der Leserbrief
Lokaler Ost-West-Konflikt” von Wilhelm Hartmann
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Natürlich gibt es jeweils Argumente für und gegen eine Ost- und eine Westtrasse. Begrüßen wir einfach alle die momentan lebhafte Diskussion in der Landeszeitung, die immer wieder durch Leserbriefe angeheizt wird. Doch lassen Sie uns dabei bitte nicht die Argumente gegen das Gesamtprojekt A39 vergessen, die wir Ihnen u.a. auf dieser Web-Site darlegen und auf die die Politiker und die Lobbyisten nicht eingehen wollen.
Herr Hartmann sollte jedenfalls nicht auf Menschen schimpfen, die sich für eine westliche Trasse aussprechen, sondern sich besser an seine eigene Nase fassen, wenn er selbst nach Osten zeigt.
Westen oder Osten? Lassen Sie uns an dieser Stelle nochmals auf das Gewinnspiel “Trassentipp” der Aktion Lebensberg hinweisen: Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihren Tipp zum Trassenverlauf abzugeben und Ihre Meinung kundzutun. Wir werden alle Tipps und Meinungen bis zum 31.01.2006 auswerten und dann mit der Vorzugsvariante des ROV abgleichen. Der Gewinner darf dann mit Herrn Petersen und Herrn Schöberl (deren Zustimmung vorausgesetzt) die A39 oder die ausgebaute B4 befahren …
Die Leserbriefe
Weitsicht im Reppenstedter Rat” von Hans-Christian Friedrichs und
Überflüssige Asphaltseuche” von Reinhard Stranz
erscheinen in der Landeszeitung.
20. Dezember 2005: Die Artikel
Planungszeit soll verkürzt werden”,
Zwei Jahre Zeitersparnis” und
Scharfer Protest und Lob für Gesetz
erscheinen in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
An dieser Stelle gratulieren wir der Straßenbaubehörde, die es auch in 2005 nicht geschafft hat, die Verkehrsuntersuchung zur A 39 zu veröffentlichen. Die eigentlich für Ende 2004 vorgesehene verkehrliche Folgenbeschreibung der Autobahn lässt damit ein weiteres Jahr auf sich warten. War am Anfang der offiziellen Planungen 2003 seitens der damaligen Regierungspräsidentin und der Straßenbaubehörde noch Offenheit als heeres Ziel für eine ordentliche Berücksichtigung der Bürgerinteressen ausgegeben worden, ist in der Zwischenzeit offenbar ein Strategiewechsel eingetreten. Stillschweigen, Hinhalten und der formale Rückzug auf den "Planungsauftrag" ist mittlerweile die Devise. Das verstärkt die von uns gemachte Prognose, die Verkehrsuntersuchung beinhaltet ungeliebte Wahrheiten über die tatsächliche Bedeutung der A 39. Die 6-monatige Frist des anstehenden Raumordnungsverfahrens lässt indes eine öffentliche Diskussion über die verkehrlichen Folgen einer A 39 kaum aufkommen. Die verantwortlichen Stellen aus Politik und Verwaltung sind mittlerweile geübt darin, auch konstruktive Kritik um den Preis der Selbstlüge zu ignorieren.
Der Artikel
Weitere BI gegen die A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Die Artikel
Briefe gegen die A 39-Nordvariante” und
Reppenstedt gegen die A 39
erscheinen im Kreisboten.
Unser Kommentar:
Mit Reppenstedt spricht sich wieder eine Gemeinde in einer Resolution gegen die A39 aus. Vielen Dank Reppenstedt! Der Dachverband gegen die A39 sammelt die Resolutionen der Gemeinden übrigens einer neuen Rubrik.
Die Leserbriefe
Projekt Rübe auf die Schiene begann schon vor zwei Jahren” von Klaus Hübner und
Adendorf würde Scheitern der Westtrasse nicht akzeptieren” von Jürgen Gratzke, Bürgerverein Adendorf e.V.,
Überregionales wird übersehen” von Ulrich Sauke-Gensow
erscheinen in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Herr Gratzke hat mit der Aussage, dass die Bürger sich sachkundig gemacht haben, leider nicht recht. Viele Bürger wissen ganz offensichtlich noch immer nicht, welche Trassenvarianten im Osten und im Westen für die A39 in Frage kommen, und welche weiträumige Wirkung die A39 auf den Verkehr hat. Dies geht auch aus dem Leserbrief von Ulrich Saucke hervor.
Der Leserbrief
Westen will nur Nutzwert” von Michael Hackhe
erscheint in der Landeszeitung.
15. Dezember 2005: Gemeinderat Reppenstedt stellt sich mit Resolution gegen die A39
Wie bereits eine Vielzahl von Gemeinden zuvor, stellt sich nun auch der Rat der Gemeinde Reppenstedt in seiner heutigen Sitzung mit einer Resolution gegen den Bau der A 39 über eigenes Gebiet.
Der Leserbrief
Bloße Stimmungsmache” von Rainer Dittmers
erscheint in der Landeszeitung.
14. Dezember 2005: Der Leserbrief
Umgehungsstraße für Reppenstedt wäre aberwitzig” von Hans-Christian Friedrichs
erscheint in der Landeszeitung.
12. Dezember 2005: Der Artikel
Freie Fahrt für die Teermaschinen”
erscheint in der tageszeitung.
10. Dezember 2005: Die Artikel
Stirbt die Bromer Umgehung?” und
Bannier: «Äußerung nicht korrekt»
erscheinen im Isenhagener Kreisblatt.
Der Artikel
Die Autobahn lockt
erscheint in der Aller-Zeitung.
9. Dezember 2005: Die Leserbriefe
Region wird entlastet” von Peter Weerda und
Mobilität schätzen auch die Autobahngegner” von Bernd Schulnies
erscheinen in der Landeszeitung.
6. Dezember 2005: Gemeinderat Wendisch Evern stellt sich mit Resolution gegen die A39
Die Gemeinde Wendisch Evern fordert, dass die Niedersächsische Landesbehörde für Strassenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg, bei der fachlichen Beurteilung einer Trasse für die A 39, den Bau auf Wendisch Everner Gemeindegebiet ausschließt.
Die bestehenden Verkehrswege im Bereich der Gemeinde Wendisch Evern haben mit
- der Ostumgehung
- der Bahnstrecke Lüneburg-Dannenberg
- dem Elbeseitenkanal
- sowie den sich im Süden anschließenden Truppenübungsplatz
die Grenze der Belastungen und Einschränkungen für die Bewohner des Ortes erreicht.
In Anbetracht erheblicher Widerstände in der Bevölkerung, immer größerer finanzieller Löcher in den öffentlichen Haushalten und einer noch nicht ausreichenden Begründung für die Sinnhaftigkeit einer A 39, lehnt der Rat der Gemeinde Wendisch Evern die Planung und den Bau der A 39 ab.
Der Artikel
«Probleme sind hausgemacht»
erscheint in der Landeszeitung.
5. Dezember 2005: Der Artikel
JU übergibt 500 Unterschriften pro A 39
erscheint in den Wolfsburger Nachrichten.
3. Dezember 2005: Der Artikel
Politik geht in eine Richtung
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Es ist schon erstaunlich, dass unser OB Mädge und auch Prof. Dr. Lürssen den Bau der A39 mit Ansiedlung von Unternehmen und Arbeitsplätzen in Verbindung bringen. Ihnen möchten wir hier etwas Nachhilfeunterricht anbieten:
http://www.keine-a14.de/_sgg/m1m3_1.htm
Der Leserbrief
«Verkehrsverstöße sind die Regel»” von Frank Schwarze
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
2. Dezember 2005: Der Artikel
Für die CDU hat Porwol alle Chancen
erscheint im Hamburger Abendblatt.
26. November 2005: Die Leserbriefe
Entscheidungen auf den Prüfstand” von Reinhard Hillmann,
Schlechteste Wahl im Osten” von Uwe Meyer-Burow und
Fahrzeitgewinn wäre gleich Null” von Jörg-Harald Garbers
erscheinen in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
«Warten auf A 39 kostet Leben»” von Jörg Rittinghaus
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Unser Kommentar:
Unabhängig von der Geschmacklosigkeit seiner Argumentation sollte sich Herr Rittinghaus aus Suhlendorf einmal tiefergreifende Gedanken machen. Die B4 wird kaum durch die A39 entlastet, zieht jedoch völlig neuen Verkehr in unsere Region. Die Querspange wird den Verkehr wahrscheinlich nicht von der B71 abziehen und Suhlendorf nicht vom Transitverkehr entlasten. Dies alles sind keine guten Voraussetzungen für sinkende Verkehrsopfer in unserer Region.
23. November 2005: Der Artikel
SPD schickt Mädge mit Riesenmehrheit ins Rennen
erscheint in der Lünepost.
Unser Kommentar:
Oberbürgermeister Mädge bekennt sich eindeutig zum Bau der A 39. Aber wie lange scheut er sich noch vor einer klaren Positionierung über den von ihm gewünschten Trassenverlauf der A 39 in der Öffentlichkeit?
Die ‘politische’ Nordvariante kann nach mehrfachen Aussagen der Planer nicht Favorit werden. Die Westtrasse ist völlig von der politischen Tagesordnung verschwunden. Dies erst recht, seit die Gellerser ihre Pilotstudie “Naturpark Gellersen” veröffentlicht haben. Der Ausbau der Lüneburger Ostumgehung eignet sich laut der Planer aufgrund begrenzter Radien nicht für eine Autobahn. Auch will unser OB diese Trasse nicht, belastet sie doch sein Projekt Schlieffenpark. Bleibt nur noch die Möglichkeit der Trassenführung als Ostvariante, die bei Moorfeld von der Ostumgehung abzweigt und zwischen Adendorf-Moorfeld, Ebensberg, Erbstorf in Richtung Kanal verläuft. Das Lüneburger Naherholungsgebiet Raderbachtal wird völlig zerstört. Für 10.000 Anwohner der Stadt Lüneburg und der Gemeinde Adendorf bedeutes dies eine erhebliche Belastung des Lebensumfeldes und die völlige Zerstörung des Lebensraumes. Dieser Bereich wird gleichzeitg als zukünftiges bauliches Entwicklungsgebiet für Adendorf und Lüneburg ausfallen.
Wenn Sie, Herr Mädge, die Lüneburger Stadtteile Moorfeld und Ebensberg der A39-Planung preisgeben werden, dann teilen Sie uns dies bitte frühzeitig mit. Wir Lüneburger haben ein Recht darauf, uns rechtzeitg unsere Alternativen für die Kommunalwahl im nächsten Jahr zu suchen.
22. November 2005: Der Artikel
Auf der Autobahn durch den Naturpark?
erscheint im Kreisboten.
21. November 2005: Der Leserbrief
Autobahn kommt” von Jörg Zappe
erscheint in der Landeszeitung.
19. November 2005: Der Artikel
Studie geht in die Tiefe
erscheint in der Landeszeitung.
18. November 2005: Der Artikel
Weniger Konflikte auf der B4-Trasse
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
Der Artikel
Kämpfer für Verkehrsprojekte
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Hartmut Schöberl ist einer der Vertreter des ‘alten Denkens’, bei denen der Autobahnbau noch Arbeitsplätze und positive wirtschaftliche Entwicklungen brachte. Dies mag in den 1960er und teilweise in den 1970er Jahren noch richtig gewesen sein, als in Deutschland das Verkehrsnetz aufgebaut wurde. Ab 1980 trafen diese Effekte nicht mehr auf den Neubau von Autobahnen zu, Deutschland war ideal an das Fernstraßennetz angeschlossen.
Was wir heute brauchen ist ein Paradigmenwandel, ist ‘Neues Denken’. Gerade im Hinblick auf die zukünftigen Herausforderungen Deutschlands an dringende Reformen und die Haushaltssanierung müssen alle alten Ansätze dringend neu durchdacht und bewertet werden, müssen Mittel in wirtschaftsfördernde Investitionen eingesetzt werden. Erhalten statt Neubau steht im Vordergrund. Das nötige Material stellen wir Ihnen zur Verfügung (siehe auch unsere Seiten Downloads und Links).
Hartmut Schöberl bemängelt, dass Bürger ihren Eigennutz vor das Gemeinwohl stellen. Wir bemängeln, dass Herr Schöberl mit der Begründung sich für das Gemeinwohl einzusetzen, die Interessen weniger vertritt (siehe unsere Seite Hintergründe). Hartmut Schöberl tritt nun ab und das ist auch gut so. Wir wünschen ihm einen geruhsamen Lebensabend.
17. November 2005: Der Artikel
Keine Gegenleistung für Gehalt von VW
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Zitat: “[…] Nach Ansicht der Richter konnten die beiden Parlamentarier nicht glaubhaft belegen, dass VW mit den Zahlungen an sie keine verdeckte Lobbyarbeit betreiben wollte. Auch VW habe nicht glaubhaft nachgewiesen, dass das Unternehmen mit der Weiterbezahlung der Abgeordneten nicht die Hoffnung verbunden habe, dass die Politiker sich im Parlament für die Interessen von VW eingesetzen würden.
Die MdL Wendhausen und Viereck haben sich über die Jahre für den Bau der A39 eingesetzt, auch für MdB Uhl trifft dies zu. Die Frage nach möglichen Zusammenhängen muss erlaubt sein. Verschaffen Sie sich bitte selbst einen Eindruck:
Viereck zur A 39:
http://www.spd-landtag-nds.de/web/content.jsp?nodeId=5607
Wendhausen zur A 39:
http://www.spd-landtag-nds.de/web/content.jsp?nodeId=5696
Uhl zur A 39:
http://www.hans-juergen-uhl.de/pers/hajuuhl/allg/46506/
http://www.hans-juergen-uhl.de/pers/hajuuhl/allg/47000/
16. November 2005: Der Leserbrief
«Lieber in die Bildung als in Straßen investieren»” von Henning Soltau
erscheint in der Lünepost.
13. November 2005: Der Artikel
Wirtschaft will Weiterbau der A 21 vorantreiben
erscheint in der Welt.
Unser Kommentar:
Konnten unsere Gellerser Mitstreiter durch die Veröffentlichung ihrer Projektstudie “Naturpark Gellsersen” (siehe Beiträge vom 19. und 22. November) gerade punkten, so droht bereits neues Ungemach aus Richtung Hamburg. Im Hinblick auf die durch die A 22 verhinderte westliche Umgehung Hamburgs durch die A 20, rückt eine Ostumfahrung der Metropole in Form der Fortführung der A 21 in Richtung Niedersachsen auf die politische Tagesordnung. Die aus Schwarzenbeck kommende A 21 soll mittels einer Elbquerung bei Geesthacht über die B 404 (Handorf/A 250) an die A 250 herangeführt und zur A 7 geleitet werden. Bei einem Blick auf die Karte würde dies die A 21 in große Nähe zum westlichen Trassenkorridor der A 39 bringen.
Verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck durch Berichte der IHK Lübeck und der FDP-Winsen (mit Skizze).
Hier stellen sich die Fragen, ob die Initiative für Autobahnbau ausschließlich in den Händen von Lobbysten liegt, ob vernetztes Denken stattfindet und ob eine überregionale Abstimmung der regionalen Partikularinteressen erfolgt?
11. November 2005: Der Artikel
Verflixte Zahlenspiele
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Rechtsbeistand ist gesichert
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Durch die Voraussicht der Akteure Juliane Haufe, Annette Niemann und Eckehard Niemann konnten frühzeitig der Schutz- und Klagefond gegründet und inzwischen 270 Mitglieder in den Landkreisen gewonnen werden. Vertreten wird der Fond durch einen erfahrenen Anwalt, der bereits in unzähligen Verfahren auf sich aufmerksam gemacht hat.
Die Aktion Lebensberg möchte Sie vor allem um Ihren Beitritt und Ihre Unterstützung bitten, wenn Sie über Ländereien auf oder im Bereich von bis zu 2.000 Metern an den potentiellen Trassen verfügen. Aber auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, treten Sie bitte trotzdem bei, um den Schutz- und Klagefond finanziell weiter zu stärken. Auch für Gemeinden ist ein Beitritt vorgesehen und bietet die Möglichkeit, sich frühzeitig rechtliche Unterstützung zu sichern.
Weitere Informationen und Beitrittsformulare finden Sie auf der Seite des Dachverbands. Sie investieren Ihr Geld in eine Organisation, die bereits sehr stark ist. Vielen Dank!
9. November 2005: Presseerklärung zum Klagefond
Anlässlich der anhaltenden Beitritte zum Klagefond gegen die A 39 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Schon 60.000 Euro in Klagefonds gegen A 39
8. November 2005: Resolution des Gemeinderats Rullstorf/Boltersen zur A 39
Auf Antrag der SPD und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN verabschiedet der Rat der Gemeinde Rullstorf/Boltersen eine Resolution gegen den Bau der A 39. Die Gemeinde folgt damit auch der Kritik vieler Bürger und der Bürgerinitiative ContrA39, die eine offene Informationspolitik und eine klare Positionierung der Gemeinde forderten.
Bitte lesen Sie hierzu auch den Kommentar auf der Website der Bürgerinitiative “Lebensraum Scharnebeck”.
4. November 2005: Der Artikel
20 Prozent Mehrwertsteuer sind realistisch
erscheint in der Kölnischen Rundschau.
Unser Kommentar:
Haben Sie etwas anderes erwartet? Es stellt sich nicht mehr die Frage des ‘Ob’ sondern nur noch des ‘Wie hoch’. Bei einer 20%igen Mehrwertsteuer fällt auch noch die eine oder andere überflüssige Autobahn mit ab, die Sie gerne durch eine erhöhte Mehrwertsteuer oder gestrichene Pendlerpauschale mit finanzieren. Spätestens hier sollte jeder Bürger merken, dass der Bau neuer Autobahnen, die keine neuen Arbeitsplätze bringen, nicht nur diejenigen angeht, die unmittelbar durch die Belastungen betroffen sind.
Eine Frage indes dürfte geklärt sein: Die Kosten der A 39 dürften durch die Mehrwertsteuererhöhung den Betrag von einer Milliarde Euro eindeutig erreicht haben.
2. November 2005: Die Leserbriefe
Umzüge statt Zuzüge” von Andreas Conradt,
Geplante A39 lockt St. Florian aus allen Ecken hervor” von Erwin Habisch,
Eigeninteresse für Politiker ein schlechter Ratgeber” von Stefan Koch und
Autobahnbau ist passé” von Christian Sudermann
erscheinen in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Hierbei muss auch betrachtet werden, dass es sich bei dem auf einer neuen Autobahn generierten Mautaufkommen nicht um zusätzliche Einnahmen handelt. Vielmehr fallen die Mauteinnahmen auf einer anderen Autobahn nur nicht mehr an.
29. Oktober 2005: Der Leserbrief
Appell an Vernunft” von Uwe Bilau
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
27. Oktober 2005: Der Artikel
Wichtige Streitpunkte sind weiter offen
erscheint in der Welt.
Unser Kommentar:
Bei den Koalitionsverhandlungen wurde auch eine Einigung hinsichtlich der Ausgaben für den Infrastrukturausbau erzielt. Ein Auszug:
Auch beim Ausbau der Infrastruktur wurde eine Einigung vermeldet. Trotz Haushaltskrise wolle die neue Koalition künftig bis zu zwölf Milliarden Euro jährlich in die Infrastruktur stecken und Großprojekte schneller auf den Weg bringen, hieß es aus der Arbeitsgruppe Verkehr.
Unsere Politiker haben noch immer nicht begriffen, dass sie zwar der Bauindustrie für eine begrenzte Zeit zu ihren Gewinnen verhelfen, dass aber keine langfristigen Arbeitsplätze geschaffen werden. Es ist in diesen Punkt Neues Denken erforderlich, den dringend notwendigen Paradigmenwandel fordern wir ein.
26. Oktober 2005: Der Artikel
Wulff sieht Probleme bei erweitertem Suchraum für A39
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Ein Interview der Landeszeitung mit unserem Ministerpräsidenten, hier ein Auszug: “[…] Aber das Raumordnungsverfahren für die Autobahn laufe außerordentlich fair”.
Einmal abgesehen davon, dass auch Herr Wulff wissen sollte, dass in seinem Bundesland noch gar kein Raumordnungsverfahren für die A39 begonnen wurde, führt er als Argumente die bessere Anbindungen der Mittel- und Oberzentren und eine Entlastung der A7 sowie ein paar weniger Staus an. Die Gewerbeansiedlungen und potentiellen Arbeitsplätze bemüht er gar nicht. Hat er sie vergessen oder ist er ein bißchen erhrlicher als andere regionale Politiker?
Der Artikel
«Gestalten Sie bitte die Zukunft für unsere Kinder»
erscheint in der Lünepost.
Unser Kommentar:
Zitat: “[…] Wollen wir ein Reservat werden oder Industrienation bleiben?
Wow, da hat unser Ministerpräsident aber beim Kreishandwerkstag seine Verbalakrobatik bemüht! Was genau ist eigentlich ein Reservat? Schau'n wir mal schnell in der Wickipedia nach. Aha, Gefangenenlager, abhängig von Lebensmitteln, die von Regierungsvertretern als Druckmittel verwendet werden … Will Herr Wulff uns jetzt die Lebensmittel nehmen, wenn wir nicht für die A 39 sind?
Der Leserbrief
«Volksvertreter handeln eigennützig»” von Eckhard Mank
erscheint in der Lünepost.
Unser Kommentar:
Das kann doch nicht sein! Volksvertreter sind über alles erhaben, sie wurden gewählt, um sich für das Gemeinwohl der von ihnen vertretenen Bürger einzusetzen, sie sind ehrlich, uneigenützig, über alles erhaben, setzen sich nie für eigene Interessen ein!
Sicher sind Sie auch der Meinung, dass der Leserbriefschreiber hier ganz einfach irren muss, wahrscheinlich fehlgeleitet ist …! Wie kann der nur so einen Leserbrief schreiben? Wir sind doch keine Bananenrepublik! Oder?
25. Oktober 2005: Der Artikel
Erreicht der Kreis bald die Wachstumsgrenze?
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
In diesem Interview fällt auf, dass unser Oberbürgermeister den Ebensberg zum ersten Mal nicht als mögliches Gebiet für eine Vergrößerung der Stadt nennt. Hat er dies vergessen oder hat er den Ebensberg aus anderen Gründen für eine mögliche Vergrößerung Lüneburgs und für die Ausweisung von Baugebieten ausgeklammert? Auf jeden Fall will er sich seinen Schlieffenpark nicht kaputtmachen lassen. Wird er Moorfeld und Ebensberg gegebenenfalls für die A 39 opfern?
24. Oktober 2005: Presseerklärung zur Finanzierbarkeit der A 39
Anlässlich der Äußerungen von Verkehrsminister Hirche zur angedachten privaten Finanzierung der “Küstenautobahn” A 22 gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Abgesang auf A 39
Der Artikel
Vorfahrt für Bildung und Forschung
erscheint in der Landeszeitung.
Der Artikel
Landschaftlich reizvoll
erscheint im Heidespiegel.
Der Leserbrief
Alternative ist Ausbau der B4” von Dr. Lars Wohlers
erscheint in der Landeszeitung.
21. Oktober 2005: Die Leserbriefe
Konfliktfrei gibt es nicht” von Dr. Gerhard Scharf,
Geld in Bildung statt in Beton” von Hansjörg Witte,
Erkundung als Beruhigungspille” von Guido Ostermann sowie
Nordvariante ist unzumutbar” von Bernhard Reinicke und Mathias Pleschke
erscheinen in der Landeszeitung.
20. Oktober 2005: Der Leserbrief
Bösartiger Trassen-Vorschlag” von Antje und Fred Walter
erscheint in der Landeszeitung.
19. Oktober 2005: Der Artikel
Meihsies fordert Nehring!
erscheint in der Lünepost.
Unser Kommentar:
Außerordentliches Engagment macht sich immer bezahlt. Andreas Meihsies wirft seinen Hut um die Wahl zum Bürgermeister in der Samtgemeinde Gellersen in den Ring. Hat er doch im Rahmen seiner politischen Arbeit im Niedersächsischen Landtag in seinem zukünftigen Bürgermeistergebiet dadurch auf sich aufmerksam gemacht, dass er sich unermüdlich für eine Ausweitung des Naturparks Lüneburger Heide eingesetzt hat. Ungeachtet seines Bundeskollegen Jürgen Trittin und den zu schluckenden Kröten seiner Bundestagsfraktion beim Thema Autobahnbau, hat er sich unermüdlich gegen die A39 eingesetzt und erntet jetzt den Erfolg seiner politischen Arbeit. Herzlichen Glückwunsch Herr Meihsies, aber was sagen Sie den Bürgern im Osten Lüneburgs?
Die Leserbriefe
«Wer will Urlaub an der Autobahn verbringen?»” von Erwin Habisch und
«Bildung ist wichtiger als Autobahnen»” von Hansjörg Witte
erscheinen in der Lünepost.
18. Oktober 2005: Der Artikel
«Die Märkte warten nur darauf»
erscheint in der Welt.
Unser Kommentar:
Verhökert doch die Autobahnen an europäische Investoren und gebt die einzige Einnahmequelle aus unserer Verkehrsbelastung aus der Hand! Auch dies ist unseren Politikern durchaus zuzutrauen. Wenn wir uns einmal die mautfinanzierten Autobahnen unserer Nachbarn anschauen, stellt sich heraus: Es handelt sich immer um wenige Autobahnen, die die Hauptverkehrsadern bilden und auf denen dann die Mauteinnahmen generiert werden. Was meinen Sie: Würden Sie in eine A 39 investieren, wenn die generierten Mauteinnahmen gleichzeitig von der Ihnen ebenfalls gehörenden A 7 abgezogen werden? Einmal angenommen, Sie erwerben das komplette Autobahnnetz Deutschlands, erhalten im Gegenzug die Mauteinnahmen und die Investition würde sich rechnen …Würden Sie weitere neue Autobahnen bauen, die Kosten verursachen, aber kein höheres Mautaufkommen einbringen?
Der Leserbrief
Tatsache: A 39 ist unsinnig” von Dr. Lars Wohlers, Vorstandsmitglied Umweltverein Gellersen,
erscheint im Kreisboten.
Unser Kommentar:
Lieber Lars,
unser Dr. Scharf und Euer Wolfgang Albrecht ergänzen sich doch recht gut. Wollen wir die beiden nicht einmal für ein Wochenende einsperren und schauen, welche Trasse und welche blauen Augen dabei herauskommen?
Ich möchte Euch zu Eurem neuen Bürgermeisterkandidaten und der Harmonie mit seiner Partei und dem niedersächsischen Landtag gratulieren. Karren muss man spannen, wie sie kommen, oder sich selber einspannen lassen. Würden sich Naturparks in der Bewertung nicht in der Raumwiderstandsklasse 'mittel' befinden, könnte man vermuten, dass Ihr Euren Weg geplant beschreitet. Nun, dem neuen Bürgermeisterkandidaten bringt es Stimmen und Euch schadet es nicht.
Dein Peter Weerda
Die Leserbriefe
Hohe Lied der Fachleute” von Thomas Nuoffer und
Alle Erkenntnisse berücksichtigen” von Henning Soltau
erscheinen im Kreisboten.
17. Oktober 2005: Informationsveranstaltung zur A 39 in Rullstorf
Etwa 120 Bewohner waren der Einladung gefolgt. Dachverbandssprecher Friedhelm Feldhaus präsentierte kompetent den Sachstand aus Sicht des Dachverbands, stand für Fragen Rede und Antwort und bekam ein dickes Dankeschön ausgesprochen. Dies auch vom CDU-Mitglied Herrn Monreal, der betonte etwas gelernt zu haben. Allerdings wollte er die Besucher darauf bringen, dass die Nordvariante nicht realisiert werden würde. Dennoch wollte man sich aber schliesslich lieber engagieren, anstatt nichts zu tun – die Veranstaltung hatte die Gründung einer Bürgerinitiative zur Folge.
15. Oktober 2005: Mädge will Sportplatz auf A 39-Trasse bauen
Wie aus der lokalen Presse zu erfahren war, soll der LSK ein neues Quartier bekommen. Während der alte Spielplatz zu Bauland umfunktioniert wurde, ist man nun auf der Suche nach einer neuen Spielstätte. Die Stadt Lüneburg hat nun die Idee, auf dem Bilmer Berg – exakt an der Stelle, auf der die Innerorts-Variante der A 39 verläuft – einen neuen Sportplatz zu errichten. Ein kluger Schachzug. Damit dokumentiert die Stadt nämlich, wie wichtig das Brachland hinter famila für die städtische Entwicklung ist und erzeugt Druck auf die Planer, sich auf eine andere Variante zu konzentrieren. Für OB Mädge, der sich vor allem vehement gegen eine Nutzung der bestehenden Ostumgehung einsetzt, ist es die Gelegenheit, gleich zweifach bei “seinen” Lüneburgern zu punkten.
Wir fordern: Holt den LSK-Platz ans Raderbachtal – bei uns spielt sich viel besser Fußball!
Der Artikel
Kritik: Suchraum nicht ausgeweitet
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Dem Schreiber dieses Kommentars ist der Sachverhalt dieses Artikels erst gar nicht aufgefallen: Da verfassen der Rat der Stadt Lüneburg und der Kreistag eine umfangreiche Resolution, um die Nordvariante in das Verfahren hineinzubekommen. Die verlogene Argumentation ist, dass man den strukturschwachen Gemeinden im Osten, vor allem im Landkreis Lüchow Dannenberg zu einer Anbindung verhelfen will, und dann wird der Suchraum gar nicht gen Osten ausgeweitet.
Hübsch argumentiert – die eigentliche Absicht wurde aber leider bemerkt. Es handelt sich schlicht um eine Trasse, die Lüneburger Stadtgebiet nicht berühren soll. Außerdem hackt man sich ansonsten doch die Augen aus, um einen Gewerbebetrieb ins eigene Gebiet zu bekommen.
Der Artikel
Widerstand im Norden wächst
erscheint in der Landeszeitung.
13. Oktober 2005: Informationsveranstaltung zur A 39 in Scharnebeck
Die Veranstaltung war mit über 250 Anwohnern sehr gut besucht. Samtgemeindebügermeister Tödter begrüßte die Projektleiterin Annette Padberg, als Vertreter der Regierungsbehörde Herrn Lange und Dr. Manthei aus der niedersächsichen Landesregierung, der das Raumordnungsverfahren (ROV) durchführen wird, welches Anfang 2006 beginnen soll. Es soll lediglich eine Variante als Grundlage für das ROV herangezogen werden.
Frau Padberg skizzierte zunächst den Planungsstand, dann konnten die Bürger Fragen stellen.
Insgesamt herrschte sehr viel Aufregung. Frau Padberg betonte mehrfach, dass die Nordvariante nicht ohne Grund von vornherein nicht in das Variantenspektrum gekommen wurde und dass dies jetzt nur auf politischen Druck geschehen sei. Die Prüfung der Nordvariante erfolge nur durch einen direkten Abgleich mit der Ostvariante (Ebensberg / Erbstorf). Besonders fiel in der Darstellung auf, dass die Nordvariante offenbar ausschließlich im Hinblick darauf geprüft wird, sie ausschließen zu können. Bei der Ostvariante ist das Gegenteil der Fall. Frau Padberg scheint hier voreingenommen zu sein; es stellt sich daher die Frage nach der Neutralität der Planer. Die oft betonte “Ergebnisoffenheit” der Planung ist jedenfalls unglaubwürdig.
Im weiteren Verfahren werde man jetzt die Gemeinden anschreiben, ob Bebauungen, etc. geplant seien. Bspw. wurde in den vorgestellten Unterlagen die Einarbeitung der Siedlung Sportplatz in Brietlingen schlicht vergessen.
Laut Frau Padberg soll die B209 bei Realiserung der Nordvariante angeschlossen werden.
Bei der gesamten Veranstaltung konnte man den Eindruck gewinnen, dass Annette Padberg den Besuchern gerne deutlich gesagt hätte, dass es keine Nordvariante geben wird. Dies war aufgrung der Anwesenheit der Presse und der Teilnehmer der Aktion Lebensberg nicht möglich. Die Frage, ob die verkehrliche Wirkung der A14 in das noch nicht vorgestellte Verkehrsgutachten der A39 eingeflossen sei, wurde von Frau Padberg bejaht. Dies wird zu überprüfen sein, haben doch die Planer bei der Vorstellung der Trassen im Mai 2005 das Gegenteil behauptet.
Erwähnenswert ist noch, dass der Sprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen und Vorstand der Aktion Lebensberg e.V., Friedhelm Feldhaus, in einem ca. dreiminütigen Beitrag die meisten Besucher souverän davon überzeugen konnte, dass eine Bedarfsforderung der A 39 nicht gerechtfertigt werden kann. Gleichzeitig wurde für den 17.10.2005 um 20 Uhr in das Dorfgemeinschaftshaus in Rullstorf eingeladen. Friedhelm Feldhaus wird dort präsentieren.
Presseerklärung zur Entscheidung gegen Vignettengebühren
Anlässlich des Beschlusses der Länderverkehrsminister, vorerst keine PKW-Gebühren oder Vignetten für Autobahnen einzuführen, gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Keine Vignettengebühren für A 39
11. Oktober 2005: Der Artikel
Kostenexplosion bei Elbbrücke
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Katzen haben die Eigenart, irgendwann völlig überraschend aus irgendwelchen Säcken zu kriechen. Ohne uns in das Für und Wider der Elbbrücke einmischen zu wollen, verfolgen wir mit Interesse die Kostensteigerung der Brücke um 4,3 Mio Euro. Stehen die Stahlpreise erst seit heute unter Druck oder kauft China bereits seit Jahren die Stahlproduktion auf dem Weltmarkt auf? Stellt sich die Frage, wann im Rahmen der üblichen Salamitaktik weitere Kostensteigerungen aus dem Sack gelassen werden. Jetzt geht es, das Projekt ist verabschiedet. Für die Klägergemeinschaft stellt sich nun die Frage, ob das Projekt durch durch Ansatz eines falschen Nutzen/Kosten-Verhältnisses angreifbar ist.
Als Aktion Lebensberg fragen wir uns, wieviel Stahl auf 110 Kilometern Länge A 39 verbaut wird, und in welche Höhe hier die Kosten steigen werden? Unsere Prognose: Auf mindestens eine Milliarde Euro!
Der Artikel
Kritik an Nordost-Trasse
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Lesen Sie hierzu bitte die vollständige Presserklärung des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A39, die an die Presse ging.
10. Oktober 2005: Der Artikel
Zuerst bei der Straße sparen
erscheint in der Rotenburger Rundschau.
9. Oktober 2005: Presseerklärung zur Nordost-Trasse
Anlässlich der nachgereichten A 39-Variante im Nordosten gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Nordost-Trasse – unsinnig wie die ganze A 39
5. Oktober 2005: Der Artikel
«Nordvariante macht keinen Sinn»
erscheint in der Landeszeitung.
Der Leserbrief
«Es gibt keine konfliktfreien Räume»” von Dr. Gerhard Scharf
erscheint in der Lünepost.
Unser Kommentar:
Dr. Scharf hat in seinen Fakten folgende Aspekte vergessen:
1. Politiker können sich irren und haben dann nicht das Format, sich nach dem Lernerfolg den Tatsachen anzuschliessen.
2. Auch im Westen gibt es keine konfliktfreien Räume. Auch dort leben Menschen.
3. Bei entsprechender Plangeschwindigkeit könnte auf der Ostumgehung durchaus eine Autobahn geführt werden.
Die Mitglieder des Lüneburger Rates haben 2002 eine stadtnahe Trassenführung gefordert. Sollten sie dabei nicht die Möglichkeiten der Ostumgehung und der Osttrasse im Kalkül gehabt haben, hätten sie sich als Räte abqualifiziert. Etwas weiter sollten Räte schon denken können.
4. Oktober 2005: Der Artikel
Keine Einigkeit über Autobahn-Resolution
erscheint im Kreisboten.
30. September 2005: Der Artikel
Resolution gegen Nordvariante
erscheint in der Landeszeitung.
26. September 2005: Bürgerinitiative Lebensraum Scharnebeck nimmt Stellung zur Nordvariante
In einem Schreiben an Bürgermeister Karl Tödter und den Samtgemeinderat Scharnebeck nimmt die Bürgerinitiative Lebensraum Scharnebeck Stellung zu Punkt 21 der Tagesordnung für die Samtgemeinderatssitzung am 28.9.2005, den Antrag der Ratsmitglieder Peter Monréal und Georg M. Fruck gegen die Nordumfahrung Lüneburgs.
21. September 2005: Die Artikel
Autobahnbau ist Reizthema” und
Adendorfer sichern ihre Unterstützung zu
erscheinen in der Landeszeitung.
17. September 2005: Die Anzeige
Bürgerinitiativen gegen A 39 zur Bundestagswahl: Partei-übergreifend für die Regionalentwicklung und gegen Autobahngläubigkeit” des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die Anzeige des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die A 39 zur Bundestagswahl ist ein Probelauf zur im Herbst 2006 anstehenden Kommunalwahl gewesen. Wir werden vorher sehr genau analysieren, welche Politiker und Parteien unsere Interessen vertreten. Durch die Verschiebung des Beginns des Raumordnungsverfahrens und einer möglichen Andeutung einer Laufzeit von neun Monaten versucht man aber offensichtlich bereits heute, den Ausgang und damit das Feststehen der Favoritentrasse auf die Zeit nach der Kommunalwahl zu verschieben. Hätten wir etwas anderes erwarten können? Wohl kaum, denn Politiker denken leider meistens nur von einer Wahl zur nächsten.
13. September 2005: Presseerklärung zur Bundestagswahl
Anlässlich der Bundestagswahl gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Partei-übergreifend gegen die A 39
Der Artikel
«Ein Haufen Müll vor der Tür»
erscheint im Kreisboten.
12. September 2005: Der Leserbrief
Katastrophe für Adendorf” von Jürgen Gratzke, 1. Vorsitzender Bürgerverein Adendorf e.V.,
erscheint in der Landeszeitung.
10. September 2005: Der Artikel
Nordvariante der A 39 ohne Chance?
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die Lüneburger Politiker von SPD und CDU haben ihr Ziel erreicht. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat festgestellt, dass die Nordvariante der A 39 keine Chance auf eine Realisierung hat, eine weitere Untersuchung mache keinen Sinn. Die Schuld an der östlichen Trassenführung erhalten jetzt die Planer. Uns Wählern kann man nun mitteilen: “Wählen sie uns, wir wollen sie schützen.”
Auffällig ist, dass der Abgleich der Nordvariante mit Daten der Ostvariante (zwischen Moorfeld-Ebensberg, Adendorf und bei Erbstorf über den Elbe-Seitenkanal) erfolgt. Diese Trasse, die bereits seit langem von der Aktion Lebensberg e. V. als klarer Favorit für das Raumordnungsverfahren gesehen wird, erfährt jetzt durch die aktuelle Berichterstattung eine Bestätigung. Bei der am 8.9.2005 im Dorfgemeinschaftshaus Rullstorf durchgeführten CDU-Veranstaltung wurde informiert, dass der Abgleich der Nord- und Osttrasse lediglich unter naturschutzfachlichen Aspekten und auf Basis von Kosten erfolgte. Ein Abgleich hinsichtlich von Siedlungsstrukturen (Schutzgut Mensch) sei aufgrund fehlender Daten nicht möglich gewesen. Ein Skandal, sollte dies wirklich so sein.
Die Aktion Lebensberg e. V. erneuert ihre bereits schriftlich erfolgte Forderung an den Rat der Stadt Lüneburg und an den Kreistag des Landkreises, sich unverzüglich für eine gleichwertige Untersuchung des Ausbaus der B 4 mit Realisierung der Ortsumgehungen (OU) Melbeck, Jelmstorf und Tätensen einzusetzen. Die OU Kirchweyhe und ein dreispuriger Ausbau der B 4 im Bereich Bienenbüttel befinden sich bereits in der Planung/Realisierung. Die A 14 Schwerin-Magdeburg kann ab Fertigstellung den Transitverkehr (Hamburg/Lübeck – Skandinavien sowie Magdeburg – Osteuropa) aufnehmen und wird unsere Region um den Verkehr entlasten, den eine realisierte A 39 dann wieder zu uns bringt.
8. September 2005: Infoveranstaltung der CDU zur Nordtrasse in Rullstorf
Die CDU hatte zu einer Informationsveranstaltung zur Nordtrasse nach Rullstorf eingeladen. Ergänzend zur Berichterstattung der Presse möchten wir Ihnen hier den Bericht eines Teilnehmers nicht vorenthalten.
6. September 2005: Die Leserbriefe
A39-Variante: eine Katastrophe” von Jürgen Gratzke, Vorsitzender des Bürgervereins Adendorf und
Keine sachlichen Gründe” von Henning Soltau
erscheinen im Kreisboten.
1. September 2005: Der Artikel
Die erste Hürde genommen
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Unser Kommentar:
Einer der wichtigen Bausteine für eine Ertüchtigung der B 4 ist wieder in den vordringlichen Bedarf gestuft worden. Das Bundesverkehrsministerium stellt jedoch die Planungsgelder nicht zur Verfügung. Hier kündigt nun der Uelzener Bürgermeister, Otto Lukat, die Übernahme der Planungskosten von 200.000 € aus dem klammen Stadtsäckel Uelzens vorstrecken zu wollen. Nur 100.000 € werden seitens des Bundes zurücklaufen. Wollen wir hoffen, dass die Uelzener nicht auf den Kosten sitzenbleiben. Dies passierte bereits der Gemeinde Scheeßel, die die Planungskosten ihrer seit langen Jahren vordringlichen Ortsumgehung vorfinanzierte und auf den Kosten sitzenblieb. Die Scheeßeler Ortsumgehung wurde nämlich zugunsten der Kirchweyher Ortsumgehung zurückgestuft.
28. August 2005: Radtour “keine A39 Korridore” und Sommerfest von und mit der Aktion Ostheide
Auch in diesem Jahr organisierte die Aktion Ostheide eine Radtour durch die “konfliktarmen Korridore der A 39” in der Ostheide und ludt anschließend zu ihrem Sommerfest zum Kennenlernen und zum Gedankenaustausch nach Wendhausen ein.
Wie im letzen Jahr hat die Aktion Ostheide eine gelungene Veranstaltung abgehalten. Viele nette Gespräche waren möglich, und es waren viele alte und auch neue Gesichter zu sehen. Auf dem Keine-A39-Stand wurde qualifiziert informiert. Die Kinder haben bei den vielen Spielen sehr viel Spaß gehabt.
Gerne wieder im nächsten Jahr in Wendhausen, in diesem wunderschönen kleinen Dorf, und hoffentlich immer ohne A 39.
27. August 2005: Der Leserbrief
«Vor acht Jahren abgelehnt»” von Klaus H. Kiel
erscheint in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
Unser Kommentar:
Diese Information haben wir nur fassungslos aufgenommen. Das ist doch wohl nicht möglich, und geschmackloser geht es auch wohl nicht. Aber lesen Sie bitte selber …
26. August 2005: Der Artikel
Neue A 39-Variante ins Spiel gebracht
erscheint in der Landeszeitung.
24. August 2005: Der Leserbrief
Wo bleiben die Verkehrsströme?” von Eckehard Niemann
erscheint in der Landeszeitung.
22. August 2005: Der Artikel
«A 20 rechnet sich nicht»”
erscheint in der taz.
Der Artikel
Möllring: «Bin uneingeschränkt für die A 39»
erscheint im Isenhagener Kreisblatt.
21. August 2005: Presseerklärung zur Suchraumausweitung
Anlässlich der Ausweitung des Suchraums um eine Nordost-Variante gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Auch Suchraum-Ausweitung bringt keine verträgliche A39-Trasse
20. August 2005: Presseerklärung zu elektronischen A39-Alternativen
Anlässlich der Forderung des Deutschen Landfrauenverbands und zahlreicher dörflicher Initiativen nach einer raschen Versorgung mit Breitanschlüssen gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Datenautobahn statt A 39
Der Leserbrief
Angst vor Verkehrsinfarkt” von Heinz Meyer
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Der Bürgermeister Melbecks beruft sich in seinem Leserbrief auf Aussagen der Niedersächsischen Landesbehörde für Verkehr und Straßenbau zur Planung der A 39. Er scheint sie also als korrekte Information anzusehen. Die gleiche Behörde hat in den Informationsveranstaltungen im Mai diesen Jahres mehrfach die Information gegeben, dass die A 39 den Ort Melbeck nur unwesentlich entlasten wird. Warum nehmen Heinz Meyer und die Befürworter der A 39 um ihn herum diese Information nicht auf? Warum sind sie so faktenresistent? Warum kann Heinz Meyer nicht auch dem Bau der Ortsumgehung Melbecks zustimmen? Warum lassen sich Heinz Meyer und die Melbecker Initiative von den Befürwortern der A 39 so benutzen?
Die Leserbriefe
«Da sind wir weit überlegen»” von Arnim Brandes,
«Wir brauchen hier neue Ideen»” von Stefan Kuhlmann,
«Konzepte für die Region fehlen»” von Renate Niemann und
«Neues Denken ist noch nicht erkennbar»” von Walter Plagge
erscheinen in der Allgemeinen Zeitung Uelzen.
19. August 2005: Der Artikel
Vorsichtige Blicke gen Osten
erscheint in der Landeszeitung.
15. August 2005: Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bewertet Nordvariante
Im einem uns vorliegenden Dokument bewertet die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (ehemals Straßenbauamt) die auf politischen Druck hin nachgereichte Nordvariante (siehe auch die entsprechende Karte).
Zum Vergleich hier eine Stellungnahme zur Nordvariante eines unserer fachlich versierten Vereinsmitglieder:
Die von der Landesbehörde […] vorgestellte Nordvariante ist ganz klar mit heißer Nadel gestrickt worden, ohne dass vorher per großzügiger Suchraumerweiterung überhaupt ein relativ konfliktarmer Korridor ermittelt wurde. Diesen gibt es aber, nur liegt er wesentlich weiter nördlich zwischen den Elbanrainern und den Orten Bütlingen, Lüdershausen, Echem bzw. Scharnebeck mit Zielrichtung Umgehung Dahlenburg. Dann allerdings würde der Anschluss im Westen eher die Marschenautobahn A 25 HH-Geesthacht als die A 250 sein. Und damit wird ein grundsätzlicher Mangel der ganzen Planerei offenkundig: Die politisch vorgegebene enge Planungsbegrenzungs einer Autobahn “von Lüneburg nach Wolfsburg”! Das SBA versteht sich angesichts dieses eng gefassten Auftrags offenbar mehr als Vollzugs- als als Planungsorgan. Das angeblich so gigantische Bauwerk am Elbe-Seitenkanal (ESK) ergibt sich aus der Trassenführung mit Kreuzung der Eisenbahn und des ESK an einem gemeinsamen Punkt unmittelbar nördlich des Inselsees. Dass das die einzig mögliche Kreuzugsstelle ist, scheint mir zumindest zweifelhaft. Übrigens ist die Kreuzungssituation bei Erbstorf kaum anders.
3. August 2005: Der Artikel
Sander: Wir brauchen die A 39
erscheint in den Wolfsburger Nachrichten.
1. August 2005: Aktion Lebensberg fordert die Veröffentlichung der Planungsdaten zum Bundesverkehrswegeplan
In einem Schreiben an das Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr fordert die Aktion Lebensberg erneut die Herausgabe der Basisdaten des Bundesverkehrswegeplanes 2003 für das Projekt VUNO I, ST 5142. Ziel hierbei ist insbesondere das Transparentmachen der individuellen Bewertungen für die A 39 und die A 14.
Bereits im Mai war ein ähnliches Schreiben an das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnangelegenheiten gegangen – ohne Reaktion.
Der Artikel
Die Sache mit dem Zufall
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Dies war doch wieder einmal eine richtig nette Aktion. Jörg Thadeusz war auf Schusters Rappen in unserer schönen Region unterwegs und bekam auf einmal Gesellschaft von netten A39-Gegnern in T-Shirts, die ihm auch noch seinen Rucksack abgenommen haben. Sehen Sie hierzu auch die Bilder und den Filmbericht auf der Dachverbandseite an.
28. Juli 2005: Der Artikel
Rechts oder links an Uelzen vorbei?
erscheint in der Hannoverschen Allgemeine Zeitung.
26. Juli 2005: Der Leserbrief
«Örtliche Politik ohne Konzept»” von Henning Soltau
erscheint im Kreisboten.
23. Juli 2005: Der Artikel
Forderung: B 71-Ausbau
erscheint in der Altmark-Zeitung.
Unser Kommentar:
Der geforderte Ausbau der B 71 macht aus Sicht der Anwohner Sinn. Die Ost/West-Verkehrsströme aus Hamburg/Lüneburg in Richtung Magdeburg/Osteuropa folgen der B 71. Bei der alten X-Variante wäre die A 14 von Lüneburg in Richtung Magdeburg verlaufen. Die Mautflucht treibt zusätzlichen Verkehr auf die B 71; die Transportunternehmen rüsten übrigens ihre Fuhrparks, wo es möglich ist, auf LKW unter 12 Tonnen Gesamtgewicht um, für die keine Mautpflicht besteht.
Die Landesbehörde für Verkehr und Straßenbau, Außenstelle Lüneburg, hält doch nicht etwa der Öffentlichkeit ein Verkehrsgutachten zur A 39 vor, das den eindeutigen Nachweis beinhaltet, dass die A 39 keinen wirtschaftlichen Sinn macht?
20. Juli 2005: Presseerklärung zu Ortsumfahrungen
Anlässlich der Forderung zahlreicher Orte nach einer schnellen Verkehrsentlastung durch Ortsumfahrungen und Mautregelungen gibt der Dachverband der Bürgerinitiativen gegen die A 39 eine Presseerklärung heraus:
Bundesstraßen-Entlastung nicht A39-Plänen opfern!
19. Juli 2005: Der Artikel
Behörde sieht keinen Sinn in der Resolution
erscheint in der Landeszeitung.
Unser Kommentar:
Die Erweiterung des Suchraumes in nordöstlicher Richtung würde die Planung der A 39 um mindestens 18 Monate verzögern. Selbst wenn dieser nordöstliche Korridor untersucht würde, im Variantenvergleich hätte er wohl aus Gründen der Rechtssicherheit wenig Chancen. Warum also, engagieren sich die Politiker von SPD und CDU so vehement für diese Erweiterung? Genau, Sie haben es erfasst! Sie wollen alle wiedergewählt werden und Ihnen erzählen können, dass sie alles unternommen hätten, um uns vor dieser ihrer Meinung nach, notwendigen Autobahn zu schützen. Schuld an einer stadtnahen Trasse wäre nur die Verwaltung, die den Suchraum nicht würde erweitern wollen.
Mit dieser Zeitverzögerung würde das Raumordnungsverfahren auf jeden Fall nach der Kommunalwahl 2006 beginnen. Interessant an diesem Artikel ist aber die Aussage von Friedhelm Fischer: “[…] Zudem müssten Sonderbauwerke entstehen, Brücken über den Elbe-Seitenkanal und Bahnlinien.” Wer die Varianten kennt weiss, dass sowohl bei einer nordöstlichen Variante, wie auch bei einem Verlauf zwischen Adendorf und Ebensberg und auch bei der westlichen Trassenführung, jeweils ein großes (teures) Brückenprojekt notwendig ist. Nur bei der Nutzung der Ostumgehung, kann ma